Grundsätzlich Ja !
Falls ein Fehler am Fahrzeug auftritt ( das kann und wird kein Fahrzeughersteller ausschließen) , der einen Gleichfehlerstrom verursacht,
dann wird die Ladung ( LED auf Rot ) so lange unterbrochen, bis der Fehler nicht mehr anliegt. Trat der Fehler nur kurz auf (ggf durch Lade- oder Stromspitzen bei evtl. schlechter bzw. beschädigter/ poröser Isolierung der DC-Kabel im EV), dann lädt es wieder, sobald der Fehler weg ist.
Ein separates Ein- und Ausstecken des CEE Steckers ist nicht dafür erforderlich.
Tritt der Fehler dauernd auf, dann bleibt die LED natürlich auf Rot und lädt nicht weiter.
Und sollte der Fehler bereits vor Einstecken bestanden haben, so fängt er dann auch gar nicht mit Laden an
Dann gibt es noch auf der Rücksseite einen „Reset“-Schalter, falls er auf rot gegangen ist.
Kommt bei mir ab und zu vor, der UMC mag keine Erschütterungen.
vielen Dank für Ihren Beitrag ! Ich bin ganz bei Ihnen, wenn man Probleme nach einer Risikoabschätzung, sinnvoll lösen kann. Ich sehe auch in vielen Vorschriften, Auflagen und Gesetzen manchmal nicht mehr die Verhältnismäßigkeit. Aber ganz egal, wie Sie und ich das für uns persönlich sehen, wenn wir hier in Deutschland elektrotechnische Produkte und Leistungen herstellen und vertreiben wollen, sind wir an Vorschriften gebunden, ob die uns sinnvoll, praktikabel oder verhältnismäßig erscheinen, spielt dann keine Rolle. Und aus der Schweiz kenne ich aus eigener Erfahrung die Vorschriften zur Realisierung eines Projekts im Genfer Raum. Eidgenössische Vorschriften stehen den unseren ja nichts nach !
Unsere Vorschriften, wie oben zitiert, müssen und sollten wir aber auch beachten. Neben mir, sehen auch andere mit der Herstellung von vglb. Produkten befassten Fachleuten aber mögliche Gefahren durch Fehler in der elektrischen Anlage eines EV´s.
Wir bräuchten uns hier auch gar keinen Kopf machen, wenn die Hersteller von E- Fahrzeugen solche Fehler ausschließen könnten.
Können sie nicht und werden Sie sehrwahrscheinlich auch nicht tun. Wir können es aber genauso wenig.
( Was aber jetzt auf gar keinen Fall heißen soll, daß E- Fahrzeuge besondere Sicherheitsrisiken bergen !!! Auf jeden Fall weniger als bei Verbrennern !)
Und natürlich ist es auch mein Bestreben ein einfaches, nicht kompliziertes Produkt zu entwickeln, was sich prima verkaufen lässt.
Davon lebe ich schließlich. Wenn es äußerst günstig wird, verkauft es sich noch besser, aber Qualität und vorschriftsmäßige Sicherheit stehen an erster Stelle.
Dafür ist das Produkt was wir damit laden und vor allem der Nutzer davon viel zu wertvoll!
Aber Ihren Ansatz zum Verkauf der vielfältigen Produkte passend zum Model S auf Ihrer Seite " e-driver.net" finde ich richtig gut!
Das Angebot und die Aufmachung gefällt und macht Spaß! Wünsche Ihnen damit auch weiterhin viel Erfolg!
beste Grüße und vielleicht mal auf einen Abstecher zum Zürcher Flughafen, wenn wir wieder auf dem Weg Richtung Genf sind
( mit hervorragend liegendem SC am Lac Neuchatel !!)
Ich mag dieses Forum. Ganz besonders wegen des ungezwungenen aber zugleich respektvollen Umgangstons. Das ist selten in der Online-Welt, danke an alle dafür!
Das bedeutet, wenn ich eine Open-EVSE Box oder was auch immer Box einen Typ-B FI einbaue kann ich zum Erblinden eines Typ-A FI bei einem Gleichstromfehler kommen. Wenn ich jetzt in die Bastlerlösung wie Open-EVSE eine solche Platine anstatt nur der FI-Spule einbaue
Interessantes Teil! klingt sehr gut, lässt sich mit den Steuerausgängen sicher gut integrieren. Damit wäre das Typ-B Thema erledigt !
Stutzig gemacht hat mich die Versorgungsspannung des Moduls (±12V): auf dem Open EVSE ist nur +12 V und ±5V, also bräuchte man einen Wandler ±12V (Anhang) oder gleich ein anderes Netzteil.
Nice find anyway.
T Recom dual.pdf (133 KB)
Das würde bedeuten das die Fi Charakteristik von Open-EVSE einem Typ B Fi ähneln würde. Er also auch Gleichfehlerströme erkennen können würde.
Dazu wäre noch nicht mal eine FW Änderung nötig. Das Modul hat einen Schaltausgang. Open-EVSE macht keine Strommessung. Eine Analogschaltung verstärkt nur den Differenzstrom. Bei der Grenze von ca. 30mA wird ein Trigger für den Kontroller erzeugt. Dieser schaltet dann ab. Die Änderung bei Einsatz eines solchen Moduls wäre nur das man direkt an den Trigger Eingang des Prozessors geht. Man kann sich den Analogteil sparen.
Da hast du auch wieder recht - sind langsam zu viele Anpassungen…
Hat irgend wer einen Preis für das Bender Modul?
soll ja alles noch verhältnismässig sein.
T
Ist das nicht nur ein Ringkern mit den durchgezogenen Versorgungsleitungen und einer Messwicklung? Zur Detektierung eines Gleichstromes bräuchte man hier doch aber eher einen Hall-Sensor?
Was ich so erkennen kann kommen aus dem Plastikteil 5-6 Leitungen. Sind ein bissl viel für einen einfachen Stromwandler. Ich tippe auf einen Hall Sensor.
Mensch, hier ist ja seit gestern wieder was los!
War die ganze Zeit unterwegs, jetzt erst wieder am Platz, war aber dauernd online, da Seite aufgelassen.
Also, erstmal ein JA auf Deine Frage, aber:
die von Dir genannte Platine ist die Bender RCMB 101 und der Ansprechwert liegt bei 20mA.
Es soll aber laut Norm Gleichfehlerströme größer 6mA erkannt und vermieden werden, somit muß auch der Ansprechwert bei 6mA DC liegen.
Dafür gibt´s dann die Bender RCMB 103 als Platine mit 6mA. Damit ist aber eigentlich noch nicht genug, da keine wechselstromseitigen Fehlerströme
über 30mA AC somit erkannt werden. Dafür gibt´s dann noch die Bender RCMB 102 als Platine !
Oder natürlich die von euch ins Spiel gebrachte und bereits verbaute Fehlerstromüberwachung.
Ich warte z.Zt. noch auf die Lieferung von Bender und werde dann bei Konkretem wieder berichten.
Ansonsten wäre es dann mit Tesla´s UMC vergleichbar, nur das Tesla und auch die Crohm Box andere Produkte verwendet.
Zudem muß ich jetzt noch testen, vielleicht morgen, wie sich der Tesla UMC bei einem Fehlerstrom >= 30 mA AC verhält.
Okay, d.h. für das Open-EVSE die Bender RCMB 103 Platine als Ergänzung zur normalen Fehlerstrom-Spule dazu nehmen, und damit wäre die Sache gelöst. Damit wäre es wohl mal an der Zeit sich Überlegungen zum Open-EVSE zu machen, ob man nicht eine neue Version entwirft.
gibt es hierzu eigentlich schon etwas neues? Bei mir steht auch bald die Investition in eine mobile Ladebox an und da möchte ich natürlich ein Gerät kaufen, das auch alle Sicherheitsanforderungen erfüllt. Gibt es hierzu von deiner Firma in nächster Zeit ein eigenes Angebot? Kannst du für die crOhm-Box oder die wallb-e-to-go eine Empfehlung aussprechen?
Ja, bald sind alle Komponenten und auch diverse Kombinationen ( Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Nutzer spezifischen Features und Gehäusen)
auf sämtliche Sicherheits- und Funktionsanforderungen getestet und auch soweit auf Verfügbarkeit geprüft, daß wir nicht auch noch ständig Liefertermine verschieben müssen. ( In der E- Mob Zulieferbranche ist es z.Zt. wirklich müßig an Teile zu kommen )
Bis zu Deiner Beglückung Ende ( Mitte?) April ist es ja noch ein wenig, aber dafür möchten wir nichts rausgeben, was nicht wirklich 100% durchdacht und
vor allem sicher ist. Und die Lieferzeit sehe ich dann bei max. 8-14 Tage !!
Es ist leider extrem mühsam, Komponenten zu bekommen. Habe die Bender-Platine ebenfalls bestellt und werde sie in das Open-EVSE integrieren. Leider wurde die Lieferzeit von 2 Wochen nicht wirklich eingehalten. Mal sehen, wann sie dann tatsächlich kommt. Werde jedenfalls ein Update schreiben, sobald ich die Integration fertig habe.
klingt gut, Danke für die schnelle Rückmeldung. Ja, genau, Mitte April ist es bei mir erst soweit, sind also noch etwa acht Wochen.
Würde mich freuen, wenn du uns hier auf dem Laufenden hältst.
erstmal Dankeschön für deine Messungen! Sind deine Ergebnisse absolut zuverlässig? Als wir im Oktober unser Model S im SC bestellten, hat mich der Mitarbeiter extra darauf hingewiesen, dass ich einen FI Typ B einbauen müsse, auch bei Nutzung des Tesla UMC über eine CEE-Dose. Der UMC verfüge über keinen FI Typ B. Ehrlich gesagt halte ich von dieser Aussage nicht viel, auch aufgrund deiner Erkenntnisse. Außerdem wäre es hochgradig fahrlässig, bei einer ICCB mit CEE-Stecker auf eine allstromsensitive Fehlerstromüberwachung zu verzichten, eben weil normalerweise wenn überhaupt nur FI Typ A verbaut wurden und der Tesla UMC ja eben in jede „Wald-und-Wiesen“-CEE-Dose eingestöpselt werden kann.
Ich finde es nur seltsam, dass die Tesla Mitarbeiter teilweise falsche Informationen verbreiten?
Die Mitarbeiter im SeC sind ja teilweise noch sehr frisch dabei und wissen noch nicht alles. Und wenn selbst der hohe Chef (Schröder) verkündet, dass man mit dem Doppellader mit zwei Kabeln gleichzeitig laden könne…
Die Aussage, der UMC verfüge nicht über FI Typ B, ist an sich ja richtig. Wie Boehm E-Mobility herausfand, hat der UMC sogar etwas besseres. Ein FI Typ B ist daher auch überflüssig.