Tesla Wall Connector 3 - Vor- u. Nachteile / Ratschläge

Hallo Zusammen,

Jetzt habe ich mein Model Y ein paar Wochen, bin gesundheitlich länger angeschlagen und meine Frau will mit dem Y fahren… Kein Problem, nur vielleicht muss sie unterwegs nochmal laden, weil ich in der Firma nicht laden konnte (kann ich dort übrigens nicht kostenlos). Also habe ich mir gedacht, dass es doch Sinn macht, eine Wallbox installieren zu lassen. Ich denke da an einen Tesla Wall Connector 3.

Warum interessiere ich mich für einen Tesla Wall Connector 3:

  • • Optisch passt finde ich ihn gelungen. Design passt!
  • • Nach meinen Recherchen benötige ich nur einen Typ A-FI, d.h.: Geld gespart
  • • Software und Laden passt mit meinem Model Y zusammen, da habe ich bei anderen schon gesehen, dass die irgendwie fummeln mussten, mit anderen Worten, die Wallbox nicht in Gang bekommen haben. Habe ich von der Tesla Box noch nicht gehört.

Was mich interessiert:

  • • Ist das Kabel immer dran oder macht man das nur für den Ladevorgang dran?
  • • Kann ich irgendwie intelligentes Laden integrieren, wenn ich eine PV-Anlage bekomme?
  • • Wie verhält sich der Wall-Connector bei Feuchtigkeit? Hat da schon ma jemand Probleme gehabt?
  • • Mein Elektriker hat mir gesagt (auf dem Weihnachtsmarkt nach ein oder vielleicht zwei Glühwein), dass er auch eine extern gekaufte Wallbox anschließt, solange das Gerät für Deutschland zugelassen ist und originalverpackt ist. - das ist sicher kein Problem, Frage ist, ob es für ihn etwas „besonderes“ zu beachten gibt, worauf sollte ich ihn hinweisen oder wonach vielleicht Fragen.

Vielleicht mag auch jemand seine Erfahrungen mit dem Tesla Wall Connector 3 weitergeben - würdest Du den nochmal nehmen? Wenn ja, warum… wenn nein, warum nicht :wink: Freue mich auf Ratschläge.

Vielen Dank zusammen!

Der TWC 3 ist eine gute Wahl, insbesondere wenn man das Profil mit ‚anstecken und laden‘ zusammenfassen kann. Hier spielt genau genommen die Software und ein mögliches Zusammenspiel mit dem Auto keine Rolle, der AC Ladestandard ist sehr einfach gehalten.

PV-Integration kann der TWC 3 selbst nicht, wenngleich man das durch Software z.b. auf einem Raspberry ausgleichen könnte, wenn man das will.

Für PV-Integration gibts andere Wallboxen welche das besser können. Darauf würde ich aber ehrlich gesagt nur dann Rücksicht nehmen PV bereits eine sichere Sache ist und kurzfristig realisiert werden soll.

Das Kabel ist fest angeschlagen, was auch im Sinne der Nutzerfreundlichkeit gut ist. Auto abstellen, Kabel nehmen, anstecken, fertig. Genau so läufts bei uns, auch mit dem BEV der Frau. Bin mir sicher dass das nicht so gut klappen würde wenn man das Kabel erst immer noch aus dem Kofferraum holen müsste.
Vorteil vom TWC 3: Er hat den Knopf um das Ladekabel am Auto entriegeln zu können, sonst muss man das ggf. über die App oder im Auto machen. (Gibts auch für andere Wallboxen, ist also kein Alleinstellungsmerkmal).

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Kabel ist fest verbunden.

Kann ich dir mangels PV-Anlage nichts zu sagen, kommen aber sicher noch Kommentare dazu.

Meine beiden hängen an der Hauswand im Freien, ohne Schrank oder Schutz drumrum, bei anderen hier im TFF sind die auf Stälen montiert und stehen ebenfalls im Freien. Die WallBox ist eigentlich wasserdicht, jedenfalls konnte ich diesbezüglich noch keine negativen Erfahrungen machen bzw. hier davon lesen.

Du kannst dir bei Tesla eine (Kurz-) Montageanleitung herunterladen. Wichtig ist vor allem, dass die Box auf 11kW gedrosselt wird. Alles installationstechnische steht aber in der sehr ausführlichen Anleitung.

Ich sehe es exakt wie @mrinas.

Zwei kleine Ergänzungen:

  1. Das fest angeschlagene Kabel mit dem Teslaknopf macht es für Deine Frau super einfach und die Akzeptanz ist damit hoch. :slight_smile:
  2. Wenn PV wirklich kommt, dann mach Dir zusammen(!) mit der PV Gedanken zur Wallbox. Die vorhandene lässt sich sehr einfach austauschen, da ja nur die 5 Adern gelöst werden müssen und die Wallbox abgeschraubt wird. Der Austausch dauert vermutlich 20 Minuten und die alte Wallbox verkaufst Du einfach.
  3. Für die (kommende) PV Wallbox würde ich sicherheitshalber aber noch ein Neztwerkkabel mit zur Wallbox legen lassen. Die Verlegung des Stromkabels erfolgt ja ohnehin und das LAN-Kabel (bitte Erdkabel, wenn es durch die Erde geht!!!) wirft man dann einfach daneben mit in den Graben oder führt es durch die Wandlöcher. Zusätzlich sollte eine gute WLAN Verbindung am Installationspunkt vorhanden sein. Damit bist Du dann sicher für die Zukunft und musst nicht erneut anfangen Löcher zu bohren und Kabel zu verbuddeln (so wie ich es musste…).
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Ich würde an deiner Stelle nicht den WC3 kaufen.

Meine Ausgangslage war vergleichbar und ich habe mich letztendlich für die Easee Home entschieden.

Optisch gefällt sie mir ähnlich gut und die technische Anbindung ist wesentlich besser als bei der WC3.

Die Easee kommt standardmäßig jedoch ohne Kabel. Man kann jedoch eines dauerhaft an der Wallbox verriegeln sodass es nicht abnehmbar ist.

Die Easee kostet allerdings doppelt so viel und außerdem kommt noch das Ladekabel on Topp (immer aus dem Kofferraum holen wäre nervig umständlich, nach meiner Erfahrung).

Optisch finde ich den TWC mit seinem Kabelmanagement und integriertem Steckerfach besser als jede andere WB - vor allem alles sehr schlank an der Wand (wichtig, wenn wenig Platz zwischen WB und Auto ist).

Die Easee kann einige Dinge mehr, als der TWC. Ist halt die Frage, ob man das braucht und es einem das Geld wert ist.

Es gibt halt nicht die eine richtige WB. Jeder muss gucken was ihm wichtig ist und dabei die erhaltenen Ratschläge berücksichtigen.

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Ich selber habe mir auch den TWC3 gekauft .7,3m Kabel , und Chargeport Opener , genial. Hatte vorher eine Heidelberg Energy Control mit 4,5m Kabel und war manchmal einfach zu kurz. Bezüglich PV : Habe ich auch mit einem 10KW Speicher im Haus . Je nachdem wie groß deine geplante Anlage wird macht es Sinn oder nicht. Mindestens 6kwp sollte Sie dann schon haben.
Andersrum , der Tesla ist so praktisch von der Strom Regulation das ihn je nach Anlagengröße auf 5 oder 6 A stellst und fertig.

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auf jeden Fall. Ich habe schon 3 Stück davon gekauft.

Charge Port opener, günstiger Preis, fest angeschlagenes 7,5m Type2 Kabel, Daten abfragbar über WLAN, robustes, gut aussehendes Gehäuse, etc. Die Box ist einfach spitze.

Überschussladung lässt sich leicht über das Tesla REST API direkt über das Auto implementieren, geht mit jeder Wallbox. Ginge vermutlich heute schon mit der Gen3 über das vorhandene Protokoll zum Lastausgleich, wird aber nicht benötigt, wenn Du einen Tesla lädst.

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Kann man denn auch die Ladung zeitweise ganz stoppen? Soweit ich weiß geht das nicht, oder?
Außerdem ist die Lösung wohl nur für Teslas umgesetzt/möglich.

Daran beißen sich viele die Zähne aus. Eine praxistaugliche Lösung gibt es noch nicht.

Doch, das geht. Habe ich schon vor 6 Jahren mal testweise implementiert.

Es geht nicht nur ums Stoppen, sondern auch ums starten nach mehreren Stunden. Das geht?
Bei mir hatte das nicht funktioniert.

Guckst Du hier:

Die offizielle Tesla App benutzt dieses API. Generell kannst Du also alles, was man mit ihr manuell machen kann, auch automatisch über das API machen. Zum Beispiel in Python mit

Ja danke, kenne ich.
Bleibt meine Frage: Bei Dir funktioniert das Stoppen und Stunden später wieder starten der Ladung?

Hab ich in letzter Zeit nicht in Python probiert, aber mit der app mache ich es regelmäßig, indem ich das Ladelimit verändere. Das zumindest klappt immer.

Du stoppst die Ladung also, indem Du das Ladelimit veränderst und Stunden später kannst Du die Ladung wieder starten indem Du das Ladelimit erneut änderst?

Ich frage so doof, weil mir Deine Antwort auf meine Frage nicht klar ist.

Das kann man so machen, der Ladevorgang lässt sich aber auch einfach in der App stoppen und irgendwann wieder starten (z.B. wenn die Sonne wieder scheint). Das gleiche geht dann auch per Tesla API.

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Ich bin auch sehr zufrieden mit meinem Tesla WallConnector Gen3.
Er funktioniert seit über einem Jahr absolut zuverlässig. Den bedienerfreundlichen Knopf zum Entriegeln mag ich nicht mehr missen.
Man ist mit dem 7 m Kabel auch sehr flexibel.

PV lade ich durch Herunterregeln der Ladeleistung in der Tesla-App. Ich schaffe es damit in Verbindung mit Speicher (Tesla Powerwall 1)und SolaredgeApp sehr gut von April bis Oktober mein Auto zu 100 % mit eigenem Solarstrom zu laden.
Die übrigen Monate brauche ich den erzeugten Strom meist für den Haushalt und lade deshalb das Fahrzeug mit voller Ladeleistung 16 A , was ja grundsätzlich hinsichtlich der Ladeverluste am effizientesten ist.

Bezüglich dem auf 11kw drosseln, mach die Box das alleine?

Mein Elektriker möchte ein 5x10er Kabel mit einer 32A Sicherung für die Montage verwenden?

Man kann über die API das Laden starten und stoppen. Aber man kann auch einfach 0A Ladestrom vorgeben. Dann schalten die Hochvoltschütze im Tesla nicht bei jeder Wolke.

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je nach länge reichen 5x6 bzw 5x2,5 (bei kürzerer länge) und 16A Sicherung