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Tesla Powerwall

Ich eröffne mal den entsprechenden Thread, da wir ja jetzt wissen was es ist (Spekulationen gab es hier: Major new Tesla product line – not a car – ???).

Press Kit: teslamotors.com/presskit/teslaenergy

Bestellen kann man hier: teslamotors.com/powerwall

Video der Vorstellung: youtube.com/watch?v=yKORsrlN-2k

[Mod Note: weitere Links ergänzt]

Habe das noch im Cache drin, werde mal versuchen die realen 20 Min. rauszuschneiden…
edit: geht nicht mehr, Cache gelöscht :frowning:

Auf der Tesla Website stehen die Daten:

  • 7 oder 10kWh LiIonen Kapazität (3000-3500 Dollar), wahrscheinlich ohne MwSt und inklusive Förderung.
  • bis 9 Powerwalls skalierbar, max 90 kWh :astonished:
  • Nutzbare Kapazität ist nicht erwähnt
  • Kompatibel mit ein - und dreiphasigen Hausnetzen
  • Es fehlt der Wechselrichter, d.h. es ist ein AC-Speichersystem oder man muss einen kompatiblen WR haben/kaufen (?!)
  • 2 kW Dauerleistung, 3,3kW Peak, wahrscheinlich pro Powerwall

Der grösste Haken ist der fehlende Wechselrichter. Da werden die bestehenden WR nicht immer kompatibel sein.

Ich schreibs hier nochmal bitte mal für ein Einfamilienhaus berechnen was das in der Praxis heisst.

Hi roads,

wie groß ist das Einfamilienhaus, wie viele Leute wohnen darin, wird mit Gas oder Strom gekocht, Heizung über Wärmepumpe oder fossil oder passiv, soll das Haus energieautark sein oder möchte man nur die mittäglichen Spitzen der PV Für den abend puffern?

Und nicht zuletzt, wie viele EVs müssen über Nacht geladen werden? ;->

Gruß Mathie

Verstehe schon aber ich kann mir derzeit das Szenario noch nicht vorstellen. Berechnung für 5 Köpfige Energieverschwendende Stromkocher mit einem Modell S autark und spitzenpuffernd wäre interessant. (das bin nicht ich. Ich habe einen Sterilisationsraum als Stromfresser)

Es braucht jetzt passende Wandler / Wechselrichter um den Speicher in die PV mit einzubinden. Ich gehe mal davon aus dass sich die Hersteller darauf einstellen werden. Auf den Bildern von den Musterinstallationen war ein Gerät von Schneider electric zu sehen, die ja auch hier verfügbar sind. Ich wünsche mir dass Firmen wie SMA passende Produkte entwickeln, dann würde es gut bei mir passen.

Fakt ist dass der Preis für die durch den Speicher durchgesetze kWh fällt. Man kann auf Preise von rund 10 Cent pro durchgesetzte kWh kommen für die Speichernutzung. Hat man eine PV die den Strom um 10 Cent die kWh erzeugt, hat man einen Strompreis von rund 20 Cent aus dem Speicher. Mit Kosten für den Wandler bleibt man immer noch unterhalb den Kosten für üblichen Haushaltsstrom in D, d.h. 0,25- 0,28 Cent je kWh.

Die Taktik ist damit möglichst so viel PV installieren wie Verbrauch im Sommer da ist. Leider ist ja die Jahreserzeugung aus der PV nicht konstant. Ist die Anlage zu groß hat man im Sommer massiv Überschüsse, auf Winter auslegen schafft man bei usn leider nicht. Sehr sehr spannend!

Ralf

Ich glaube das Ausmaß dieser Ankündigung ist hier noch nicht klar genug angekommen.

Tesla bietet !heute! 10kwh Li-Ionen Speicher ab 3.500 Dollar an. Das ganze ist skalierbar!

Dass heißt:

10kwh jetzt und da die Priese weiter fallen:
10kwh 2016+20kwh 2017+40kwh2018+80kwh2019= 150! kWh Heimspeicher

Man braucht nur genug Dachfläche und geht ab 2020 Off Grid und zwar samt Gashahn!

Autarkie ohne Kopfschmerzen, weil nur 2 Teile benötigt werden: PV+Speicher.

Tesla bietet ein Produkt zum halben oder gedrittelten Preis der Konkurrenz an und das mit prognostiziert weiter sinkenden Preisen!

Anders gesagt: Der 10kwh Speicher kostet heute 3500 und in 1-2 Jahren 1800, dann 900?

Die Prognosen sind vermutlich etwas optimistisch, aber wohin die Reise geht ist klar.

Ich denke es muss ein langfristiges Ziel in der Batterieentwicklung sein, den PV-Überschuss vom Sommer bis in den Winter speichern zu können.
Das benötigt zwar riesige Akku’s, aber wenn ich mir den technologischen Fortschritt der letzten Jahre ansehe halte ich das für ein erreichbares Ziel.

Das ist einfach: Geht nicht.

Etwas ausführlicher: Pendler mit angenommen täglich 50km Fahrstrecke, macht bei 250Wh/km schon 12,5kWh/d, dann nochmal 20kWh/d sonstiger Verbrauch für den Fünfpersonenhaushalt ergibt über 30kWh Tagesbedarf. Wenn Du dann autark über eine verregnete Novemberwoche kommen willst, wird das mit Solar und Speicher nix.

Gruß Mathie

  • 7kWh ist die entnehmbare also nutzbare Kapazität (one cycle).
  • Der Preis ist sicher ohne (örtliche) MwSt. aber ohne Förderung.
  • Es ist ein DC-Speicher (Gleichstrom).

Selbst wenn der 7kWh-Speicher für 3.500 netto in Europa ankommt ist er eine Klatsche in´s Gesicht
der hiesigen Anbieter die ohne 10-Jahres-Garantie für diese nutzbare Menge
das Dreifache erlösen wollen nur weil die KFW 30% zuzahlt.

Subventionen verhindern die Bildung eines realen Marktpreises !!

Wir planen gerade eine 40-50kWp-Anlage für 2016 - Der Speicher kommt wie gerufen.
Und noch 5m2-Keller zurückgewonnen !!

Energie länger zu speichern braucht deutlich größere Speicher und damit höheren Invest. Für eine kurze Verschiebung vom Tag in den Abend reicht ein kleinerer Speicher. Ein Saisonspeicher vom Sommer in den Winter müsste „riesig“ sein und ist im Moment noch nicht vorstellbar, aber nicht unmöglich.

Übrigens gibt es schon Firmen die Wandler für den Speicher haben, solaredge.com/ ist ein Partner im Projekt. Solaredge kenne ich von speziellen PV Modulwechselrichtern.

my.teslamotors.com/en_GB/forum/f … y-3500-wow

Ralf

Könntest du verraten, was Ihr dafür bisher an Kosten eingeplant habt?
Gruß Jürgen

Die reinen Speicherkosten bei einem hiesigen Anbieter z.B. E3DC liegen auch nur bei rund €500 je kWk.
Man darf aber nicht die Kosten für den Wechselrichter und des DC-DC Wandlers außer Acht lassen.

Ein Selfmade-Speicher mit LiFePo kostet je kWh auch nur um die €300, dazu kommen aber noch die Systemkosten für das BMS etc.

Ein günstiges und interessantes Angebot von Tesla. Beachtlich die hohe Spannungslage, fast alle anderen Anbieter arbeiten mit nur 48V (=Kleinschutzspannung).

Interessant auch die Unterscheidung zwischen tägliche Zyklen und wöchentliche Zyklen. Bei täglichen Zyklen kommt man auf etwa 250Zyklen pro Jahr bzw. 2500 in 10 Jahren, bei den wöchentlichen Zyklen auf etwa 40Zyklen/Jahr oder 400 in 10 Jahren.

Die Frage ist, will man 100% Autarkie zu jedem Preis?

Ich sehe zwei Anwendungsprofile:
A) Soviel eigenen Strom nutzen wie möglich. Mit wenig Akku anfangen (da teuer) und später Akku aufstocken, wenn günstiger.
B) UPS Funktion, Ein aufgeladener Akku bleibt Reserve, im Fall von Power Fail. In D für Gewerbe wichtig. In USA in einigen Gegenden auch für das Heim wichtig.

Die totale Autarkie mit Rettung von Sommerenergie in den Winter ist ja ganz nett gemeint. Aber zuerst kommen die kleinen Ausbaustufen. Hier ist bereits ein Multimilliarden Business.

Was meint Elon denn wofür die wöchentlichen Zyklen Sinn machen? Ist das additiv zu den täglichen zu sehen und soll damit eine Mini-Grundlast über sieben Tage abgedeckt werden? Oder soll damit nur ein Tag am WE abgedeckt werden, an dem die Familie zu Hause ist und mehr verbraucht als an Wochentagen?

die Aussage :
Compatibility
Single phase and three phase utility grid compatible.

verstehe ich nicht wenn der Wechselrichter nicht an board sein soll…??
so wie ich die Specs lese kann die Powerwall ins Netz (single oder 3-phase) rückspeisen aber nicht aus dem Netz geladen werden sondern nur mit DC von der PV?
wie soll nun das setup aussehen? :question:

Ja natürlich geht es um den Ausbau. Kosten sparen und weniger Energie aus dem Netz ziehen.

Autarkie ist auch garnicht nötig, wenn man Notstromeigenschaften hat und vor allem, weil man mit PV ja vermutlich lange Zeit noch Überkapazitäten hat, die man nicht einfach verlieren sollte. Sie wird aber möglich in ein paar Dekaden und man braucht dafür dann nicht mehr 5 verschieden Energiesysteme in Kombination. Ich hätte das Wort vorhin nicht benutzen sollen, das ist nicht das erklärte Ziel von Tesla. Wechsel zur sauberen Energie ist das Ziel und dem kommt man einen enormen Schritt näher.

Ist das Fakt, dass der Speicher nicht „normal“ über das Netz geladen werden kann?

Für uns Schweizer ist es im Vergleich zu Deutschland 4-fach schwer, dass sich so etwas in irgendeiner Form rentiert:
1.: - Tiefe Strompreise (12Rp Nacht, 22 Rp Tag)
2.: - Keine Subventionen/Zuschüsse auf Speicher
3.: - Wenn nicht durch Netz ladbar, dann kann nicht der Nachtstrom gespeichert werden für den Tag
4.: - Händlermarge VIEL höher als im Rest der Welt

ABER: Sehr interessant, dass Tesla nun einsteigt und so die Preise drücken kann, so wird’s auch in naher Zukunft für die Schweiz interessanter.

EDIT: Zu 4.: Wenn Tesla natürlich direkt vertreibt dann wohl nicht…

Genau das ist die Frage.
Zugelassene (AR4105 in D) bidrektionale Batterie-Wechselrichter für 400V Batteriespannung kenne ich nicht.
Entladen funktioniert mit einem normalen Solar-WR, wenn man ihn begrenzt (vom MPP fernhält).
Aberwie Laden? Am besten ohne Umweg über AC. Das DC-Ladegerät braucht dann aber eine MPP-Regelung.

Fertig angeschlossen wird die Powerwall etwa das Doppelte der angegebenen Preise kosten.
Inkl Installation + Sensor am Hausanschluß (oder extra Zähler) + intelligente Steurung zum Be- und Entladen + Mwst.