Ich frage mich ja, welcher %-Satz der 3,94 Mio Fernsehzuschauer die elegante Limousine des Protagonisten (dessen Physis den Wagen etwas zierlicher erscheinen lässt)
als Elektro-PKW bzw.
als Tesla-Fahrzeugmodel
erkannt haben. Insbesondere der erste Ladevorgang am SuC dürfte vom Durchschnittspublikum kaum als solcher registriert worden sein
Ich hab noch mit niemand außerhalb der Blase über den Film gesprochen aber erfahrungsgemäß fällt der Wagen immer noch auf. Die Insider-Gags zeigen aus meiner Sicht dass die Produzenten genau dieses Auto wollten. Tesla hat dabei bestimmt überhaupt nicht mitgeholfen.
P.S. Ich hab schon öfters mal mit nem Verlängerungskabel bei Freunden Strom „geschnorrt“ und musste echt grinsen
Hat etwas zäh angefangen, wurde aber immer fesselnder, vor allem wegen der kritischen Nebenkriegsschauplätze. Würde ein gut vergeben.
Warum die Macher des Films den Tesla so offensiv und ohne Seitenhieb ins Bild brachten würde mich tatsächlich interessieren. Seitenhieb auf deutsche Hersteller? Politische Motivation? Vorliebe der Macher oder des Hauptdarstellers?
Heute im „Requiem für einen Freund“ im ZDF um 20:15 Uhr mit Jan Josef Liefers dasselbe Spiel. Er fährt zeitweise im Film einen Mercedes mit Klappenauspuff (wenn ich den Verbrenner richtig erkannt habe, für mich sehen die alle gleich aus).
Auch bei dem Fahrzeug würden Embleme unkenntlich gemacht um den Hersteller/Modell zu verschleiern.
Also ich fand die Darstellung des Teslas erstaunlich realistisch und war sehr erfreut darüber. Habe mich am Anfang gefragt, ob sie das Laden einfach ausblenden. Aber nein, er lädt einmal am SuC und einmal per UMC, auch wenn letzteres nicht viel gebracht haben dürfte, wenn er nur ~30 Min da war, wie der Film so grob suggeriert.
Als er ein Nickerchen macht, nutzt er den Camp Mode, auch eine nette Referenz. Auch wenn das glaube ich eigentlich der Romance Mode war, und die Türgriffe ausgefahren waren (nehme zumindest an, dass das normal nicht der Fall ist).
Angesichts der Corona Bedingungen war der Film ganz ordentlich fand ich.
Bei Filmproduktionen hat man immer kleinere Fehler. Einfach schon aufgrund der Produktionsbedingungen. Wichtiger als 100% Realität zählt doch der Gedanke dahinter.
Der scheint hier ja durchaus gegeben zu sein und der Wille es bestmöglich im richtigen Licht und unverzerrt stellen zu wollen.
Ja, das denke ich auch. So wie in dem Film sieht es aus wenn man sich Mühe gibt. Wenn man sich die nicht gibt, wäre es ganz anders.
Charly Hübner war auch am Drehbuch beteiligt, gut möglich dass er einfach Bock darauf hatte
Dazu habe ich eine etwas kuriose Geschichte. Am 16.10.2020 war ich mit meinem Model S in der Gedenkstätte Auschwitz (ehemailges KZ) in Polen. An dem Tag hat es in Strömen geregnet und mein Kumpel und ich sind auf dem Gelände richtig nass geworden. Als wir noch ganz betroffen von der Besichtigung zum Parkplatz auf dem Gelände zurückgekommen sind, kamen wir irgendwann auf die Idee, uns im Auto zur Aufmunterung den Romantik-Modus mit dem Lagerfeuer anzumachen. Nachdem er eine Weile an war, ging er nicht mehr aus und der Soft-Reset am Lenkrad hat gefühlt Stunden gedauert. Wir hatten echt Angst, wir müssten uns ausgerechnet vom Parkplatz des KZs Auschwitz abschleppen lassen - ausgerechnet von dort. Das war wirklich ein seltsames Erlebnis…
Tatort Stuttgart im Ersten heute: Mördersuche in einer alternativen Haus-WG. Ein Teil der Bewohner fährt im Tesla Model 3 zum vermeintlichen Täter gespielt von Heinz Rudolf Kunze.
Na, einen Seitenhieb gab es schon: in der ersten Autobahnszene sieht man durch das Fahrerfenster einen Mercedes, der langsam aufholt dann aber komplett nach hinten abfällt…also vom Tesla quasi abgehängt wird. Vielleicht ist einer der Verantwortlichen ein enttäuschter MercedesFan? Zumal in der Szene mit dem Schlachter kurz danach ein 124er („der letzte echte Mercedes“) mehrmals sehr prominent in Szene gesetzt wird.
Insgesamt war ich sehr überrascht, wie intensiv der Tesla gezeigt wird. Es wird ja im Film auch erklärt, warum er Tesla fährt und sehr oft sieht man im Hintergrund Relikte einer aussterbenden Industrie (Kohlekraftwerk, Tagebau…)
Die SuC Szene war nett…hat vermutlich keiner verstanden…außer Teslafahrer.
Lustig auch die Typ2-Verlängerung des UMC
Am besten fand ich die Szene, als er angesprochen wird, dass das kein Parkplatz ist und er nur eine abfällige Geste zeigt. Und dann beim Zurückkommen den Zettel hinter dem Scheibenwischer ungelesen einfach wegwirft. Köstlich. Das ist genau das Verhalten, dass Ladesäulenzuparker an den Tag leben. Ich denke, es so gemeint
Was wirklich weh tat anzusehen…alle haben die Türen immer an der Fensterscheibe zugemacht
Bei der Autonummer hab ich überlegt: gehört das Auto einem der Produzenten? Klaus Heufer …
Gerade im ZDF den Anfang der Serie „Der Staatsanwalt“ gesehen. Model X fährt durch den Wald, plötzlich spinnt das Display und das Auto beschleunigt unkontrollierbar, inklusive Motorgeräuschen und Schaltvorgang…