Eines bitte gleich Vorweg, sollte dieses Thema wo anders besser passen, bitte verschieben, danke!
Nun zu meiner Frage, da ich sonst mit der Suche nichts gefunden habe.
Ich habe einen M3 Highland aus der Erstauslieferung in Wien im letzten Oktober letzten Jahres erhalten. Bin megazufrieden mit dem Auto. Würde am liebsten gleich für das nächste Model unterschreiben und den vorbestellen.
Mein Plan war es das Auto ca. 4 Jahre zu fahren, den dann mit ca. 100-120.000km zu verkaufen und dann das nächste Model zu kaufen.
Was ich aber vermute ist, dass es ab heute in 3 Jahren noch kein neues Model geben wird. Oder meint ihr ist das sehr wohl realistisch?
Wie auch immer, meine Überlegung war dann eben dieses Model so lange zu fahren bis eben das neue Model rauskommt, und dieses Auto dann eventuell so umzubauen damit ich den Akku als Speicher für meine PV-Anlage nutze?
Wenn mein Akku in zb. 6-7 Jahren ca. 50kwh noch zur Verfügung hat, aber das Auto nach 7 Jahren und zb. 180.000km nur noch 10.000 Euro wert ist, da würde es doch Sinn machen den Akku als PV Speicher zu nutzen.
Weiß zufällig jemand ob das theoretisch machbar wäre den Akku so auszubauen um den zb. in der Garage an die Wand zu platzieren und den irgendwie technisch als Speicher zu nutzen? Oder WER da vielleicht der richtige Ansprechpartner wäre?
Sorry wenn die Frage blöd ist, aber in der Hinsicht bin ich absoluter Laie. Wäre aber umwelttechnisch und wirtschaftlich sicher eine super Lösung.
Das ist aber ein Model S Akku, welcher einfach und Modular aufgebaut ist.
Beim Model 3 wird es wegen den vergossenen Zellen schwieriger diese in die entsprechende Größe zu trennen die amn braucht, ausser man baut eh eh hochvoltspeicher. Bei den LFP Akkus aus dem Model 3 weiß ich derzeit nicht ob diese zerlegbar sind
Pauschal kann man das nicht beantworten.
Für ein 48V System Hausakku wird es schwierig bis unmöglich, je nach Akkuaufbau.
Für Hochvoltsysteme könnte es zukünftig einfacher werden, da sich selbst Hausspeicher in diese Richtung entwickeln, also werden sich einige Gedanken machen wie die Akkus nutzbar werden.
Wenn dann würde ich den LFP als Speicher vorziehen
allein aus Sicherheitsgründen und Zyklenfestigkeit.
Man kann den als Hochwoltakku oder auch als Niedervoltakku verwenden, das zweite wäre natürlich mit mehr Aufwand verbunden.
Im Prinzip ergibt sich hier kein großer ( Preislicher) Unterschied zu einem 60KWh Selbstbau LFP Speicher, die kosten dafür liegen momentan bei ca 5-6t€
Da gabs doch neulich die Meldung, dass die Tesla mit der Ambibox angeblich bidirektional laden können.
Da kannste deim M3 einfach aufbocken und die Box dranhängen und fertig ist dein stationärer Speicher.
Naja, „aufbocken“ würde wenig Sinn machen wenn das Auto mir so meinen Platz in der Garage blockiert und ich deshalb nicht mein anderes Auto da parken kann
Würde da schon so eine smartere Lösung suchen wo ich den Rest des Autos beseitigen könnte und nur die notwendigen Teile, wie zB. Akku, mit in der Garage wo aufstelle.
Ja, das geht. Akku ausbauen, anstecken quasi, fertig
Du brauchst einen LiliGo Can Adapter, einen HV WR und die Software
Videos von Dala auf Youtube
Vorteil: Akku muß nicht geöffnet werden, muß nicht umgebaut werden (geht auch nicht bei den aktuellen)
Ist alles Eigenbau, eigene Verantwortung. Den Liligo habe ich bereits zum testen, Batterien werden grad billiger, aktuell scheint es unter 5000€ zu gehen für unbeschädigte M3/Y Akkus
Battery Man auf Youtube hat das Projekt damit umgesetzt
Habe seit 4 Jahren Nissan Leaf Zellen in 14S Verschaltung / 48V als PV Speicher, läuft 1A. Möchte aber auf HV umsteigen. Die Deye Hybrid WR eignen sich zB dafür
Das eigene Auto erst in X Jahren dafür einzuplanen lohnt heute schon nicht mehr. Bis da hin ändert sich noch viel. Akkus werden immer billiger. Einzelne LiFePo4 Zellen kosten pro kWh heute 53€, Neuware bei NKon nl. Als 16S selber aufgebaut konkurrenzlos günstig
Ich halte das für keine gute Idee. Bei diesen Bastelein fehlt gänzlich die wichtige und durchdachte Kontrolle durch die Herstellersoftware um eine betriebssichere Lösung im einem Wohnhaus zu sein.
Daher im Eigenbau, anstecken und vergessen geht nicht, das ist keine fertige Kauflösung für Ungeübte.
Ein 60kWh Akku wird im Haus kaum belastet, vielleicht in der Spitze 0.3C, meist C10 und darunter.
Das erwärmt den Akku nicht, die Nutzung des SoC Bereiches ist geringer als im Auto.
Das vereinfacht vieles, wirklich vieles im Aufbau und Nutzung, der Akku kommt bei weitem nicht in die Lastbereiche im Auto. Das schont ihn und mindert das Risiko.
Wer das selber aufbaut kennt die Parameter. Als Außenstehender ohne sowas selbst mal geplant zu haben fehlen da natürlich informationen, bitte nicht gleich die falschen Schlüsse ziehen
Bei mir mit 48V (tatsächlich bis zu 58.4V) kann der WR die Zellen technisch bedingt nur bis 4.17V maximal laden. >4.2V sind technisch nicht möglich. Bedienfehler sind also ausgeschlossen. Das BMS kann den Akku zusätzlich trennen. Der Akku erwärmt sich im Sommer bei starker Last keine 4°C über Raumtemperatur. Ist also kein Problem, es waren diesen Sommer maximal 29°C, keine Kühlung nötig. Ladeleistung durch die PV max C3. Was soll da passieren ? Einzig Materialfehler der Zellen können zu Schäden führen. Daher im Haus eher LFP.
Das sehe ich auch so, das bei dem LFP Akku Zuhause nicht viel passieren kann, außer das es nicht so optimal funktioniert wie man sich das vorstellt in Bezug auf die Anbindung mit der PV Anlage, E-Auto laden etc.
Der Akku wäre eigentlich zu keiner Zeit so belastet um hier gewisse Temperatur zu erreichen wo es eine Kühlung bräuchte.
Ist auch nur deswegen von mir so angedacht im Falle dass der neue 3er erst in 6-7 Jahren käme und ich, aus welchen Grund auch immer, für das Auto nicht mal mehr 10.000 Euro bekommen sollte, nur dann wäre das für mich eine Überlegung wert, weil eine Batterie von 50kwh bekomme ich sicher nicht um das Geld.
Ich hoffe, dass allen hier klar ist, dass man 50kWh Akkukapazität inzwischen ganz leicht in sehr guter Qualität für unter 9000 Euro bekommt. Und wenn man zu relativ günstigen Akkus greift, bekommt man 60 kWh für ca. 7000 Euro. Alles mit Garantie und ohne Umbaukosten. Einen 6-7 Jahre alten Tesla dafür auszuschlachten, ist gar nicht sinnvoll. Wenn man sowas vielleicht nach 15 Jahren macht, dann mag das okay sein, aber nicht nach so kurzer Zeit!!!