Tempomat bremst bei Gegenverkehr sporadisch ab

Wenn Du in die Bedienungsanleitung schaust, dann wirst Du feststellen, dass dort zum Autopiloten erwähnt wird, dass er nur auf zweispurigen, räumlich getrennten Fahrbahnen aktiviert werden soll.
Auch wenn andere Leute was Anderes sagen, sollte damit Deine Frage zur Nutzung auf der Landstraße beantwortet sein.

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Ist das so? So glasklar finde ich das eben nicht mehr in der Anleitung und habe eine Formulierung wie „auf Autobahnen oder Straßen mit klar erkennbaren Markierungen“ im Kopf. Habe auch Tesla vor Kauf auch noch danach gefragt und mit wurde bestätigt, dass das auf „den meisten“ Straßen schon gut funktioniert. Damit gerechnet, dass ein Auto, welches fast autonom fahren kann, das nicht hinbekommt, habe ich um ehrlich zu sein auch nicht. Dann werde ich wohl versuchen, ob ich das Auto noch Tesla zurückgeben kann. Schade drum, aber völlig unbrauchbar wenn man 90% Landstraße fährt…

Auszug aus der BDA - das ist recht eindeutig.

„Kraftfahrstraßen“ sind Autobahnen oder manche, entsprechend ausgebaute Bundesstraßen.

Autonomes Fahren haben wir in Europa noch nicht - man darf das nicht mit den Videos aus den USA vergleichen, die haben dort eine ganz andere Software, die (mit Glück) vielleicht in Teilen ab Herbst oder im nächsten Jahr zu uns kommen wird.

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Es geht nicht um den Lenkassistent, sondern um den Autopilot

Es funktioniert einfach nicht, fahre seit 7 Jahren Tesla und mit dem neuen AP/HW3 (seit 2019) wird es jedes Jahr schlechter
Der Hinweis das man den AP nur auf gewissen Strassen einschalten soll ist nicht hilfreich, wir schalten den AP immer ein, denn sonst gäbe es keine Strasse wo man ihn einschalten darf.

Er geht nicht auf der Landstrasse da die Temposchilder nicht erkannt werden. In der 100er Zoner wird 70/50 gesetzt, in der 70er hier auch schon mal 20. Einfach weil falsche Kartendaten genutzt werden. Alle Strassen um meinen Wohnort, nicht nur eine

In der 20/30er Zone geht der Abstandstempomat auch nicht da er bei entgegenkommendem Verkehr bremst

Auf der AB fährt der AP Schlangenlinien da er „Angst“ vor Lkws hat und fast auf die linke Spur fährt

Auch kann man dem AP wie vor 5 Jahren nicht trauen, auf der AB fehlt kurz die Mittellinie, auch 2024 macht er schon mal einen Schlenker nach Links und bedroht die Pkws da. Seltener als vor 5 Jahren, aber immer noch da

AB rechte Spur und er wirft den Anker wenn auf der Auffahrt rechts ganz normal ein Auto ist

Und eben bremsen bei entgegenkommendem Verkehr auf der Landstrasse, nicht immer

In Rechtskurven Kurven fährt der AP gerne fast auf die Gegenspur

Vor Schatten hat der AP auch noch nach Jahren Angst, Autobahnbrücken werfen Schatten, das Auto bremst

Strassen parallel zur Autobahn werden nicht erkannt, 130 in der 50er Zone, super.

Muss mal wieder gesagt werden, es geht nicht. Hatte 9 Teslas bisher, also bitte, ich kenne die Dinger
Das man den AP auf 99% der Strassen nicht einschalten darf ist Käse. Ein 60 Jahre alter analoger Tempomat fährt 30 in der 30er Zone, Tesla kann das nicht

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Der Lenkassistent ist der Autopilot bzw. ohne Lenkassistent kein aktiver Autopilot - bitte einmal die BDA lesen, da werden dann auch die Begrifflichkeiten klar.

Der Hinweis in der BDA ist hilfreich, weil er klar die Einsatzszenarien in Europa dafür definiert. Verwendet man den AP darüber hinaus, muss man mit Fehlfunktionen rechnen. Und viele kennen diese Hinweise überhaupt nicht - und das ist dann schon problematisch, deshalb ist es sinnvoll gerade als Neubesitzer mal die BDA durchzulesen.

Bei mir weicht er sanft innerhalb der Spur den LKW aus (je nachdem wie nah diese am Mittelstreifen fahren) und ist weit davon entfernt auf die linke Spur zu fahren. Hast du mal versucht die Kameras neu zu kalibrieren? Ich habe den Eindruck, dass das bei manchen das Problem mit ähnlichen Beobachtungen sein könnte.

Kraftfahrstraßen machen nicht nur 1% des Straßennetzes aus. :wink:

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Das ist der Autopilot!
Sobald Du zweimal auf den Ganghebel drückst!
Die europäische Version kann das noch nicht zuverlässig, von daher ist die Nutzung auf eigene Gefahr!

Echt so oft? Meiner macht das auch gelegentlich, allerdings würde ich es eher so bei 1:1000 einschätzen, meist wenn zum Gegenverkehr noch eine Kurve kommt.

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Danke euch, möchte auch gar nicht auf den Begrifflichkeiten rumreiten. Es scheint aber wohl einen Unterschied zu geben zwischen Autopilot mit automatischer Geschwindigkeitsregelung und Autopilot mit Lenkassistent. Um letzteren geht es mir nicht. Und dass ersterer nur auf Autobahnen genutzt werden darf, finde ich weiterhin nicht eindeutig in der Anleitung formuliert. Wichtiger ist aber die Erkenntnis, dass es wohl die „Normalität“ zu sein scheint. Damit war es vermutlich für mich ein kurzes Tesla-Vergnügen und mich überrascht auch, dass das für viele total ok zu sein scheint. Mein vorheriges Auto war ein Passat B8, welcher ca. 25.000km auf der Landstraße im Jahr ACC aktiviert hatte. Das müsste ich nun manuell fahren. Wirklich schade, das Auto sonst ist toll

ja, Katastrophe. Wenn er einmal nicht bremst bei Gegenverkehr, weiß ich sicher beim nächsten macht er eine Vollbremsung bzw bin schon angespannt und habe den Fuß auf dem Strompedal.

Wenn da der AP beworben wird und man ihn nach Kleingedrucktem nicht einschalten/nutzen kann ist das unfair. Es funktioniert nicht, die Kunden erwarten nach so vielen Jahren einfach etwas mehr. Nicht mal der Tempomat geht in der 20/30 Zone

Die Kameras sind nicht dejustiert, erinnert mich an den Windowas support, „haben sie schon mal einen Reset…“ um den Kunden abzuwimmeln. Sorry, bin Apple seit 40 Jahren

Hier auf der A2/A7 sind rechts nur Lkws, der Tesla fährt Schlangenlinien auf der Mittelspur wegen der Lkws, hatte ich vor 7 Jahren schon mit Ap1, ich werde etwas ungeduldig da ich FSD und EAP alle schon mal gekauft habe

Egal ob Tempomat/AP, beides ist so markant fehlerhaft, es macht keinen Spaß mehr. Vor 7-10 Jahren war das noch toll, heute dürfen wir mehr erwarten. Dazu die ganzen MMI Fehler. Fragt jetzt nicht was mit den Radio Bugs gemeint ist…

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„Autopilot“ (AP) ist bei Tesla der Überbegriff der Assistenzfunktionen. Das, was die meisten umgangssprachlich als AP bezeichnen, ist eigentlich der Lenkassistent (den man nur zusammen mit TACC aktivieren kann).

Also wenn das so oft bei dir vorkommt, hilft vielleicht Kameras neu kalibrieren (bzw. Ticket bei Tesla aufmachen).

Ich benutze sowohl AP (ja ich weiß ist laut Handbuch verboten !!"1elf!) als auch TACC auf Landstraßen und komme damit gut zurecht. Bei mir bremst er nur ab und zu wegen Gegenverkehr, aber wenn, dann ist es für mich allermeistens vorhersehbar (nach ein paar Tausend km mit AP hatte ich schon ein gutes Gefühl dafür). Auf engeren Landstraßen kann das vor allem bei Gegenverkehr in Kurven vorkommen. Da kannst du aber proaktiv mit dem Fuß über dem Pedal übersteuern oder schon bereit sein. Mit dem TACC etwas weiter rechts in der Spur zu fahren hilft auch, zu mindest nach meinem Eindruck.

Weil die hiesigen Assistenzsysteme nicht mehr „state of the art“ sind. Der Kern der Software ist 4-5 Jahre alt und Tesla arbeitet schon lage nicht mehr wirklich daran.

Die Teslas in EU können noch nicht, so wie in USA mit FSD(S), fast autonom fahren, da es regulatorisch hier noch nicht erlaubt ist. Mit der kommenden Regulierung ‚R171 DCAS‘ sind zwar ab 22.09.2024 deutliche Verbesserungen in EU möglich, aber noch nicht so, wie das aktuell in USA mit FSD(S) läuft. Das wird frühestens im Mai 2025 aus regulatorischer Sicht möglich sein (wenn alles gut läuft).

So toll kann das Auto ja dann nicht für dich sein :wink:

Für die Landstraße bekommt du m.E. aktuell vermutlich keinen besseren Lenkassistenten auf dem Markt. Beim Tempomaten ist das natürlich eine andere Geschichte, weil die Radar-basierten Systeme der Konkurrenz überhaupt nicht in der Lage sind, den Gegenverkehr so genau zu erkennen. Ergo sind sie so implementiert, dass sie eine niedrige falsch-positiv-Rate bei Bremsungen haben. Das führt dazu, dass die falsch-negativ-Rate aber auch stark leidet. Das sieht man z.B. an den Euro NCAP Tests. Auch haben diese Systeme große Schwächen bei statischen oder kleinen Hindernissen und reagieren z.B. langsamer als Tesla, wenn man auf der AB von jemandem geschnitten wird. Teslas System erkennt hingegen deutlich mehr und ist halt eher „übervorsichtig“ implementiert. Was man besser findet, ist ja subjektiv und jedem selbst überlassen.

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Es steht nicht im Kleingedruckten, sondern in der BDA ganz normal drin. Man kann schon erwarten, dass bei einem komplexen Produkt der Kunde mal die Bedienungsanleitung liest, auch wenn manche denken sie bräuchten das nicht, sich dann aber über Fehlfunktionen wundern.

Zum Thema Windows: Es gab hier im Forum schon Rückmeldungen, dass nach Kamerakalibrierung Probleme wie von dir geschildert behoben wurden - normal ist das jedenfalls nicht, wenn der AP bei dir fast auf Gegenfahrbahnen fährt. Musst du natürlich nicht befolgen, war nur ein Hinweis/Lösungsvorschlag.

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Danke für die Erklärungen. Das Auto an sich ist klasse, aber was nützen mir eine tolle Beschleunigung und die tolle Bedienung und Ausstattung, wenn die Kernfunktionalität eines KFZs, nämlich Fahren, nicht mehr ansatzweise so angenehmen und sicher ist wie zuvor. Und ich fahre eben sehr viel Landstraße.
Bin auch überrascht, dass Tesla daran schon seit Jahren nicht mehr arbeitet. Und ich war noch voller Vorfreude, als ich am Wochenende das Update auf 2024.20.6.2 installiert habe in der Hoffnung, nun ist alles besser (war es natürlich nicht). Und damit brauche ich ja auch keine Hoffnung haben, dass es mal besser wird. Gäbe es auch wenigstens einen stumpfen Tempomat, dann würde ich mich damit zufrieden geben.

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Hat mir jemand mal den Abschnitt, wo explizit drinsteht, dass man die automatische Geschwindigkeitsregelung (bei VW hieß es Adaptive Cruise Control) nur auf Autobahnen verwenden darf (ich meine NICHT den Lenkassistent)? Ich bin zu doof es zu finden, aber hier steht es nun so oft, dass es wohl stimmen muss.

TACC (Traffic Aware Cruise Control) hat diese Einschränkung nicht, aber die Seite aller Einschränkungen ist ellenlang:

https://www.tesla.com/ownersmanual/modely/de_at/GUID-E5FF5E84-6AAC-43E6-B7ED-EC1E9AEB17B7.html

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Ich kann verstehen, dass im Vergleich zum Passat der Tempomat für dich unbrauchbarer ist, weil du ja viel Landstraße fährst. Wenn es aber eins bei Tesla gibt, dann die Aussicht auf Verbesserungen. Es mag manchmal etwas länger brauchen Aber damit sind sie immer noch schneller, als die Konkurrenz :wink: Dort kann man nämlich eher nicht erwarten, dass Sachen in großem Unfang noch verbessert werden.
Ich fahre erst seit 12/22 mein Model 3 und ca. 1 Jahr lang ist gefühlt nicht allzu viel per Update gekommen. Aber seit Dezember kommt da finde ich extrem viel, z.B.:

  • Matrix-LED
  • Brauchbarer Autowiper (war er für mich lange Zeit nicht)
  • (für mich) sehr gut funktionierende Einparkhilfe (die auch noch weiterhin immer weiter verbessert wird)
  • schickeres Infotainment
  • viele kleinere Verbesserungen

Das liegt daran, dass Tesla schon lange die meisten Ressourcen in die FSD-Entwicklung steckt (autonomes Fahren) und das hier eben bisher regulatorisch nicht erlaubt ist. Das gute ist: Man kann durchaus auf bessere Assistenzsysteme hoffen, da wir bald eine neue Regulierung haben und Tesla (bzw. ein hochrangiger Manager) Verbesserungen für Ende des Jahres angekündigt hat. Ob das auch dem kostenlosen AP zugute kommt oder nur den aufpreispflichtigen EAP- oder FSD-Paketen, ist noch offen. Aber bei der Konkurrenz ist ja auch vieles Aufpreispflichtig, von den vielen kostenlosen Verbesserungen sind wir Tesla-Fahrer vielleicht ein wenig verwöhnt :smile:

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Was du wirklich versuchen könntest, ist eine Neukalibrierung der Kameras (unter Fahrzeug > Service > Kamerakalibrierung > Kalibr. löschen.). Das hat schonbei so manchen hier im Forum dargestellten Problemen geholfen.

Hier das Handbuch dazu (Abschnitt „Fahren zur Kamerakalibrierung“):
https://www.tesla.com/ownersmanual/modely/de_at/GUID-682FF4A7-D083-4C95-925A-5EE3752F4865.html#CONCEPT_ZNB_G3B_HY

Die Kalibrierung funktioniert wohl am besten auf der AB mit gut sichtbaren Fahrbahnmarkierungen (ob eine gut markierte Landstraße ausreichend ist, weiß ich nicht).

Falls das nichts hilft, muss man sich leider mit der aktuellen Situation arrangieren und auf Besserung warten (oder eben den Hersteller wechseln) ^^

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Funktioniert, kann ich so bestätigen. Meine Kalibrierung nach Auslieferung war fertig bevor ich auf die AB gefahren war.

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Eine Kamerakalibrierung, ein Softwareupdate und 500km später ist immer noch nicht so, wie ich mir das erhofft habe, aber es scheint schon etwas besser zu sein. Deutlich besser funktioniert es auch, wenn man sich hinter ein Fahrzeug klemmt, an dem er sich orientieren kann (so meine Vermutung). Das und dass es auf manchen Straßen (etwas enger, kurvig, hügelig) einfach nicht funktioniert, musste ich nun lernen. Auch mit Bäumen und Büschen am Straßenrand, die Schatten werfen, scheint es Probleme zu geben und ich war schon mehr als 1x froh, dass niemand hinter mir war :grinning: Ansonsten lässt es sich leben mit den bekannten Tipps wie Fuß über Strompedal, etwas weiter rechts fahren und eben hinter jemandem fahren