Mein aktuelles Erlebnis lässt mich erheblichen Druck auf die Mitarbeiter vermuten: Schon in den Gesprächen vor Ort wurde ich variantenreich immer wieder auf Weisungen verwiesen. Die angesetzten Arbeiten waren einfach zu umfangreich, um unter vier Stunden - dann wäre ein Leihwagen fällig geworden - erledigt zu werden. Noch mit Pokerface wurde mir die Prognose von 3 1/2 Stunden verkündet. Als ich nach 4 1/2 Stunden aufbrechen musste, war das sichtlich unangenehm. Da Fehler in der Hetze nicht mehr geprüft werden konnten und dann gleich wieder auftraten, habe ich heute morgen eine Mail erhalten, aus der ganz klar hervorgeht, wie unangenehm der ganze Vorgang den Mitarbeitern tatsächlich ist und da muss ich nicht mal besonders zwischen den Zeilen lesen.
Im konkreten Fall spekuliere ich, dass Leihwagen zu Gesprächen mit Vorgesetzten oder anderen Disziplinarmaßnahmen führen könnten.
Dass das dann im Ergebnis zu verärgerten Kunden und zu Mehraufwand für Tesla führt, muss im Management erst mal noch ankommen. Die Mitarbeiter vor Ort hingegen leisten herausragende Arbeit, soweit ihnen dies nicht untersagt ist!