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Telefonische Erreichbarkeit der Tesla Service Center

Für jemand, der in den Dimensionen eines EM denkt und lebt, ist die Reparatur oder Optimierung eines Interfaces einfach viel zu banal und unwichtig!

Nachdem ich am Samstag im Store war und mich beschwert habe, dass Terminvereinbarung über das App nicht geht, habe ich heute früh einen Anruf und einen Termin vom SEC Stuttgart bekommen. Interessanterweise von einer Münchner Telefonnummer.

Auch beim Anruf war zu merken, der Druck ist hoch im SEC. Das kann nur von oben entschärft werden.

Ich habe gerade in einem Service-Center gehört, dass es in den U.S.A. schon länger so ist, dass die Service-Center nicht mehr angerufen werden können, und jetzt seit kurzem gilt das auch in Europa. Die Kommunikation soll über die App erfolgen.

Tesla muss doch einfach endlich mal ein Ticketing System einführen anstatt so lose E-Mails.

Wie ist diese Aussage zu verstehen? Meinst du, dass die Leute im SeC am Anschlag arbeiten oder meinst du den Druck den die Kunden im SeC aufgrund der mangelhaften Kommunikationsmittel machen?

Mein aktuelles Erlebnis lässt mich erheblichen Druck auf die Mitarbeiter vermuten: Schon in den Gesprächen vor Ort wurde ich variantenreich immer wieder auf Weisungen verwiesen. Die angesetzten Arbeiten waren einfach zu umfangreich, um unter vier Stunden - dann wäre ein Leihwagen fällig geworden - erledigt zu werden. Noch mit Pokerface wurde mir die Prognose von 3 1/2 Stunden verkündet. Als ich nach 4 1/2 Stunden aufbrechen musste, war das sichtlich unangenehm. Da Fehler in der Hetze nicht mehr geprüft werden konnten und dann gleich wieder auftraten, habe ich heute morgen eine Mail erhalten, aus der ganz klar hervorgeht, wie unangenehm der ganze Vorgang den Mitarbeitern tatsächlich ist und da muss ich nicht mal besonders zwischen den Zeilen lesen.

Im konkreten Fall spekuliere ich, dass Leihwagen zu Gesprächen mit Vorgesetzten oder anderen Disziplinarmaßnahmen führen könnten.

Dass das dann im Ergebnis zu verärgerten Kunden und zu Mehraufwand für Tesla führt, muss im Management erst mal noch ankommen. Die Mitarbeiter vor Ort hingegen leisten herausragende Arbeit, soweit ihnen dies nicht untersagt ist!

Wie genau kann ich mit der App einen Rückruf vereinbaren? Telefonisch und via Mail geht zumindst für Bern nix mehr…

Ich meinte das auch so, dass auf den Mitarbeitern im SEC ein enormer Arbeitsdruck lastet. Das war schon früher so und ist für mich gefühlt schlimmer geworden.
Nach meinen Gesprächen kann das aber aus Deutschland oder Europa heraus nicht gelöst werden. Das Geld für eine deutliche Aufstockung der SEC kommt aus USA.

Das hatte ich ja auch schon gefragt.
Du musst wohl ein Termin per App machen und in das Kommentarfeld irgendwas rein schreiben und hoffen das du ein Rückruf bekommst. So habe ich das zumindest verstanden.

… den Rückruf vom SEC habe ich bekommen, nachdem ich mich Samstag im Store persönlich beschwert habe, dass das App nicht funktioniert. Von den Fehlermeldungen hatte ich Screenshots vorgezeigt.

Geht bei mir nicht da ich einen aktuellen Termin habe…
Naja. Dann hoffen wir mal dass ie das Material da haben und um 8 Uhr parat sind und meine Frau nach ner Stunde wieder fahren kann. Ansonsten will ich nicht ohne Gehörschutz in der Nähe vom SeC sein :smiley:

Das ist jetzt arg vereinfacht und verkürzt. Natürlich muss das Geld aus den USA kommen, aber die Argumente dafür müssen von den hier in Europa und Deutschland ansässigen Management kommen. Dafür braucht man ein gewisses Standing. Möglicherweise ist das hiesige Management unterqualifiziert und überfordert. Vielleicht trauen sie sich auch nicht irgendwas zu sagen und buckeln lieber, weil es so für sie bequemer ist.

Ich habe schon in ein paar Firmen gearbeitet wo es Anfangs relativ entspannt zu ging.
Dann wurde hier und da „verbessert“ und modernisiert, Leute wurden entlassen, Unternehmen verkauft/übernommen/zusammengeführt etc… Es wurde immer schlimmer, aber Niemand hat was gesagt oder gemacht. Ich weiß nicht ob es typisch deutsch ist, aber ich sehe das sehr sehr oft das man irgendwann sagt: „Es geht ja doch irgendwie.“ Das man, oder besser die Mitarbeiter, dann auf dem Zahnfleisch läuft, Überstunden macht, permanent Angst um den Arbeitsplatz hat, eventuell sogar weniger Geld bekommt und mehr arbeitet, mehr Verantwortung hat und so weiter, ist für die die am Ende sitzen natürlich ein schöner Effekt. In den USA arbeitet man ja in vielen Branchen so. Higher or Fire. Da gehen die Mitarbeiter aber auch einfach und arbeiten 1 Tag später woanders und sogar als was ganz anderes. Hauptsache das Geld für Miete ist da. 1 Tag am Band, den anderen Tag putzen. Aber so sind die Leute hier nicht. Die arbeiten in einem Unternehmen bis man sie raus tragen muss. Egal was sie bis dahin schon in Kauf genommen haben. Ich habs oft genug erlebt. Allerdings bin ich immer allein gegangen :sunglasses:
Funktionieren tuts komischerweise aber bei beiden Systemen. Weil man in den USA gleich 10 neue Bewerber hat und hier weil keiner gehen will.

Letztendlich hats der Kunde in der Hand.
Das verstehen hier aber einige nicht. Man darf dabei auch einfach (so schlimm sich das auch anhört) keine Rücksicht nehmen. Tesla muss das ganz derbe spüren. Und das scheint bei denen nur über´s Geld zu gehen. Wie übrigens auch bei allen anderen Unternehmen.

Vielleicht sollten die deutschen Tesla-Kunden mal das deutsche Management mit entsprechenden Argumenten versorgen?

Wir müssten alle ein Auto bestellen und das nach 3 Tagen zurück geben.
Wenn die erst mal 500 Autos auf dem Hof haben, merken die es vielleicht.

Die Idee ist nicht so verkehrt… wird man während der Bestellung such schon so behandelt oder fängt die Unerreichbarkeit erst an wenn man bezahlt hat und das Auto da steht? Als wir damals gekauft haben war der Service wirklich gut. Auch als bei mir nach 3 Woxhen die Probleme mit dem Ladegerät angefangen haben war das okay. Man konnte jederzeit nachfragen wie der Status ist etc… so wie man es erwartet wenn man Fahrzeuge für über 120.000 läuft. Klar, keine perfekten Autos aber immerhin fühlte man sich wenigstens ernst genommen. Wäre der Service vor einem Jahr schon wie jetzt… die 2 Tesla würden nicht mehr bei uns sein. Und nach aktuellem Stand wird es auch in 2 1/2 Jahren keinen Tesla mehr geben. Da fahr ich lieber nen Hybrid oder ID von VW.

Ich finde die Idee von Tesla ja gut, aber wie es aktuell läuft ist für den normalen Kunden nicht tragbar. Außer man is Idealist und glaubt damit Die Welt zu retten…

Geht das nicht doch deutlich über meinen Vorschlag (Durchsetzung der Verbraucherrechte mittels Anwalt) hinaus?

Nein, Sie beginnt schon vor der Auslieferung, wenn man sein „altes“ Auto zum Verkauf herrichten läßt.

Also ich bin von dem Zirkus mit der Terminvereinbarung per App mittlerweile komplett genervt.
Mal davon abgesehen, dass man gerade einmal zwei Monate vorher einen Termin vereinbaren kann, funktioniert das dann noch nicht einmal, selbst wenn Termine zum gewünschten Datum als frei angezeigt werden. Und die SeCs liegen ja nun nicht wirklich um die Ecke, da muss man sich das schon etwas einrichten und planen.
Man hat alles eingegeben (und zwar zweimal, einmal am PC und dann über die Handy-App) und dann kommt die lapidare Mitteilung: „Es ist leider ein Fehler aufgetreten. Bitte rufen Sie die Telefonnummer xyz an, um einen Servicetermin zu vereinbaren.“
Das wird aber auch nix, es gibt noch nicht einmal eine entsprechende Stelle im Auswahlmenü der Telefonschleife. Das Service Center der Wahl direkt zu kontaktieren wird leider auch nichts. Die dürfen Servicetermine nur noch über die App annehmen, das sei das einzige Tool.
Aha, nur gut, dass es ja nur die Jahresinspektion ist, es ist nichts gravierendes, aber man kann es mit der Automatisierung auch übertreiben. Ich wage mir wirklich nicht vorzustellen, was los ist, wenn es wirklich mal brennt und man technische Unterstützung braucht.
So toll ich das Auto finde, aber die Kommunikation und Erreichbarkeit von Tesla für seine Kunden ist schlicht unterirdisch.

Es ist keine Überraschung, dass man Termine erst in 2 Monaten findet, wenn man für einen Rückruf alleine schon einen Termin machen muss…