Mag ja sein dass die „nerven“ dafür wird aber viel CO2 und lokaler dreck von Diesel Taxen gespart. Ich finde das echt nicht sonderlich clever. Hätten sich halt mit den Betreibern einigen sollen. So viele Taxen gibt es ja nun auch wieder nicht.
Ich bin ein großer Fan von E- Taxen, diese müssen aber das Geld verdienen können indem sie schnell fahrbereit sind.
Im Original steht: „for any other commercial venture.“ Also alles was im Rahmen irgendeiner kommerziellen Unternehmung passiert sei keine intendierte Nutzung mehr. Auch wenn das Auto nur als Kostenstelle betrachtet wird, erfolgt die Nutzung eindeutig im Rahmen einer kommerziellen Unternehmung, wenn es sich nicht um eine Privatfahrt des MA handelt.
Solange das so da steht, können wir keine Fahrzeuge mehr von Tesla kaufen. Ich gehe davon aus, dass Tesla das nochmal ändert und präzisiert, was gemeint ist.
Sehe ich auch so, ich habe ja „Gott sei Dank“ mein MX erst gekauft, sodass ich da ganz entspannt auf weitere Entwicklungen warten kann. Vielleicht ist das auch auf das M3 geschuldet dass man da nun Sorge hat dass sich hier Dienste eindecken und SUC blockieren.
Ich könnte mir aber vorstellen dass Tesla das eher auf lokale Dienste bezieht, wie z.B. dass ein Taxi das nur in Stuttgart fährt sich nicht am SUC Leonberg voll macht und dann wieder in Stuttgart fährt umherfährt. Wenn der Taxifahrer aber einen Fahrgast nach München bringen soll wäre das für mich vielleicht sogar noch okay auch wenn es härter Formuliert ist.
Ich denke Tesla hat eine Software die das Profil des Autos genau erkennen kann und sehen ob die SUC Nutzung für lokalen Einsatz gedacht ist oder für Langstrecken.
Als Jurist kann ich bei solchen Policies echt nur den Kopf schütteln - es handelt sich hierbei um AGB, die klar, transparent und verständlich sein müssen, grundsätzlich auch im B2B Bereich. Unklare, missverständliche oder überraschende Klausel gehen zu Lasten des Verwenders und sind ggf nichtig.
Daher: Ich glaube, dass Tesla hier eher auf die normative Kraft des Faktischen setzt, und so sein Ziel erreichen möchte, eine begrenzte Ressource möglichst effektiv bereit zu halten. Gut gedacht, gut gemacht?
Ist doch alles Unsinn, die SuCs reichen auch für 10x mehr Fahrzeuge ohne weiteres aus und die Maßnahmen von Tesla sind völlig unverständlich und unnötig Jetzt fällt schon Tesla auf die Panikmache rein und interpretiert die vorliegenden Auslastungsdaten und -Vorhersagen sicher völlig falsch. Zudem könnte Tesla ja schnell jederzeit die Anzahl der SuCs erhöhen ohne Probleme. Es gibt ja anderswo auch Mega SuCs. Außerdem hat sicher noch nie jemand wirklich ein Probleme damit gehabt. Das müsste man erst einmal nachweisen.
In Leonberg standen jedesmal Taxis am Laden. Einer der Fahrer war fertig und hat geschlafen im Auto. Dort ist es so oder so immer knapp mit der Kapazität. Ich brauche den Standort Gott sei Dank nur in Notfällen.
Einen der beiden Berliner Tesla Taxi Fahrer hab ich kürzlich kennen gelernt, er meint das er ausschliesslich an den öffentlichen Säulen lädt. Über Nacht einmal voll für 6 Eur brutto. Da lohnt sich das Fahren an den SuC nicht ansatzweise.
Schwierig find ich das Leute die in der Nähe eines SuC wohnen zum SuC fahren weil es kostenlos ist obwohl sie auch zuhause laden könnten. Noch geht das meistens, aber wenn die M3s kommen und die SuC´s nicht weiter ausgebaut werden wird es eines Tages sehr eng. In Spitzenzeiten ist es das ja heute schon ab und zu. Die SuC Struktur sollte Fernreisenden vorbehalten bleiben. Man kann hier nur appellieren, ansonsten ist free SuC für alle incl. und dagegen faktisch nix zu sagen.
Ergibt für mich absolut keinen Sinn. Einen fairen Strompreis abrechnen? Jederzeit! Aber Supercharging komplett verbieten? Genauso gut könnten sie alle Neuwagen ab sofort mit drei Rädern ausliefern… Das Supercharging-Konzept war für Tesla immer ein Teil des Autos. Irgendwas ist da in der Kommunikation gewaltig schief gelaufen. Da muss noch eine Klarstellung kommen in den nächsten Tagen, dessen bin ich mir sicher!
Für Deutschland mag das der Fall sein. Die neue Policy soll jedoch - soweit ich es verstanden habe - nicht nur deutschlandweite, sondern weltweite Geltung haben. Dann hätten fortschrittlichere Länder (z.B. Norwegen) ein noch weitaus größeres Problem als bisher…
Du musst halt wegen ein paar „Depperten“, die das System „ausnutzen“ leider für alle die Keule schwingen.
Wir mussten bei uns im Betrieb auch nur wegen 2-3 Extremrauchern eine Betriebsvereinbarung mit unbezahlten Raucherpausen aushandeln und verfügen.
Jetzt rauchen ALLE in Ihrer Freizeit, dabei hätte mich der normale Umgang mit der Raucherlaubnis überhaupt nicht gestört.
Ich/viele von uns kennen die Auswirkungen durch das Verhalten der kommerziellen Fahrer nicht.
Aber vom SuC Wien hört(e) man viel von dauerbelegten kommerziellen Teslas,
die standen bis zur Einführung der SuC-Idle-Fee sogar über Nacht dort.
In und um Amsterdam hört man ähnliches, sicher ebenso in den Städten mit den Tesla-Fahrdiensten in Kalifornien.
Wenn das Geschäftsmodell von Nutzern auf freiem Superchargen beruht habe ich volles Verständnis für die Regelung durch Tesla.
Sie gilt nicht Rückwirkend und sicher nicht für geschäftlich angemeldete Teslas (Firmenwagen)
sofern die Nutzung des Tesla nicht das eigentliche Geschäft ist (Taxis, Nimber-Farher etc.).
Grüße SuCseeker
Edit: Tesla bietet ja Flotten eigene Supercharger an, ich glaube in Monteral gibt es so etwas.
Wenn große Taxiflotten sich zusammentun und einen Platz an einem Flughafen mit 10 SuC bauen, so what…
So was wurde auch in Schiphol am Flughafen realisiert, eine reine SuC Station nur für Taxis.
Ansonsten scheint die Richtlinie gedanklich so wie es klingt auf fair use für Fernfahrten ausgelegt. Genau richtig, wenn auch in der Formulierung sehr schwammig.
Verstehe die ganze Aufregung nicht. Es ist doch klar, dass TESLA nicht dauerhaft den Strom für Taxis und Mietwagen bereitstellen kann. Es ist doch klar, dass die SUC Infrastruktur nicht ausreicht und gedacht ist für kommerzielle Fahrzeugflotten… Es ist doch klar, dass TESLA nicht dauerhaft für alle TESLA Eigentümer den Strom kostenlos zur Verfügung stellen kann. Es ist doch klar, dass TESLA - wie alle anderen Firmen auch - Marketing macht und die Marketingaussagen im Laufe der Zeit der Marktsituation anpasst. TESLA wird auf absehbare Zeit versuchen eine funktionierende SUC Infrastruktur für private Fahrzeughalter bereitzustellen. Dazu werden ‚Einschränkungen‘ gehören müssen. Entweder die Privatfahrer müssen mit der Nichtverfügbarkeit der Infrastruktur an bestimmten (vielen) Orten zukünftig leben - oder TESLA muss Einschränkungen erfinden, die einen ‚fair use‘ weiterhin erlauben. Wer an was anderes geglaubt hat - ist zumindest naiv…
Wenn heute schon oft 50 % der Stalls belegt sind wenn man eintrifft, was passiert wohl wenn plötzlich 10-mal mehr Fahrzeuge unterwegs sind?
Du kannst es ja mal mit dem Call-Center Rechner ausrechnen was passiert wenn statt 5 eintreffenden Fahrzeugen pro h die an einem Standort mit 8 Stalls eine Auslastung von etwa 50 % generieren, plötzlich 50 Autos pro h an einem SuC Standort eintreffen.
Man braucht dann zwar nicht das 10-fache an Stalls sondern nur etwa das 4-5-fache, aber man braucht auf jeden Fall wesentlich mehr als es heute gibt. Dies hat ja Tesla auch erkannt und baut mittlerweile Standorte mit 20 und mehr Stalls. Damit sind sie auf ein Wachstum um etwa den Faktor 5 vorbereitet.
Ich verstehe hier auch die jetzige Argumentation von Deiner Seite nicht. Auf der einen Seite malst Du immer das Gespenst von 100 % belegten SuCs an einem Standort an die Wand und willst gegen jeden Blockierer drakonische Maßnahmen ergreifen. Auf der anderen Seite behauptest Du jetzt dass das SuC Netz auch 10-Mal mehr Fahrzeuge verkraften würde. Irgendwie steht das extrem im Widerspruch.
Ich kann verstehen dass kommerzielle Dienste, wo das Fahrzeug selbst das Werkzeug ist um Geld damit zu verdienen, von der Nutzung ausgenommen werden. Ich vermute dass es für diese neben speziellen Stationen eventuell auch einen speziellen Tarif für die Ladung geben wird. Jetzt wird einfach mal alles geblockt und derjenige der ein Fahrzeug kommerziell einsetzen will muss sich an Tesla wenden.
Du verstehst seinen Sarkasmus nicht! Leto war derjenige der schon lange auf die Probleme der Verfügbarkeit der Infrastruktur bei anhaltendem bzw. wachsendem Markterfolg hingewiesen hat…
Und wie schon weiter vorne erwähnt, gibt es ja einen Unterschied zwischen einer kommerziellen Nutzung und einer gewerblichen Nutzung.
Profitcenter ist komerziell, sprich das Auto muß Geld verdienen und Costcenter ist gewerblich, Du verdienst das Geld, das Auto erzeugt nur Kosten.
Ist, zumindest in Deutschland, ein deutlicher Unterschied. Steht auch schön in den Versicherungsbedingungen.
Und wenn sie wirklich den Firmen, z.B. in Form der 70kW-SuC, eigene Lademöglichkeiten gegen Endgeld zur Verfügung stellen, ist doch alles okay…