wir bereiten gerade einen Fernsehbeitrag zum Thema Datenschutz vor. Der soll anlässlich des Verkehrsgerichtstages im Januar 2023 auf ServusTV ausgestrahlt werden. Dort wird (unter anderem) genau dieses Thema diskutiert. Die Aufnahmen sind für Dezember 2022 angesetzt.
Für diesen Beitrag suchen wir einen Tesla-Fahrer oder eine Tesla-Fahrerin mit einem eigenen Fahrzeug (Model S, X, 3 oder Y). Diese Person sollte sich gut mit der Technik auskennen (Sensorik, Kameras, Dashcam- und Wächter-Modus) und eine eigene Meinung zum Thema Datenschutz vertreten. Erfahrung vor der Kamera schadet nicht, ist aber auch nicht unbedingt nötig.
Im Beitrag geht es um die Sensorik in Fahrzeugen und den Umgang mit den dabei anfallenden Daten, um Unfallaufklärung, Chancen und Risiken.
Wir würden uns freuen, auf diesem Wege jemanden zu finden, der oder die Zeit und Lust hat und Know-How beisteuern möchte.
Fragen beantworte ich gern hier im Thread oder im Gespräch.
Meiner Meinung nach müssen wir niemanden vor so einem Interview „warnen“. Wenn sich ein Tesla-Fahrer für das Interview bereiterklärt, wird er sich sicher vorab Gedanken machen, welchen Standpunkt er zu den genannten Themen vertritt.
Ich finde daher Eure Kommentare teilweise unpassend. Falls Ihr Interesse an dem Interview habt, meldet Euch gerne bei Constantin. Wenn nicht, ignoriert diesen Thread einfach.
herzlichen Dank für das rege Interesse und für den konstruktiven Input. Ich werde mich bemühen, David zu erreichen und freue mich über weitere Vorschläge oder Anmeldungen.
Doch absolut! Ich weiß dass ihr Moderatoren das für das TFF-Forum toll findet wenn solche Anfragen reinkommen aber man sollte nicht außer Acht lassen welche Berichte es in den letzten Jahren über Tesla gab.
Teilweise waren diese einfach komplett falsch…
Und deswegen warne ich jeden Teslafahrer auch davor, da man nicht weiß was am Ende für ein „Bericht“ dabei rauskommt. Ich will da in keinster Form mithelfen.
Ehrlich und seriös sind 95% der Berichte eh nicht…
Datenschutz und Sentrymode. Hm, was da wohl rauskommen wird…
Wenn ein Tesla-Fahrer an dem Interview teilnimmt, liegt es an ihm, was er sagt und wie er die Fragen beantwortet. Es ist weder meine Aufgabe, noch die des TFF Teams, darauf aufzupassen, dass nichts falsches gesagt oder berichtet wird.
Mitglieder unseres Teams wurden schon häufiger interviewt. Wir achten dabei sehr genau darauf, was wir sagen und dass wir richtig zitiert werden. Diesen Tipp würde ich auch jedem anderen geben, der an solchen Interviews teilnimmt. In einigen Fällen haben wir auch die uns betreffenden Textpassagen vorab bekommen und konnten darauf nochmal reagieren.
Wir sollten nicht jedem Journalisten per se unterstellen, dass er keine Ahnung hat und nur negativ über Tesla berichten möchte. Sonst geben wir genau das Bild der „Tesla-Fanboys“ ab, die sektenmäßig hinter Elon Musk herlaufen.
Daher nochmal die Aufforderung: Wenn Ihr kein Interesse an dem Interview habt, lasst diesen Thread einfach links liegen.
Ich kann durchaus nachvollziehen, warum sich hier die negativen Äußerungen bezüglich des vorgestellten Projekts mehren.
Jedoch finde ich, dass bei all den früheren Erfahrungen und der damit verbundenen Vorsicht wir unsere Grundsätze nicht vergessen sollten. Nämlich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit.
Denn was und wie der Interviewte etwas sagt ist zunächst seine rein persönliche, subjektive Meinung. Und dass man die Pressemitteilungen nicht als ungefilterte Wahrheit hinnehmen sollte, dürfte vielen auch bekannt sein. Und spätestens so bald in die Berichte Wertung mit hineinkommt, wird es eh wieder subjektiv.
Also ist mein Vorschlag: Seht es lockerer und lasst die Leute machen, was sie nicht lassen können. Wer weiß, vielleich machen sie es ja gut.
Geschrieben wird eh viel, so dass ich persönlich unterm Strich auch hier keinen relevanten Schaden für Tesla oder die Teslagemeinde befürchte.
Ich finde solche Anfragen an sich spannend. Schön wäre es natürlich in solchen Fällen, wenn man als frisch angemeldeter User ein paar mehr Worte dazu verliert, wer da auf der Suche ist @ConstantinBerlin Wer bist du/seid ihr, bei so einer Anfrage könnte man doch ruhig mal Klarnamen bzw. Firmen-/Agenturnamen raushauen.
Ansonsten ist auch meine Meinung dazu, dass jeder selbst wissen muss, ob er Lust auf sowas hat. Ich finde es spannend und ist doch auch einmal toll, seine eigene Meinung kundtun zu können - grade hier im Forum haben doch so viele so viel Meinung Und wer Sorge hat, dass er falsch verstanden, zitiert oder dargestellt wird, der lässt sich einfach vertraglich zusichern, dass er den finalen Beitrag zur Freigabe bekommt - was bei sowas nicht unüblich ist.
Grundsätzlich sind Interviews, auch kritische, wunderbar.
Nur bei diesem Thema wissen wir doch alle, dass sich Tesla und damit wir alle mit Sentry nicht Datenschutzkonform verhalten.
Wenn in einem Fernsehbeitrag dann auch noch die entsprechenden Bilder gezeigt werden, was und wie Tesla aufzeichnet, dann sehen das viel zu viele Menschen, die das vorher nicht gewusst haben.
Außerdem was soll der Teslsfahrer sagen? Er findet Sentry schlecht und das sollte verboten werden oder er findet Sentry super, benutzt es und ihm ist Datenschutz somit egal?! (Dann hat er mit hoher Wahrscheinlichkeit den Datenschutzbeauftrgten des Landes am Hals, da er sich ja wunderbar selbst belastet hat).
Wie lange dauert es dann wohl bis die ersten selbst ernannten Datenschutz Sheriff’s die Kameras mit einem Edding oder ähnlichem “entschärfen “.
Meine Befürchtung ist, dass Tesla irgendwann Sentry abschalten muss.
Und nicht nur Sentry, sondern auch die Ortung in der App, denn jeder, der einen Zugang über die App hat kann sehen wo jemand anders is und sogar wie schnell er fährt.
Nein, ich bin nach wie vor der Meinung, dass so wenig Information wir möglich zu dem Thema für die Masse besser ist. Jeder öffentliche Bericht schadet uns Teslafahrern auf lange Sicht.
Und mit diesen Worten habe ich jetzt genau das Geschrieben, was ich nicht öffentlich sehen wollte.
Wenn du das schon so runterbrichst, würde mich interessieren, welche der beiden Meinungen vertrittst du? Ich vermute eher die zweite.
Warum sollte die Öffentlichkeit das nicht wissen, wenn es doch genau sie betrifft. Ich finde es weit besser, die Probleme öffentlich zu diskutieren und nach Lösungen zu suchen, als sich auszuschweigen. Das letztere bringt niemanden weiter.
Eine vernünftige Recherche, Berichterstattung würde feststellen, dass nicht nur Tesla’s über Cameras verfügen, sondern auch:
Dashcams in Autos, Fahrrädern, Helmen…
(Bspl. russ. Crashfilme)
Stau/Straßenüberwachung
Einkaufs/ Passagen
fast jeder läuft mit einem Smartphone mit Cam’s rum, und manche zeichnen auch munter Videos/Fotos auf.
Was ist mit Datenschutz bezüglich Payback, Creditkarte, Handystandort, WhatsApp Kontaktlisten, Google…
Dagegen ist die AutoKamera kaum erwähnenswert.
Eine Datenschutzverletzung liegt erst dann vor, wenn Bilder ungefragt veröffentlicht oder verwertet, weiter gegeben werden. Für diese Verantwortlichkeit muss der Besitzer/Fahrer den Haken bei Datenerklärung setzen.
Die Bilder sind zudem nicht öffentlich (cloud), sondern werden auf einem lokalen Speichermedium abgelegt.
Einem Reporter od. andern Personen würde ich nie meine Dashcambilder geben.
Ausnahme, z.B. ein Einbruch (Gas eingeschlagen) an meinem M3 wurde aufgezeichnet, die Staatsanwaltschaft hat die Täter-Bilder für Veröffentlichung angeordnet.
Du möchtest das also gern öffentlich diskutieren, wo als Ergebnis feststeht, dass es so wir es ist nicht rechtens ist und damit verboten werden würde?
Ich gehe davon aus, dass das ohnehin passieren wird, aber meine Meinung ist, je länger wir Sentry behalten können, desto besser.
Letzendlich kann man schon zusammenfassen, Täterschutz geht vor Opferschutz, das ganze dann unter dem Deckmantel Datenschutz verpackt. Wetten werden angenommen.
Finde schon traurig, das man sein Eigentum nicht mehr schützen darf, ist aber auch bald egal, wenn eh enteignet wird.