Liebe Tesla Fahrer und Freunde
Ich habe eine Fragestellung, die erst einmal nichts direktes mit einem Tesla zu tun hat. Es geht mir um die Sinnhaftigkeit der Strategie des Überschussladens. Bitte lasst mich das Thema ausführen:
- Ich habe eine PV Anlage, die in der Spitze 7KW pro Stunde produzieren kann
- Ab April und bis Oktober eines jeden Jahres produziere ich stabil einen Ertrag zwischen 30-40KW pro Tag
- Ich erhalte für den Strom, den ich tagsüber einspeise, eine Vergütung von 6 Rappen und einen Zuschlag für ökologisch produzierte Energie in Höhe von 7 Rappen. Das macht total einen Ertrag von 13 Rappen
- Im Nachttarif, kann ich Strom für 13 Rappen konsumieren
Ich frage mich nun - aus rein betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten - ob es in meiner konkreten Situation überhaupt Sinn macht, mein EV per Überschuss zu laden. Schliesslich kann ich
- den Strom, den ich tagsüber produziere, in der Nacht konsumieren, ohne mehr zu bezahlen,
- den Akku resp. das EV schonend nachts und „en bloc“ laden, als ständig den Überschuss weiterzugeben (ich rechne damit, dass es ausreicht, den Akku 1x die Woche auf 80% zu laden)
Die Infrastruktur (open wb standalone und e-go Ladestation) ist bereits vorhanden, die auch sauber den Überschuss von meiner LG ESS auslesen kann. Aktuell mache ich das mit einem Hybrid Fahrzeug, ich habe nun aber einen Tesla Model Y bestellt. Ich frage mich einfach, ob es sinnvoll ist anhand der beschriebenen Situation das EV ständig mit dem Überschuss und verbundenen Starten und Stoppen von Ladevorgängen „zu belasten“.
Ich danke Euch vielmals im Voraus für eine Einschätzung zu dem Szenario und Eure Erfahrungswerte. Wie Ihr sicher basierend auf den Angaben zu den Strompreisen mitbekommen habt, wohne ich in der Schweiz.
Danke Euch und Grüsse
