Im Moment sind die Antennen dafür noch zu gross. Aber machbar wird das sicherlich mal sein. Das wäre ein Gewinn für den Konsumenten. Allerdings funktioniert das nicht unter Dächern.
Nope. Elon sagte mal, dass das mit der Antenne (Größe ca. Pizzabox) nicht klappt.
Vielleicht reicht die Dachfläche der SuC Trafohäuschen ja für gutem Empfang aus?
Dann können die Daten von und zu den Fahrzeugen ohne Dritte fließen…
Und er könnte dann relativ schnell und einfach an allen Suc und Sec WLAN realisieren. Und sobald du dort mit einem Tesla parkst wählt er sich automatisch ins WLAN ein. ![]()
Irgendwie ist mir mulmig:

Wie kann es sein, dass ein Privatunternehmen so ein dichtes Netz um den Planeten strickt, ohne dass dazu eine Zustimmung der Vereinten Nationen vorliegt? Das hat doch Auswirkungen, die über den eigentlichen Zweck der Sache weit hinausgehen?
Die notwendigen Genehmigungen liegen ja vor. Die UN ist da wohl einfach die falsche Adresse.
Hätte ich in Anführungszeichen stellen sollen. Was ich meine: Darüber kann eine nationale Regierung meiner Meinung nach nicht entscheiden. Das betrifft die ganze Menschheit.
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Starlink hat natürlich alle FCC Genehmigungen.
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Elon hat auf Twitter beschrieben, wie das Terminal aussehen wird: „Wie ein dünnes rundes flaches UFO am Stiel“. Die Antennen brauchen direkte Sicht zu mind. 2 Satelliten für eine stabile Verbindung. Jeder, der schon mal eine Sat-Schüssel auf einen geostationären Satelliten ausgerichtet hat, kennt die Fummelei. Die niedrig fliegenden Starlink Satelliten stehen nicht fest am Himmel. Die sind ca. so schnell wie die ISS. Offensichtlich dient der „Stiel“ einer groben Ausrichtung und Nachführung, den Rest machen die Phased Array Antennen. D. h. auf einem Auto wird das nix.
Die FCC ist doch eine US-Behörde?
Prof. Dr. iur. Roland Müller, Rechtsanwalt/Fluglehrer, Titularprofessor für Privat- und Wirtschaftsrecht sowie Luftrecht an der Universität St. Gallen, meint dazu:
"Nach einem allgemeinen völkerrechtlichen Grundsatz ist der Luftraum frei. Doch bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde von den Juristen die Einschränkung gemacht, dass bei der Benützung des Luftraumes auf die Sicherheitsbedürfnisse der angrenzenden Staaten Rücksicht zu nehmen sei. Damit sollte der Luftraum dem Verkehr ebenso frei zugänglich sein, wie die Hohe See. Doch verschiedene Staaten wollten den Luftraum über ihrem Staatsgebiet ganz oder teilweise für fremde Luftfahrzeuge sperren. Um über ihrem Gebiet die Lufthoheit zu wahren, setzten sie rigoros Waffengewalt ein. Leider gibt es auch heute noch Staaten, die selbst harmlosen zivilen Luftfahrzeugen den Überflug verweigern. So wurde 1996 anlässlich des damaligen Gordon Bennet Race ein Ballon über Weissrussland ohne Vorwarnung abgeschossen und 1998 wurde der Weltrekordversuch des Ballonfahrers Bertrand Piccard durch eine Überflugsverweigerung von China gestoppt. Selbst internationale Ambulanzflüge der Schweizerischen Rettungsflugwacht werden leider immer noch tagtäglich auf Grund von luftraumrechtlichen Problemen behindert oder sogar verunmöglicht.
Die enorme Zunahme des internationalen Luftverkehrs machte den Abschluss von internationalen Abkommen unumgänglich. Dabei wurde von der Interessentheorie ausgegangen, d.h. jeder Staat kann über seinen Luftraum höhenmässig so weit verfügen, als sein Interesse reicht. Damit ist die vertikale Ausdehnung des Luftraumes zwar immer noch nicht definiert, doch steht wenigstens fest, dass zumindest für Satelliten keine Überflugsgenehmigungen eingeholt werden müssen."
alexandria.unisg.ch/252233/ … Auszug.pdf
Dann reicht wohl eine FCC-Genehmigung für die Starts.
Aber das ist doch nicht schlimm. Die stimmen sich natürlich international ab, damit kein Chaos entsteht, das kein Mensch will.
Jetzt bloß nicht die UN fragen! Dieses unfähige Bürokratiemonster. Dem UN-Ableger UNECE haben wir doch die beknackten Einschränkungen unseres Autopiloten zu verdanken. Die Amis haben die Beschränkungen nicht, da sie sich den UN nicht unterwerfen.
Objekte im Weltraum haben nichts mehr mit dem Luftraum zu tun, und verletzen daher sowieso nicht die Lufthoheit.
Es gibt zwar keine international anerkannte Grenze, ab welcher der Weltraum genau anfängt. Auch die Karman-Linie (100km) ist nicht bindend.
Trotzdem hört ab einer gewissen Höhe der Luftraum auf, schon aus physikalischen Gründen, dann irgendwann gibt es keine „Luft“ mehr bzw. nur noch ein paar vereinzelte Moleküle:
de.wikipedia.org/wiki/Lufthoheit
Ist mein Punkt wirklich so unverständlich, oder wollt ihr ihn einfach nicht sehen?
Dass nach gängigem Recht alles in Ordnung ist, davon kann man bei sowas ausgehen. Aber die Amerikaner, die das ja letztlich komplett für sich regeln, sind eben eigentlich nicht die Herren des Globus. Würde ich im Einflussbereich einer anderen Großmacht (oder – falls es das gibt: außerhalb eines solchen) leben, ich würde mir ernstlich Sorgen machen.
Mich wundert halt, dass SpaceX als privatwirtschaftliches Unternehmen sowas bisher unwidersprochen darf, ohne dass wir von irgendwo auch nur den leistesten Protest hören. Persönlich finde ich die Vorgehensweise fragwürdig und beunruhigend. Hier wird ein extrem mächtiges Werkzeug aufgebaut, und alle schauen leise lächelnd zu.
Ich persönlich teile Deine Besorgnis nicht. Kritik gab es von Astronomen mehrfach. Deren Argument dagegen ist die Beeinträchtigung der Himmelsbeobachtung. Wie stark diese ist, weiß ich nicht. Ggf. könnte man da SpaceX (und anderen) Rücksichtslosigkeit vorwerfen. Immerhin hat SpaceX wohl die Reflexionen der letzten 60 Satelliten verringert. Aber davon habe ich keine Ahnung.
Ansonsten baut ein privates Unternehmen ein Kommunikationsnetz auf. Das gab es schon vorher, auch von privat. Auch gibt es bereits Satellitenkonstellationen im niedrigen Orbit (LEO), nur mit weniger Satelliten und technisch viel simpler gestrickt als Starlink.
Die FCC hält den Daumen drauf, da die Dinger ja durch die Luft funken und das ist ein geteiltes Medium. Über anderen Regionen muss sich SpaceX an die entsprechenden Regeln halten.
Für geostationäre Satelliten ist übrigens die ITU verantwortlich. Auf dem Orbit gibt es ein akutes Platzproblem. Im LEO gibt es eher ein Abfallproblem, aber die Starlinksatelliten können wohl zum Absturz/Verglühen gebracht werden.
Irgendwie sehe ich das Problem nicht ganz. Ein Netz von Kommunikationssatelliten erlaubt „Kommunikation“, vom Bombenabwurf hat man nichts gehört
. Es gehört jemand, der, wenn er mag, z.B. es einfach ausschalten kann, den Zugriffe erlauben oder verbieten.
Worin und warum unterscheidet sich diese Situation vom Status quo, wo vergleichsweise wenige Satelliten den Globus umrunden, ohne nach den Ländergrenzen zu fragen? Weil es „mehr“ Satelliten sind?
Ich verstehe Deinen Punkt - der ist aber philosophisch. Allerdings haben sich sehr viele Staaten geeinigt, wie dies in der Praxis gedeutet werden soll. Rechtlich ist halt eine andere Seite, denn die Nutzung des Weltraums inklusive der Planeten und Sterne wurde vertraglich 1967 abgemacht und nach und nach unterzeichnet:
„Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschliesslich des Mondes und anderer Himmelskörper
Abgeschlossen in Washington, Moskau und London am 27. Januar 1967“
„Allen Staaten steht es frei, den Weltraum einschliesslich des Mondes und anderer Himmelskörper ohne jegliche Diskriminierung, gleichberechtigt und im Einklang mit dem Völkerrecht zu erforschen und zu nutzen; es besteht uneingeschränkter Zugang zu allen Gebieten auf Himmelskörpern.“
admin.ch/opc/de/classified- … index.html
Die USA treten nun ihr Recht - so verstehe ich es - mit der FCC-Bewilligung an die Space Exploration Technologies Corp. (SpaceX) ab. Die European Organisation of Telecommunications by Satellite S.A. (EUTELSAT) wird wohl auch nicht die USA fragen müssen, wenn sie einen zusätzlichen TV-Satelliten in den Orbit schiessen.
Aber mich wundert es auch, dass sich niemand darüber aufregt. Es gibt Demos und Petitionen gegen 5G, aber Starlink ist kein Thema. Für mich auch nicht, aber dieser Aspekt amüsiert mich…
Was genau besorgt Dich denn? Du hast bisher nur Deine Emotionen geäußert und das Bild mit den vielen Punkten gepostet, aber nichts konkretes angesprochen.
Sind es die beiden üblichen Starlink-Kritikpunkte, bei denen befürchtet wird, daß es…
1.) mehr Weltraumschrott geben und
2.) die erdgebundene Astronomie im radio- und optischen Bereich behindert wird
…oder ist es etwas anderes?
Dann könnte man vielleicht gezielter drüber diskutieren. Aktuell hört es sich eher so an, als ginge es um einen neuen James Bond Bösewicht und dessen Weltherrschaftspläne.
Eher wie der Bösewicht aus dem ersten Kingsman Film, (Richmond Valentine):
de.wikipedia.org/wiki/Kingsman: … et_Service
Der mir übrigens sehr gut gefiel. Und in dem übrigens der Kingsman namens Harry „Galahad“ Hart, zum Dinner beim Bösewicht mit einem Model S chauffiert wird. ![]()
Gruß
Kurt
Alles gut. Ich habe die Frage ja gepostet, weil ich Feedback wollte.
Offenbar bin ich mit meinen »philosophischen« und »emotionalen« Bedenken allein. Genau das wollte ich wissen.
Spaß an der Technik habe ich ja sowieso.
Du hast aber noch immer nicht konkret geäußert, was deine Bedenken sind. Wenn du da konkreter werden würdest, könnte man dies ja vielleicht besser nachvollziehen! 