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Standard oder Long Range ? ich bin ratlos

Gibt klar auch SR…

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In zwei Stores die ich kenne gabs das bisher nicht…aber dann ist ja gut wenn’s anderswo offensichtlich auch SR+ - wechselt sicher auch immer wieder. :+1:

Gerade in HH angerufen: Dort gibt es tatsächlich nur LR und P.

In Köln konnte ich auch keinen SR probefahren

Die Realität spiegelt das aber derzeit nicht wieder. Das Model S geht jetzt in welches Jahr? 8 oder 9? Es sind immer noch die gleichen Zellen verbaut. Vom Model 3 sind eine halbe Millionen Fahrzeuge ausgerollt, ich denke es wird bis zum Ende der Bauzeit sicherlich in Richtung 2-3 Millionen gehen. Ein riesiger Markt. Die Zellen sind größer als die alten Zellen des Model S, aber technisch ist es für LG oder Panasonic kein Problem in ein paar Jahren nochmal eine Großbestellung nachzuschieben, warum auch nicht? Vielleicht nutzen auch andere Hersteller irgendwann mal das Format.

Wer als Reparaturwerkstatt keinen Markt für eine Akku-Instandsetzung sieht, der hat Tomaten auf den Augen, selbst wenn in jedem Land nur eine Firma wäre die das machen würde, wäre das kein Problem. Und die Zelltechnik ändert sich…das ist richtig, die klassische „Akkuzelle“ wie wir sie jetzt kennen wird verschwinden. Warum wird sie das? Weil es noch billiger werden muss oder werden soll. Auch dort wird ein Preisverfall einsetzen. Ja, vielleicht reisst man in den Akkus der Zukunft die ohne Gehäuse auskommen später alles raus, rauscht es durch den Schredder, zieht die Metalle raus und „gießt“ sie in neue Akkus. Wenn der Akku aber in der Herstellung dafür nur 2500-3000€ kostet wäre aber auch das egal, dann wird der ganze Komplex rausgerissen und ersetzt.

Fliegt mir bei einem Verbrenner der Kolben entgegen entstehen bei einer Motor-Revision auch mal gerne 4-stellige kosten. Oftmals auch gerne nah am wirtschaftlichen Totalschaden, dennoch werden soclhe Revisionen durchgeführt und es gibt auch solche Werkstätten die es machen.

Meine Prognose und man darf mich in 10 Jahren gerne hierdrauf festnageln wenn es das Forum hier noch gibt:

Es wird Buden hier in Deutschland geben, die dir deinen Tesla Akku ganz oder teilerneuern wenn es notwendig ist und es wird kein wirtschaftlicher Totalschaden werden.

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Der Hinweis auf den Faden Angebot privater "Probefahrten" kam ja hier schon mal, das wäre vielleicht eine Alternative…

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Das glaube ich generell nicht und im Besonderen nicht für das anstehende Refresh. Ich glaube, dass auch beim MS die Zellen zwischenzeitlich dicker geworden sind.

Der Akku wird zukünftig ein strukturell unlösbar mit den Teilen aus der Gigapresse verbundenes Bauteil sein. Alleine die Druckgussteile aus der Gigapresse übersteigen den von dir geschätzten Akkupreis. Oder glaubst du allen Ernstes, Tesla schaltet ein Fahrzeug frei, dessen komplettes Rückgrat und Herz von Hinz oder Kunz als zusammengeflickter Homunkulus nun unter der Verantwortung von Teslas KI kontrolliert werden soll? Und überhaupt, wie stellst du dir so eine Montage vor - wirtschaftlich gesehen.

Und was die derzeitigen Fahrzeuge betrifft: In 10 oder 15 laufen davon noch die Hälfte - weltweit wohlgemerkt, und davon wiederum ist die Hälfte so desolat, dass da niemand so eine Operation in Betracht ziehen wird. Sorry, never ever. Da bist du auf dem Holzweg.

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bin heute im SC Hamburg gewesen, leider kein SR+ zur Probefahrt vorhanden. Nur LR und Performance. Der Run auf dem SR+ scheint riesig zu sein.

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Also ich hab da auch erhebliche Zweifel, dass das so eintreten wird. Es ist ja nun nicht so, als ob die Presse das Metall um den Akku herum formt. Vielmehr wird da ein Akkuträger produziert, der dann mit Zellen bestückt ein tragendes Karosserieteil abgibt.

Und in 10 Jahren rupft man dann einzelne Module raus und ersetzt sie durch neue. Ist kein undenkbares Szenario, finde ich.

Only time will tell, though.

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Hat hier denn keiner den Batteryday verfolgt - oder das Interview mit Sandy Munroe gesehen? Es ist doch sinnlos, eigenen Glauben zu bemühen, wenn die, die an den Schalthebeln sitzen uns sagen, wo die Reise hingeht.

Jetzt nur mal ganz einfach: Unterboden vorne und hinten je ein großes Einzelteil, in der Mitte ein damit verklebter Epoxyblock mit eingegossenen Akkus. Du baust also die Achsen raus und die Antriebseinheit(en). Dann hebst du die vom Skateboard gelöste Karosse ab und fängst an, den Akku aus den Druckgussteilen rauszuflexen (wer jetzt an Schrauben denkt, gehe zurück auf Los).
So, jetzt hast du einen neuen Akku und 'ne Monstermaschine, die dir das sog. Skatebord wieder zusammenbackt. Du setzt die mangels Stützstruktur verzogene Karosse drauf (hoffentlich ist das Dach dabei nicht geplatzt. Hubsi, die Sitze sind am Kran nach unten durchgefallen, die Hauben passen nicht mehr ins Schloss, die Zubehördichtungen der Türen werden durch Dämmmaterial vom Heizungsbauer ersetzt. Na gut, deine Facharbeiter erklären dem Kunden das später mit der bekannten Handwerkerregel „Dat mutt so!“ Achso, Motor und Achsen müssen wieder rein. Und jetzt rollt dein Auto wieder, wenn, ja wenn Tesla den Computer freischaltet und der Kunde für die ganze Chose 2500 bis 3000 Euro bezahlt. Macht Tesla das? Merkst Du was? Wenn auch nur 10 % meines verzapften Unsinns etwas mit der Realität zu tun haben, kostet so eine Aktion wieviel?

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Nein 10 Zeichen

So wurde das zwar grob geschildert, aber ich kann mir nicht vorstellen dass es keine Austauschmöglichkeit auf Akkuebene geben wird.
Angenommen es gibt einen Zelldefekt bei einem neuen Fahrzeug, dann müsste man das ganze Fahrzeug verschrotten…daran glaube ich nicht so ganz.

Aber darum müssen wir uns hier eigentlich auch nicht unterhalten, weil das ein jetzt gekauftes Model 3 sowieso nicht betrifft.

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Doch schon. Aber die Information, dass die Zellen in einen Epoxyblock gegossen und oben auf ein Skateboard geklebt werden, das ist mir entgangen.

Selbst wenn Munroe das einem leicht bekifft wirkenden Musk vorgeschlagen haben sollte, soll das jetzt bedeuten, dass es auf jeden Fall genau so kommen wird?

Lass uns einfach mal abwarten. Zukünftige Fahrzeuge so zu konstruieren, dass es faktisch ausgeschlossen ist, den Akku zu ersetzen, das halte ich für ‚bad design‘: Passt nicht zu Tesla.

Edit: @teslacharger war schneller

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Jetzt darf ich auch mal spekulieren.

Tesla wird irgendwann in nicht allzuferner Zukunft keine Autos mehr verkaufen, sondern Energie- und Mobilitätsabbos. Bei defekten Akkus nimmt man das Fahrzeug zurück und der Kunde erhält ein anderes Fahrzeug, dass seinem Vertrag entspricht. Tesla repariert durch Abschaltung defekter Zellen/Module, und das Fahrzeug geht für einen billigeren Abovertrag wieder in die Flotte. Ist das Auto noch recht neu und so nicht zu retten, geht es in eine Gigafactory, wo dann zwischen Instandsetzung oder Recycling entschieden wird. Im Übrigen kann Tesla da großzügig disponieren, wenn die Ausschussrate gering ist. In einem Abomodell kann man viel auffangen/sozialisieren.

Alles klar, dann sind wir mit dem off topic und der Glaskugel ja jetzt durch. :wink:

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Jo… und alle leasingrückläufer Model 3 kommen in die autonome Flotte.

Supercharging wird immer kostenlos sein.

Der Akku wird am Supercharger in 60- 90 Sekunden getauscht, wenn man es schnell statt kostenlos möchte.

Und zu guter letzt fahren Teslas Ende des Jahres definitiv autonom.

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Was soll schon mit Leasingrückläufern passieren? Die gehen nach Andorra oder Liechtenstein und fahren da noch ein paar Jahre im Kreis. :roll_eyes:

Sorry, wo ist die inhaltliche Brücke zum vorher geschriebenen?

Die vorherige Aussage mit den mobilitätsabos reiht sich vermutlich als Nächstes in die märchenaufzählung von Tesla ein😉

Ach, jetzt kommt der Move „Tesla lügt, Musk ist bekifft …“ :tired_face: