Hi,
Nachdem ich mich nun seit einer Woche über ein Model 3 LR AWD mit dem standard Autopilot freuen darf, bin ich noch etwas vom Spurhalteassitenten verwirrt. Ich bin zuletzt viel den sehr guten Assistenten von BMW gefahren und im Vergleich mit dem Tesla haben sich drei Fragen ergeben.
Erkennt der Standardautopilot die Geschwindigkeitsbegrenzung mittels Kamera oder nur via GPS? Bei der Schildererkennung (vor allem in Baustellen) fällt mein M3 zumindest regelmäßig durch.
Muss ich nach jedem Spurwechel den Spurhalteassitenten wieder neu einschalten? BMWs finden die neue Spur nach dem Wechsel innerhalb weniger Sekunden und reaktivieren den Assistenten automatisch.
was ist euer Trick (Einstellung, Haltung des Lenkrads) damit die Lenkraderkennung nicht nervt. Hier sind aktuelle BMWs mit kapazitiven Sensoren ausgestattet - es reicht also die Hand am Lenkrad zu haben und es muss nichts extra bewegt oder gedrückt werden. Wenn ich alle paar Sekunden am Lenkrad wackeln muss, dann kann ich auch gleich selber lenken…
Bei den ganzen Änderungen des Funktionsumfangs des AP über die Zeit und den vielen Software-Versionen verliert man als Tesla Neuling schnell den Überblick. Ich hoffe die Fragen sind auch für andere Umsteiger interessant (und für die Experten hier nicht zu basic ). BTW mein erstes Thema hier - gerne her mit dem Feedback
Auf 7. Uhr halten… du wirst merken wenn er korrigieren will das ein ganz kleines bisschen Bewegung da ist… und da einfach etwas dagegenhalten - dann reicht das… Ist eine Frage der Gewöhnung =)
Naja mit einem kurzen Blick ist es hier nicht getan, insofern finde ich solche Antworten als wenig hilfreich. Ich lese schon eine ganze Weile sehr intensiv mit, trotzdem bleiben viele Fragen auch zu einzelnen Themen. Man muss schon richtig mitwachsen um den Überblick zu wahren. Da bitte ich schon um Verständnis für alle die hier neu reinschauen.
Zu 1.: Auf Autobahnen verwendet er nu die Karte, noch nich die Kamera.
Landstraßen und Stadt: Kamera+Karte, da hat er teilweise noch Schwierigkeiten mit der Abstimmung. Drauf verlassen kann man sich IMHO nicht.
2.+3. Mein Trick ist, den Lenkassistenten nicht zu verwenden, habe das aufgegeben, nervt einfach zu sehr. Disclaimer: ging mir im BMW und allen anderen Autos bisher allerdings genauso.
Ohne FSD am besten zuerst blinken, dann aus der Spur lenken. Mit Blinken geht das relativ leicht. Erst in der neuen Spur den Autopiloten wieder aktivieren. Das tut er nicht von alleine.
Mit FSD macht der Tesla den Spurwechsel automatisch. In Deutschland muss man ihn mit dem Blinker bestätigen, wenn der Autopilot ihn vorschlägt. Dafür genügt es, den Blinker halb zu betätigen, bis zum ersten Widerstand.
Oder man kann einen Spurwechsel jederzeit selbst einleiten, indem man den Blinker bis zum Anschlag durchdrückt.
Wegen einer unseligen UNECE-Regel ist Tesla verpflichtet, den Spurwechsel nach 5 s abzubrechen, wenn er bis dahin nicht abgeschlossen werden konnte. Der Autopilot lenkt dann automatisch zurück in die ursprüngliche Spur. Daher sollte man in Deutschland den Spurwechsel nur starten, wenn man sich relativ sicher ist, dass er sofort durchgeführt werden kann. Oder man richtet sich darauf ein, einen Abbruch vehement mit dem Lenkrad zu verhindern.
Tesla kann dafür nichts. In den USA kann das Auto vollautomatisch die Spur wechseln, ohne Bestätigung durch den Fahrer.