Seit 1.1.2024 neue Vorschriften für steuerbare Verbrauchseinrichtungen, §14a EnWG (Wallbox, Wärmepumpe, etc.)

161,22€ inkl. MwSt pro Jahr in Modul 1

Steht auf Seite 4 des aktuellen Preisblatt: https://assets.ctfassets.net/xytfb1vrn7of/6Wb8sYU8x0Fw6benikLxGo/66537b6b8070d5503b1165d2aad21b02/netzentgelte-strom-2024.pdf

Und Modul 2 würde 6,5ct/kWh Reduktion des Arbeitspreises bringen (10,83-4,33ct/kWh)

Lustig wirds am ende:
Das will NetzeBW vom eingetragenen Elektriker bestätigt haben

Einhaltung Zählerplätze nach VDE-AR-N 4100
Abschnitt 7
• Spannungsversorgung im Raum für
Zusatzanwendungen (RfZ) ist erforderlich
• Datenkabel mind. Cat 5 zwischen RfZ und APZ
• Spannungsversorgung im APZ

Zusatzvorgaben Netze BW
• Zusätzlicher Raum für Zusatzanwendungen über
dem APZ erforderlich!
• Einsatz Koppelrelais (230 V) im zRfZ -
Schnittstelle SteuVE
• Netze BW Empfehlung einer zusätzlichen
Hutschiene zum zRfZ

Eigentlich wollte ich dir zustimmen.
Nur leider braucht man wieder sogar für Anmeldung einen Elektriker. Der letzte hat von mir 80 Euro verlangt, weil er meine Wallbox angemeldet hat (war im alten Haushalt und die KfW Förderung).
Klar, 160 Euro bekommt man Jährlich und 80 Euro muss man einmalig zahlen, dazu muss aber auch die HW steuerbar sein.
Meine ist es nicht, ich nutze aktuell nur die alten 3ph UMCs. Also, Schütze und hart Abschalten, und das obwohl ich eigene PV mit riesigem Speicher (32kWh) habe… ähm. Da überlege ich mehrmals was für mich am besten ist. Oder neue Steuerbare Wallbox → da muss man alleine schon mehrere Jahre Warten bis die Investition wieder drin ist, Komfortzugewinn habe ich dadurch aber nicht…

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Um dann alle 15 min ein paar hundert Bytes zu übertragen?

kp ich hab schon ein homemanger drin der im netzwerk hängt und alles steuert.
ich hab smartmeter drin der im netzwerk hängt und der auch eine simkarte verbaut hat.

frag mich ja mal echt was noch alles doppelt und dreifach rein soll weil keiner mit dem anderen redet^^

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Und genau das ist beim BEV nicht anders. Es sind nur etwas größere Lasten. Das heißt, man kann es machen wie bisher, nur muss man etwas mehr Leistung für jeden Anschluss planen, wo Ladestationen zu erwarten sind. Dass alle Gleichzeitig laden und das auch bei allen länger dauert ist sehr unwahrscheinlich. Ähnlich wie Kochen, Spülmaschine, nur mit höherer Last.

Bei Wärmepumpen gehe ich mit, aber gerade da ist die Last (v.a. die max Dauerlast) ja sehr gut planbar. Es könnte eine einfache Nachricht an den Netzbetreiber reichen. Dieser könnte dann sagen: Ok oder Achtung wir müssen eine Dimmfunktion installieren.
Anstatt erstmal pauschal da bei allen gleich immer mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Die Netze müssen sowieso ausgebaut werden, wenn die angefragten Lasten zu groß werden. Diese Regelung soll es nur dem Netzbetreiber ermöglichen sich länger Zeit zu lassen mit dem Ausbau.

Genau das stört mich an der Regelung, weil a) die Netzbetreiber zu langsam arbeiten und b) ihre uralten Faustformeln nicht mehr funktionieren, soll der normale Stromkunde (der sich schon zum Lieferanten durch PV Anlage emportschwingt) sich nun durch einen Bürokratie, Paragraphen und Handwerkerdschungel schlagen. C) haben sich die Netzbetreiber sich diese Suppe selbst mit eingebrockt, da in D fast keine Smart-Meter installiert sind und sie so wieder keine Ahnung haben, was im Netz eigentlich vor sich geht. Ich sehe nicht ein, warum die ihren Job einfach nicht selbst machen können. Eine gewisse Mitwirkung ist ok, aber das geht zu weit!

Grundgebühr nach max. Abnahmeleistung fände ich absolut fair. Das würde wiederum die Planung des Stromnetzes etwas erleichtern.
In Italien habe ich bereits die genannten Erfahrungen gemacht, dass das Laden unterbrochen wird. Allerdings schreitet auch hier die Technik den Netzbetreibern und der Infrastruktur voraus: Der Tesla unterbricht selbstständig das Laden, wenn die Spannung zu gering wird. Hoppla, so kann das ja auch gehen (ohne 14a)! Der Netzbetreiber hat ja gar kein Monopol auf Intelligenz, nein, jedes modere Gerät hat heute irgendeine Art von Mikrocontroller oder gar Computer mit Internet verbaut. Netzspannung und Frequenz zu messen ist kein Hexenwerk.
Somit kann jedes Gerät zur Stabilität des Netzes beitragen. Oh, wieder hoppla, PV-Wechselrichter und Teslas machen das ja bereits. Hmmm… wer braucht dann noch die Netzbetreiber… ein dezentraler Ansatz wie im Internet … Netzverleger sollten ausreichen…

Ich hoffe ihr versteht das als Plädoyer für mehr dezentrale Stromnetze, Erzeugung und Verbrauch. Wir haben bereits genug Paragrafen. In einer Demokratie darf/soll/muss den Bürgern mehr zugetraut werden.

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Das meine ich auch, eben einen anderen Faktor nehmen. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass viele BEV zur selben Zeit über mehrere Stunden laden. Diese müssten allesamt nämlich von einer längeren Fahrt zurück kommen und genau das ist nicht sehr wahrscheinlich.

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Leider schreibst Du einiges, das zeigt, dass Du Dich weder mit dem Gesetz, noch den Stromnetzen ernsthaft auseinander gesetzt hast.
Überschriften lesen reicht nicht. :wink:

PS: Es ist zu viel, als dass ich Lust habe alles richtig zu stellen.

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Danke, ich schreibe vielleicht etwas polemischer, das bedeutet aber nicht, dass ich nur Überschriften ließe. Ein Studium in Elektrotechnik und eine Freundin beim Netzbetreiber habe ich auch. Meine Einblicke gehen sehr wohl tiefer als „Überschriften“

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Doch, es ist schon rein mathematisch sehr viel wahrscheinlicher dass die BEVs gleichzeitig laden. Nehmen wir mal an dass so ein Ladevorgang irgendwas zwischen 3-5h im Schnitt dauert. In dieser Zeit zieht die Wallbox konstant 11kW.
3h-5h 11kW.

Andere größere Verbraucher laufen vielleicht auch länger (Waschmaschine, Spülmaschine, Backofen, Herd) - haben aber keine konstante Stromaufnahme. Geschirrspüler heizt mal 5-10min auf und spült dann vor sich hin. Wasserwechsel, nochmal aufheizen, weiterspülen. Waschmaschine ähnlich.
Kochen/Backen auch - Anschlussleistung für eine gewisse Zeit (10-15min?), danach deutlich weniger. Klar kann ein Kochfeld auch 7kW verbraten, aber dazu müssen alle Herdplatten auf Anschlag laufen. Das passiert nicht über Stunden hinweg.
10-15min n*3,7kW.

Die Wahrscheinlichkeit dass sich 10 3-5h Fenster am Tag überschneiden ist sehr viel höher als die Wahrscheinlichkeit dass sich 10 10-15min Fenster überschneiden.

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Ja klar ist Wahrscheinlichkeit höher. Aber das müssen die Netzbetreiber in ihren Berechnungen einbauen und es soll nicht meine Aufgabe als Stromabnehmer sein…

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Und genau darum gehts doch beim §14a. Dass die Betreiber wissen wo es Wallboxen gibt, damit das in der Netzplanung und -ausbau berücksichtigt wird. Gleichzeitig wurde den NEtzbetreibern das Werkzeug der Drosselung an die Hand gegeben um bei tatsächlich drohender Überlastung die Netzsstabilität gewährleisten zu können. Aber das geht eben nicht permanent, sondern nur zeitlich begrenzt.

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  1. Es wird nicht übermorgen alles voller E-Autos sein. Die Anzahl der E-Autos steigt so langsam, da sollten die Netzbetreiber genug Zeit haben, zu reagieren
  2. Wenn die Leute nach Hause kommen, kommen die nicht gleichzeitig an
  3. Die durchschnittliche Fahrstrecke pro Tag sind 50 km entsprechend etwa 8-9 kWh. Da lädt der dann 40 Minuten bei 11 kW.
    => Der Gleichzeitigkeitsfaktor wird schon höher sein als beim Kochen, aber für mich sieht das noch recht entspannt aus.
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Nein wissen sie eben nicht. Die meisten haben noch keine Digitale Messtechnik im Ortsnetz.

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Hallo zusammen,
ich bräuchte mal Hilfe bei folgender Situation:
In unserer WEG sind bereits drei Wallboxen. Nun möchte ich auch eine aufstellen lassen. Laut unserem Elektriker kann es sein, dass die Netzagentur Berlin sagt, dass unsere momentan Stromleitung der WEG nicht „groß genug ist“ und wir diese durch eine größere ersetzen müssen, bevor wir unsere Wallbox aufstellen.
Stimmt das?
Die Bundesnetzagentur schreibt, dass einem die Installation einer Wärmepumpe oder Wallbox nicht verboten werden kann: Bundesnetzagentur - 14a
Ich möchte nicht, dass es im schlimmsten Fall an mir hängen bleibt, diese neue Leitung installieren und bezahlen zu müssen.

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Wenn das passiert heißt es, dass ihr Lastmanagement zwischen den Wallboxen brauchen werdet.

Hoffentlich sind alles die gleichen Modelle, sonst kaufen alle jetzt ein zweites Mal…

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Du bist hier besser aufgehoben:

Kannst mal quer lesen und ggf. dein Problem detaillierter schildern.

Stimmt. Ein Baukostenzuschuss darf aber erhoben werden.

Wie hoch kann der maximal ausfallen?

Lastmanagment ist praktisch immer billiger.