[Schweiz] So will der Bundesrat ab 2030 Elektroautos besteuern

:switzerland:

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Wie soll man den das in Wirklichkeit feststellen wieviel ich pro Jahr Kilometer fahre ?
Und wie will man den Strom kontrollieren die ich in das Auto lade mit der privaten drehstromdose und mobiler wallbox z.b. zuhause ?

Via GPS Tracking oder halt in dem du das selber meldest. Für den Rest wirst einfach mit ner Pauschale abkassiert :wink:

Tja… mal sehen. Zuerst kommt ja jetzt auch kantonal noch die eine oder andere Steuer… Denke mal da wird dann ab 2030 der Tesla uninteressant. Bei dem Vampirverbrauch etc. hab ich da keinen Bock das alles auch noch mit zu zahlen. Da gibts nen PHEV, den kann ich via Steckdose laden oder tanken wenns sein muss :smiley: Sollen sie gucken wie sie ihre CO2 Werte erreichen.. PV wird auch unattrakiver gemacht. Passt schon so.

Zumal ich ja eh 90% meiner km im Ausland fahre…

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GPS Tracking wird schwierig wegen Privatsphäre und Datenschutz, aber eine ungefähre Pauschale könnte ich mir besser vorstellen.
Könnte mir auch eine extra Steuer für den Ladestrom vorstellen allerdings nur bei öffentlichen Ladesäulen nur privat zuhause eher schwierig nachzuvollziehen.

Ich verstehe nicht, warum man so etwas nicht einfach über die normale Fahrzeugsteuer abwickeln kann. Klar, es wäre dann eine Pauschale und Vielfahrer würden dann von den Wenigfahrern profitieren. Kann man nicht davon ausgehen, dass jemand, der ein Auto besitzt, dieses auch benutzen will? Macht die Differenz, ob jemand 10’000 oder 25’000 Kilometer pro Jahr fährt schlussendlich so einen Unterschied bezüglich Unterhaltskosten?

Zusätzliche Messgeräte zu verbauen scheint mir ein nicht unwesentlicher Aufwand zu sein, welcher vermutlich zudem die Infrastruktur verteuert.

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Die Autobahnkilometer gehen doch automatisch über die Kennzeichenerfassung (Maut).

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Na mal abwarten, wie das Stimmvolk abstimmt. Vielleicht wäre auch eine E-Auto Vignette, ähnlich wie die Autobahnvignette, eine Möglichkeit.

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  • Versicherungsprämie ist abhängig der Fahrleistung, funktioniert auch.
  • Bei der Hauptuntersuchung wird der Kilometerstand sowieso protokolliert.
  • Neue Fahrzeuge seit 2024 haben eine Blackbox und auch seit 2021 eine Überwachungseinrichtung für den Kraftstoff-/Stromverbrauch (OBFCM), die auch die zurückgelegte Strecke erfasst und sie zusammen mit der Fahrgestellnummer übermittelt. E-Autos ab EU7.

Das wäre zwar möglich aber wäre ein großes bürokratiemonster was viel Kosten verursachen würde.
Ich denke es wäre am effektivsten über eine jährliche kfz Steuer wie der Vorredner weiter oben schon erwähnt hat.

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22 Rappen pro kWh? Lol, ernsthaft? Beim öffentlichen Laden kommt es dann zu Preisen von 70-95 Rappen pro kWh, dann lädt niemand mehr öffentlich in der Schweiz. Dann lohnt sich das fahren nach St. louis für 20 Cent/ kWh.

Und wenn ich mein Auto mit dem eigenen PV Strom lade, soll ich auch 22 Rappen zahlen?

Oder 5.4 Rappen pro km. Was denn? Nur Autobahn oder auch alle anderen Strassen? Wie wollen sie denn feststellen, wo ich gefahren bin?

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Hat sich eigentlich schon jemand Gedanken darüber gemacht was die Abstimmung vom Volk bringt?

Viele fahren noch Verbrenner, die werden sicherlich dafür sein das die Steuer/Abgabe kommt. Jedoch denken die nicht so weit das sie sich selbst das Grab schaufeln. In Zukunft werden diese Menschen dann auch E Autos fahren und dann wundern das sie soviel zahlen müssen.

Derzeit ist es vielleicht oft der Neid das E Auto Fahrer sich Geld sparen.

bis das kommt hab ich schon mal wieder 11’000 Franken gespart gegenüber dem Verbrenner. Clever, nicht?

Bei den ganzen Einsprachen zu Strassenbauprojekten ist auch fraglich, ob die Kohle dann überhaupt gebraucht wird. Der Topf ist ja randvoll.

Da fliesst noch viel Wasser die Aare runter bis das spruchreif ist.

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Auch wenn ich jetzt gesteinigt werde, aber grundsätzlich bin ich dafür, dass auch BEV Fahrer sich an der Instandhaltung der Straßen beteiligen.

Gerecht wäre eine km abhängige Tarifierung ähnlich der LKW Maut mit Transponder.

Aber dann für alle.

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Bei 22.8rp on top lade ich zu Hause dann für 53-63rp/kWh (der örtliche Energieversorger hat leider einen teureren Wintertarif). Und 5.4rp/km verdoppelt effektiv die Fahrtkosten. Bei diesen Rahmenbedingungen werden nicht nur Leute nicht umsteigen auf Elektro, sondern es werden auch einige wieder zurück auf den Verbrenner gehen, wenn das billiger ist. Jeder Toyota Hybride gewinnt dann im Kostenkapitel.

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Du beantwortest deine Frage schon selbst: es korreliert nicht mit den gefahrenen km. Ausserdem ist die Fahrzeugsteuer kantonal. Der Schwund bei der Mineralölsteuer tritt aber beim Bund auf. Man müsste dann den Kantonen das Steuerrecht entziehen.

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Eben. Ich denke, bei den meisten Menschen entscheidet die eigene Geldbörse.
Wenn man für eine Neuanschaffung planerisch TCO rechnet und das E-Auto im Vergleich mit diesen angedachten Massnahmen wieder annähernd kostengleich wäre und somit seinen Vorteil verliert, könnte ich mir z.B. auch vorstellen, wieder Verbrenner zu fahren. Und das sage ich als E-Fan.

Die kantonalen Änderungen bei der Verkehrssteuer (ab2026) verursachen bei mir - gerechnet nach dem Modell des Kantons St. Gallen - schon jährliche Mehrkosten von etwa 1050 CHF (edit: statt 800) im Gegensatz zu heute.

Bei uns kommen nächstes Jahr oder übernächstes auch die Steuern wieder.. das E-Auto wir somit nicht nur deutlich teurer wenn man was mit guter Reichweite haben will, auch das Laden wird massiv teurer. Man zahlt dann bei der Variante mit der Abgabe auf den Strom ja nicht nur das was man fährt, auch das vorheizen, der Vampir (der vor allem bei unseren Oldies teilweise massiv ist) und so weiter. Da is das E-Auto dann halt sehr schnell wieder weg.
Umweltschutz geht mit anderem Verhalten deutlich besser als wenn man nur das Auto wechselt.
So ein Plugin wie es der Ampera war wir dann zu 100% ne Alternative. 4 bis 4.5l Benzin vergleichen zu 25khw+ Strom is da schon ne Nummer. Wenn man dann die kwh bald für 1CHF bekommt öffentlich müssten die Spritpreise massiv rauf gehen…

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Ich denke nicht der Diesel-Dieter wird jemals in ein E-Auto einsteigen. Gehe mal hinaus und rede mit ihm.
Es ist ihm also herzlich egal wie viel die Hipster mit ihren E-Zeugs an Steuern zahlen, selber Schuld.

Das nächste ist die meisten Staaten sind eigentlich nahe der Pleite. und eine Sanierung ist eben immer hart und ungerecht. Wer ein Budget von 40k und mehr für ein Auto auftreiben kann, (egal ob Leasing oder bar) kann auch gut Steuern zahlen, wenn du mit einer Diesel-Rostschüssel um 3k herumfährst, machen dich schon die Betriebskosten des Autos arm da kannst du kein Geld holen.

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1k Steuer ist heftig. Das Model 3 SR wäre auch schon knapp unter 700. Bei mir ebenfalls, weil hier schon jetzt nach Leistung und Gewicht besteuert wird. Der grösste Witz ist, dass mein PHEV nur mit der Benziner-Leistung und nicht nach der Gesamtleistung besteuert wird und damit nur die Hälfte kostet.

Ebenfalls nur halb so hoch soll übrigens die geplante Ersatzsteuer für PHEVs sein. Die wären dann wahrscheinlich im Vorteil, wenn man 80% elektrisch fahren kann.

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