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Schuko Dauerstrom: Normen und Realität

jawoll. die musikräume sind bei uns illegal mit 2,5mm² verkabelt und mit schmelzsicherungen abgesichert. damit richtig strom fliessen kann. beim ladestecker ist es so, daß je fester ich die AEHÜs anknalle umso mehr sauerstoff aus den kabeln presse. harrharr… :mrgreen: nein nix MS sondern LEAF, E-NV200, i-MiEV, ZOE im wechsel. grad fällt mir auf, daß ich für die kohle einen S60 kriegen könnte…

Eben Jürgen, mach mal. :wink:

Hat jemand hier Erfahrung mit Laden per Schuko in Italien?

Wir wollen in die Toskana fahren, allerdings gibt’s in San Gimignano und näherer Umgebung noch nicht einmal Enel-Ladesäulen… Also wäre die Überlegung, mittels 50m Verlängerungskabel (ausgerollt) und Brennenstuhl Reiseadapter (mit Schutzkontakt) an einer Schuko des Hauses zu laden, natürlich nur, wenn wir es nicht schaffen, auf Tagestouren an Enel-Säulen oder Superchargern zu laden.

Hat jemand Erfahrung zur Qualität italienischer Hausinstallationen?

Wie sieht’s mit den Brennenstuhl Reiseadaptern mit Schutzkontakt aus?

Gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen der Verwendung eines 50m Verlängerungskabels und z.B. 25m?

Für Schuko-Ladungen in Italien gilt dasselbe wie sonst überall auch: man weiss nicht genau ob bzw. wann die Installation abraucht :slight_smile:

In der Nähe von San Gimignano gibt es dieses Hotel: goingelectric.de/stromtankst … 144/11716/

Die hatten dort schon grössere Tesla-Events und verfügen deswegen auch über entsprechende Ladeinfrastruktur, auf die man sich verlassen kann.

Nach einem Jahr mit 13 A beginnt Korrosion…

Dazu gibt es einen speziellen Thread:
Laden in Italien

Schuko ist auch nicht Standard in Italien sondern Typ L: de.m.wikipedia.org/wiki/Stecker-Typ_L

Ich selbst habe schon eine Woche im Ferienhaus an Typ L mit 6A geladen. Ging problemlos.

Danke für das Foto! Dazu habe ich gleich zwei Fragen.

Wie lange floss der Strom, bis Du die 34°C gemessen hast und wie äußert sich die Korrosion?

Gruß Mathie

nach 5 jahren dauereinsatz im regen, ungeschützt, sieht meine 16A JUNG dose innen so aus. der rechte verkohlte draht war mal blau. ursache: beide kontakte sind aufgebogen. vermutlich mochte die dose auch den regen nicht. sie stinkt jetzt nach fisch. leider hat auch der teure PCE-winkelstecker einen knacks weg. wird beides ersetzt. auf die nächsten 5 jahre mit 3720W über 6h. diesmal überdacht unterm carport.

Genau kann ich das nicht mehr sagen aber sicher einige Stunden.
Die Kontaktflächen sowohl am Stecker aber besonders in der Dose glänzen nicht mehr überall metalisch sondern sind stellenweise von brauner „Patina“ (Rost?) überzogen. Die Steckerpins konnte ich reinigen bis sie wieder schön blank sind. Bei der Dose ist mir das nicht vollständig gelungen und daher werde ich diese ersetzen (vielleicht durch CEE16, wenn Installation und Kabelstärke das hergeben). Bis dahin lade ich dort nur noch mit maximal 10 A.

Kann zu diesem Thread ganz aktuell etwas beitragen:

Gerade eben sendet mir meine Frau ein Foto von dem Schukostecker ihres Ladegerätes für den Ampera, das in der Firma dauerhaft platziert ist.
Stecker wurde im letzten Jahr vielleicht max. 5x ein- und ausgesteckt und das Ladegerät steht auf 10A:

Wow.

Da war wohl Energie drin…

Bisher ist keine Schuko gestorben, auch wenn ich diese für eine kompett Fehlkonstruktion halte. BEi CEE ist der Kontakt und der Federdruck von getrennten Einrichtugen bereitgestellt, bei Schuko ist eine Feder drin, über die zufällig auch Strom fliesst. 1950, wo es nur ein Radio und einen Fernseher im ganzen Haus gab, mag das egal gewesen sein, heutzutage fällt das ebene wieder auf die Füße…

Dafür hab ich jetzt schon den 2. CEE32 Stecker, der als verschmolzener Klump im Elektroschrott gelandet ist. Mehr als vernünftige AEH, vernünftige Presszange und vernünftiges Material kann ich ja eigentlich nicht machen. Wobei die Stecker aus dem Grabellager kamen, ich weiß also, nicht, was mit denen vorher passiert ist. Bei neuen Steckern hatte ich das Problem bis jetzt nicht…

Bei meinen Eltern wurde im Haus vor 35 Jahren eine CEE 16 rot installiert. An der lade ich wenn ich dort bin. Habe dort aber den Strom auch runtergeregelt auf 5A. Das reicht über Nacht locker. Bei 10A wurde das Kabel zur Dose warm…nicht heiß. Bei 5 A ist es kalt.

Beim verschmolzenen Schuko wurden die Aderendhülsen vergessen! Das sehe ich durch den Stecker durch! :mrgreen: Dann ist das normal.

Inzwischen hab ich auch den Grund entdeckt weshalb bei mir abgeraucht ist: ich muss irgendwann den Stecker mal fallenlassen haben. Ein Pin war angerissen. Deswegen der zu hohe Übergangswiderstand. Die neue Dose liegt nicht mehr im Regen! Und Busch-Jäger besteht auf eine Lüftungsöffnung gegen Kondensat. Das hatte die Fa. Jung nicht verlangt.

Inzwischen ist eine andere Dose abgeraucht: LEAF hat brav mit 3550W geladen, ich hatte leider noch zusätzlich den Häcksler mit 2800W dran. Erst nach einer halben Stunde flog die Sicherung!!! Bin von meiner Verdrahtung begeistert. Dose erneuert, lädt wieder eiskalt. :slight_smile:

aderendhülsen? wofür die denn? es sind doch keine litze!

Bei einem Stecker schon. Stecker an Draht sind ziemlich Scheisse.

stimmt! hatte eine wandsteckdose angenommen. die war ja bei mir abgeraucht…

wie hiess nochmal der hersteller von porzellan-schukodosen?

Manufactum?

manufactum.de/steckdosen-lic … r-c175265/

duckundwech

keine juppidosen. es gibt moderne industrieschukos aus porzellan, ich finde sie nur nicht mehr. die kühlen hervorragend. ich bin auch noch auf der suche nach Legrand HE37 schukosteckern aus der Green Serie ohne reedkontakt. die haben versilberte messingkontakte. die busch-jäger dose die ich nun habe hat auch versilberte kontakte. die jung hatte nur vernickelte. passend dazu den bericht „typ2 ladesäulenschrott“.