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RWE boykottieren – Hambacher Forst #Hambibleibt

4m geständert? Das entspricht der Wuchshöhe betäubender Nachtschattengewächse. Vielleicht züchten die Italiener so Tagschattengewächse, die die in Brüssel betäuben sollen :laughing:

Die 2300km² aus Wikipedia sind aber wahrscheinlich auch historische Flächen und zum großen Teil bereits wieder „renaturiert“

Mal ein kleines Gedankenspiel:
Annahme 500kWp pro Hektar PV Freiflächenertrag = ca. 500MWh Ertrag/ ha * a

Beispiel Tagebau Hambach
Die Gesamtfläche ist laut Wikipedia mit 85km² etwas grösser als der Chiemsee = 8500ha * 500MWh/ha*a = ungefähr 4,25TWh/a
Eine Anlage auf einer vergleichbaren Fläche hätte 4,25GWp und entspräche einem Zubau von 10% der heute installierten Bestands PV-Leistung.

Derzeit werden dort jährlich übrigens etwa 40Mio t Rohbraunkohle aus dem bis über 400m tiefen Tagebau gefördert und in den umliegenden Kraftwerken zu etwa 60Mio t CO2 und 50TWh el. verstromt.
PV wird man genau da später eh nicht mehr aufstellen können, da bereits einige km³ bereits „verstromt“ sind.
Aber immerhin fast 10% dieser endlichen und umweltverachtenden Stromerzeugung könnte bei gleichem Flächenverbrauch durch Photovoltaik ersetzt werden. Dann natürlich leider nicht ganz jahreszeit-/ tageszeit- und witterungsunabhängig.

Wenn man dann noch aufständert und die Fläche parallel landwirtschaftlich nutzen kann…

Ich rechne mit 200Wp pro qm und erreiche damit sogar 17 TWh p.a.
Aufständern und landwirtschaftlichen Nutzen unbedingt kombinieren.

Daran habe ich noch gar nicht gedacht :wink:

oekotest.de/bauen-wohnen/RW … 667_1.html

Wenn man aktiv den Strombezug wechselt, dann kann man zweifachen Nutzen erzwingen:

  1. Finanzieller Druck auf RWE, denn Kundenn bleiben weg.
  2. Verlagerung zu EE stellt (noch mehr) die künftige Notwendigkeit von BKK in Frage

Kluge Aktion, insbesondere der regionalen Anwohner.

Die Optionen als Kunde und Verbraucher:
energyload.eu/energiewende/deut … oekostrom/

Nicht zu vergessen (für Berlin und Brandenburg): Strom aus Feldheim :smiley:
:arrow_right: eq-strom.de/autostrom/

Diskussion dazu hier:
:arrow_right: Spezieller Stromtarif für E-Fahrer in Berlin und Brandenburg

Die Bürgerwerke haben eine Liste mit RWE-Beteiligungen herausgegeben. Neben vielen Stadtwerken findet sich darin auch die aktuell so beliebte MAINGAU Energie GmbH, Obertshausen.
buergerwerke.de/wp-content/uplo … eiligt.pdf

Man kann davon ausgehen, dass alle aktiven Teilnehmer am innogy e-Roaming in irgendeiner Weise mit denen verbandelt sind. Also auch die BEW und die Lechwerke.

Lange Lisfe… Da word unterwegs Strom Tanken für einige ja richtig komplex. Bezieht Tesla auch wo Strom für SuC von RWE? Dann müsste man die ja auch in Zukunft meiden…

Nicht die Gier, sondern die unüberlegte und dumme Energiewende. Deutschland ist eben ein Industrieland und da benötigt es eben verlässliche Energie. Und nein, in den Leitungen kann man eben keinen Strom speichern.

Das ganze Problem ist der unüberlegte und dumm gemachte Ausstieg aus der Atomkraft. Deutschland ist zwar aus der Atomkraft ausgestiegen und muss deshalb Atomstrom aus Frankreich, Österreich und der Tschechischen Republik einkaufen. Toll, der Umstieg. Und nein…, man kann Strom nicht in den Leitungen speicherrn, auch wenn schlecht informierte Grüne*Innen das behaupten.

Siemens ist aus der Entwicklung von Atomkraftwerken ausgestiegen und nun entwickeln und verkaufen eben die Russen saubere Energie.

Mich jedenfalls wird man nicht sehen beim Hambacher Forst (wäre auch viel zu weit, da ich schon lange nicht mehr in Deutschland lebe, kann’s mir bei den Steuern und Abgaben auch nicht leisten).

Nur zu Deiner Info, Österreich produziert keinen Atomstrom.
LGH

Danke Healey, war mir zu blöd.

Und wenn man mal genauer schaut, wird man erkennen, dass besonders Frankreich ein Netto-Importeur ist und Deutschland eben weniger Atomstrom einführt, als dass wir Strom nach F exportieren…

Danke…, für den Hinweis, allerdings ist das kein Argument für den überhasteten und dümmlichen Ausstieg Deutschlands aus einer sicheren und sauberen Energiequelle.

Ich jedenfalls würde niemals so blöd sein und solche Typen unterstützen, die auf Bäumen hocken und mit Exkrementen um sich werfen. Aber…, jeder wia er mog!

Gut Olaf, weiter so.

Schön, dass du kein Problem damit hast, wenn man in deiner Nachbarschaft ein Endlager errichten wird. Wobei das Wort Endlager in dem Zusammenhang ja schon die Lachnummer überhaupt ist.

Gibt es tatsächlich noch Menschen, welche Atomstrom mit dem Wort sauber bezeichnen?

Es gab mal Leute, welche der Meinung waren was man nicht sieht, ist „sauber“. Das hat auch Madame Curie mit dem Leben bezahlt…

Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen aus den Medien. Ich habe 1984 bei einer solchen Besetzung mitgemacht. Es war bei Hainburg an der Donau. Ich habe mit einigen hundert anderen im Winter, bei bis zu Minus 20° Grad, 3 Wochen im Wald und auf Bäumen verbracht. Die Au wurde damals tatsächlich von uns gerettet. Sie ist heute (wie damals schon) ein Naturschutzgebiet. Niemand von uns hat dort nur irgendeine Gewalt angewendet. Die damaligen Medien und Politiker haben aber über uns die wildesten Schauergeschichten erzählt und gelogen dass sich die Balken bogen. Erst als sich immer mehr Leute uns anschlossen und es am Ende Demonstrationen mit über 40.000 Teilnehmern in Wien gab, kippten auch die Boulvardmedien auf unsere Seite. Das damalige Innenministerium beharrte auf Ihrer Darstellung, dass es nur 8.000 Menschen waren, welche in Wien demonstrierten. Sie bestritten die Verwendung von Wasserwerfern live im Radio, während wir im Wald bei Minusgraden von diesen durchnässt wurden. Ich sah Leute auf Bäumen, die gemeinsam mit diesen umgeschnitten wurden. Auch das wurde bestritten. Die Verwendung von Nato Stacheldraht wurde ebenso bestritten, da dieser in Österreich ja wohl verboten sei. Trotzdem sammelten wir diesen überall ein und machten damit einen großen Haufen…

Eine relativ gute Zusammenfassung gibt es hier:
de.m.wikipedia.org/wiki/Besetzu … nburger_Au

Hier ein etwa detailliertere Bericht:
erinnerungsort.at/thema7/u_thema3.htm

Seit damals bin ich sehr vorsichtig wenn es um Anschuldigungen gegenüber Demonstranten geht. Vor allem wenn es sich um den Bereich Umweltschutz handelt.

P.S.: Ich war seinerzeit auch im Wackersdorf. Alleine habe ich es geschafft, völlig gewaltfrei, rund 1.000 Polizisten welche bereits auf dem Nachhauseweg waren von der Autobahn zurückzuholen. Mit Glück und Verstand und der Hilfe von ein paar Einheimischen Bürgern, gelang es mir sogar unendeckt zu bleiben. Am nächsten Tag stoppte ich zurück nach Österreich. Der erste bei dem ich einstieg war ein Polizist. Er war auf dem Nachhauseweg und in Zivil. Er nahm mich, in der Annahme ich sei einer der Demonstranten, mit. Er wollte wissen, wie wir denken. Er war stinksauer weil er am Vortag wegen eines einzigen „Wahnsinnigen“ aus dem Dienstschluß zurückgeholt wurde. Das ich derjenige war, habe ich Ihm verheimlicht. Aber es war ein interessantes Gespräch und wir verabschiedeten uns fast freundschaftlich.

P.P.S.:
Ich habe jegliche Gewalt, auch gegen Sachen immer strikt abgelehnt, nie angewendet und wenn etwas in diese Richtung ging und ich es nicht verhindern konnte, dann bin ich wieder gegangen…aus Wackersdorf bin ich deshalb wieder abgereist.

…dann gab es noch den Mauerfall und einiges andere in meinem Leben…vieles war recht turbulent.

LGH