Restwertschätzung in 5 Jahren

Hallo Zusammen,

ich bitte um Nachsicht, das ist mein erstes selbst eröffnetes Thema:

Ich überlege die Anschaffung eines MYSR und möchte dazu möglichst exakt die Kosten über die Haltedauer ermitteln. Schwierig zu beantworten ist die Frage des möglichen Restwerts nach z. B. 5 Jahren bei einer angenommenen Laufleistung von 10k km / Jahr und z. B. dem aktuellen Mindestlistenpreis des MYSR (46990,- in Ö) als Basis.

Mich würden zum Thema Restwertschätzung eure Gedanken sehr interessieren.

Danke euch,
SG You

Alles was hier geschrieben wird ist Glaskugel, da kann dir keiner ne richtige Prognose geben. Verschiedene Faktoren zerknallen die Rechnung (Preiserhöhung, USS, neue Hardware, etc…). Hab Spaß, gönn dir das Auto und hör auf penibel nachzurechnen. Man muss sich einfach drauf einlassen

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Österreich ist nicht mein Markt aber ich würde nach fünf Jahren so um die 28.000 sehen. + - 2000 nach oben oder unten

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Ist mir vollkommen klar dass es Glaskugel ist. Trotzdem würde mich interessieren wie Einschätzungen dazu sind. Meine Kaufentscheidung wird nicht nur von dieser Schätzung abhängen, aber ich überlege gerne welche Kosten ich erwarten kann.

Ich halte das für arg schwierig einzuschätzen.
Einerseits sind die Teslas bisher extrem wertstabil, schau’ dich mal auf mobile.de u.ä. nach gebrauchten Teslas um.

Andererseits ist der Umbruch auf Elektro im vollen Gang und es werden in den nächsten Jahren garantiert mehr BEVs, sowohl Tesla als auch alle anderen. Was das mit den Preisen in fünf Jahren macht? Sicherlich etwas. Entweder werden die sinken, bleiben so wie sie sind, oder es wird teuerer :partying_face:

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Genau weils schwierig ist hab ich das Thema erstellt :slight_smile:

Ich verstehe völlig Deine Überlegungen.
Aber…
Der EAuto Markt ist derzeit in extremer Bewegung. Niemand kann solide vorhersagen, wie in 5 Jahren der Stand der Technik sein wird.
Tesla hat sicherlich einen Vorteil, da die Software beständig weiter entwickelt wird. Allerdings zeigt die Ankündigung einer neuen Hardware durch Elon Musk auch, dass hier immer mehr die Entwicklung ähnlich wie bei Computern / Smartphones verläuft. Eine immer anspruchsvollere Software verlangt nach immer besserer Hardware. Ob in 5 Jahren heute verkaufte Teslas noch die neueste Software verarbeiten können, wer weiß es?
Auch die Entwicklung bei den Akkus / Antrieben ist in ständiger Bewegung.
Mein Fazit: auch wenn ich meine Autos bisher eher lange gefahren b8n, denke ic/ jetzt eher in einem 2Jahres-Zyklus.
Gerade bei relativ geringer Fahrleistung (10.000 km) ist dann der voraussichtlich gute Akku-Zustand ein gutes Verkaufsargument.
Trotzdem, der jährliche Wertverlust wird größer sein, als bei einem Benziner, den man 5-8 Jahre gefahren ist.

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Ehrliche Antwort: Kann Dir hier keiner sagen. Keiner weiß wie sich der Markt entwickelt.

Geh einfach davon aus, dass Dein Auto nach 5 Jahren nur noch 33% wert ist.

Bei meinem Toyota Hybrid hatte ich Glück. Nach 7 Jahren war er noch 50% wert. Bei meinem BMW eher 35%.

Was Dein Tesla wert sein wird? Könnte sein, dass er nur 20% wert ist oder auch 50%.

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Dann ist er aus der Garantie raus und ein überarbeitetes Modell auf dem Markt. 20 000,- ist da schon optimistisch. Der Gebrauchtmarkt wird bei Tesla zum Massenmarkt werden. Eher als bei der Konkurrenz, die eigentlich immer noch nur erbärmliche Zahlen an Neuwagen ausspuckt.

Noch eine Ergänzung:
Wenn ich hier im Forum Berichte lese, dass Leute ihren Tesla 500.000 km gefahren sind, dann kannst mit 10.000 km im Jahr den Tesla ziemlich lange fahren. Keiner zwingt Dich den nach 5 Jahren zu verkaufen.
Was immer er dann am Markt wert ist, Entscheidend wird sein, ob dir dann eventuelle ‚bessere‘, “neuere” Funktionen eines neuen Autos die Differenz zwischen dem dann gültigen Neupreis und dem dann möglichen Verkaufspreis Wert sein wird.

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Wir kennen uns ja schon vom „anderen“ Thread.

Restwert ist ein Kasinospiel. Ich habe selbst schon mehrere Autos geleast (alle übernommen danach, entweder behalten bzw. mit Gewinn verkauft - Sommer 2022 als es fast keinerlei guten gebrauchten Autos auf dem Markt gab - ein Verbrenner Diesel wohlgemerkt).

Wußte ich am Anfang des Leasings wie es ausgehen würde? Natürlich nicht. Der Vorteil beim Leasing ist das man im schlimmsten Fall das Auto einfach nicht übernimmt(und seine Anzahlung dann verliert).

Einen geschätzten Restwert bei einem BEV wird Dir sowieso niemand ernsthaft nennen können weil keiner weiß wie sich die Akkutechnologie in den 5 Jahren weiterentwickelt. Passiert nicht viel wird der Restwert wohl ca. der aktuellen Schätzung entsprechen. Entwickelt sich viel weiter fällt der Wert des Autos(natürlich). Dann will auch keiner mehr ein SR(mit eh schon limitierter Reichweite gegenüber LR und P) haben bzw. zu wesentlich günstigerem Preis.

Ich weiß, die aktuellen Preise in Ö verleiten zu einem SR Kauf(habe es heute gegenüber meiner Frau beim Abendessen anklingen lassen, sie meinte dann nur - und wo kriegst Du dann Ersatzteile her?), ich liebäugle die ganze Zeit damit.

Dazu fehlen die USS in den aktuellen Modellen, d.h. wenn es da (hoffentlich) bald mal eine Lösung gibt werden auch diese Autos ohne USS Probleme(vermutlich) beim Restwert haben.

Wenn Dir das Auto gefällt(und es sich finanziell ohne das letzte Hemd ausgeht und Du auch mit niedrigerem Restwert leben kannst) bestell einen. Sicher gut und bei schlechtem RW fährst Du das Ding eben zu Tode(der LFP Akku soll ja sehr gut sein was man liest).

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AfA-Nutzungsdauer von 6 Jahren als Worst-Case ansetzen. Macht dann 17% Restwert und sich beim Verkauf einfach mächtig über den Mehrerlös freuen.

Bei der geringen Fahrleistung springt da sicher noch was raus, aber wieviel ist wirklich Glaskugel. Ich persönlich erwarte eine Teslaschwemme, die sich recht negativ auf Verkaufspreise von gebrauchten auswirken wird.

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Dem letzten Satz, dass der Wertverlust größer ist als bei einem Benziner, würde ich (gerade auch beim MYSR mit seinen LFP-Akkus) klar widersprechen.

Bei Benzinern würde ich -gerade zum jetzigen Zeitpunkt gekauft- mit unfassbaren Wertverlusten rechnen angesichts (durch CO2-Steuer und Co2-Zertifikatehandel) absehbar weiter stark steigenden Spritkosten.
Hinzu kommt das allgemeine Verbrennerverbot für Neuwagen, das für die meisten Länder in Europa schon beschlossen wurde und das ebenfalls dazu führen wird, dass Verbrenner „an Image“ verlieren werden. Ich würde mir im Jahre 2023 niemals einen Verbrenner neu kaufen angesichts solcher Unwägbarkeiten.

Bei BEVs mit LFP-Akku könnte auf dem Gebrauchtwagenmarkt zum tragen Kommen, dass diese Akkus weitaus zyklenstabiler sind als NMC-Akkus und v.a. deren Stabilität, nach dem was man bis jetzt weiß, wenig vom Ladeverhalten abhängt, während man bei BEVs mit NMS-Akku hoffen muss, dass der Vorbesitzer möglichst selten bis 100% geladen und selten bis 0% entladen hat

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Nach 5 Jahren grob 50% vom Neupreis. So war es auch bei meinem Model S mit 100Tkm auf dem Tacho.

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Das wäre eine schöne Entwicklung .Ich vermute dem wird nicht ganz so positiv sein da dein MS damals ein exot war und wahrscheilich SC-Free hatte. BEV sind bereits heute keine Exoten mehr von daher gehge ich vom selben Niveau aus wie beim ICE , 3 Jahre 80tkm 50% , das was der aktuelle Gebrauchtmarkt hergibt ist ja auch nicht vergleichbar mit den letzten Jahren davor.(1,5 Jahre Lieferzeit für ein normales Auto)da das Auto aber noch Restgarantie auf Antrieb etc. hat schätze ich ihn nach 5 Jahren und 60tkm auf 40% -45% Restwert aber nur wegen der Laufleistung und der LFP Batterie.

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nein das Model S hatte kein SUC free mehr und ein 2017er MS ist in 2022 kein Exot mehr

Ich will Dir nicht zu Nahe treten, wenn aber für die Entscheidung welches Fahrzeug ich kaufe, der Restwert eine wichtige Rolle spielt, kann man sich dann das Auto wirklich leisten?

Ich würde bei allen Berechnungen immer als Restwert 0€ ansetzen, denn du weisst nie was in 5 Jahren kommt, wenn es mehr gibt, dann freut man sich, weil was in der Zukunft passiert kann man nie sagen und darf prinzipiell nie in der Kostenrechnung mit eingepreist werden.

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Warum minimierst Du das ganze Restwert-Risiko nicht durch ein drei- oder vierjähriges Leasing ?

Meine Abschätzung für den Restwert würde sich aus der Leasing-Rate ergeben.
Model Y SR liegt ohne Anzahlung bei 520,- EUR mtl. über 48 Monate bei 10.000km pro Jahr.
D.h. nach 48 Monaten würde ich mit ca. 25.000 EUR Wertverlust rechnen - das tut zumindest auch die Leasing-Gesellschaft.

Zusätzlich sind in der Leasingrate Zinsen enthalten, d.h. mit Glück liegt der Restwert sogar darüber.

Nachdem die Zinskonditionen bei Tesla aktuell sehr günstig sind, ist Leasing vielleicht sogar eine Alternative für dich um das Restwertrisiko abzutreten.

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Die Leasingkonditionen in Ö disqualifizieren diese Variante aus meiner Sicht aktuell leider (Euribor,…)