So lange wie Renault nichts am Ladeverhalten ändert, bringt der Anschluss herzlich wenig, auch an einer 43kW AC Säule kommt sie selten über 37kW, und das auch nur bis maximal 60% SOC.
Es ist halt ein Unterschied ob AC oder DC geaden wird!
Dem einzigen Auto das via AC mehr als den üblichen „Haushaltsdrehstom“ laden kann, immer nur vorwürfe zu machen ist auch nicht nett. Ja es ist nicht mehr wie beim 22er Akku wo gefühlt 90% der Ladung mit 40kW+ geladen werden konnte, aber es wird ja immer noch mit ordentlich Leistung geladen.
Wenn nun CCS kommt, macht das die Zoe ein ganzes Stück besser. Selbst wenn es nur 50kW DC werden, ist da der Akku schneller voll als der Fahrer das Örtliche aufsuchen kann
Außerdem ist die Zoe nun mal auch kein Autobahnauto, war sie nie und wird sie auch nicht werden. Zumindest nicht im aktuellen Design.
Das Bild oben wird ein Mule gewesen sein, den der Fastned Mensch in Utrecht auf dem Testworkshop gesehen hat.
Allerdings zweifel ich nicht daran, dass die kommende Zoe, von der man ja schon Erlkönigbilder gesehen hat, CCS bekommt.
Hoffentlich behalten sie das dreiphasige Laden.
Ansonsten kann ich mir schon vorstellen, dass wenn man die kurven mutiger einstellen würde, der Akku schneller laden kann.
Sieht man ja an der halben Generation jünger beim Ampera-e, der zwar auch konservativ aber immerhin mit ca. 20kW mehr Leistung lädt.
Wenn man sich dann die aktuelle Generation mit Kona und Niro anschaut, die sehr lange mit über 70kW laden, dann habe ich die Hoffnung, dass es bei der neuen Zoe ähnlich sein wird.
Mule, übersetzt Maultier, ist in der Sprache der Autobranche eine schon bekannte Karosserie, unter der jedoch neu entwickelte Teile wie Fahrwerk, Motor oder ähnliches eingebaut sind und durch die Unauffälligkeit besser in der Öffentlichkeit praxisgetestet werden können. Sozusagen die Vorstufe zum Erlkönig, ein getarntes Testfahrzeug, das schon so gut wie der Serie entspricht.
Man könnte anstatt Mule auch Erprobungsträger sagen.
Ich müsste mal den Artikel nochmal suchen, aber in Erinnerung habe ich, dass die neue Zoe mit Schnellladefähigkeit (CCS) ausgestattet werden soll, um die Langstreckentauglichkeit zu verbessern. Ich glaube auch, dass die Sprache von einem größeren Akku war. Ich such mal danach, vielleicht finde ich den Bericht wieder.
Bin gespannt, wie das mit den Renault-Elektroautos ohne Ghosn weitergeht. Die einen nehmen den Mund voll, die anderen hauen sich die Taschen voll. Naja, besser als die Hose und die Schnauze voll zu haben
Aber wenn der Lader AC ist, muss das Auto daraus DC machen. Ist der Lader DC, wird das einfach durchgejagt zum Akku.
Und Umwandeln im Auto ist nun mal nicht so eben gemacht. Es ist ja nicht aus Langeweile der Autobauer so, das die meisten nur 11kW oder weniger haben und wenn es mal gut läuft 16kW AC Lader im Auto verbauen.
Da ist die Zoe mit 43kW bzw 22kW AC Lader schon eine Ausnahme!
Den Artikel, an den ich dachte fand ich so nicht, dafür hab ich einen französischen Artikel gefunden, vom Juli, der von einer NEFZ Reichweite von 600km spricht und 230km innerhalb von 15min. geladen werden können:
Ich habe den direkten vergleich, früher mit dem 22kWh Akku waren >40kW bis Mitte 70% möglich,
mit dem 41kWh Akku im gleichen Auto sind es max 37kW und das nur bis ca. 60%
Da nützen auch 50-100kW CCS nichts, wenn das BMS nicht mehr als 37kW rein lässt
Heute erhielt ich einen Brief der Renault Bank mit einer Werbung für den RCI Versicherungsservice, ein Tochterunternehmen von Renault. Darin wird über eine Verti-Website (mit Renault am Ende) für eine Versicherungslösung für die Zoe geworben. Demnach erfüllt sie alle Anforderungen der Renault Bank. Sie tun ein bisschen so, als ob sie die einzigen wären … Warum macht Renault das? Weil sie damit natürlich auch Geld verdienen wollen.
Fakt ist, dass in den allg. Bedingungen der Verti der Begriff" Akku" nicht vorkommt. Sicherlich wird es stimmen, dass bei allen über diese besondere Website entstandenen Versicherungsverträgen die Akkuversicherung so greift wie Renault das beschreibt.
Der Angebotsprozess ist so, dass man sich kein Angebot inkl. Bedingungen downloaden oder ausdrucken kann. Man kann nur unter Angabe seiner Mailadresse speichern oder sofort abschließen.
Preislich liegt der Premium-Tarif der Verti mit meinen SF-Klassen auf dem Niveau der Pangea Life Prestige Deckung, der aktuell hochwertigsten Lösung für ein Elektroauto. Das wird in anderen Konstellationen sicherlich anders sein.
Fazit: Wer auf die Schnelle eine Versicherungslösung finden will, ohne darüber weiter nachzudenken, wird dort etwas finden, was den Anforderungen der Renault-Bank entspricht.
Allerdings gibt es auch individuelle Voraussetzungen (niedrige SF-Klasse, Wunsch nach mehr als 24 Monaten Neuwertentschädigung, jüngere oder ältere Fahrer, gewerbliche Nutzung, etc.) bei denen eine Verti-Lösung nicht funktioniert oder deutlich teurer ist als andere.
Ich habe den Brief auch bekommen, und nach kurzer Ansicht direkt der Rundablage übergeben.
Ich nutze den E-Auto Tarif der Ergo, da sind ebenfalls Mietakku, Hochvolttechnik und Ladesäule
mitversichert.