Danke, schöne Fotos! Hab ich doch kein Monopol drauf. ![]()
Ich war in den 80er Jahren oft in Preveli, damals gab es dort die sagenhaften Vollmond Parties mit Lagerfeuer und Gitarrenmusik. Heute ist es touristisch erschlossen mit der Bootsanbindung aus Plakias. Irgendwie haben wir uns noch nicht aufraffen können, da wieder hin zu fahren. Wie hat es dir gefallen?
Also, diesen Trip organisiert im wesentlichen meine bessere Hälfte. Nach ihren Zitaten aus dem Reiseführer hatte ich mir etwas mehr versprochen. Der palmengesäumte Bachlauf aus der Schlucht heraus ist wirklich schön. Der Strand selbst erfüllt jedoch nicht das, was der Begriff „Palmenstrand“ suggeriert. Es hatte viele Besucher dort. Mehr, als ich für die Jahreszeit erwartet habe.
Junge, Junge, Junge, Ihr macht tolle Fotos und Berichte. Super Ideen, die man sicherlich auch
mal machen könnte. Wir wünschen uns Gesundheit um das nachzumachen.
Als wir uns vor ein paar Tagen diese
Wettervorhersage angesehen haben, haben wir spontan entschieden, uns heute auf den Rückweg zu machen. Die 27 Grad und den wolkenlosen Himmel haben wir noch in der wunderschönen Ammoudaki Bucht am Strand genossen während Voyager im Damnoni Paradise noch einmal voll lud. Nach einem leckeren Abendessen in Damnoni sind wir zum Hafen Souda bei Chania gefahren. Jetzt sind wir auf der Anek Fähre
auf dem Weg nach Piräus.
Die Anek Fähre ist viel schöner als beide Minoan/Grimaldi Fähren. Alles ist blitzblank und der Service ist fast ein wenig ZU zuvorkommend. Man hat uns z.B. persönlich zur Kabine geführt.
Toll, gute Reise
Wir hatten ursprünglich überlegt, ab Athen über das Festland zurück zu fahren und uns verschiedene Alternativen (Bulgarien-Ungarn oder Albanien-Kroatien) angeguckt. Aber überall wird es langsam kalt und ungemütlich, daher haben wir uns wieder für die bequeme und zeitsparende Fähre nach Italien entschieden. Um nicht wieder genau dasselbe zu machen, diesmal nicht über Ancona, sondern über Bari.
Das war ein folgenschwerer Fehler, wie sich später herausstellen sollte.
Nachdem wir mit der „Elyros“ Fähre von Souda/Chania nach Piräus/Athen super zufrieden waren, bekamen wir einen Schreck, als wir in Patras die „Superfast II“ Fähre sahen. Gegen die Elyros war sie winzig und Voyager musste daher auf einem Autodeck im Freien frieren. Am nächsten Morgen war das Auto völlig verdreckt und mit Salzkristallen übersät. Wir haben uns daher gleich beim nächsten Supercharger im Örtchen Cerignola eine Autowäsche gesucht, in der zwei Jungs in einer winzigen Halle Voyager liebevoll mit der Hand gewaschen haben. Leider hat einer von ihnen wohl beim hineinfahren etwas Farbe vom Tor mitgenommen. Ich habe es in der schlecht beleuchteten Halle nicht bemerkt und man hat es mir nicht gesagt, obwohl beim Waschen sicher aufgefallen ist, dass Voyager vorn links plötzlich genauso rot wie die Einfahrt ist:
Ich habe es erst beim nächsten Supercharger gesehen. Hätte ich jetzt 2 Stunden nach Cerignola zurück fahren und mich mit der italienischen Polizei und zwei armen Autowäschern um den Schaden streiten sollen? Ich habe mich dagegen entschieden, aber schon sehr geärgert. Ich vermute, mein Lackierer bekommt das 100% wieder hin, wird aber wohl knappe 1000€ kosten. Ich kann es wohl demnächst mit einer Tesla Aktie bezahlen. ![]()
Jetzt sind wir in Riccione nahe Rimini in einem sehr schönen Spa Hotel mit 3 Destination Chargern.
Riccione sieht so aus, als sei hier im Sommer die Hölle los. Alles ist auf Millionen von Touristen ausgerichtet. Im Moment gleicht es aber eher einer Geisterstadt. Sogar der Strand ist quasi hochgeklappt - man hat einen Wall (wohl gegen die Herbststürme) aufgeschüttet.
Schade um den schönsten Lack von Tesla.
Bei Verkauf von einer Aktie sind hoffentlich nicht 50% wechchchch
Vielen Dank an suse und cko für den tollen und informativen Bericht von Eurem Besuch in Südeuropa. Er macht mir große Lust, selber einmal diesen Teil der Welt kennenzulernen.
Wie ist es nach Italien weiter gegangen?
Wir haben uns entschlossen, über Lugano zurück zu fahren. Dort fiel mir die Wasserfontäne im Luganersee auf, die zwar sehr schön aussieht, aber mit einer 92 kW Elektropumpe angetrieben wird. In der Nacht kommen dann noch 3,3 kW Scheinwerfer dazu. Wäre das Ganze von einer eigens dafür gebauten PV Anlage versorgt, fände ich es einfach nur toll. So kam es mir ein wenig verschwenderisch vor. Aber die Preise in der Schweiz zeigten mir, dass die Schweizer wohl sehr reich sein müssen.
Im weiteren Verlauf unserer Rückreise haben wir einen kurzen Abstecher in das Fürstentum Liechtenstein gemacht und uns dort kurz das Grand Casino von außen angeguckt. Auch eine DC Ladestation, die allerdings nicht kostenlos ist.
Danach mussten wir noch ein kleines Stück Österreich in der Nähe des Bodensees durchqueren.
Alles Ziele, die man auch länger hätte genießen können, aber @suse zog es jetzt eilig nach Hause. Daher haben wir das nächste Etappenziel Ochsenfurt angesteuert, wo wir in einem fränkischen Gasthof übernachtet haben, dessen Wirtin uns netterweise eine Schuko-Steckdose zum Laden über Nacht zur Verfügung gestellt hat, so dass wir den ersten Supercharger nach dem Frühstück überspringen konnten. (Erst) beim Aus-checken hat sie dann 10 Euro für den Strom verlangt, aber das war es uns wert. Am Abend haben wir einen Bummel durch die Ochsenfurter Altstadt gemacht, an dessen Rathaus der Held meines aktuellen Hörbuchs, das ich während der Fahrt höre, wenn @suse schläft, zu hängen scheint.
Anschließend sind wir mit unseren Würzburger Freunden in das neu eröffnete Flockenwerk gegangen und haben dort ein köstliches Abendessen genossen.
Von Ochsenfurt ging es dann direkt nach Hause (530 km). Kurz vor unserer Ankunft zeigte dann Voyagers „Kreta“ Trip 5000 km an.
Insgesamt eine sehr schöne Reise, von der wir sicher bei unserem nächsten Tesla Stammtisch live berichten werden.
Willkommen zu Hause 
So, eben Voyager vom Lackierer abgeholt. Jetzt erstrahlt er wieder im makellosen Glanz:
War nicht so teuer wie ich befürchtet hatte. Ich kann Lackierer Müller in Zeven sehr empfehlen.
Frage an @teslaundrecht : zählt so ein Parkkratzer eigentlich als Unfall, den man beim Verkauf angeben muss?
Zum Thema „Unfallwagen“ gibt es diverse Rechtsprechung, nicht offenbarungspflichtig sind nach BGH-Rechtsprechung jedenfalls Schäden unter 750€ Beseitigungskosten bei fachmännischer Reparatur. Das kann als grobe Faustformel dienen.



















