Reichweitenprobleme

Siehe auch hier. Für die Zukunft empfehle ich dringend Bjorns Winter-Reichweiten-Videos anzuschauen, bevor man sich ein Auto holt um dann negativ überrascht zu werden:

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Kannst du mir erklären, wie du auf 400km eine Stunde länger brauchst? Selbst auf 500km sollten das auf keinen Fall mehr als 30min mehr sein.

Das Laden geht doch super schnell, vorrausgesetzt man kommt möglichst leer an, lässt den Akku vortemperieren und lädt nicht bis mehr als 60-70%. Wenn dein Auto von 5% auf 70% mehr als 25min braucht und du aber vorgeheizt hast usw. ist das schon sehr merkwürdig. 4-74% waren bei mir exakt 20min.

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Ran an die Säule - stecker rein - Geht los. Zeit bis 80% 40min. auf 100% erhöht Zeit 58min.
Dabei beginnt er mit etwa 130KW und geht relativ flott auf 75 KW runter.

Achso und das Kalibrieren braucht auch noch einmal 5-10min.

Es läd kaum jemand am superC voll,

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Kürzere Pausen und dafür lieber 1 mehr ergibt manchmal Sinn. Mann muss das Auto nicht immer bis 100% laden.
Toilettengänge und Kaffee holen an den stellen wo man ohnehin lädt ergibt auch eine hohe Zeit Ersparniss. Ich benötige auf 1000 km 1std. Mehr wenn ichvin den Urlaub fahre, da Kinder und Frau auch hin und wieder essen oder zur Toilette müssen.
Klappt bei mir super mit dem sr+

Kalibrieren macht am suc keinen sinn. Ich lade nie mehr als 80% am suc. Es sei denn ich sitze beim essen und das auto ist schneller als ich.

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ich schon. Ich fahr ne strecke von 130 km - Der einzige Lader ist 80 Km weg. Dann noch 50 Km.
Die Strecke zurück 50km zum lader - 80km nach Hause und dann wieder 80km zum lader. Die 100 km brauchen schon ca. 200 Km reichweite. Aber da könnte ich das mal mit 80% laden versuchen.
Villeicht wirds ja besser, wenn mal die Sonne wieder nutzbare Energie bringt und ich voll losfahren kann.

Also ich fahre mehrmals im Monat nach Rostock, einfache Strecke 130 km, mit 2 erwachsene und 3 Kinder, wir laden in Rostock nicht extra, sondern fahren wieder zurück und laden zu Hause an der wallbox

Ich bin gestern mit meinem M3 LR von 2020 bei 1°C Außentemperatur von Herrenberg nach Günzburg und zurück gefahren, und habe für Hin- und Rückfahrt (jeweils 140 km, Schnitt einmal 111 km/h, einmal 101 km/h) insgesamt 84 % Akku verfahren (22,0 kWh/100km).
Da war aber was für die Akkuheizung dabei, da ich zuhause nur mit 57 % gestartet bin und am EnBW Lader in Günzburg in 20 Minuten von 10 auf 66% geladen habe (Ankunft zuhause dann mit 26%)
Ich denke die 300km mit einem SR bei dem Wetter ist nicht so schlecht und ganz normal.

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Hält sich echt hartnäckig diese Behauptung ist aber nicht richtig. Habe beide Autos da. Mit dem LR komme ich gute 80km weiter.

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Du hast auf 130km nur einen einzigen HPC? Das kann ich mir definitiv nicht vorstellen.

Und zudem, maximal bis 70% laden am Schnelllader, alles andere ist Zeitverschwendung.

Das ist auch nicht normal, entweder der Akku ist noch zu kalt (sehr wahrscheinlich) oder es stimmt was am Lader nicht. Wenn du mit <10% ankommst sollte der LFP problemlos mit 170kW anfangen und erst bei ~50% Akkustand die 100kW unterschreiten.

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80km ist jetzt nicht viel und in meiner Toleranz der Formulierung :raising_hand_man:

Noch ein paar kleine Tipps:

  • 18-Zoll-Felgen und Aero-Radkappen benutzen. Größere Felgen und fehlende Radkappen führen zu geringerer Reichweite.
  • Spureinstellung prüfen lassen. Frisch von der Fabrik ist die nicht immer perfekt. Eine ungenau eingestellte Spur verkürzt die Reichweite und die Lebensdauer der Reifen und Radlager.
  • Langsamer fahren.
  • Konstante Geschwindigkeit fahren, wenn möglich. Hälfte 110 km/h, andere Hälfte 130 km/h führt zu einer geringeren Reichweite als konstant 120 km/h.
  • Häufige unnötige Rekuperation durch unruhigen Gasfuß, äh, Stromfuß auf der Autobahn vermeiden. Tempomat und Autopilot können das besser, also so viel wie möglich benutzen.
  • Korrekten Reifendruck fahren, hier 2,9 bar. Er steigt bei Autobahnfahrt durch Erwärmung nach einer Weile auf 3,0 bar. Das ist in Ordnung. Ein deutlich tieferer Reifendruck, also unter 2,8 bar, verkürzt die Reichweite.

Normalerweise macht das alles nicht viel aus, aber es schadet jedenfalls nicht, diese Tipps zu befolgen.

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ich kann mir nicht vorstellen, dass der erste HPC erst in 80km Entfernung zu finden und dass es dann noch der einzige weit und breit ist.
Ich welchem Landkreis bist du unterwegs?
Nutzt du ausschließlich das Tesla Navi um HPC/ Ladesäulen zu finden, oder noch irgendeine App?
Gibt es am Ziel, nach deinen 130 km, oder in der Nähe auch AC Ladesäulen, die du nutzen könntest, weil der Wagen eh dort länger steht?

50km bis zum HPC können nach langer Standzeit draußen durchaus nicht ausreichend sein um den Akku angemessen zu Vorkonditionieren, das zum einen, zum anderen kommst du auf dem Rückweg wahrscheinlich mit SOC wesentlich höher als 10% an. 30% oder sogar höher? In diesem Fall wäre die Ladeleistung gar nicht schlecht.

Hast du zu Hause eine Lademöglichkeit? Wallbox, CEE rot oder blau? AC-Ladesäulen in der Nähe?

Es wäre schon von Vorteil, wenn du uns weitere Angaben machen könntest, damit wir dir gezielter helfen können.
Das wichtigste ist aber jetzt schon fest: am HPC nicht bis 100%, und sogar noch bis das Fahrzeug das Laden beendet, laden. Es ist auch, zumindest für mich, besser die SOC Anzeige von km auf % umzustellen.

EDIT:
Selbst wenn es tatsächlich nur die eine einzige Ladesäule/ HPC weit und breit gibt, ist es nicht notwendig über 75% SOC zu laden. Ich würde so verfahren:

  • 80 km zum HPC mit 10% bei Ankunft (wenn du 12% SOC/ 30 km brauchst, dann reichen beim Start 42%)
  • laden nur für die 50 km zum Ziel + 50 km zurück zum HPC, also 40% SOC und damit bis 50% laden
  • nach 100 km wieder am HPC mit ca. 10% ankommen und laden für 160km um am nächsten Tag wieder am HPC mit 10% anzukommen, also 64% nachladen und somit nicht über 75%
  • und so jeden Tag.

Die Gesamtladezeit pro Tag dürfte so 35-40 Minuten nicht überschreiten. Nach einiger Zeit, wenn der HPC immer frei ist und du das Auto besser kennst und einschätzen kannst, kannst versuchen die tägliche Ladezeit weiter zu drücken indem du mit 5% am HPC ankommst. Dann entsprechend 5% SOC weniger laden.

Wenn du das Auto zwischendurch, bis zum nächsten Tag nicht bewegst, dürfte das auch im Winter mit Akkuvorkonditionierung auf dem Weg zum HPC (immer als Ziel im Navi eingeben) gut funktionieren. Wenn du sicher gehen willst, schaue ganz genau, wieviel % du auf den ersten 80km von Zuhause bis zum HPC verbrauchst. Wenn diese 80 km größtenteils auf der Autobahn gefahren werden, würde ich nicht schneller als 120 km/h fahren.

Ich nutze bisher nur Tesla SC da kostenlos für mich. Auf der Strecke von Leipzig nach Dresden ist da nur einer in Nossen. In Leipzig ist einer 35 Km weg - in Dresden keiner. Sicher gibt es jede menge andere unterwegs. Aber warum soll ich das kostenlose Angebot nicht nutzen? Ich hab auch eine Möglichkeit zu Hause. Sonnenenergie und im Notfall auch mal ausm Netz. Irgendwann wird sich auch noch die Sonne zeigen. Dann kann ich auch „voll“ losfahren. Mal sehen, ob ich dann die Strecke hin und zurück schaffe. Die 35 Km schlürfen auch schon 50Km und da müsste ich ja auch hin und zurück. Macht keinen Sinn.
Navi - ja Tesla. Hab noch keine Alternative gefunden wo TSC enthalten ist.

Klingt gut - aber was ist wenn du ne Stunde im Stau festsitzt? ist das da nicht zu wenig reserve?
Werde es sicher nal ausprobieren. Danke!

als erstes stell die Batterieanzeige bitte von km auf % um. Damit lässt sich ruhiger bezüglich der Restreichweite fahren und du lernst das Auto und seine Reichweitenmöglichkeiten besser kennen, weil du ja dann siehst wieviel km das M3 pro 10% SOC schafft.

Du hast ja also 10.000km SuC-Free bekommen. Gut, Glückwunsch. Diese musst du aber nicht innerhalb weniger Wochen/ Monate verbraten, diese gelten doch noch 2 Jahre (?), bis 2025 (?). Klar, ab und zu mal zum SuC zu fahren, o.k., würde ich auch mal machen. Aber jeden Tag? Das wäre nicht meins, vor allem dann, wenn ich Daheim an eigener Steckdose/ Wallbox laden könnte (kann ich nicht, da nicht vorhanden). Verstehe mich bitte nicht falsch, aber geiz ist nicht immer geil :wink:

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Wenn du in so einen Stau geraten solltest, und der SOC niedrig ist, lösche den als Ziel im Navi gesetzten SuC
EDIT: gebe stattdessen die Adresse des Standorts ein
und bleib entspannt :slight_smile: Falls auf deiner Strecke sowas des Öfteren passiert, würde ich für den staugefährdeten Abschnitt eine Ausweichstrecke suchen und diese täglich bevorzugen. Die Vorteile: du verlierst nicht eine Stunde im Stau und wegen der geringeren Geschwindigkeiten auf Bundes-/ Land-/ Kreisstraßen verbraucht der Wagen weniger, wodurch du dann auch am SuC weniger und damit kürzer nachladen musst.

Eine warme Decke im Winter im Auto zu haben, schadet nicht und das unabhängig von der Antriebsart (auch der Kraftstofftank ist irgendwann mal leer). Damit kannst du im Notfall auf die Heizung verzichten und nur mit der Decke und der Sitzheizung arbeiten.

EDIT:
Nach so einem Stau musst du dann, je nach SOC-Prognose fürs Ziel, entscheiden, wie du es handhabst und notfalls anderen HPC, der günstiger gelegen ist, ansteuern oder womöglich im Windschatten eines LKW bleiben.

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Okay, das ist natürlich Ansichtssache, sind aber gute 20-25% mehr Reichweite :slightly_smiling_face: so wird’s etwas ersichtlicher.

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Hinterm LKW mit Hypermiling schafft man so einiges, nur nicht zeitnah ankommen. Auf der Ab fahre ich 120-130kmh.