Habe jetzt schon das 3. Mal binnen von 2 Wochen erleben müssen, dass die Gesamtleistung von Ladeparks offenbar gedrosselt wurde.
Am 05.07.25 in Bispingen
Am 20.07.25 in Rostock
und am 20.07.25 in Herzsprung
gaben alle Stalls nur noch 49kW oder in Rostock halt 84…99kW ab, je nach Anzahl ladender Fahrzeuge. An den V4 kann man zudem schnell und leicht überprüfen an den Displays, dass diese Reduktion alle Stalls betroffen hatte. Bispingen hat 20 Stalls und diese waren alle besetzt. 49kW an Jedem entsprechen dann nur noch 1MW für den gesamten Ladepark. In Rostock konnte ich es auf 700kW ausrechnen und in Herzsprung auf etwa 1 MW. In Herzspung lag die Wartezeit auf einen Stall teilweise bei 20min. Eine ca. 10-12 Fahrzeuge lange Schlange hatte sich schon gebildet. Die ladenden Fahrzeuge hingen bei 49..53kW entsprechend lange am Kabel, um überhaupt weiter fahren zu können. Allein wir standen 1 Stunde und 2 Minuten an diesem Stall und warteten zuvor ca. 15-20min auf Diesen. Und das, um nur ausreichend Energie in den Akku zu bekommen, um überhaupt weiter fahren zu können.
Nun die Frage: verarscht uns Tesla mit der zur Verfügung stehenden Gesamtleistung und baut gigantisch wirkende Ladeparks, welchen allerdings kaum adequate Gesamtleistung zur Verfügung steht? Ein Temperaturproblem würde ich zumindest bei Bispingen ausschließen wollen. Gestern war es allerdings bei 32-33Grad recht heiß.
Kenne ich, Bispingen sowieso. Und die letzten Wochen war ich viel in Südfrankreich unterwegs. Oft sind die SuC ausgelastet und teilweise gedrosselt. Auch Fehler gibt es, der gute als 34kW Fehler tritt oft auf bei V3, V4 hat auch Ausfälle wie red.
Leistung (SuC Malsfeld A7 zB oder Montelimar 56er V4)
Die Auslastung ist hier hoch, in Beziers waren 5 von 24 stalls letzte Wochen wegen des 34kW Fehlers kaum nutzbar. Es ist auch mit 30-38°C recht warm, da schwächelt auch das Auto. Mein Y SR BYD lädt nur am ersten SuC schnell, bei weiteren Stops am Tag wird reduziert bei >=30°C aussen. DIe Kühlung kommt nicht hinterher.
Die vorletzte Fahrt hatte nur 2 von 6 SuC ohne Drosselung, wobei es Auto und SuC waren
Das die Tasten auf den V4 sehr oft defekt sind kommt noch dazu
Am SuC Montebeliard die Tage, alle 24 V3 voll. Dann kaman 2 VW ID7 und haben es verschlimmert. die blockieren 2 Ladeplätze wegen der Ladeportanordnung
Aber 15min später war wieder was frei
Man muss beachten, dass V3.5 Supercharger wie der im Bild halt nur 323kW für 4 Stalls haben. Das heißt bei Vollbelegung sind das 80kW pro Stall abzüglich Transformationsverluste. Das ist der Optimalfall.
Wenn dann noch eine Limitierung durch den Netzanschluss hinzukommt ist das nicht viel.
Das Tesla noch keine V4 Supercharger hat ist traurig, die haben zumindest AFIR konforme 100kW+ pro Stall.
In Frankreich werden neue V3.5 Standorte häufig nur noch mit 3 Stalls pro V3 Cabinet aufgestellt, da nur so die AFIR mit ihren mindestens 100kW pro Stall eingehalten werden kann.
Hier kommen natürlich mehrere Faktoren zusammen. Gerade in Herzberg: Ferienhochzeit, Skandinavier, geringe Netzanschlußleistung, recht großer Abstand zum nächsten SC.
Ich schätze Tesla ist die Sitaution bekannt und würde das Problem lösen wollen wenn es ihnen möglich wäre. Also entweder eine höhere Netzleistung oder einen weiteren SC in der Nähe. Vermutlich hapert es an beidem. Die „Schuld“ würde ich nicht Tesla in die Schuhe schieben wollen.
Warum Tesla in Schutz nehmen? Schließlich hat Tesla auch genügend Fahrzeuge verkauft. Ob nun an Skandinavier oder Deutsche, ist am Ende egal. Fakt ist: die Infrastruktur passt nicht mehr zu der Menge an Fahrzeugen. Punkt!
Wir kennen halt nicht die Hintergründe nicht, warum sie z.B. bei der Umrüstung der V2 auf die V3.5 die Netzanschlüsse nicht erhöht wurden.
Ob es mit längeren Ausfallzeiten zusammen hängt oder andere Gründe hat.
Von daher würde ich jetzt nicht sagen, dass Tesla verteidigt wird, sondern nur erklärt wird, warum es so ist, wie es ist.
Tesla ist aber kein Stromproduzent und legt auch nicht die Leitung zum SC. Und am Strom hapert es dort - nicht an den Säulen. Bin mir sicher Tesla würde dort liebendgerne 20 zusätzliche Säulen aufstellen, wenn es genügend Strom da zu verteilen gäbe.
Es macht doch für Tesla weder wirtschaftlich noch politisch Sinn so einen exponierten SC so verhungern zu lassen.
Also ich habe es noch nie erlebt, dass meine Ladeleistung irgendwo reduziert wird. Allerdings plane ich meine Ladezeiten außerhalb der Stoßzeiten, wenn es geht.
Also:
Fakt ist: aus wenigen Einzelfällen auf die gesamte Infrastruktur zu schließen ist irreführend. Punkt!
Und damit ist Deine reißerische Überschrift dieses Fadens ziemlich - billig, um es mal zurückhaltend zu formulieren.
Wie gesagt, wenn man sich anschaut, wie lange mache SuC rumstehen ohne Anschluss, dann kann ich schon verstehen, warum Tesla die gut besuchten Ladeparks, die es schon länger gibt, nicht monatelang offline schalten wollte, nur weil der ÜNB nicht aus dem Kreuz kommt. Auch wenn das Ergebnis erstmal nicht optimal ist.
Meine Überschrift ist absolut nicht reißerisch, sondern entsprach an den genannten 3 Orten und Tagen exakt den Fakten.
Die Displays der V4 Säulen lieferten alle auch exakt die gleiche reduzierte Ladeleistung und die Tesla-App sowie die Fahrzeuge meldeten auch die durch die Ladesäulen reduzierte Ladeleistungen als Solche. Eben nicht als vom Fahrzeug ausgehendes Problem, sondern durch die Ladesäulen verursachtes Problem. Wo ist das reißerisch, wenn ich binnen eines Urlaub allein 3x solch einen Fall vorgefunden habe? Das ist nicht reißerisch, sondern besch…eiden.
Werde nun wohl doch noch andere Ladeanbieter in Betracht ziehen und längerfristig Tesla und seine SuCs nicht mehr als das Maß der Dinge betrachten.
Es ist halt doof, dass Du 3 Mal an umgerüsteten V2 Standorten geladen hast und dass zu einer Hochzeit. Es wird Gründe geben, warum Tesla zwar die Stalls aber nicht den Netzanschluss getauscht hat.
Leider sind diese nur Tesla bekannt. Hat wenig mit Fanboygehabe zu tun.
Er hat halt das Pech gehabt, zu Reisezeiten an drei ehemaligen V2 Standorten gestanden zu haben. Eventuell hätte man das manuell umgehen können, aber ist halt so.
Das kann besonders auf der A7 schnell passieren.
Kein Problem. Du diskutierst ja auch auf sachlicher Ebene. Mit Fanboygehabe sind andere Aussagen hier gemeint.
Es ist halt so, dass nicht nur ich dort gestrandet war mit fast leerem Akku. Waren ja genügend andere Teslafahrer dort auch betroffen. Die haben sowas auch noch nie erlebt vorher.
Hab dann von 10 auf 67% laden müssen, was eine geschlagene Stunde und 2min gedauert hatte. Das half den in der Schlange Stehenden auch nicht…
Vielleicht solltest du deinem Profil ja mal ein Update geben, damit es keine „falschen Behauptungen“ gibt. Abgesehen davon sind solche Totschlagargumente à la „Fanboy“ der Diskussion nicht sonderlich zuträglich.
Ich finde ja das dieses Thema mal wieder zeigt, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben. E-Autos machen in DE einen einstelligen Prozentbereich aus und doch kommt es bereits jetzt zu solchen Problemen. Und dafür braucht es eigentlich nicht mal die Urlaubszeit, denn dafür reicht oftmals das Wochenende aus (z.B. EnBw Ladepark beim Edeka).
Auch das hier vorgeschlagen wird die Route manuell anzupassen um etwaige V2 Standorte zu vermeiden, kann ich nur eingeschränkt nachvollziehen. Das kann doch nicht die Aufgabe vom Fahrer sein? Den 0815-Verbrennerfahrer überzeugt man SO garantiert nicht von der E-Mobilität, denn dieser tankt bei Tankstelle A genauso schnell wie bei Tankstelle B.
Das ist übrigens beim SuC Rostock nie der Fall gewesen. Das war von Anfang an ein V4 Standort. Scheinbar setzt Tesla an manchen neuen V4 Standorten auch alte Schaltschränke ein…?
Bin regelmäßig in Herzsprung und war am 20.07. ebenfalls dort. Mich hat Tesla offenbar nicht verarscht, da es bei mir die entsprechende Leistung aufgrund der Frequentierung gab.