Wie reduzierst du die 6 kw ladeleistung?
Im Auto kann ich ja nur die Ah runter regeln.
Beim Überschussladen regelt bei mir der Home Assistant fröhlich die WB rauf und runter. Immer zwischen 6A und 14A. Je nach Sonne und Hausverbrauch. Also irgendwas zwischen 4,3 und 9,6 kW, was ins Auto geht.
Wenn ich mich recht erinnere, habe ich immer 200 W als Puffer definiert.
Der Akku wird üblicherweise so genutzt, das kein Netzbezug da ist oder das kein PV Überschuss ins Netz geht.
Verbraucht dein Haus z.B. 0,5kW, dann liefert der Akku das (wenn der Akku noch nicht leer ist)
Produziert deine PV 2kW Übersvhuss, so sammelt der Akku diese ein (wenn noch Platz im Akku ist).
Im Grunde schaue ich nur nach, ob halbwegs genug PV Überschuss da ist.
Im Akku sind idealerweise 50-70% SoC.
Schwankt mein PV Überschuss zwischen 2-7kW, dann stelle ich die Ladeleistung z.B. auf 6A.
Das sind 6x230x3=4140W oder 4,14kW.
Fällt der PV Überschuss auf 2kW, dann fehlen 2,14kW. Diese 2,14kW stellt der Akku zur Verfügung.
Steigt dervPV Überschuss auf 6kW, dann ist das 6-4,14=1,86kW zu viel.
Diese sammelt der Akku ein, wenn noch Platz im Akku ist.
Am Ende erreiche ich so, das kein Netzstrom ins Auto geladen wird.
Und das, ohne zusätzlichen technischen Aufwand.
Im Tesla kannst du den Ladestrom frei zwischen 5-16A einstellen.
Das entspricht einer Ladeleistung (3-phasig) von
5A x 230 x 3 = 3450W oder 3,45kW.
16A x 230 x 3 = 11040W oder 11,04kW
Lädt deine Wallbox 1-phasig, dann sind es:
5A x 230 = 1150W oder 1,15kW.
16A x 230 = 3680W oder 3,68kW
Ich nutze zum Einstellen der Ladeleistung immer die App.
So starte und stoppe ich auch den Ladevorgang.
Dann braucht es nur ein wenig Kopfrechnen um Ladedauer und Akkufüllstand zu beurteilen.
Mein M3 hat einen 60kWh Akku.
10% SoC sind dann ca. 6kWh.
Lade ich mit 9A (6210W), dann dauern 10% eine knappe Stunde.
Oder von 30% auf 100% sind 7x6=42kWh.
Bei 6A (6x230x3=4140W) dauert das ca. 10h, geht also nicht an einem Tag.
Man muss etwas damit spielen.
Dein 7,7kWh Akku kann über 3h lang 2kW dazu geben, bis er leer ist.
Wenn du dann rechtzeitig aufhörst dein Auto zu laden, dann kann er sich noch für die Nacht ‚vollsaugen‘.
Wie gesagt, für mich ist das schon recht komfortabel.
Und man muss keinen zusätzlichen Aufwand betreiben.
Es reicht eine sehr einfache Wallbox, und weitere Software/Automation ist nicht erforderlich.
Komfortabler (und deutlich aufwändiger) ist natürlich eine Vollautomatik, die dafür sorgt das der PV Akku abends voll ist und der ganze dann noch verfügbare Überschuss ins Auto geladen wird.
Aber für mich reicht meine Version allemal.
deine Strategie ist trotzdem suboptimal, weil du mehr Zyklen auf deinen Hausakku fährst als nötig wären. Neben dem unnötigen Verschleiß an der Batterie hast du auch eine geringere Effizienz wegen Lade/Entladeverlusten.
In deinem Fall würde ich mal prüfen ob sich nicht einphasiges Laden mehr lohnt.
Oder zumindest würde ich den Ladestrom am Auto weiter runterregeln, Tesla
unterstützt hier jeden ganzzahligen Amperwert. Man kann dazu zB tesla-control auf einem
raspberry nutzen.
Heißt das wenn ich die WB auf 3 Phasen eingestellt lasse und am Auto auf 5 Ah runter stelle kann ich ja Theorietisch auch mit meiner kleinen PV laden oder verstehe ich das falsch?
du meinst auf 5 A (=Amper, ohne h, das h steht für Stunden, was hier keinen Sinn macht)
und ja du kannst die Ladeleistung sogar noch weiter runterregeln, sogar auf 1 A, dh ca 700 Watt.
Dazu brauchst du allerdings Software die das dem Tesla mitteilt, zB mit tesla-control auf einem raspberry
ich lade aufgrund der kleinen PV Anlage von 5,7 kWp einphasig und regle die Ladeleistung
auch auf 0 A runter wenn zB der Ofen angeht, so sieht das dann bei uns (ohne Hausakku) aus:
Mein PV Strom kostet 0,08€/kWh (entgangene Überschussvergütung).
Mit 20% Akkuverlusten 1,2x0,08=0,096€/kWh.
Da interessieren mich die Verluste überhaupt nicht, denn der Netzstrom kostet 3 mal so viel.
Wenn ich mein Auto so lade, dann kommen da kaum mehr als 0,5 Ladezyklen am Tag zusammen.
wenn ich an 30-50 Tagen im Jahr so lade, dann reden wir übergute 30 Ladezyklen.
Das sollte kaum ins Gewicht fallen.
Ausserdem wird mein PV Akku von einem BMS überwacht.
Und mindestens 6000 Ladezyklen soll er schaffen.
Die kalendarische Alterung wird ihn eher dahinraffen als die zyklische Degradation.
Bei vielleicht 250 Vollzyklen im Jahr sollte er rechnerisch locker 20 Jahre halten.
Ausserdem spielt mein Akku nur Geld ein wenn er arbeitet.
Dazu ist er da.
Ich hänge mal zwei Screenshots von so einem Ladetag an.
Gestern war das Laden nicht so hektisch, da waren es vielleicht 0,2 Ladezyklen.
Am hektischeren Tag vor einer Woche war es auch nur ca. 0,5 Ladezyklus.
Da hab ich es geschafft den ganzen PV Überschuss bis auf 3kWh selber zu nutzen.
Das meiste ging ins Auto, und der Rest in den PV Akku.
@manni199 sieht schon gut aus wie du es machst
und du sparst auf der anderen Seite
den Strom ein den der Tesla beim Laden braucht (bei mir lädt er die ganze Zeit und zieht damit natürlich auch seine ca 300 Watt für die Systeme)
@manni199 was läuft denn bei euch Abends (zb am 24.8. von 0:00 bis ca 2:30) was euch den Akku so leerzieht? Danach von 3 bis 7 Uhr ist die Entladekurve ja sehr flach
Das siehst du genau richtig.
3-phasig mit 5A ist genau 5x230x3=3450W bzw. 3,45kW.
Selbst wenn dein Überschuss um 3,5kW schwankt, lädst du auch ohne Akku immer noch einen Grossteil PV Strom. Er nimmt ja nur das aus dem Netz, was zu den 3,45kW fehlt.
Ich hab da noch TV geschaut, oder bin vorm TV eingeschlafen.
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Sonst liege ich Nachts zwischen 100-250W (der Kühl-Gefrierschrank schaltet immer wieder)
Also lieber auf 3 Phasen stellen und die A runter regeln im Auto als wie ständig abstecken und die Phasen in der App umstellen.
KOSTAL hat leider keine automatische Phasenumschaltung.
Es liegt dran in welchem Bereich du dich mit deinem PV Überschuss bewegst.
5-16A ist 1-phasig 1,15-3,68kW
3-phasig sind es dann 3,45-11kW
Mein Akku liefert max. 3,5kW, so das ich auch im Winterhalbjahr 3-phasig bleiben kann.
Wobei, im Nov-Jan wird mein PV Überschuss komplett für die Nacht benötigt, bis auf wenige Tage.
Nur so als Tip.
Das M3 kann auch 2-phasig laden.
Ich habe das mal probiert, da ich meine Wallbox mit drei 1-poligen Sicherungen abgesichert habe.
Da hab ich mal vor Ladestart L3 weggeschaltet, und mein M3 lädt damit problemlos.
2-phasig hast du dann mit 2,3-7,36kW laden.
Der Tesla kann über die API sogar bis 1A runter geregelt werden!
Über die App nur bis 5A somit ergibt es dann
z.B. über TSC
1-32A ist 1-phasig 0,23-7,4KW wenn die WB 22KW kann sonst 3,7KW
3-phasig sind es dann 0,69-11kW
Soweit ich das sehe gibt aber meine Wallbox beim reinen Solar Laden die WB 3-Phasig erst frei wenn ich 4,2 KW überschuß habe. Ob das runter regeln dann funktioniert glaube ich nicht. Mir gehts ja darum den best möglichen Solarüberschuß ins Auto zu bekommen.
Ich nutze sogar noch eine „dumme“ TeslaWB 1 von 2015, die Intelligenz ist die Software die den Tesla regelt, gestartet wird mit 5A und nach ca 30 Sekunden wird dann bei bedarf bis 1A runtergeregelt oder eben hoch wenn mehr verfügbar ist.
Als Hardware benötigst Du einen raspberry in der Nähe des Autos der BLE steuert.
Ich habe es bei mir aufgeteilt, der TSC läuft auf einer Synology (kann aber alles sein wo Docker laufen kann) und eben einen Pi4 o.ä. In der Nähe des Autos
Da bin ich zu doof zu, ich verstehe da gerade nur Bahnhof. ![]()
Kein Problem, die Software läuft auf einem kleinen „Rechner“(raspberry) mit Netzteil etc ca 60-70€ .
Eine Synology ist ein Datenspeicher für zuhause aber wie gesagt kein muss nur falls jemand schon eines hat.
Die Software wir von @Mane123 hier aus dem Forum ständig weiterentwickelt, ein Spende wäre schön wenn Du es für gut befindest aber ansonsten kostenlos.
Ich nutze es seit ~18 Monaten und bin sehr zufrieden.
Es gibt einen eigenen Thread dazu in dem man sich gegenseitig hilft, z.B. Einrichtung, Konfiguration.
Wie gesagt meine Anlage ist nur 4,85kwp aber die Regelung läuft top, gestern gingen etwa 8kwh ins Auto, mehr war halt nicht über
Dem schließe ich mich mal vollinhaltlich an
Der Akku ist nach den ganzen neuen Limits von Teslas API auch das Mittel zum Zweck, um die Zahl von Regelvorgängen beim Überschussladen zu verringern. Ich habe bei der Ladesteuerung jetzt einen 3-Minuten-Tiefpassfilter auf den Panelertrag gesetzt, so dass nicht mehr jede Wolke zum Nachregeln führt, und zudem wird erst nachgeregelt wenn Soll und Ist um 2A (1,4kW) auseinanderliegen. Der Hausakku kann 5kW in/out und gleicht so Schwankungen des solaren Ertrages aus. Bei einer 8,5kW-Anlage liegt die Ladeleistung zum Auto eh meist bei 5-6kW, wenn’s dann mal kurz auf 2kW runtergeht kann der Akku einspringen ohne dass Netzbezug entsteht. Dafür hat man ihn ja ![]()
Der echte Akku-Verlust durch Einspeichern und Abrufen ist eher 3-5%, nicht 20%. Die 20% ergeben sich nicht durch den Akku selbst, sondern weil Systeme mit Akku den Wechselrichter auch nach Sonnenuntergang laufen lassen und dessen Verbrauch mit eingerechnet wird.
Heute wurden 15kWh ins Auto geladen, dafür waren nur 20 Regelvorgänge nötig. Bei schmuddeligem Wetter können es trotzdem deutlich mehr sein, aber ohne Tiefpassfilter und Pufferakku wären es auch bei schönem Wetter 50-80 Regelvorgänge gewesen. So kommt man mit den neuen Limits der kostenlosen Fleet-API aus.
es gibt auch eine API per bluetooth, damit kannst du unbegrenzt - ohne Umweg über die Cloud - regeln






