Plaid – erste Erfahrungen

Höchstgeschwindkeit: Gestern getestet. Über 267km/h komme ich aktuell nicht raus. Da läuft er deutlich gegen die (softwaretechnische) Begrenzung, Kraft hat er genug. Mit Sommerreifen. Ist also dieselbe Beschränkung wie in den USA aus meiner Sicht.

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Wie hast Du die Skis mit Kids und trotz vollem Kofferraum im S500 transportiert? Wurde ein Skisack zur Verfügung gestellt?

Die Behauptung sit starker Tobak, hast Du irgendwelche Anhaltspunkte dafür?

Ich fahre ein 2019er Model S Performance Ludicrous Mode (und zuvor seit 2015 ein 85D) und kann vieles des Geschriebenen nachvollziehen, etwa die gefühlt ewige Dauer, bis der Launch Mode den Akku vorgewärmt hat. Für mich, als jemand der das Vorgängerauto fährt klingen die Erfahrungen plausibel, auch der Wunsch den Supercharger in der falschen Richtung anzufahren etc.

Ich verzeih meinem Raven die Macken, einfach weil er eine „geile Karre“ ist und die Vorteile für mich die Nachteile weit überwiegen, und eine Mercedes S-Klasse würde ich keinesfalls fahren wollen, für mich viel zu Barock das Teil.

Aber das Musk den Mund regelmäßig zu voll nimmt, den Plaid+ nicht baut, die Plaids mit reduzierter Höchstgeschwindigkeit ausgeliefert werden, die quasi die gleiche ist wie bei meinem Raven, dass FSD ein ganz nettes Assitenzsystem ist, aber halt immer noch nur Level 2, obwohl Musk die autonome Fahrt von Küste zu Küste in den USA schon vor Jahren versprochen hatte, das ist eine Tatsache. Wenn man Tesla und Musks große Klappe kennt, kann man damit so wie ich gut leben, aber nur weil jemand Musk/Tesla beim Wort nimmt und dann zurecht enttäuscht ist, ihn als Lügner darzustellen geht in meinen Augen zu weit.

Gruß Mathie

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Kurzes Gespräch unter Mods nötig

Ich habe unter diesem Thema schon Teil 1 geschrieben, wurde ohne Hinweis geschlossen. Hier Teil 2 (ohne Medien, weil diese mir nicht zustehen):

Zunächst mal danke für das umfangreiche Feedback, was mir nebst Einsicht in einige Jünger viel Verständnis für das Auto bringt. Halbwegs sortiert zu den Themen.

Geschwindigkeit und Beschleunigung: in der genannten Fahrt waren keine aggressiven Elemente enthalten, sondern ausschließlich Tempomat. In der Grafik sieht man Teil 1 mit 130 km/h bis etwa km 30 und dann 150 km/h:

Der Tesla Plaid verbraucht für 55 km 17,8 % Akku. Das entspricht gut 300 km Gesamtreichweite voll besetzt.

Heute hat das Auto den Benz-Spender kutschiert und der hat mit meist 120er Limit diese Kurve:

(Hier sollte eine Grafik stehen.)

Man sieht, dass der Verbrauch mit kleinerer Geschwindigkeit etwa 15% geringer ist; berechnet sagenhafte 350 km.

Hier noch ein Beispiel mit möglichst exakten 120 km/h und einer Person:

(Hier auch.)

Auf knapp 100 km wurden 25 % verbraucht und es sind theoretisch an die 400 km drin.

Das ist krass wenig, auch wenn (für mich nicht nachvollziehbare) 8 Liter Energiemenge drin sein sollen. Erstens ist es bei rund 50 Cent pro kWh dann doch nicht billig (macht bei gut 30 kWh/ 100 km locker 15 € gegenüber 20 € für Benzin bei 1,70 € und 12 Liter Verbrauch). Und zweitens sieht meine Routenplanung für den Winterurlaub etwa so aus: vom nördlichen Berliner Speckgürtel 3,5 Stunden bis ca. Nürnberg und da Mittag (optimal zum Laden). Dann Quälerei durch dichten Verkehr bis hinter München, dann (je nach Ziel) vor der Grenze tanken (und Vignette kaufen) und durch bis zum Ziel. Dazu kleine Pinkelpausen, die mit 5 Minuten wahrscheinlich nicht zum Laden taugen? Ich habe bisher meist flotte Kombis gehabt, weil ich Skier und ein Board mitnehmen konnte. Das geht weder mit Oberklasse-Limousinen noch mit dem Plaid, weil zwischen den beiden Rücksitzen nichts zum Umlegen ist. By the way: ein Ski kostet hier 60 € am Tag.

Einen Momentanverbrauch habe ich übrigens nicht gefunden. In dem P100D war im Tacho-Display ein Graph, hier ist dieses Display offenbar gar nicht konfigurierbar. Diese Angabe jedenfalls würde mir mehr bringen, als diese bei kilometerweit gleichbleibenden Bedingungen jede Sekunde veränderliche Reichweitenschätzung.

Künftig werde ich es mal mit dieser empfohlenen App probieren, danke für diesen Hinweis. Ehrlich gesagt wäre es schon gut, wenn das Auto alle möglichen Anbieter in der Karte hätte.

Das zur Planung. Zurück zur Realität: Heute war ein Supercharger Kraftspender (Tesla hat 10.000 km geschenkt – was auch immer das bedeutet), aber 20 Minuten sind sehr optimistisch:

(Auch hier will das Forum keine Datei.)

Nach dieser Zeit befand zwar das Auto, es würde wieder nach Hause kommen. Aber viel mehr als 150 km werden es wohl nicht mit dem Ladestand. Bis 90 % brauchte es weitere 30 Minuten.

Ich habe dazu drei Erfahrungsfragen.

Wann sagt man dem Auto, dass es den Akku vorkonditionieren soll?
Wenn ich das Auto vorwärme, kommt nach 3 Minuten schon die Info, dass der Innenraum warm ist. Gilt das auch für die Batterie oder wie wird die betriebswarm?
Was bedeutet ein grünes Heizsymbol in der App, wenn das Auto lädt? Ich habe das neulich an einer 22 kW Säule gehabt, dieses Symbol war mal an und mal nicht – auf die Leistung hatte es keinen Einfluss.

Noch etwas, das ich gestern vergessen habe. Bei dem Taycan konnte ich die Rekuperation einstellen. Beim Plaid ist es eine sehr deutliche Bremsung, wenn man den Fuß vom Pedal nimmt. Meine physikalische Grundkenntnis sagt mir: rollen ist besser als verzögern – egal, ob was in den Akku zurück fließt. Wo ist hier diese Einstellung?

Noch eine Sache, die mir auch hier auffällt. Trotz mieserabler Kundenbindung kann Tesla emotional offensichtlich als Marke sehr überzeugen. Das Auto fährt mit einem bemerkenswerten Standing vor. Ich habe noch nie so positives Feedback für ein Auto mit dem Preisniveau und der Fahrleistung bekommen. Verkaufen also werde ich ihn nicht, schließlich habe ich ihn durch meine Bestellung im September 2020 nicht nur rund 18.000 € billiger als jetzt bekommen sondern auch noch’n Tausender Nachlass. Was außerdem wäre die Alternative mit 0,5%-Regelung?

Für künftige Anmerkungen bin ich der offen; es sei aber gesagt: ich fahre ein Auto und keine Religion.

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Geöffnet, seid nett zueinander, Vielen Dank.

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Wenn man im Navi ein Supercharger als Ziel aussucht, dann geht die Batterieheizung an. Braucht aber eher eine halbe Stunde und länger. Wenn Du dann V3 Supercharger ausgesucht hast, sollten 250 kW und Batterieladestand unter 20 % ankommen. Nach 15 Minuten sollten 60% geladen sein. Bis 80% dauert noch mal 15 Minuten.

Rekuperation kann man auch schwach stellen wobei vermutlich die meisten Leute Autopilot oder Tempomat meiste Zeit nutzen und daher das nicht benötigen. Die Bremse rekuperiert nicht.

Ich fahre nur ein Model 3 aber zu diesen Punkten kann ich Dir helfen:

Es macht oftmals mehr Sinn nur zwischen 5% und 60% zu laden wenn man unterwegs ist. Oberhalb von 60% verlängert sich die Dauer pro geladenes % zunehmend.

Sofern im Navi der nächste Supercharger eingegeben ist, entscheidet das Fahrzeug automatisch wann/wie lange vorkonditioniert werden muß. Dabei reichen 3 Minuten i.d.R. nicht aus.

Die Möglichkeit zur Einstellung der Reku wurde leider mit einem Update vor einigen Monaten entfernt. Ich habe es mir durch Einbau der S3XY Buttons wieder aktiviert aber seitens Tesla gibt es das derzeit nicht.

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Habe nur ein paar Stunden Taycan- Probefahrt-Erfahrung - das ist nach meinem Eindruck halt aktives Bremsen, Bremsen, Bremsen. Der Physik ist, denke ich, egal, ob die Rekuperation über die Bremsanlage (Taycan) oder den E-Motor/Generator (Tesla) kommt. Deine Fahrpräferenz/dein Gefühl entscheidet, welches Fahrzeug besser für dich ist…
Wenn du lieber rollst und viel bremst, ist dzt der Tesla für dich nicht optimal, da die Reku (offiziell) nicht einstellbar ist.

Ich klaub mir mal diese Messung raus:
So weit ich weiß hat der Plaid etwa 94 nominal full.
Deine 100km Fahrt hat also etwa 23,5 verbraucht. Das wäre in Anbetracht der Temperaturen und der Nebenverbraucher (Heizung sicher an) nicht unbedingt ungewöhnlich viel. Ist vermutlich vergleichbar mit dem Verbrauch eines P100L.

Non P vielleicht 10-15% weniger, da landen wir dann bei 20-21. Das würde sich meiner genehmigen.

Um den Normverbrauch zu erreichen (das sind beim Plaid 175Wh/km) muss du zur Zeit 80 fahren. Ohne Heizung. Ist unschön, aber Realität im Winter. Im Sommer kannst du 105 fahren, maximal. Mit ganz schwacher Klimatisierung.

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Hat man heute auch beim E-Fieber Model S Plaid Video gesehen… Er geht laut GPS genau bei 262 in den Begrenzer und die hatten auch Sommerreifen drauf.

Ich war der Meinung in der USA fahren die Dinger mittlerweile 282 ?

Hatte schon mit etwas mehr gerechnet, gerade weil in den COC sogar 300 drin steht. Schauen wir mal, ob da zeitnah mal ein Update kommt.

PS5 Controller funktioniert erst seit dem aktuellen Update und nur über Bluetooth. Den Share und Playstation Button gleichzeitig drücken und dann Bluetooth-Gerät suchen und verbinden. Controller passt von der Breite perfekt in die Mittelkonsole, ganz ans Ende legen, dort scheint eine Vertiefung zu sein und er kann nicht verutschen.

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Was bedeutet ein grünes Heizsymbol in der App, wenn das Auto lädt? Ich habe das neulich an einer 22 kW Säule gehabt, dieses Symbol war mal an und mal nicht – auf die Leistung hatte es keinen Einfluss.

Ich hatte das jetzt im Winter mit ODB2 Adapter und der App ‚tes LAX‘ geprüft: Ist der Akku zu kalt, nutzt er an der AC Säule zunächst ca 6 KW zum Aufheizen des Akkus auf Plusgrade. Ab 0 Grad Akkutemperatur aufwärts nimmt er dann nach und nach 1kw-weise Ladeleistung in den Akku dazu. Der Akku wird bis ungefähr 10 Grad geheizt und dann mit den maximalen 11KW geladen.

Wie oben geschrieben in S3XY Button investieren, das lohnt sich, da besonders für Plaid für viele Sachen wie Blinker oder Reku Knöpfe geschaffen werden. Dann kannst du z.B. die Knöpfe hinter dem Lenkrad machen und wie Schaltwippen in 0.5 Schritte die Reku nach oben oder unten steuern, Links und Rechts Blinker Knöpfe, Drive Knopf usw. usw.

Das geht auch mit diesen S3XY Buttons seit neulich - auf Knofdruck die Vorkonditionierung starten und im Service Menu kannst du diese am Supercharger ausschalten.

Wenn der Wagen 30kWh anzeigt, dann sind das keine 30kWh nachgeladen, sondern eher 35kWh (zumindest am Supercharger kannst du mit 12%-15% mehr rechnen, zu Hause eher so um die 10%-12%)

Dann hast du auch noch bei höheren Geschwindigkeiten den Peukert Effekt, kannst also von den vollen kWh der Batterie noch 1-3kWh (je nach Geschwindigkeit, bei Vollstrom mehr) wegnehmen.

Sorry, das ist falsch.
Wie kommst du auf das?
Gerade am SuC hast du maximal 3% Verluste, eher 2%.
An 11-16,5 kW sind es maximal 5-7%.

Quelle dazu?

Also wie Leihwagen auf Malle.

Da musste ich lachen weil mein Spezl seinen BMW i4 mit Lauter Musik und Lichtspiel abgeholt hat. Das war mal ein peinliches Video, „mach aus bitte“. Ich glaube ich organisiere ihm beim nächsten Auto eine Cheerleeding show zusätzlich. Nein ernsthaft, der Übergabezauber ist überholt, es interessiert niemanden, auch nicht bei Ferrari, dass du deinen wagen abholst, wirklich nicht. Wichtiger ist, dass er fehlerfrei ist.

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Such mal hier im Forum. Vor etwa 5 Jahren wurde mal gemessen. Wenn ich mich recht erinnere wurde es an einer Schuko und Drehstrom getestet. Ich meine das es die wenigsten Verluste im Bereich 10-15kw gab… Darunter gehen die Ladeverluste hoch. Supercharger war sehr gering. Denke die Werte von nastrowje kommen ziemlich hin

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