Bei uns ist seit etwa einem Jahr eine neue Umgehungsstraße fertig.
Die alte Ausfahrt führte kurz vor einer Brücke herunter von der vierspurigen Straße,
jetzt aber geht es über diese Brücke weiter auf der neuen Umgehung.
Geschwindigkeitsbegrenzung 100km/h.
Mein Model S bremst seitdem immer an der selben Stelle langsam ab,
wenn ich mit Tempomat dort entlang fahre, selbst wenn ich absolut alleine dort bin.
Keine Notbremsung, aber er verzögert so, als würde ich vom Gaspedal gehen bei normaler Fahrt.
Sobald die alte Brücke überquert ist, beschleunigt er wieder auf 100 km/h.
Fahre ich ohne Tempomat passiert nichts.
Mag sein, dass die Brücke irgendwelche magnetischen Ausstrahlungen erzeugt,
nehme ich an. Oder hat jemand eine andere Idee?
Alle Geschwindigkeiten die z.B bei Brücken, Ausfahrten, Kurven, Einspurstrecken usw. gefahren werden, werden von der gesamten Tesla Flotte an die „Zentrale“ gesendet. Diese wiederum errechnet dann mit was für einer durchschnittlichen Geschwindigkeit die Teslas z.B. um eine Kurve fahren und geben diese Geschwindigkeit dann vor.
Deine BullenscheiBe war jetzt zwar völlig für die Tonne und unnötig wie ein Kropf in einem zivilisierten Forum, aber Du hast natürlich recht: zu den 5% zählt jedwede Fehlfunktion eines Notbremsassistenten, egal in welche Richtung.
Wenn man schon weiss, dass der Tesla ab und an phantommässig in die Eisen geht, sollte man den Fuss bei eingeschaltetem Autopilot schon über den Pedalen haben.
Ja und sicher nicht so wie der ältere Herr gestern im Fernsehen, beide Füsse flach auf dem Boden als würde er am Esstisch sitzen.
Aber wie ich verstanden habe, hatte er davor einen AP1 und da war das vielleicht kein Problem.
So ist es, im AP1 vor 2017 gibt es diese Probleme nicht !!!
Ich bin nun 32T KM gefahren o h n e nur die geringste Phantombremsung, im AP-Modus!
Somit müsste das Problem bei den ab ca 2017 eingebauten zusätzlichen Kameras und der Software zu suchen sein …
Stefan
Was den Komfort eines Tempomaten für mich persönlich so ziemlich gegen Null reduziert. Für Beifahrer sowieso. Wie gesagt - ich bin das von zumindest einem Hersteller ganz anders gewohnt. Da hatte ich den Fuss höchstens dann über dem Bremspedal, wenn voraus andere Fahrzeuge in der Nähe waren, Eingriffe waren aber nie notwendig.
Jetzt weiss man nie, wann der Tempomat in die Eisen geht und muss über dem Fahrpedal bleiben. Für Beifahrer sind die Phantombremsungen noch unangenehmer, weshalb ich dann immer manuell fahren muss. Was mich jedes mal ärgert. Autonomes Fahren? Wenn das mit den Phantombremsungen mit dem 4D-Rewrite nicht schnell besser wird, glaub ich nicht mehr dran.
Hatte tatsächlich 2 Kollegen, die nachgefragt haben… Und mein besorgter Vater. Hab ihn dann nochmals gefragt, ob denn sein knapp 8 Monate neuer Volvo XC40 (leider nicht mal Plugin-Hybrid) das nicht auch mal macht. Nein - noch nie! Und der V60 davor während 6 Jahren auch nie.
Dafür sei im XC40 das Autosteer bei weitem nicht so geschmeidig wie er’s im Model 3 erlebt habe.
Genauso wie mindestens eine Hand ans Lenkrad gehört bei aktivem Autopilot, so gehört auch der rechte Fuß in Habachtstellung über dem Fahrpedal, spätestens ab Tempomatbetrieb. Ich überlege mir schon, an die Mittelkonsole an passendem Ort eine kleine Leiste zu befestigen, welche den rechten Fuß ganz knapp überm Fahrpedal schwebend unterstützt, bis Tesla endlich die leidige Phantombremserei in den Griff bekommt
Und genau darauf hatte der Herr eben keine Lust. Er wollte einfach einen funktionierenden Tempomaten, wie davor im Model S und bei allen anderen Autos.
Haben die früheren Model S eigentlich mehr Sensoren? Oder wieso hat es da funktioniert?
Also der Unterschied zwischen meinem AP1 Model S von 2016 und meinem Model 3 ist schon enorm bezüglich Phantombremsungen. An eine richtig heftige Bremsung kann ich mich beim Model S nicht erinnern.
Jetzt ca. 12.000km unterwegs. Schätzungsweise 4-5.000km mit AP. 3 oder 4 anlasslose Bremsungen… Seit Wochen, um nicht zu sagen Monaten, nicht ein einziges mal. Ich fahre täglich Autobahn, etwas Landstrasse und innerorts mit dem AP ganz entspannt zur Arbeit und zurück.
Ich kann die Diskussion zu ständigen und bei fast jeder Fahrt auftretenden „Phantombremsungen“ nicht im geringsten nachvollziehen.
Wir fahren eben andere Strecken und Strassen. Ich habe bei jeder Fahrt Phantombremsungen. Ich möchte den Tempomat (nicht AP) auch Innerorts und Ausserorts benutzen, nicht nur auf der Autobahn (da passierts aber auch). So wie die 20 Jahre zuvor auch.
Ich hab eine 3 km lange 60er Strecke hier, die würde ich gerne mit Tempomat fahren. Es ist aber eine der Strassen wie es sie in der Schweiz oft gibt: Überland, gelb markierte Fahrradstreifen links und rechts, keine Mittelmarkierung. Auto denkt: eine Fahrspur. Bei Gegenverkehr: Bremsung, obwohl Kreuzen problemlos möglich ist.
Für die Strassenverhältnisse hier ist das Auto völlig ungeeignet (was den Tempomat angeht). Du kannst gerne mal vorbeikommen, mich würde interessieren, ob sich die Autos unterschiedlich verhalten.
Ich fahre normale Straßen im Raum Köln/Bonn. Phantombremsungen bei eingeschaltetem Tempomaten in unterschiedlicher Stärke habe ich fast bei jeder Fahrt. Kein schweizerisches Privileg!