Das kommt auf den Geschwindigkeitsunterschied an. Je schneller ich selbst im Vergleich zu dem anderen Auto bin, desto stärker die Bremsung…
Nein. Die Räder blockieren nicht. Er bremst manchmal relativ scharf, oft auch nur mäßig, aber eine Vollbremsung hatte ich noch nie.
Ich glaube, manche Beurteilungen hier sind etwas übertrieben formuliert.
Wenn der Autopilot einen guten Grund hatte zu bremsen, dann ist er, oder bist du, unschuldig, wenn das nächste Auto mit deinem kollidiert. Eine unmittelbar drohende Kollision ist ein guter Grund zu bremsen.
Hat schon jemand von einem solchen Unfall gehört? Es könnte ja auch sein, dass der Autopilot auch das nachfolgende Auto in seiner Reaktion berücksichtigt. Das wissen wir nicht.
Ok, das ist beruhigend.
Das wäre natürlich schön, fürs autonome Fahren sollte er das spätestens tun.
Hast Du schon mal eine echte Gefahrbremsung mit dem Notbremsassistenten erlebt, also so richtig Pedal to the Metal, halt nur mit dem linken Pedal?
Bei unserem MS 85D hat der AP das genau einmal gemacht, da bimmelt und blinkt es dann auch ganz gewaltig. Da wollte ein scheinbar suizidaler Autofahrer auf der Autobahn schwungvoll die Spur wechseln, als ich neben ihm fuhr. Die Fahrertür von unserem Auto war etwa auf Höhe des Hecks vom anderen Auto. Ich
Die manchmal abrupten, aber immer von der Verzögerung eher leichten Phantombremsungen, die ich mit dem neuen MS mit AP3 an den üblichen verdächtigen Stellen erlebe, sind kein bisschen mit so einer echten Notbremsung wo das Auto schlagartig „voll in die Eisen“ geht vergleichbar.
Bist Du sicher, dass Dein M3 wirklich voll in die Eisen geht?
Gruß Mathie
Also meiner steigt schon recht stark in die Eisen. Keine Notbremsung, aber für hinterherfahrende doch überraschend stark. Die Gurte werden jedenfalls gespannt in manchen Fällen. Meist Überland bei Gegenverkehr, oder wenn mal wieder ein Schatten für ein Hindernis gehalten wird. Jedenfalls oft grundlose Bremsungen, weshalb ich den Tempomat immer seltener verwende. Was mich inzwischen ziemlich ärgert. Fahre deswegen jetzt wieder häufiger mein Volvo Cabrio, das macht keine solchen Zicken.
Dass dem nicht so ist wissen wir eigentlich sehr sicher, da Leute wie greentheonly (siehe zB twitter) die Autopilot Software auf gerooteten Autos analysieren. Die Rückfahrkamera wird nicht vom neuralen Netz beachtet, und Radar gibts im Heck auch keins.
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mehr, ob es gebimmelt und geblinkt hat auf meinem Monitor. Dazu saß der Schock etwas tief.
Letztlich empfinde ich es schon als bedrohlich, wenn in meine Fahrt unvermittelt eingegriffen wird, was durchaus lebensgefährlich werden kann.
In der Presse war vor nicht allzu langer Zeit von einem Unfall in Aue zu lesen mit identischem Schlagschatten, dem Bild nach zu urteilen. Dort wurde diskutiert, ob der Autopilot Schuld an dem Tod der 3 Insassen im entgegenkommenden Fahrzeug war. Das Auto befindet sich in Quarantäne zur Untersuchung und die Tesla-Fahrerin hat ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung am Hals. Das könnt Ihr ja mal googeln (Tesla Aue Unfall Autopilot).
Dem möchte ich doch eindeutig widersprechen!
Wenn Du dramatisch runterbremst, knallt Dir ggf hinten einer drauf. Es ist völlig unerheblich, ob der dann Schuld hat. Aber ich möchte weder auf der Landstr noch der Autobahn einen Auffahrunfall mit hoher Geschwindigkeit riskieren.
Des weiteren kommen diese Bremsungen wieder häufiger vor.
Richtig. Aber
- bremst (mein) Model 3 nicht „dramatisch“, wirft also nicht voll den Anker und
- ein wenig Mathe (ich hoffe nachvollziehbar und fehlerfrei):
- Die durchschnittliche Reaktionszeit liegt lt. einer kurzen Google-Recherche bei 180 ms, also 0,18 s
- Die durchschnittliche Verzögerung bei einer Vollbremsung beträgt 10 m/s2
Selbst wenn das M3 nun den Anker wirft (was es bei mir noch nie gemacht hat) und man langsam reagiert (sagen wir in 277 ms statt 180), dann hat man „nur“ eine Verzögerung von 10 km/h erreicht.
Rechenweg: 10m/s2 x 0,277 s x 3,6 (Umrechnung in km/h) = 10 km/h
Klar, wenn ein unverantwortlicher Fahrer mit dem AP oder Tempomat vor sich hin träumt oder erst die Schuhe wieder anziehen muss, dann siehts anders aus… Aber das sollte man beim Autofahren ohnehin niemals machen…
PLUS:
Das bezieht sich nur auf wirkliche Phantombremsungen.
- Immer dann, wenn ein Grund vorhanden ist, bin ich froh um die so gewonnenen 10 km/h
weniger Aufprallgeschwindigkeit… - Immer dann, wenn einer in meine Spur zuckt und ich glaube, er hat mich nicht gesehen, bremse ich auch - AP hin oder her
ABER:
Ja, die Phantombremsungen sind super-nervig. Ich freue mich über jeden Tag, den ich ohne verbringe und hoffe, das wird gaaaaanz schnell komplett abgestellt. Aber für lebensgefährlich halte ich das System nicht solange man es überwacht und jederzeit zum Eingreifen bereit ist
Man darf aber nicht vergessen dass die durchschnittliche Reaktionszeit bei eingeschaltetem AP deutlich höher sein dürfte, weil man nicht selbst fährt sondern nur überwacht und dadurch von der Situation entkoppelt ist. Zudem muss man erstmal die Situation komplett erfassen und sich sicher sein, dass nicht doch zu recht gebremst wird. Ganz anderere Gegebenheiten als wenn man selbst fährt und dann plötzlich auf ein Hindernis reagieren muss.
Für Neulinge oder sehr passive Autofahrer kann das schon erschreckend oder überfordernd sein. Bei den ersten Malen war ich auch sehr irritiert, doch man gewöhnt sich insofern daran, dass man richtig „dagegen“ reagieren lernt.
Ich bin früher immer mit dem Fuß über der Bremse gefahren, damit ich schnell reagieren kann. Jetzt eben mit Fuß über dem Fahrpedal.
Aber klar, die Bremsungen nerven und sollten ein Ende haben. Ich konnte allerdings innerhalb eines Jahres recht wenig Veränderungen bemerken.
Wenn du dieses Statement ernst meinst und gar noch so im täglichen Straßenverkehr praktizierst, dann gib bitte dringend deinen Führerschein ab.
Jeder, der hinter dem Steuer eines Fahrzeugs sitzt, hat die Verantwortung, dass er zu jeder Zeit 100% weiß, was um sich herum passiert, ob mit oder ohne aktivierten Assistenten.
Ich meine das ernst: Diese Denkweise, die du da an den Tag legst, ist für dich und andere Lebensgefährlich und der Grund, warum wir alle am Lenkrad wackeln müssen. Unglaublich, dass es Leute gibt, die sich mit 100 km/h oder sogar mehr von einem Auto durch die Lande schippern lassen und dabei gar nicht wissen, was passiert, weil sie „entkoppelt sind“ und erstmal „die Situation komplett erfassen“ müssen.
Was machst du, wenn dir ein Kind auf die Straße hüpft und der AP - aus welchem Grund auch immer - nicht bremst? Erklärst du dann den Eltern, dass du grade im Reich der Träume warst und dich auf dein Auto verlassen hast?
Das ist keine Denkweise sondern erwiesene Psychologie. Es gibt zu Assistenzsystemen entsprechende Untersuchungen. Finde das jetzt auch nicht schwer nachzuvollziehen.
Habe nie behauptet dass ich irgendwie nicht aufmerksam wäre oder so. Aber der Effekt ist einfach da.
Bitte sehr:
ich bleibe dabei:
Jeder, der seine Aufmerksamkeit nicht auf den Straßenverkehr richtet, weil er glaubt, dass er das aufgrund eines Assistenten nicht mehr muss, dem gehört der Führerschein entzogen.
Vielleicht hast du Recht und es ist in der Praxis tatsächlich so, aber dem Ganzen liegt eine Denkweise zu Grunde, die sich nicht mit der geltenden Rechtslage bzw. dem Stand der Technik vereinbaren lässt…
In der Studie, die du zitierst, sollten die Probanden ein Video schauen, während sie fuhren und im Anschluss wurde die Reaktionszeit der Gruppen mit und ohne Assistent verglichen. Genau so passieren dann aber Unfälle. Die Leute glauben, dass sie Videos gucken können, weil sie ja so einen Assistenten haben. Dass sie sich nicht auf den Verkehr konzentrieren müssen. Das ist aber zum momentanen Zeitpunkt einfach falsch und jeder, der das denkt, … Ich wiederhole mich.
Ich weiß was du meinst und das ist natürlich auch richtig, hat keiner bestritten.
Bedenke dass beide Gruppen die Videos geschaut haben und dass nur eine der beiden Situationen während eines Videos auftrat. Zudem wurde ja noch auf andere Studien verwiesen, mit ganz allgemeinen Ergebnissen, ohne Video schauen oder so:
Es gibt auch Hinweise, dass der Übergang von der Tätigkeit des Steuerns zu der des Überwachens zu sinkender Aufmerksamkeit und zu verlangsamten Reaktionen auf unerwartete Ereignisse führt.
Nein, es ist genau anders herum.
Die Tesla Fan Gemeinde preist den AP und dessen Funktionen und heroischen Taten wo es nur geht. Reib es jedem BMW Fahrer unter die Nase wie altertümlich doch dessen Technik ist.
Tritt aber ein Fehler beim AP auf, dann wird sofort die Neunmalkluge Karte „hey hey, Du bist für alles verantwortlich“ gezogen. ![]()
Meine Güte, was sind denn das für Argumentationen und Schlussfolgerungen ![]()
Du diskutierst mit jemanden, der seine Aussage mit einer Studie untermauern kann. Das Ergebnis widerspricht Deiner Meinung und alles was Du machst, ist eben diese Studie dafür verantwortlich für das diskutierte Fehlverhalten zu machen. ![]()
Das Problem ist viel eher das Musk vor allem das Model 3 auf autonomes Fahren ausgerichtet hat, was aber mit der bisher verbauten Hardware nie und nimmer möglich ist.
Die Kameras sind nicht gut genug und können sich nicht selbst reinigen.
Die übrigen Sensoren und die Rechenleistung reichen dafür ebenfalls nicht aus und dadurch wurde mehr oder weniger bewußt eine Ablenkung geschaffen, denn Musk sagte ja selber, was braucht man einen Tacho, wenn das Fahrzeug von alleine fährt !
Man sieht es in jeden YouTube Video das immer wieder auf die Displaygrafik geschaut wird um zu sehen was wieder schönes erkannt wurde, dabei sieht man doch selbst durch die Windschutzscheibe ob man gerade eine Strasse entlangfährt wo überall Mülltonnen und Pylonen aufgestellt sind.
Warum braucht man dafür das Display ?
Ja ist vielleicht nett anzuschauen für die Augen der Mitfahrer, aber die Augen des Fahrers sind dabei dann nicht mehr wo sie eigentlich hingehören.
Anders wäre es vielleicht wenn spezielle Nachtkameras Dinge erkennen würden die der Fahrer in der Dunkelheit nicht sofort wahrnimmt und diese dann mit einem lauten Ding-Dong auf das Display einblendet.
Viel sinnvoller aber wäre es gewesen ein hochmodernes Head up Display einzubauen und die Informationen wie z.B. „Rote Ampel voraus“, „Fahrzeug im toten Winkel“ oder „Achtung kommender Fußgängerüberweg“ und ähnliches wie z.B. den Strassenverlauf als Gefahrenhinweis direkt in die Scheibe einzublenden.
Ich vermute mal das VW diesen Weg mit ihrem Augmented Reality System gehen wird.
Als das Model 3 noch nicht veröffentlicht war, sagte Musk in einem Tweet man habe das Gefühl in einem Raumschiff zu sitzen.
Als das endgültige verkausfertige Model 3 vorgestellt wurde, fragte ich mich welches Raumschiff er gemeint hat ?
Meine Vermutung ist daher das daß Model 3 eigentlich anders geplant war, aber damals vielleicht finanzielle Gründe zu Sparmaßnahmen geführt haben.
Damals gab es ja auch Gerüchte Tesla habe Experten in Sachen Head up Displays eingestellt.
Teslafuture: Ist das ein Anti-Tesla-Troll? Er hat nichts anderes zu tun als kein gutes Haar an Tesla zu lassen. Alles, absolut alles, an Tesla-Autos ist schlecht. Von welchem Autohersteller er wohl bezahlt wird? Ich schätze mal, die Bezahlung könnte besser sein, wenn er es nicht so plump machen würde.
Wenn man Tatsachen erwähnt ist man gleich ein Troll ?
Was ist falsch daran zu sagen das wichtige Informationen via HUD wesentlich sicherheitsfördender gewesen wären als das auf dem Zentraldisplay zu realisieren ?
Es gibt viele Dinge die ich am Model 3 sehr schätze und deshalb hin und hergerissen bin.
Im ID 3 bekomme ich viele tolle Dinge wie Matrix-LED,HUD,Augmented Reality u.s.w. die ich im Model 3 leider nicht bekomme.
Im ID 3 müßte ich aber dafür auf Sentry-Mode,eingebaute Dashcam,die tolle, jedeMenge Platz bietende Mittelkonsole, Spiele auf dem großen Display, das tolle Ladenetztwerk kostenlose Updates und anderes raffiniertes verzichten.
Wobei bei Sentry Mode hätte ich immer etwas Angst das Tesla dieses System aus Datenschutzgründen irgendwann abschalten muss.
Bisher zum Glück nicht !
Ich finde es schade das man immer gleich als Troll bezeichnet wird, nur weil man nicht bereit ist das Fahrzeug konstant in den höchsten Tönen zu loben.
Es gibt nun mal Dinge die am Model 3 nicht wirklich zu 100% durchdacht sind !
Ich liebe meinen Prius 3, aber dennoch kritisiere ich auch jede Menge Dinge daran .