Ich musste gerade etwas schmunzeln. Habe auf NTV.de einen Kurzbericht über den neuen Peugeot E-208 gelesen. Wollte Euch das nicht vorenthalten
45.000.-€
281 PS
0-100 km/h 5.5 sec.
Vmax 180 km/h
Und dann die Ladeleistung: 100kW und von 20-80% in NUR 27min.
Korrigiert mich, aber was daran “neu” und innovativ sein soll, verstehe ich nicht.
Da holt man sich eine überteuerte Schüssel und dann solche Leistung…?
Was wird hier nicht alles über Tesla und die neue kommende Akkugeneration geschimpft.
Tja, ich bin nach wie vor mit der Ladeleistung meines M3 zufrieden. Umso mehr, wenn ich sowas lese.
Letzte Woche schon gelesen. Ich bin dann bis 51 kWh netto gekommen, und es war vorbei.
Ich bin 20 Jahre Peugeot gefahren, und würde auch wieder zurück. Aber 1. kann ich mir das nicht mehr leisten und 2. Ist der Innenraum wie beim Verbrenner inklusiver dicker Getriebemittelkonsole. Mit meinen 1,95 passe ich mit Müh und Not in einen 308. Der 208 GTI wäre richtig gut als 3- Türer gewesen, mit alten umklappbaren Sitzen.
Und dann die Front. Ich hau mit meinem MY im Winter teilweise 31-32kWh/Tag nur für den Pendelweg raus, da ich nicht langsam unterwegs bin.
Der neue sieht so aus wie das Modell davor, und das hatte einen CW von 0,29. Da könnte ich ja gleich mal 35-40 kWh/Tag einplanen…
Finde den Preis erschreckend hoch. Der Raval ist aus meiner Sicht schon selbstbewusst eingepreist, aber 45k für diese doch schon alte Plattform, da sehe ich wenig Käufer.
Du hast aber keinen Kleinwagen in GTi Ausstattung für 45.000€ Basispreis, oder?
Ich bin auch mit dem 205 GTi von hier nach Ungarn, Kroatien oder mal in die Bretagne, das war ein Gerühre mit dem 5-Gang 40cm Ganghebel. Aber dank riesigem Glas-Schiebedach auch im Sommer kein Problem. Das Geräusch wenn man es verschlossen hat und langsam der Wind durch die Ritzen pfiff bis die Dichtung sich genug aufgeblasen hatte ;3
Bei diesen ganzen e-Kleinwagen frage ich mich immer, weshalb die so teuer sind, wenn es eine ausgewachsene 4.72m Limousine wie das Tesla Model 3 mit 280PS, guter Ausstattung und über 500km (Norm)Reichweite für 37000€ gibt.
Weil die auf Technologie von vor 6 Jahren basieren und entsprechend kalkuliert wurde.
Und im Gegensatz zu Tesla, die immer wieder optimieren, lassen die meisten klassischen OEMs die Bänder einfach weiter laufen lassen, bis zu einem Facelift nach ein paar Jahren.
Dazu noch der riesige Wasserkopf, der sich über Jahrzehnte gebildet hat.
Die ineffizienten Bänder kommen dann noch dazu.
Ich hatte das in einem VW Thema mal runtergerissen zwischen MY und Touareg, von gebauten Autos pro Stunde auf beteiligte Mitarbeiter.
VW hat mehr Mitarbeiter nur an der Montagelinie, ohne Zulieferwerke für Motor/Getriebe etc., als Tesla in komplett Grünheide und benötigt beinahe die dreifache Arbeitszeit um ein Auto zusammenzubauen.
Bei den BEV Varianten ist das dann nicht besser.
Bei PSA wird das ähnlich aussehen, die alten Werke wie Tremery oder Valenciennes gibt es seit Jahrzehnten. Dort in einer vernünftigen Geschwindigkeit Fahrzeuge vom Band zu bekommen und den Wasserkopf zu reduzieren ist eine Aufgabe von 15-20 Jahren…
Was ist daran nicht zu verstehen? Die OEMs schließen Verträge über die Laufzeit des Fahrzeuges mit Lieferanten ab, die die Teile zu Preis X anbieten.
Wenn Du Dir jetzt die Zellpreise 2019 anschaust und mit denen von Heute vergleichst.
Tesla hat in der Zeit schon x verschiedene Akkuvarianten in den Autos verbaut und meist den Preisvorteil weitgegeben.
Ich kann dir gerne sagen wieso die so teuer sind. Damit ja niemand auf die Idee kommen könnte diese auch gegenüber dem Verbrennermodell vorzuziehen. Und falls doch ein Kunde (Dummer) gefunden wird der dies bezahlt, kann der Hersteller wenigstens noch eine schöne Gewinnmarge einstreichen. Für mich sind das bloss Compliance Cars. Zumindest bei Stellantis scheint dies die Geschäftspraxis zu sein.
Das sind ja auch Standarteile, die man überall bekommen kann.
Kann mich noch an nen Zulieferer erinnern, für den wir mal gearbeitet haben, Fiat hat Zahlungsziele von 180 Tagen in den Verträgen stehen gehabt.