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Nutzt Ihr erneuerbare Energien?

Stadtwerke Vorort mit Ökostromtarif

Gab noch 150€ fürs Elektroauto Bonus

Die finanzieren hier das Schwimmbad und sonstige Sachen daher unterstützenswert

  • 550.000kwh/a stromprodukion meiner pv Anlagen

Du scheinst kluge Kinder zu haben, die auch nicht aufgeben die Wahrheit bei den Eltern einsickern zu lassen. Da ist in der Erziehung schon mal was gut gegangen. Da will ich hoffen, dass die Kinder auch länger durchhalten als die Eltern, nämlich so lange bis es auch die Eltern verstanden haben.

Klimawandel gab es zwar sicher schon öfter aus der Erde, aber noch nie so einen wie derzeit. Der CO2 Gehalt steigt rasant an und schon unsere Enkel könnten auf der ganzen Welt eine Luft vorfinden die so hohe CO2 Werte hat, dass man vom spazieren gehen Kopfschmerzen bekommt. Das ist alles andere als harmlos. Wenn weder Menschen noch Tiere im Außenraum atmen können, dann ist Schluss mit Lustig.

Ich will meinen Enkeln kein Kinderbuch vorlesen und dann Ihnen erläutern müssen, dass man in meiner Kindheit noch draußen spielen konnte.

Wenn wir nicht endlich was tun, sieht es für unsere Enkel und Urenkel aber genau so aus.

Dann liest man ihnen Geschichten vor, von der Zeit als man noch im Garten gespielt hat.

Es gibt genug seriöse Quellen zur Entwicklung des CO2 Gehalts in der Außenluft. Und der CO2 Gehalt ist weltweit problematisch, nicht nur in Ballungsräumen.

Ökostrom sowohl beim Haushalts als auch beim Heizstrom und das obwohl ich kein M3 fahre…:wink:

Wenn ich schon 32% besser bin, als der durchschnittliche Österreicher, wie besser muss ich dann erst wie der durchschnittliche Deutsche sein…:wink:

  • Strom von Enyway mit Beteiligung an einer Solaranlage
  • Heizung mit Stückholz-/Pellets Kombikessel + Kaminofen im Wohnzimmer (Altbau, 50cm Bruchsteinwände)

Eigene Solaranlage ist in Planung. Speicher ist auch geplant.

Klar! Siehe dazu auch:
:arrow_right: Stromanbieter mit netzdienlichen E-Auto-Tarifen
:arrow_right: Spezieller Stromtarif für E-Fahrer in Berlin und Brandenburg
:arrow_right: STROMDAO - Autostrom für heimisches Laden

100% Ökostrom, denke zur Zeit auch über eine PV Anlage nach, welche aber durch unsere Dachausrichtung (Südost mit Gaube und wenig Platz) etwas schwierig ist.

Slightly OT
Falls jemand einen guten Solateur in Aachen oder Umgebung kennt würde ich mich über ein PM freuen :slight_smile:

JA! Klar!

  • Strom vom Netz: Naturstrom Thurgau Bio (thurgauer-naturstrom.ch/bestellen/)
  • Photovoltaik 9 kWp - ca. 11 MWh / Jahr (überschüssiger Strom als Netzeinspeisung an Naturstrom Thurgau)
  • Verbrauch Tesla 2.3 MWh / Jahr (18.3 kWh/100km ohne Ladeverlust, selten SuC, fast alles vom Tesla Wall Connector)
  • Verbrauch ZOE 0.7 MWh / Jahr (15.0 kWh/100km ohne Ladeverlust, alles vom Tesla Wall Connector)
  • Heizung und Warmwasser: Fernwärmenetz im Dorf (Holz) (ekt.ch/privatkunden/waerme/ … me-hebbag/)

:smiley:

Die letzte Woche war ein Traum. Sonne pur, alles lief auf PV, auch beide E Autos konnten jeden Tag geladen werden.
Werde meine PV um 50% vergrößern. Das kostet mich wenig (Eigenmontage auf Sandwichdach), nur 1 PV Laderegler nötig, den Rest verteile ich auf die vorhandenen WR. So puffere ich Wolken und habe 2 Monate mehr Autarkie.
Die Erweiterung ist in 2 Jahren voll amortisiert (wenn ich den Strom auch nutzen kann)

Ich finde es großartig, wie viel hier für den Schutz der Umwelt gemacht wird.

Und wir können gar nicht genug Elektroautos auf die Straße bringen. Elon Musk hat recht, wenn er sagt, dass die E-Autos ein wichtiger Faktor für die Energiewende sind. Wir brauchen deren Speicherkapazität. Deshalb rate ich dazu bereits heute schon die Autos zu laden, sobald die Sonne scheint oder der Wind weht.

Wie ich von einem Energieversorger weiß, lag der Strompreis am Ostermontag für 1 MWh bei -500 €, denn die Sonne schien, es gab Wind und es wurde zu wenig Strom abgenommen. Man hat den Abnehmern also auf dem Strommarkt noch Geld hinterher werfen müssen, um den Strom los zu werden. Deshalb brauchen wir mehr Speicherung und mehr E-Autos, um solche Spitzen sinnvoll aufnehmen zu können.

Zum CO2-Gehalt in der Außenluft wollte ich noch einige Quellen nachliefern.
Die erste stammt vom Messpunkt in Hawaii. Sie zeigt, dass der CO2-Gehalt in der Außenluft seit 1930 von 300 ppm auf 413 ppm angestiegen ist. 2017 waren es noch 408 ppm.
scripps.ucsd.edu/programs/keeli … k_zoom.png

Die zweite Quelle stammt vom Max-Planck-Institut für Meteorologie.

Wenn wir den Wald nicht aufforsten, werden bereits meine Kinder Werte bis zu 1.000 ppm in der weltweiten Außenluft ertragen müssen. Meine Enkel und Urenkel (die ich hoffentlich haben werde) müssen - wenn der Mensch keine Lösung findet - mit einer Luft leben, die permanente Kopfschmerzen verursachen kann. :cry:
2.jpg

Hmm. Advocatus diaboli sagt:

  • Ausgerechnet auf einem Vulcan Co2-Verläufe zu messen scheint mir eher grenzwertig…
  • „Ein“ Meßpunkt?
  • es wird doch wohl eine Datenbank geben, die die gesammelten Meßpunkte und deren Verläufe vorhält? Daraus würde ich lieber Schlüsse ziehen :wink:

OK, ich kann die Skepsis verstehen, wenn man sich mit dem Thema noch nicht befasst hat. Der CO2-Gehalt verteilt sich in der Welt nahezu vollständig gleichmäßig. Quelle des nachfolgenden Bildes: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und DWD in ‚Die deutschen Klimabeobachtungssysteme‘ 2013

@FFF Ist die Frage damit geklärt?

Der Vulkan hat nicht wirklich was damit zu tun. Im Übrigen ist 2018 in Hawaii (Big Island) ziemlich viel Lava geflossen. Die hatte im Wesentlichen für hohe Stickoxid-Werte gesorgt.

Ach ja, im Nord-Sommer gibt es immer etwas weniger CO2-Gehalt in der Luft, weil die Bäume einiges aufnehmen und die meisten Bäume der Erde stehen auf der Nordhälfte der Erde. Deshalb ‚wackelt‘ der CO2-Gehalt im Jahresverlauf.

Jein :wink:
Meine zweite bleibt ja offen. Drei Meßpunkte als Beleg für „weltweit ähnliche“ Werte sind immer noch arg dünn.
Nicht mißverstehen, ich bezweifle ja nicht, daß das so ist. Aber argumentativ ist das einfach ungeschickt…

Na ja, man hat sich halt vor langer Zeit auf Hawaii und den Mauna Loa als wichtigste CO2-Messstelle der Welt geeinigt. Dort gibt es die Messungen für über 60 Jahre zurück. Die kann man alle unter dem Link abrufen, den ich angegeben hatte.

Natürlich haben auch viele andere Staaten Messwerte. In Deutschland wird auch an vielen Stellen gemessen. Die Abweichungen sind aber gering. Vielleicht in Städten mit viel Holzbrand etwas höher. Aber alles andere sind Stickoxide, Feinstaub, etc.

Der CO2-Gehalt in der Luft verteilt sich weltweit und ist im allgemeinen gleich, egal ob man im Outback von Australien, auf dem Mount Everest, am Südpol oder egal wo misst. Hawaii eignet sich gut, weil es geografisch fernab aller sonstigen Zivilisation liegt.

An den Daten der Messstellen lässt sich nicht wirklich rütteln. Es geht zur Zeit rasant aufwärts mit dem CO2-Gehalt der Luft.

Kleiner Scherz am Rande: Trump wollte die Messstation in Hawaii schließen. Denn wenn die nichts mehr misst, dann muss er nicht zur Kenntnis nehmen, das der CO2-Gehalt steigt. Internationale Verträge habe die Station dann vor Trumps Zugriff gerettet.

Und natürlich war der CO2-Gehalt in der Luft schon mal höher auf der Erde.

Quelle des Bildes: wiki.bildungsserver.de/klimawan … geschichte, dort nach einer amerikanischen Forschung.

Das Problem ist: Der Mensch ist erst vor etwas weniger als 3 Mio. Jahren entstanden. Da lag der CO2-Gehalt bei rund 300 ppm und darunter. Und im Augenblick fahren wir - in der Größenordnung der Weltgeschichte gedacht (wie auf diesem Bild) - den CO2-Gehalt der Luft senkrecht nach oben. Das hat die Welt so noch nie erlebt.
CO2_60Mio (1).jpg

Zitat:
„Kommt das CO2 aus Vulkanen?
Auch das ist ein Klimaskeptiker-Mythos, den ich seit Jahrzehnten immer wieder lese (und immer mal widerlege). Die gesamten vulkanischen Emissionen liegen zwischen 0,15 und 0,26 Gigatonnen CO2 pro Jahr, verglichen mit den anthropogenen Emissionen von 41 Gigatonnen in 2016. Die vulkanischen Emissionen sind wichtig für den langfristigen Kohlenstoffkreislauf über Jahrmillionen, aber nicht über hundert Jahre.“
Quelle: scilogs.spektrum.de/klimalounge … gertricks/

Der Autor dieses Berichts scheint sich schon lange mit CO2 in der Luft zu befassen. Persönlich nachgeprüft habe ich seine Zahlen nicht. Aber ich gehe mal davon aus, dass er sich hinsichtlich der Auswirkung von Vulkanen nicht grundlegend täuscht.

Wenn du mir eine valide Messwertreibe zeigen kannst die ein anderes Bild zeichnet, dann können wir darüber diskutieren ob die Messwerte aus Hawaii repräsentativ sind. Bis dahin streust du nur FUD.

Meinst Du mich? Dann lies halt, was ich schreibe. Ich bezweifle den Co2 Anstieg und seine Ursachen NICHT. Aber es argumentiert sich halt besser, wenn man auf Meßwertreihen (Plural!) verweisen kann.

So, wie man Unfug zum E-Auto vorgehalten kriegt, erzählt mir jeder, dem ich sage, „unser CO2 steigt, Beweis: die Meßwerte EINER Meßstelle“, das sei Blödsinn. Deshalb hätte ich gerne von denen, die die Quellen kennen, diese benannt.