Nordkap 2026 Model Y

Der ist auch kein nordischer Winterreifen. Die nordischen Reifen von Conti heißen VikingContact.

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Streiche Nokia, setze Nokian :slight_smile:

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Auch da würde ich eindringlich zu Nokian raten, anstatt Conti :slight_smile:

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Die Norweger werden dich hassen. Die Strassen laden nicht zwingend immer
zum Überholen ein. Da stellen sich immer die Nackenhaare hoch, wenn man
wieder Leute mit nicht nordisch-konformer Reifenwahl sieht.

Immer dran denken an den 4 handteller-grossen Flächen hängt auch das eigene Leben.
…und die Nokians kann man durchs auch in Deutschland fahren.

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Oha hier ist ja doch einiges los.

Winterreifen - Check
Es werden zwar nur die sein, die Tesla verkauft aber die sind immerhin brandneu.

Ich bin selbst noch ein wenig am „hoffen“, dass der Schnee im April zwar noch da ist aber vermutlich nicht mehr ganz so krass ist wie ein paar Monate zuvor.

Meine jetzige Planung war erstmal der Transit nach Trelleborg
Hier habe ich erstmal kosten von 500€ hin und zurück inkl. Schlafkabine.
So habe ich effektiv 6-7 Zeit für Trelleborg - Nordkap - Trelleborg.

Ebenso werde ich mir wohl diesen Autopass inkl. Transponder kaufen.

Für die Folienexperten unter euch → Habt ihr denn nur die Haube und Front folieren lassen?
Also reicht da was „günstiges“ ? Es muss ja theoretisch nur ne Woche halten.

Offene Punkte sind daher

  • Notfall-Verpflegung
  • Kleidung
  • Werkzeug ( Schaufel ect. )
  • Auto Zubehör ( Wischwasser, Reifenset, sonstiges
  • Anderes was mir nicht einfällt
  • fixe Buchung der Fähre

Bereits vorhanden

  • Auto :wink:

Zu den Themen die noch fehlen, stellt sich mir natürlich auch die Frage ob ich das nicht alles eh vor Ort kaufen kann ( Preisunabhängig )

Moin! Du hast völlig recht, aber die nokian hakkapeliitta r5 ev sind schon ziemlich teuer: ca. 370€. Im Januar kaufe ich neue und suche da noch nach dem besten Kompromiss.
Ps.: Ein Schleicher bin ich nicht und auf der E6 z.B. fährt man halt das Limit. Und auf den vereisten Nebenstraßen ins Fjell gibt es ja ausreichend Bushaltestellen, wo ich dann die schnelleren Norweger vorbeilasse.

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Gerade bei Winterreifen gibt es keine Kompromisse.

Ich habe das gerade mit unserem Kona erlebt, wo ich eigentlich dachte, dass
der Autohändler aus Oslo eigentlich die wissen müsste was man so an
Winterreifen braucht. Der Kona wurde mit Vredestein mit Spikes ausgeliefert.
Der war nahezu unfahrbar. Also runter damit und Nokians mit Spikes drauf.
Seit dem gehts.

Du kannst auch über Schraubspikes von BestGrip oder MaxiGrip nachdenken.
Dann die Reifenfläche gedanklich in drei Teile einteilen und die Spikes nicht sonderlich
sparsam in die äusseren beiden Drittel einschrauben.
Dann kannst du sie wieder rausschrauben bevor du wieder nach Deutschland kommst.

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Und haben trotzdem ne härtere Gummimischung als die von Nokian.

Ich hatte bei meinem damaligen Mercedes G na längere Diskussion mit der Nokian-Vertretung
in Deuschland als ich Nokian Hakka LT3 haben wollte. Anwort immer: „Die brauchen sie doch
gar nicht in Deutschland“. Erst der Hinweis, dass ich im Winter nach Nordnorwegen
wollte, änderte die Situation schlagartig. —> „Bis wann brauchen sie die Reifen? Wir schicken ihnen extra einen Satz mit. Dauert ein wenig.“ Waren rechtzeitig da.

Wenn du locker flockig mit deinem Auto mit den Nokians durch die Gegend gefahren
bist, aussteigen willst und dich schlagartig auf die Klappe legst, merkst du wie glatt es
wirklich ist. Im Norden wird nu geräumt und allenfalls ein paar Längsrillen in die
vereiste Fahrbahn gezogen. Hast du dann hartes deutsches Wintergummi, tanzt du oben
auf den Rillen rum und hast keinen Grip durch Gummi was sich anschmiegen kann.

Genauso…Wischwasser…kauf vor Ort und guck bis wieviel das runter geht. Üblicherweise
ist das auch nur Spyllervæske bis -15 Grad. Da solltest du dann gegebenenfalls eher
Spyllervæskekonsentrat kaufen und dann selber verdünnen. Ansonsten hast du auch nur
nen blauen Eisblock im Behälter und ruinierst dir die Schläuche oder die Pumpe, die
die Plocken versucht durch den Schlauch zu pressen.

Ansonsten halt vermünftig dicke und warme Klamotten zB von Fjällräven.
Da du durch Finnland willst, macht es keinen Sinn dich zu Wollpower und/oder zu
Lundhags zu schicken, da beide in Schweden (Östersund, Järpen) liegen.
Aber Mufflon aus Deutschland könntest du dir mal angucken und dort die 300er
Qualität nehmen.

Der Rest deiner Liste…ist eher…naja…das ist keine Expedition in die Antarktis.
Da ist überall zivilisierte Gegend. Zeigt aber auch die typisch mitteleuropäische
Denkweise.
Für allen möglichen Krempel wird Geld ausgegeben…aber für die 4-Handteller-Gummi
auf der Strasse macht nen Kompromisse…weil einem dann der Sparfuchs im Nacken
sitzt, anstatt an das eigene Leben zu denken.

Noch zu den Kosten. Wundere dich nicht, wenn die Kiste im Graben liegt, dass die
begrüssende Handschlag vom Abschlepper zur Bergung schon mal locker 500€ kosten
kann.

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Wie ist es mit zwei bis drei Hunde mitnehmen? Falls die Batterie leer ist? Also so zum Vorspannen?
Das scheint ja echt lebensgefährlich zu sein eine solche Tour…

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also wenn ich mir so ChristianNO’s Antworten hier so durchlese, frage ich mich auch wie ich es jemals mit Standard-WR im Norden hinbekommen habe…

und natürlich sucht man nach einem Kompromiss, wenn man im April (!) nach Nordnorwegen fährt, und davor nen kompletten „Winter“ in Deutschland. Was nämlich nicht ignoriert werden kann, ist, dass nordische Winterreifen oft die Nass- und Trockenqualitäten zurückstellen zugunsten der Eis-Performance. Das ist dann für den Großteil der Zeit, die @Mscm mit den Rädern verbringt, ein echter Nachteil. Da sehe ich dann doch gute Gründe für einen kontinentalen WR.
Der übrigens auch gar nicht sooooo viel schlechter ist als nordische WR. Und der Hakkapeliitta R5 ist scheinbar auch nicht der König der nordischen WR:

(Test von 5 nordischen WR, verglichen mit Hakka 10 (mit Spikes) und Conti WinterContact TS 870)

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??? absolut nicht.

I. es ist im Gegensatz zu Deutschland entsprechende Ladeinfrastuktur vorhanden.
Auch als „Verbrennerfahrer“ wird angeraten, bei halben Tank die Ausschau nach ner
Tanke zu halten. Genauso halt beim Laden. Das plant man entsprechend halt vor.

II. Für die Hunde stellen sich eher die tiertärtlichen Voraussetzungen beim Grenzübertritt
speziell nach Norwegen. (Finnland ist meines wissens ähnlich)

—> Gütltige Tollwutimpfung, mindestens 21 Tage alt
—> Europäischer Heimtierausweis mit Chipnummer.
—> eingetragene Wurmkur gegen Fuchsbandwurm im Zeitraum 24h-120h vor Grenzübertritt. Eingetragen heisst…im Heimtierausweis durch einen Tierarzt.
—>Einfahrt über rote Spur am Grenzübergang. Übrigens auch nicht besetzte Grenzübergänge sind kameraüberwacht und es gibt immer mal wieder Kontrollen im Innland.

Gerade Punkt Wurmkur wird gerne mal von Deutsche Urlaubern nicht so ernst genommen.
Konsequenzen können sein:

—> Abweisung am Grenzübergang
—>sofortige Ausreise aus Norwegen, wenn man im Innland erwischt wird.
—>ob der die Hunde werden bis zu 14 Tage in Quarantände gesetzt. Kosten jenseits von 1000€ pro Hund schnell möglich.
—> Einschläferung des Hundes.

Gerade die Wurmkur…GILT BEI JEDEM Grenzübertritt neu. Also schnell mal von
Norwegen nach Schweden zum Einkaufen —> neue 24h-120h Frist bist wieder eingereist
werden darf.

Du…ich lebe nun seit 15 Jahren in Norwegen inklusiver mittlerweise Norwegischer Staatsbürgerschaft.

Ich habe in den knapp 30 Jahren, die ich Norwegen bereist habe und dort lebe, genügenst
solcher Kommentare gelesen und gesehen wie oft es dann doch wider Erwarten im Graben
geendet ist.

Schätze dich glücklich, wenn nichts passiert ist, aber als Empfehlung taugt das nicht.
Gerade bei Reifen kenne ich da keine Sparfuchs-Kompromisse und empfehle die auch nicht.

Und ich habe auch genug schon selber aus dem Graben gezogen, die sich nach
hunderten Kilometern wunderten, wie schnell man sich dann doch dort wiederfinden kann.

Und um -30 Grad zu erleben muss man nicht bis ans Nordkap. Das geht auch sehr gut
nur 30km von Oslo entfernt.

Und gerade April ist eigentlich die gefährlichste Zeit, wo ich mich immer wieder mit
Temperaturen um 0 Grad …anschmelzenden Schnee, der dann nachts wieder gefriert…
auseinandersetzen muss…

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schon gut, aber @Mscm lebt nunmal nicht dort und will dort auch keinen ganzen Winter verbringen, sondern ca. 1 Woche.
Und deshalb Reifen zu wählen, die zwar in dieser einen Woche einen kleinen Vorteil bringen, aber für den Rest seines Winters (und der darauf folgenden Saison ja mindestens auch!) ziemlich relevante Nachteile bedeuten würden, halte ich nicht für verhältnismäßig. Denn wie der von mir verlinkte Test zeigt, Ja, die nordischen WR sind auf Eis besser, aber der mitteleuropäische WR ist keinesfalls gefährlich, und demnach mit angepasster Fahrweise durchaus sicher zu bewegen.
Überhaupt, ich behaupte dass über 90% der Situationen, die im Graben landen (bei welcher Witterung auch immer), v.a. auf nicht angepasste Fahrweise zurückzuführen sind, und die Reifen keine direkte Schuld trifft.
Und ja: Reifen sind IMMER ein Kompromiss. Und da fahre ich lieber eine Woche in Norwegen langsam und nerve die dortigen Autofahrer, als dass ich mich dann im Rest meines deutsch-winterlichen Alltags einschränke oder gar gefährde, weil meine Reifen für Eis und nicht für nasse Straße ausgelegt sind…

Vor allem wollte ich mit dem Test aber auch aufzeigen, dass es neben dem Nokian ja noch andere nordische WR gibt, die eventuell den Kompromiss noch besser erlauben, z.B. der Testsieger VikingContact, und vielleicht ist der ja auch günstiger zu erwerben als der Hakka.

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Ich habe meine erste Norwegentour von Deutschland aus mit Nokian Hakka LT ohne Spikes
gemacht.
Für die zweite Tour hatte ich die gleichen Reifen mit Spikes dabei.
Der Reifensatz wurde dann beim Anstehen zur Fähre nach Kiel gewechselt.
Genauso auf der Rücktour dann der Wechsel in Oslo.

Ob ich ne GoreTex Jacke von Stormberg oder von Norrøna kaufe, kann ich durchaus
von Geschmack und vom Geldbeutel abhängig machen.

Wie gesagt…4x-Handteller-Gummi…wo mein Leben dran hängt…bin ich kompromisslos.
Zumal die Nokians auch in Deutschland wunderbar nutzbar sind.

Ob es da die Ersparnis von 100? 200? Euro wert ist?

Was falsche Reifenwahl bedeutet, wenn man vom Wetter überrascht wird, hat man ja
gerade im Oberharz gesehen.

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Was mich an deiner Darstellung halt stört ist, dass du es so klingen lässt als wären die Nokians kein Kompromiss. Und das ist eben schlicht falsch.
Der Test zeigt sehr gut auf, dass alle Reifen ein Kompromiss sind, und man eben nach seinem Schwerpunkt den besten Kompromiss wählen muss. Für dich in Norwegen (dauerhaft) ist der Nokian sicherlich eine top Wahl. Für mitteleuropäische Urlauber in Norwegen KANN das anders aussehen.

Und mal eben nen zweiten Satz Räder mitschleppen für nen 7-Tage-Urlaub ist halt definitiv unverhältnismäßig, sofern du nicht komplett abseits der Zivilisation fahren willst, von daher weiß ich echt nicht, worauf du mit dem Punkt hinaus willst.

EDIT: ich werde mich jetzt aus der Reifen-Diskussion wieder raushalten, um den Spam im Urlaubsplanungsthread bissl zu reduzieren. (:

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Danke. Gibt es auch schriftlich.

Werde wohl den Continental VikingContact 8 im Januar kaufen. Als vergleich war ja ua. der Continental TS 870, gerade für unseren Fiat gekauft, dabei. Da sieht man schon wie schlecht die europäischen Winterreifen sind. War bisher mit den Priellis in Norge. Auf dem icering bei Gol waren sie okay, aber der Trainer war schon erschüttert, wie sie beim Driften ausbrachen. Ps.: Der Tesla regelt beim fahren auf Eis schon sehr viel weg.

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Eis + kalte Temperaturn —> raue Oberfläche, ansich recht griffig.

Eis + variierende Temperaturen rund 0 Grad —> richtig schön glatt und rundgelutscht.

Was man noch auf die Einkaufsliste setzen sollte.

Schuhe von Icebug (mit Bugrip) oder Traxole mit Spikes.
Oder zumindest in Norwegen den Weg in den nächten Biltema und „Brodder“ kaufen.

Da sind Gummiüberzieher mit Spikes.

Macht das Leben wesentlich angenehmer.

Kann ich ruhigen Gewissens tun. Testberichte hin oder her. In meinem Freundes- und
Bekanntenkreis ist man fast ausschliesslich zu Nokian zurück, egal was sonst so
in den Testberichten jährlich als Testsieger hervorging.

Gerade hier bin ich auf die Erfahrungen gespannt, die ich mit dem Cybertruck machen werde.

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Moin, hier mit Rial Luganos +35mm, gerade auf dem Heimweg fotografiert, daher bisschen dunkel. Ist Geschmackssache, aber ich finds geil. Und ist einfach praktisch. Bin vor zwei Tagen erst wieder heftig aufgesetzt.

Auch noch spannend: Verbrauchswerte Juniper mit Höherlegung. Ich bin auf dem Heimweg jetzt fast 100% Autobahn gefahren, mit den Pirelli Sottozero 3 Winterreifen, und den Sommerreifen + Felgen im Kofferraum und um 13°C.

!: Man muss dazu sagen, es war viel Feierabend Verkehr. Geschwindigkeiten haben meistens zwischen 100-120 gependelt. Manchmal 80, manchmal 140.

Ich hab ja mit dem schlimmsten gerechnet, man erinnere sich an die Werte beim Efieber (Yukon). Er hatte mit seinem Setup (Winter, Offroad Gummi, Delta Felgen, Dachträger, etc) heftige 28,2! Aber für ausschließlich Autobahn ist das hier voll okay:

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Ein super toller Bericht. Perfekt zum Nachmachen beschrieben. Vielen lieben Dank!!!

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Eine Frage zum Rollsplit:

Würde es etwas bringen, das Auto zu folieren oder gehen die Steinchen durch? Ist zwar auch teurer, aber die Idee ist sich die anschließende Lackierung zu sparen.