Neuer Minuten Tarif von Maingau Energie

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@Tesla3: Bei uns gibt es glaube ich kein Supermarkt der Ladesäulen hat. In der Innenstadt gibt es viele zentrale Ladesäulen, was gut ist. Da lade ich aber auch nur, weil die Plätze immer leer sind und ich dann weiter vorn parken kann.

@OS…: Ich habe hier zu Hause jetzt im ersten Jahr ohne Erfahrungswerte und rein rechnerisch mit 2000kw mehr gerechnet. Da komme ich auch ganz gut hin. Wenn meine Dame jetzt ab August damit auch zur Arbeit fährt, wirds sicher mehr werden. Leider ist bei ihrer Arbeit noch keine Säule in der Nähe. Und die bei A.T.U ist zwar nur 200m weg, aber ob man da sein Auto als Nichtkunde so einfach parken und aufladen kann? Das wären ja eh nicht mehr wie 4 Stunden. Aber ich denke die haben was dagegen.

Hier zu Hause zahle ich bei 6500kw im Jahr 24,87ct. Das geht noch. Leider kann ich meine Holde nicht wegen einer PV-Anlage begeistern. Ist ihr zu teuer :unamused:

Die anschließende Diskussion über Kosten und Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage mit und ohne Speicher ist hierhin gewandert.

Das die Preise steigen war wohl doch klar.

Wie sollen Sie mit 0,12€/kWh (DC Laden gibt derzeit noch 20% Abzug) Gewinn machen können wenn Sie mit Börsenpreis und Steuern schon über 15€ct/kWh sind?

Das dies reines Marketing war um neue Kunden zu kriegen war doch abzusehen.

Mich haben sie so als Gas Kunde bekommen, und? Im November ist das Jahr rum und ich gucke, wie jedes Jahr, welches Angebot am besten passt und wechsle unter Umständen.
Und die 0.25€/kWh für unterwegs finde ich immer noch ganz in ordnung, vorallem wenn ich so am schnellader laden kann.

Warum es nun gleich teuer sein soll als ein Diesel versteh ich nicht.
Mein aktuelle Strom Tarif hat 24,86 ct/kWh, dann kommen wieder Verluste etc drauf, daher zum einfachen Rechnen nehmen wir 30€ct/kWh.

0.30€/kWh * 20kWh/100km = 6€ / 100km.

Welchen 400+PS Diesel fahrt ihr bitte für das Geld???

Der normale Mensch kauft aber kein Auto für +50000€, sondern will weniger ausgeben und der will auch kein 400PS (okay will, braucht aber nicht :mrgreen: ) -Auto haben, sondern ein praktischen Familienkombi oder Kleinwagen. Und der verbraucht dann nicht so viel wie ein 400PS Auto. Und bei dem Mehrpreis rechnet sich ein eAuto eben nicht, wenn man für diese Preise dann auch noch laden muss. Wer sich das mal ganz neutral ausrechnet, der wird auch zu dieser Meinung kommen. Ich kenne Niemanden, außer hier, der auch nur annährend so viel Geld für ein Auto ausgeben würde. 25000 für ein Diesel-Kombi sind da schon viel. Von denen würde sich auch keiner ein Peugot e208 für 38000 kaufen :unamused: . Den Mehrpreis musst erst mal wieder raus fahren. Keiner interessiert sich dabei in erster Linie für die Umwelt. Gucken das man am Monatsende noch die Autorate über hat und fertig.

Wie schon mein Vorredner beschrieben hat, liegt der Reiz an einem E-Auto unter anderem auch an den niedrigeren „Treibstoff“-Kosten. Wenn Das Argument wegfällt, wird es sehr schwer den deutlichen Mehrpreis eines E-Autos zu rechtfertigen. Und wenn als Grund der Umwelt-/Klimaschutz genannt wird, dann ist das ein sehr wackliges Argument, denn es gibt auch genügend andere Technologien (bspw. Power2Liquid oder Brennstoffzellen)

Deren Treibstoffe dann ein Vielfaches kosten werden. Kein überzeugendes Argument.

DE darf Diesel einfach nicht mehr subventionieren und schon ist eAuto wieder günstiger… im Vergleich zu Benzin sowieso…

Ich kann auch nicht den eUP mit dem Model 3 vergleichen. Nicht mal der eGolf ist den Vergleich wert.

Wenn ich ganz neutral mit den aktuellen Preisen rechne, dann hat unser damaliger Mazda 3 Diesel (und der ist eh schon für eine Familie sehr knapp bemessen) auf 100 Kilometer Spritkosten von 7,56 Euro verursacht, bei allerdings sehr defensiver und sparsamer Fahrweise und wenn ich zur mit Abstand günstigsten Tankstelle gefahren bin, was beides meistens der Fall war.

Mein Model 3 braucht nur 4,35 Euro für die gleiche Strecke, wenn ich an den Stadtwerke-Säulen via InCharge laden würde. Tatsächlich sind die Kosten noch wesentlich geringer, weil ich den Strom meistens kostenlos bekomme. Von daher komme ich zu dem Ergebnis, dass es sich selbst ohne die geringeren Wartungskosten bereits rentiert. Mir persönlich sind maximaler Fahrspaß und das Hinterlassen sauberer Atemluft für meine Mitmenschen aber eh viel wichtiger als diese ganze Cent-Rechnerei.

Ganz genau so sehe ich das auch! Außerdem hat mein Model X nur kurzzeitig 400PS! Und wenn ich diese voll umfänglich nutze, habe ich 35 kwH/100 km das sind dann 8,75 €…
Ein wesentliches Argument für EMobilität sind die günstigen Tarife / 100km, fällt das weg gibt es keinen Anreiz, außer für Individualisten, ein EAuto zu kaufen und Deutschland ist noch weit davon weg, dass ich EMobilität durch setzen würde… für den Preis von meinem X hätte ich einen tollen Touareg bekommen mit Dieselkraftstoff für die nächsten 20 Jahre…

Nein ENBW & Co sind zu teuer, zumindest für Standartladungen, ich sehe ein, dass Supercharger und Schnelllader höher bepreist werden dürfen, aber eine Ladesäule in der Stadt sollte max. 20 Cent kosten, sonst wird EMobilität nur für die interessant bleiben wo sich eine eigene PV-Anlage montieren können! Wenn sich EMobilität durch gesetzt hat, dann kann man an der Preisschraube drehen, aber nicht jetzt!

Das ganze ist vermutlich jedoch ein Politikum! Wenn die CO2-Steuer kommt, werden Strompreise angeblich reduziert, von 15 Cent hätte Maingau nichts mehr reduzieren können!

Die meisten Menschen gucken aber eben nach so einem Angebot: suchen.mobile.de/fahrzeuge/deta … sfmr=false
Das sind 30000 weniger wie ein durchschnittliches Model 3. Die meisten Menschen rechnen dann so: wie viel kann ich mit 30000€ denn mit Diesel fahren oder was kann ich mit 30000 sonst noch alles machen. Wir hier sind nicht die meisten Menschen. Es muss billiger sein zu laden als Benzin und Diesel. und das auch inkl. dem Mehrpreis. Sonst wird das nichts. Und selbst die besser verdienenden hier im Land rechnen so. Einer der ein Oberklassewagen will kann sich entscheiden ob A6 oder S, oder G-Klasse oder X. Aber jemanden der max 20000 ausgeben kann und ein Auto für mind. 4 Personen braucht, dem kannst nicht 35ct oder mehr kommen. Wenn die den Preis ein mal sehen sind die weg. Und das für ewig. Ich sehe das ja ständig. An einer Ladesäule hier steht ein Preis von um die 60 oder 80ct dran. Da gucken ständig interessierte drauf was das für ein Gerät ist. Wie viele ich da schon abwinken sehen habe. Das geht gar nicht. Da denken die gar nicht länger drüber nach. Da ist das Thema eAuto durch.

Ich habe den Tesla bei der Regierung auch nur durch bekommen, weil wir mehrmals im Jahr ins Havelland fahren und vorher jede Fahrt um die 200€ gekostet hat. Jetzt kostet es nur die 80% die ich hier Hause auflade. Ansonsten ist alles Null. Für Null zur Cote D´Azure gefahren (2x schon) und für Null bis nach Portugal. Damit hab ich meine rum bekommen :mrgreen:
Aber das trifft ja nicht mehr auf viele Tesla zu und die meisten müssen ja eh erst mal zur Arbeit fahren und nicht in den Urlaub und haben dann auch keine 50000 für ein gebrauchtes Auto oder eines Model 3 über.

Ich bleibe dabei, Preise runter. So hats in Norwegen ja auch funktioniert. Hier staunen schon viele wenn ich sage das ich umsonst parken darf. Das sind ja vielleicht nur 40€ im Jahr die ich spare, aber die Leute wollen sparen.

In Norwegen werden an den Ladesäulen ca. 30 Cent pro kWh verlangt, manche sogar noch mit einem Minutentarif oder Kombination aus beidem.
In Norwegen sind es ganz andere Faktoren, was die Leute dazu bewegen lässt, elektrisch zu fahren.
Die Fahrzeuge werden beim Verkauf nicht besteuert, die Autobahngebühr fällt faktisch weg und für die Fähren zahlt man auch nur 1/4 vom Normalpreis. Und wen du mit den Leuten dort redest, ist es außerdem noch hipp.

ich finde es auch ne Frechheit null Planungssicherheit zu haben.
Ich habe extra meine Verträge auf Maingau umgestellt um günstiger laden zu können, nun erhöhen sie 1) den zu Hause Tarif um 3-4 cent je kw/h und den 2) Autostromtarif für die Ladekarte um 10ct

Tesla senkt die Preis im Minutentakt, und die Ladekartenanbieter erhöhen alle 4 Wochen … echt assi … was soll man da noch machen… am besten ein eigens Atomkraftwerk im Garten bauen (bitte kein Shitstorm - ist ein Witz für die unentspannten)

Ich hätte gerne eins :mrgreen:

Nein, nicht Atomkraftwerk, die H2 Tankstelle! Die eAutos setzen sich eh nicht durch, aber H2!!!eineins11elf :smiley:

was mir gerade einfällt, ich habe bis jetzt (nach 4500km) noch nie an einem SuC geladen, da durch Maingau alles günstiger war… jetzt kann ich wieder auf SuC greifen… die sind mit 33-34cent sogar weider billiger als „Konkurrenz“… aber langsamer.

Wieder eine Karte mehr neben der Telekomkarte die nutzlos wurde… zuhaus zahl ich 27Cent und unterwegs am SuC zahlt man 33Cent im schnitt…

macht mehr und mehr die privaten Ladestellen unnütz für mich als Tesla fahrer

Was nützt das ganze rum gejammer wenn wir nur unter uns diskutieren?

Ich habe das an Maingau gesendet und was ähnliches an meine anderen Stromanbieter ENBW und Stromio:

Hallo,

Ich habe mir ein EAuto gekauft, weil ich Geld sparen wollte, zumindest im Alltag! Mit Maingau ging das auch noch gut, aber ich denke die Stromlobby hat nun auch Maingau umgedreht!
Warum glaubt ihr EMobilität wird sich durch setzen, wenn das Auto in der Anschaffung so viel teurer ist, dass man die ganze Autolebenszeit über bequem alle Kundendienste, Steuern und den Diesel zahlen kann, würde man statt des EAutos einen Verbrenner kaufen? Das einzige Argument, das umständliche Laden in Kauf zu nehmen, war ein günstiger Strompreis!

Mein bisheriger Stromanbieter ENBW bietet seinen Kunden NICHTS! Gar nichts! Ich zahle als Stromkunde zu Hause das Gleiche wie alle anderen ENBW-Stromkunden auch, darum bin ich letzte Woche zu Maingau gewechselt. Nun erhöht Maingau die Preise, EAutofahren wird uninteressant.

EMobilität ist TOT, bevor sie begonnen hat! Alle meine Argumente in Foren sind ab dem 01.08.2019 gekippt. 30% der ELadesäulen funktionieren nicht und nun soll man auch noch nahezu genau so viel zahlen wie mich ein moderner Diesel kostet.
Und wenn ihr nun mit der These kommt, ihr wollt was verdienen, dann nichts für Ungut, aber auch bei 15 Cent/kwh könnt ihr langfristig verdienen, ihr müsst den Strom nur geschickter verwalten, Strom kann man für unter 8 Cent produzieren!

Bitte reichen Sie das an jemanden in Ihrem Unternehmen weiter, der was zu sagen hat.

Unzufriedene Grüße von einem Neukunden

Oli…

Wenn der Aufschrei die trifft, wird sich evtl auch was tun!

@Oli Hast Du bei Deiner Betrachtung auch die Netzentgelte etc. berücksichtigt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es möglich sein soll, Strom an Ladesäulen kostendeckend für 0,15 €/kWh zu verkaufen. Auch dann nicht, wenn die Kundenfrequenz an den Ladesäulen höher wird und so die Investitionskosten auf mehr Kunden verteilt werden.

Gruß Mathie

Moin!
Von Maingau hatte ja schon vor längerem gehört, das die Preise eher als Marketing anzusehen waren. Sicherlich konnten einige neue Kunden für eine Strom- und Gasversorgung gewonnen werden. Das so eine Aktion nicht ewig andauern kann, sollte jedem klar gewesen sein.
Schön finde ich aber immer noch den Ansatz, einen Preis bei allen Anbietern zu haben. Das erspart Kopfschmerzen und ständiges überprüfen irgendwelcher Apps.

Jup 15 cent ist negativ-Geschäft.

Siehe hier: awattar.de/tariffs/hourly

Alleine Steuern und Netzumlage kostet (bei mir z.b.) : 12,83 Cent + 6,35 Cent

Strombörsenpreis ist im Mittel so bei 5 Cent rum.

Ich habe da gar nichts groß kalkuliert, aber wenn man eine PV Anlage baut, erzielt man als einfacher Bürger ungefähr 8 Cent, dann muss das für einen Konzern eine Lachnummer sein, 8 Cent… :wink:

Was öffentlich immer wieder gepostet wird was angeblich Strom in der Herstellung Bereitstellung kostet, interessiert mich nicht, sorry. Wenn man als Privatbürger für 8 Cent Strom im Haus verteilen kann, dann kann das eine Unternehmensgruppe auch! Das ist meine Meinung, alle geposteten Links und öffentliche Zugänge zu angeblichen „Strombereitstellungskosten“ sind zwar nicht falsch, ließen sich aber verbilligen.

Netzentgelde könnte man drastisch senken, denn z.B. eine Nord-Süd-Trasse ist lt. eines CEO eines Stromherstellers (pers. Gespräch in einem Vortrag) gar nicht nötig, man muss nur da Strom produzieren wo er gebraucht wird… also mehr PV-Anlagen im Süden, Speicherkraftwerke alla Hamburg und fertig… bei den Netzen werden übrigens keine Gewinne erzielt, sondern es wird verzinst… je höher die Investition, desto höher die Zinsen… d.h. Netzbetreiber finden eine Milliardenschwere Trasse interessanter, als das ein paar einzelne günstige Leitungen…

Im Übrigen: Wenn 2035 30 Millionen EAutos ihre Fahrzeuge laden, hat sich die Stromabnahme bei den Stromerzeugern vervielfacht, auch hier gilt, je mehr, desto günstiger, es ist also im Interesse der Stromhersteller EMobilität voran zu treiben! Wenn die da dann aktuell nur 0,05 Cent/Kwh verdienen dann ist das mehr als genug… das ist wie mit den Kullies die ich meinen Kunden schenke… :mrgreen: :wink: