Neue Photovoltaikanlage – Größe? Speicher? Überschussladen? Wirtschaftlichkeit?

Nein, leider nicht. 70% Einspeisebegrenzung kommt vom Netzbetreiber. Lasse mich gerne eines Besseren belehren…

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Ok. Habe kurz nachgelesen und nichts eindeutiges gefunden. Es scheint so, als wenn im Papier ein Vorschlag eingearbeitet war diese Begrenzung wegfallen zu lassen.
Der Grund warum ich das geschrieben habe ist, dass ich durch ein YouTuber (dessen Kanal ich jetzt nicht nenne) die Information habe. Dieser hat - wie so viele - scheinbar sch*** gebabbelt. Das zeigt mir wieder mal wie vorsichtig man sein muss mit Informationsbeschaffung im Internet.

Vielen Dank für die vielen Informationen und Einschätzungen.

Bezüglich Dach möchte ich noch klar stellen, dass ich vorgesehen habe nur die Scheune (ca. 110qm zu belegen). Diese ist direkt nach Süden gerichtet. Das Wohnhaus (Ost/West, ~140qm) würde den Rahmen meiner Meinung nach sprengen, da ich dann schon bei komplett voll machen über die 30 kWp kommen würde. Die 70% Regelung wäre dann auch noch ein Dorn im Auge. So wie ich es der Novelle entnehmen konnte, wird diese leider nicht aufgehoben. Außerdem möchte ich mit 20.000 € zu Recht kommen.

Ich wohne in Bayern/Mittelfranken. Leider gibt es bei uns keine Förderung auf Speicher. Das Umsatzsteuersparmodell klingt interessant. Müsste ich ggf. nach vorliegen von Angeboten mit einem Steuerberater besprechen.

Das Thema heizen ist wohl wieder eine Welt für sich. Muss ich mich noch einlesen. Ein Niedrigenergiehaus haben wir sicher nicht. Bj. 1973, 2013 Vollwärmeschutz aufgebracht. Allerdings stand ich da noch nicht in der Verantwortung und habe da keine genaueren Daten dazu.

Ich würde dann empfehlen die 30kWp auf die drei Dächer zu verteilen. So hast du verteilt über den Tag gleichmäßig einen Ertrag und kannst dadurch mehr Strom selber verbrauchen.

Und bei Ost/West hast Du auch kein Problem mit den 70%.

Kommt darauf an. Wenn man Vormittags üblicherweise wenig Strom braucht und dafür Nachmittags oder im Sommer auch abends sein Auto laden will, dann würde ich nur das Süd- und das Westdach belegen.

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Da ich in den Sommermonaten 1-2 Mal pro Woche mit dem Rad zur Arbeit fahre, könnte das Auto an diesen Tagen und am Wochenende laden. Sollte dann für den normalen Bedarf (Arbeitsweg 18 km einfach) reichen.

Wenn ich tatsächlich das Hausdach noch mit einbeziehe, dann muss ich das erstmal im Angebot prüfen, da ja von dieser Seite erneut ein Gerüst sowie Verkablung notwendig wäre. Kann die Kosten nur schwer abschätzen…

Hiernach wäre die Grenze zukünftig bei 10.000 kWh

S.3 Punkt 4

Aber selbst ein SM kostet nur 100€ im Jahr und ersetzt den bestehenden Zähler, der wahrscheinlich eh raus muss. Dafür bietet es interessierante Möglichkeiten der aktiven Steuerunng von Lasten.

Und selbst wenn man über die Grenze kommt habe ich noch nie davon gehört, dass den Netzbetreiber oder Messstellenbetreiber von alleine gekommen wäre um den Zähler zu tauschen. Im Gegenteil, ist es ja mit viel Aufwand verbunden an so einen Zähler heran zu kommen.

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Hallo um dir wirklich was raten zu können fehlen noch einige wichtige Infos.

Aber grundlegend, du brauchst einen guten Solatuer, der technisch was drauf hat und sich auch mit den Gesetzen auskennt, das ist
A nicht der günstigste
B nicht der der nur einprodukt dir anbietet.

Ich würde auch alles vollmachen, ich habe aktuell 26kwp Süden, und will dieselbe Leistung auf die Nordseite bringen, und am besten so das es eine Anlage ist und die eeg nicht greift.

Wenn Du alle Dächer belegst hast du wahrscheinlich mit der einspeisebegrenzung wenig Ärger, aber viel wichtiger ist der Winter, da bist Du über jeden QM Solar froh, wenn ich sehe. Das ich nur 4kwh am Tag produziere wären es so schon 8.

Egal wie effizient dein Haus und deine Wärmepumpen ist, im Winter wo du Heizleistung brauchst kommt einfach zu wenig vom Dach. Das kann keiner schönrechnen, wenn Du das besser machen willst bezugstechnisch musst du über ein Blockkraftwerk nachdenken.

Batteriespeicher ist so eine Sache, je nach Betrachtung und Berechnung kann er sich rechnen, vor allem wenn man massiv mit der 70% Einspeisung kämpft.

Du siehst, es ist nicht einfach, und es ist immer sehr individuell, ich habe es auch probiert und viele Jahre Daten über digitale Zähler und Zwischenhändler, trotzdem würde ich heute einiges anders machen.

Ganz wichtig, ist frühzeitig über Notstrom oder ersatzstrom nachzudenken, nur weil man eine Batterie hat ist das bei vielen Herstellern nicht gegeben.

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Hallo, ich habe eine 15KwP Anlage,Wärmepumpe und einen Tesla Model3…
Läuft alles perfekt mit E3DC und Heizkörper und Wallbox.Also es lohnt sich immer…mein Rat…sowiel wie möglich aufs Dach…AKKU auf jedenfall und wenn Geld noch da ist…in eine Wasserstoff-Speicher Anlage investieren…Dann kann man sich vom Netz lösen…(wird mein nächster Schritt sein).

Zu B) Da tut man sich echt schwer. Meiner Erfahrung nach bieten viele Solateure nur „Ihr“ System an. Daher würde ich viele verschiedene Angebote einholen um auch wirklich eine Auswahl zu haben. Wenn man z.B. keine Probleme mit Verschattung hat kann man sich viel Schnickschnack sparen und das spart auch Geld.

Und selbst ein Speicher bringt nicht unbedingt die Lösung. Gerade im Sommer ist unser PW schon um 10 Uhr voll. Und eine Steuerung, dass die Ladung der PW erst gegen Mittag beginnt, ist seitens Tesla nicht vorgesehen.

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Science Fiction oder Fantasy? Noch warte ich auf eine bezahlbare ‚Wasserstoffstation‘, die in der Lage ist. den Sonnenstrom in den Winter zu verlagern …

Der Zähler wird gegen einen elektronischen Zweirichtungszähler ausgetauscht, der kaum mehr, als der Ferraris-Zähler kostet. Smartmeter würde ich nie nehmen, dann lieber eine eigene Lösung, da billiger und flexibler.

Das kannst Du zumindest rudimentär selbst abchecken mit diesem Tool. Damit kann man auch den Antrag auf Liebhaberei stellen (fertiger Brief), aber das ist bei Deiner Größe Uninteressant. Aber Du hast den Vergleich wie viel Dir bei welcher Variante an Erträgen entgeht und eine Renditerechnung. Sehr einfach zu bedienen, aber viele Auswertungen. Ich habe die 10 Euro gern investiert:
Exceltool „Photovoltaik ohne Finanzamt“ – Sonnenkraft-Freising e. V. (sonnenkraft-freising.de)

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Wäre die Frage, wie du Sinn definierst. Ich habe seit 2005 eine WP in meinem Altbau und bin extrem zufrieden. Vorlauf von etwas > 40 °C reicht auch bei deutlichen Minusgraden. Aktuell 0 °C Außentemperatur, Vorlauf FBH 30 °C, Heizkörper 35 °C und Raumtemperatur 21 °C. Und das mit 24er Außenwänden und nur 4 cm Innendämmung. Zwei Räume (Bäder) mit FBH, sonst entsprechend dimensionierte Röhrenheizkörper. Dach ist allerdings neu und sehr gut gedämmt.

Natürlich spart man bei den Betriebskosten nicht oder kaum gegenüber Öl (wenn du darin den Sinn siehst) aber ist von fossilen Brennstoffen weg.

@LoneWolf
Bzgl. PV würde ich auf jeden Fall die 30 kWp auf die Dächer verteilen. Ich habe 22 kWp und 19,5 kWh E3DC im Keller. Amortisation? Naja, vielleicht nach 18 Jahren, aber bis dahin sind die Akkus wohl schon einmal ausgetauscht. Trotzdem wollte ich das machen, da für mich weniger der finanzielle Aspekt als maximale Autarkie im Vordergrund steht. Ich hoffe auch auf den Wasserstoffspeicher für Eigenheime ;-), Platz habe ich genug im Keller.

Die WP läuft allerdings ohne den Batteriespeicher zu berühren nur (wenn Überschuss vorhanden) über die PV. Da das selten bis nie vorkommt, da die WP eher dann läuft, wenn keine PV-Leistung da ist, ist die WP für mich eigentlich außerhalb der Betrachtung der PV/Speicher-Sache. Bei einem Niedrigenergiehaus ist das sicher anders gelagert. Meine WP zieht im Betrieb ca. 5,5 kW, da wäre der Speicher ruckzuck und immer leer.

Das Model 3 aber kann ich außerhalb der Sauregurkenzeit komplett aus PV (Überschuss) und in der Übergangszeit mit Hilfe des Speichers komplett bedienen. Das ist aber auch wieder sehr individuell abhängig davon, welche km-Leistung man mit dem eAuto hat. Bei mir sind das jährlich ca. 15.000 km über zu Hause laden. Die Speichernutzung ist so konfiguriert, dass ich bis in die Übergangszeit immer auch die Nächte komplett aus dem Speicher bedienen kann.

Meine Empfehlung für dich wäre nutze die Flächen, die dir zur Verfügung stehen bis 30 kWp aus. Dann erst gedanklich damit spielen, ob evtl. noch ein Speicher dazu soll. Bei dem genannten Budget aber sehe ich ganz klar: Dach voll bis 30 kWp. Wichtig ist (und das gilt meine ich aktuell auch noch), dass man, wenn man sich die MWST zurückholen will, bei einer Anlage mit Speicher das nur machen kann, wenn man die PV inkl. des Speichers gleichzeitig kauft. Das wird dann als eine Anlage betrachtet. Bei Nachrüstung eines Speichers zu einem späteren Zeitpunkt ist das nicht möglich!

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Hallo,
hatte den gleichen Gedanken und habe ein ölgeheiztes Haus, da brauche ich eine Vorlauftemperatur von 42-55C°. Da arbeitet eine Wärmepumpe nicht optimal. Die Erfahrung über zwei Winter mit meiner 25kWp PV-Anlage (+Speicher) sagt, dass ich Dezember -Januar eine Autarkie von ca. 70% habe, d.h. ich habe KEINE mWh Überschussenergie, die ich in die Wärmepumpe stecken könnte!! Den Strom für die WP müsste ich komplett aus dem Netz ziehen.
Ich denke, das wird bei anderen ähnlich sein und das muss man wollen. Die Wärmepumpe spielt ihre Vorteile hauptsächlich in der Übergangszeit aus, da kann ich aber auch mit meinem Holzofen heizen…

Hallo,

richtig, ich habe 3 Solatoure durchgeschlissen, bis ich hoffe nun eine zu haben der das kann und weis was er macht sowohl technisch wie Paiermässig.

Es gibt Speicher die das inzwischen können, die arbeiten mit der Wetterprognose, und fangen erst später an zu laden. Es ist sehr schade das PW das noicht können, oder Tesla da scheinbar nichts hat für, sollte eigentlich keinen grosses Hexenwerk sein Offiziell umzusetzen.

Wegen irgendwann-Wärmepumpe-und-Heizung: ich nehme an „Scheune“ heisst auch grösseres Grundstück. Dann wäre ein Grabenkollektor interessant. Suche mal Grabenkollektor / Forumskollektor im Haustechnikforum: Haustechnikforum - Wärmepumpen - HaustechnikDialog

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