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Neue Akkus was werden sie uns Kosten

Richtig habe auch mal von einer Versuchsreihe gelesen mit 10%DOD und 11000 Zyklen nach denen keine Degradierung messbar war. LiFeYPo4 zellen waren das und der Entladestrom 300A die Kapa weis ich leider nicht mehr aber die 300A waren mehr als 2C soweit ich weiß.

lg

Im Raum stehen 1600 Zyklen für die Roadster Zellen und 2500 für die der ersten MS. Sorry, Quelle finde ich gerade nicht mehr. Stop worrying, das ist wirklich scheinbar das kleinste Problem. Mit Batterien bemerkt MS habe ich noch nie was gelesen, eher die DUs, Schütze, etc.

Ich sehe 8 Jahre Garantie.
Da kann die Leistung/Reichweite zwar einen Teil nahgelassen haben. Aber sollte (worst case) nicht ein 80% Auto bleiben?

Wenn nach der Garantiezeit ein Akku auf eigene Rechnung ausgetauscht wird dann rechne ich:
ca 8000 Zellen.
Zelle = 1 €
macht 8000 €
Inkl. Ein/Ausbau

Heute noch unvorstellbar. Aber einfach mal 8 Jahre abwarten. Das renkt sich ein.
Es wird dann auch Ersatzanbieter geben, Vielleicht sogar einen anderen Akkutyp oder Auswahl.

Wichtig für die Einschätzung der Folgekosten ist die Rückmeldung von MS Fahrern. Offensichtlich zeichnet sich ein positives Bild zur Langzeitqualität des Akkus ab.

Da muss ich leider enttäuschen. Für den Roadster wurden damals 500 Zyklen genannt, die durch die thermische Konditionierung (= Kühlung) auf 700-800 Zyklen gesteigert werden konnte. Dazu die kalendarische Lebensdauer von etwa 10 Jahren. Da deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Mein Roadster hat nun 165.000km runter, das entspricht 500 Vollzyklen in 5 Jahren. An Kapazität habe ich noch 132Ah. Das sind noch 84% von den 157Ah, die mein Roadster bei Auslieferung hatte.

Wenn man sich die Datenblätter von Panasonic für die NCR18650B anschaut, diese Zelle sollter der im MS verbauten in etwa entsprechen. Dort kann man etwas über 1500 Zyklen für 80% Restkappa ablesen. Das sollte in etwas hinkommen. Die MS Zellen sollten etwas besser sein. Leider habe ich keine Daten zur den Zellen mit Silizium/Grafit Anode gefunden.

Ist bekannt, was Vielfahrer bereits geschafft haben?
Schon über 300 tkm?

Na da will wohl dringend jemand seinen Fisker auf Gebrauchtwagen.at loswerden, um sich einen Tesla holen zu können.
Viel besser kann man die E-Interessierten, aber schlecht informierten Skeptiker nicht erreichen :mrgreen:

Was die Zyklenfestigkeit bei Teilentladungen angeht, kann man bei LiCoO2 mit Graphitelektrode etwa von Faktor 5 pro Halbierung der Entladetiefe ausgehen. Da die LiNiCoAlO2/Graphit allgemein besser/leistungsfähiger/langlebiger sind, würde ich diesen Faktor mal mindestens darauf übertragen.
Also mal folgender Überschlag zur Veranschaulichung:

1600 Zyklen bei 90% DOD = 122.400 kWh = ~580.000 km (210 Wh/km)
8000 Zyklen bei 45% DOD = 306.000 kWh = ~1.5 Mio km (210 Wh/km)
40.000 Zyklen bei 22,5% DOD = 765.000 kWh = ~3.6 Mio km (210Wh/km)

PS: Es lassen sich grundsätzlich nur etwa 90% bis 0 km nutzen, auch wenn ihr auf 100% ladet…ihr fahrt euch dumm und dämlich, wenn nicht vorher die kalendarische Alterung oder die Hitze zuschlägt :wink:

Kennst Du dazu auch Werte?
Wie ist die kalendarische Alterung, stetig, abflachend oder ein plötzlicher Zusammenbruch?
Ist die kalendarische Alterung abhängig von der Nutzung?
Altern nicht genutzte Zellen gar schneller als mäßig genutzte?

DU soll ja laut aktuellen Aussagen von Tesla auf bis zu 1,6 Mio. km ausgelegt sein: „While working on our goal of making the power train last a million miles, we came up with the idea for an advanced smart fuse for the battery“.

Das dürfte dann schon noch für eine Weile reichen.

Du hast vielleicht sehr viele Vollzyklen gefahren, das ist aber absolut untypisch. Üblicherweise werden die Akkus zwischen 50 und 80% verwendet. Die Zyklenfestigkeit ist erheblich höher als theoretische Vollzyklen. Die sind also für die Fahrzeuge kaum relevant. Nicht vergessen, >100km sind die absolute Ausnahme für einen normalen Autotag. Ich denke nicht das es Sinn macht über Vollzyklen zu sprechen. Ich habe die obigen Werte mal für 100km/Tag irgendwo gelesen bis 10% Verlust. Ich denke das kommt auch hin. Bei eher normalen 15 tkm / Jahr spielt die Alterung eine andere Rolle als bei 80 tkm im Jahr, die aber <1% der Fahrer erreichen wird.

Leider ist da der Wunsch Vater des Gedanken, mehr als 60tkm hat noch keine DU gehalten vor Entwicklung von abnormalen Betriebsgeräuschen die eine Austausch erforderten.

Dem muss ich wiedersprechen. Beide DU die ich austauschen ließ haben länger gehalten. Die erste immerhin 91.000km, die zweiter leider nur noch 72.000km.

Wie gesagt, Du bist mit Deiner Fahrweise glaube ich keine brauchbare Referenz :stuck_out_tongue: und der Einzige. Aber das ist von > 1Mio. km immer noch weit weg, agreed?

Deine Aussage finde ich sehr interessant. Korrigiere mich, wenn ich mich irre, aber ich denke, dass du nicht immer Vollzyklen geladen hast. Daraus leite ich ab, dass Teilentladungen/-ladungen keine relevante Auswirkung auf die Gesamtzyklenzahl hat.

Was ist ein DOD?

DOD = Depth of Discharge = Entladetiefe

übersetzt heisst das, es ist Akkuschonender eine Strecke von 300km nicht in einem Rutsch zu fahren und dann einmal angenommene 100% nachzuladen sondern an dem SuC auf der Hälfte halten und zwei mal 50% zu laden. Korrekt?

Ja, laut Beitrag oben von BeatBuzzer ist es 5x schonender. Anders gesagt, die Akku-Abnutzung durch diese gefahrenen 300km wird um 80% reduziert.

Absolut, drum hat z.B. Lexus in den frühen Performance Hybriden immer nur sehr kurze Ladehübe eingesetzt und diese nur mit der Alterung vergrößert um gefühlt immer die gleiche Kapazität der elektrischen Unterstützung zu liefern, über dir gesamte Lebenszeit die dann schon mit damaligen Zellen sehr ordentlich war. Ich vermute daher kommen die Faktor 3 größeren Angaben zur Zyklenfestigkeit bei typischen Ladehüben. Fahrzeuge mit vielen km in kurzer Zeit sind also wahrscheinlich erheblich schneller am Ende als nur die km Zahl suggeriert. Ein Akku der kaum >80% oder <50% gesehen hat sollte ziemlich lange Kapazität behalten, auch wenn die Anzeigen dann besonders ungenau werden und das schwer zu verifizieren ist ohne dann ein paar Vollzyklen zur Kalibrierung der Reichweiten- oder Batteriestandanzeigen einzulegen.

zudem ich glaube das ich Eberhards DU wegen ebenfalls bei 40k hätte tauschen lassen da mich da schon das Geräuschlevel auf den Keks gegangen wäre. Bevor ich eine 60tsd gelaufene und als ruhig testierte DU nicht selber gehört habe würde ich die Aussage von Leto das keine so lange ruhig bleibt unterschreiben. Dauert ja nicht mehr lange bis Eberhard die nächsten 60 runter hat, dann können wir mal lauschen :sunglasses:

wobei man bei der Betrachtung dazu sagen muss das es nicht ausreicht nur kurze Strecken zu fahren um diesen Effekt zu erzielen, man muss auch nachladen damit es ein kurzer Hub ist.