Gestern Sommerräder abgeholt und eintragen lassen, 22Zoll steht dem Y.
Farbe ist auch kuhl
Ich respektiere Deinen Geschmack und freue mich dass Du begeistert bist. Deswegen nimm das folgende bitte nicht persönlich, ist nur spaßig gemeint:
22-Zöller haben für mich was von Wagenrädern einer Kutsche. Diese jetzt dann auch noch in Post-gelb - Du kannst erahnen, welcher Begriff mir sofort in den Kopf schoss, als ich die Bilder sah…? ![]()
Da ist nur passend, dass der schwarze Heckspoiler an die schwarze Rückenlehne ganz hinten erinnert…:
Entschuldige bitte, aber ich bekam das Bild einfach nicht mehr aus dem Kopf. Hoffe, Du kannst auch ein wenig darüber lachen. Alles liebe!!
Also grosse Räder müssen nicht unbedingt mit Postkutschen
in Verbindung gebracht werden, kleinere Räder gehen auch ![]()
Also Optisch hätte ich da nie an 22er gedacht.
22 Zoll wirken auf dem Model Y extrem stimmig, von zu groß kann da optisch wie ich finde noch keine Rede sein. Extrem schönes Fahrzeug, gelb wirkt super. Ich hätte nur die Logos dran gelassen, ohne finde ich Fahrzeuge immer zu „nackt“.
Dann macht es die Tieferlegung, sieht absolut schrecklich aus
Ist wahrscheinlich ein Generations-Thema (Bin 67er Baujahr, also alter Sack…), aber ich finde diesen Trend zu den Kutschenrädern furchtbar. Für mich stimmen da einfach die Proportionen null, egal ob mit oder ohne Tieferlegung. Hätte ich mit 20 oder 30 wahrscheinlich auch toll gefunden. Oder auch nicht.
Aber was weiß ich schon, hatte ja auch am 1976er Mini 10" ATS Felgen… ![]()
Jede(m) wie’s gefällt! ![]()
Eigentlich haben die großen Felgen nur Nachteile für die Dynamik.
Naja - in erster Linie wenn sie schwerer sind als die kleineren, was nicht zwangsläufig der Fall sein muss. Der Geradeauslauf wird auf jeden Fall besser damit, Einlenkverhalten u.U. etwas strammer… ![]()
Hier geht’s aber denke ich mehr um die Optik. Die kann einem gefallen oder nicht. Mag jeder machen wie sie/er will. Mein Auto gefällt ja auch nicht jedem. Muss es auch nicht, muss nur mir gefallen.
Aber schön ist es trotzdem, wenn man positives Feedback bekommt und es gibt sicher mehr hier, denen es gefällt. Völlig OK. Und auch gut, dass hier die Ergebnisse geteilt werden! Sind sicher gute Anregungen für andere und individuell ist es auf jeden Fall!
Der Geradeauslauf wird auf jeden Fall besser damit, Einlenkverhalten u.U. etwas strammer…
Da muss ich wieder sprechen. Beides hat mit den Einstellung der Achsvermessung zu tun. Mein Model 3 auf 19 Zoll lenkt extrem zackig ein und wir haben bewusst etwas auf Geradeauslaufen verzichtet. Bei mein Daily Model Y auf 19 Zoll ist der Geradeauslauf super.
Ich gehe davon aus, dass ein Teil vom Jammern übers Fahrwerk gerade beim Y Performance an den 21 Zoll ab Werk liegt. Hinten breite als vorne, bock schwer, Reifen die wenig schlucken. Das sorgt bei höherem Tempo für ein schlechtes Verhalten.
Das Fahrwerk kämpft mit den Impulsen der schweren Felgen. Die Reifen können nicht arbeiten weil zu flach und damit eine zu harte Flanke. Hinten Breiter ist bei Regen ein Nachteil und kann allgemein für ein Kippeln in den Spuren (z. B, rechts auf der Autobahn) sorgen, was allerdings stärker an der HA ist.
Also für die Optik gerne, fahre auch zum hin und her fahren beim Model 3 20 Zoll. Für Performance wäre eigentlich eine 18 Zoll noch besser.
Das was Du ansprichst (Federungskomfort) hat mehr mit dem Gesamtgewicht der Felge zu tun sowie dem Eigendämpf-Vermögen des Reifens (mehr Gummi, mehr Dämpfung im Allgemeinen).
Das was ich angesprochen habe, hat mit den Zentripedal-Kräften zu tun. Ist noch extremer am Motorrad zu merken (oder Fahrrad). Je größer der Umfang des Rades desto weiter liegt der Schwerpunkt außerhalb des Zentrums und damit ist das Rad im Geradeauslauf - bei gleicher Spureinstellung… - zumindest theoretisch - stabiler, seitlich aber schwerer aus seiner „Vorwärtsbewegung“ abzulenken.
Nimm einfach mal ein Vorderrad z.B. aus dem Fahrrad raus und bringe es in Rotation. Halte die Achse mit beiden Händen fest und versuche die Achse nach rechts oder links zu drehen. oder gar gegen die Achse zu kippen. Alter Versuch aus dem Physik-Unterricht… ![]()
Leider ist da ein Gedankenfehler. Der Umfang bleibt bei 19/20/21 Zoll praktisch gleich. Sind ca. 2% Veränderung erlaubt.
Also ist wächst die Felge um Durchmesser und im gleichen Umfang reduziert sich der Reifen in der Höhe der Flanken. Also reduzierst Du beim Wechseln der Zollgröße nach oben den Arbeitsbereich des Reifens. Jetzt könnte man noch philosophieren was wiegt ein Reifen und was die Felge. Wenn man meine Übersicht sieht, sehr ähnlich. Also wird sich bei gleichem Umfang nichts ändern und der Schwerpunkt sich nicht verändern. Um also den Radkasten besser optisch zu füllen, muss das Auto tiefer.
Hier einmal Beispiele für Gesamtgewichte:
Wobei Edelweiss 8 kg 19 Zoll, 9 kg 20 Zoll und RH 9,9 kg 19 Zoll
* RH mit Michelin CUP 2 255 21,34 kg
* Edelweiss 19 Zoll mit Michelin CUP 2 255 18,80 kg
* Edelweiss 20 Zoll mit Conti SportContact 7 245 19,30 kg
* Edelweiss 19 Zoll mit Bridgestone Potenza Race VA 19,30 - HA 19,50 kg
* - 10,16 kg (19 Zoll) / - 8,16 kg (20 Zoll) / - 7,80 kg (19 Zoll Mischbereifung)
Der Punkt den Du glaube ich übersiehst, ist, dass das Gewicht der Felge und des Reifens weiter nach außen wandert (im Verhältnis zum Zentrum der Felge). Egal. Ich akzeptiere, dass wir beide anderer Meinung sind. ![]()
Richtig, neben dem Felgengewicht ansich ist auch noch die Form entscheidend. Wenn der Schwerpunkt nach außen wandert ist das ebenfalls schlecht.
Form der Felge? Ist diese nicht durch das Gewicht bestimmt?
Gedankenspiel:
Model Y Überturbien 21 Zoll wohl so um die 15 bis 16 kg. Edelweiss 21 Zoll bei 9,5 Zoll Breite sind es 10,5 kg. Diesen Unterschied beim Gewicht spürt jeder Fahrende. Ist einfach ein Gewinn fürs Fahrwerk. Obwohl das Gewicht wohl ehr in der Mitte nach Außen über die dünneren Speichen erzielt wird. Bei 10,5 Zoll Breite kommen 300 g dazu.
Also obwohl das Gewicht nur innen eingespart wird und der Reifen ein gleiches und das Felgenbett wohl ein ähnliches Gewicht hat, ist die Verbesserung deutlich zu spüren. Also ist die Reduzierung des Gewichts maßgeblich.
Beispiel Model 3:
Edelweiss 19 Zoll mit Michelin CUP 2 255 18,80 kg
Edelweiss 20 Zoll mit Conti SportContact 7 245 19,30 kg
Trotz der breiten Reifen bleiben von den 1 kg leichteren Felgen noch 800 g übrig. Hier ist es natürlich schwierig, weil der CUP 2 auf einem anderen Gripp Level ist. Nur grundsätzlich gilt im Motorsport die Regel je kleiner die Felge desto besser. Weil weniger Gewicht immer besser ist. So nimmt man ehr auch bei der Bremse 368x35mm anstelle von 380x35mm Bremsscheiben, weil bei der 368 mm noch 18 Zoll Felgen passen.
Für den Alltag kann man natürlich schöne große Felgen fahren und mit den dynamischen und Verbrauchsnachteilen leben. Über Geschmack kann man eh nicht streiten und so mag ich mein 19 Zoll Felgen. Für Spaß habe ich noch so ein dezentes Model 3. ![]()
Noch mal… wir sprechen hier von 2 verschiedenen Dingen. Das eine ist das Gewicht an sich. Keine Frage, wenn das sinkt, ist das super fürs Fahrverhalten. Da bin ich 100% bei Dir.
Wenn aber z.B. das Gewicht gleich bleibt, die Gewichtsverteilung sich aber mehr zum Felgenrand verändert, so ist das nicht optimal, weil das Einfluß auf die Zentripedal-Kräfte hat.
Kannst Du ganz einfach selber ausprobieren wie gesagt: Nimm ne Fahrradfelge, Klebe 2 Gewichte mit ca. 200 - 300g gegenüberliegend mal direkt an der Radnabe an, bringe das Rad in Rotation und ahme Lenkbewegungen um die Lenks und die Quer-Achse nach. Dann mach das Gleiche aber mit den Gewichten außen an der Felge und schau was passiert.
So - und nu zurück zum Thema… ![]()
Das eine ist die ungefederte Masse, da ist maßgeblich das Gewicht vom Rad. Bei der rotierenden Masse kommt es drauf an wie das Gewicht am Rad verteilt ist. Je weiter außen die Masse um so höher der Beschleunigungswiderstand.
Hast du auch ein Bild in Fahrhöhe?
Zurück zum Thema? Gehört Dynamik nicht zum Tuning? Dann bleibe ich lieber in meinem Faden.



