Model Y LR RWD kaufen oder nicht?

Habe einen 2024er MY SR. Wenn es nicht der SR mit dem LFP wäre, wäre es für mich wohl der LR AWD. Die 3.000 Euro mehr (im Vergleich zum LR RWD) würde ich dann in Kauf nehmen. Aber insgesamt ist der SR für mich die beste Wahl (finanziell und praktisch gesehen).

Selbst für den gleichen Preis würde ich das LR nicht nehmen. Beim BYD Akku muss man auf nichts achten.

Bin überzeugter SR-Fahrer. > 30 Tkm p.a.

Unsere Stammlangstrecke sind ca. 400 km. Wenn wir diese nicht nur 10 bis 15 Mal sondern deutlich öfter pro Jahr fahren müssten, wäre der LR RWD allerdings reizvoll.

Für Strecken darüber hinaus ist der SR aufgrund der Ladegeschwindigkeit bis 80% wiederum kein Problem.

LFP-Akkus haben ja auch noch weitere Vorteile

Schaffst du die 400km Strecke nicht mit dem SR?
Wenn ich nach Kassel düse häng ich mich meist hinter nen LKW, habe dadurch etwa 15 min mehr Fahrzeit aber schaffe locker 500km.
Durchschnitts geschw. Hinter nem LKW ist halt auch relativ hoch, weil man nie ausgebremst wird.
Mir ist die Zeit aber auch nicht so ultra wichtig, günstiger anzukommen da schon eher um ehrlich zu sein.

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Ich hatte mir letztes Jahr für die 784km Urlaubsfahrt bei Sixt einen Y Longrange ausgeliehen und bin dieses Jahr die gleiche Strecke mit meinem Y SR mit BYD Akku gefahren. Man liest hier ja des öfteren „der SR ist auf Langstrecke genauso gut wie der LR“, aber es war für mich ganz was anderes das selbst Mal zu erleben. Ich bin die 784km Strecke inklusive Lade-/Pinkelpausen in insgesamt 7:45 Stunden gefahren, der reine Wahnsinn wie der BYD Akku lädt und der Y sich auf Langstrecke mit Familie fährt. Einmal hatte ich das Toilettenhäuschen noch nicht mal erreicht (Aussteigen mit Familie dauert etwas länger), da hat die Tesla App schon gebimmelt „auf geht’s, ich wäre soweit zur Weiterfahrt“ :slight_smile:
Hab leider keine Aufzeichnungen mehr vom letzten Jahr, gefühlt war es aber keinesfalls schneller (der Longrange Akku hat bei mir nicht besonders schnell geladen da ich etwas zu früh angesteckt und etwas zuviel geladen hab).
Ich hab wirklich lange überlegt ob ich den Aufpreis bezahlen soll denn die Beschleunigung war schon der Hammer, aber rein für die Urlaubsfahrt würd ich nix anderes wollen als den SR mit BYD Akku.

Der Longrange Akku hat mich zu sehr an den Akku vom ID3 erinnert, bei den Youtuberrn die mit warmen Akku bei 3% angesteckt haben lädt er beeindruckend, hab ich dagegen selbst bei 12°C Außentemperatur und 23% SOC angesteckt (nächste CCS wäre zu weit weg gewesen), dann hat der ID3 mit erschreckenden 48kW geladen

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Du hast den fahrspass vergessen. LR mit Boost macht einfach viel mehr Spaß als SR und zwar jeden Tag :slight_smile:

Weiter kommt er auch. Vor allem im Winter bei minusgeraden und nicht vorkonditioniert will ich nie wieder einen LFP und freue mich im Winter jedes mal über die Ladekurve des NMC Akkus. Der LR ist einfach unkompliziert und wo man beim SR evtl. noch nen zusätzlichen Ladestopp einlegen muss kommt man mit dem LR mit 2x laden entspannt 1.000km weit ohne reichweitenangst

PS: mit <30% würde ich niemals auch nur in die Nähe einer ladestation fahren. Da kommt man ja locker noch 100-150km weit :slight_smile:

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Extra umsteigen würde ich nicht. Als Neuwagenkäufer würde ich das Y LR RWD allerdings in Betracht ziehen, wenn ich häufiger Strecken fahre, die ich dann ohne Zwischenladung schaffe.

Beispiel: Ich habe einen der ersten (und wenigen) Model 3 LR RWD aus 5/2019. Damals hatte ich sowieso höchstens die Wahl einen AWD zu nehmen, den ich nicht brauchte/wollte. Aber selbst heute muss ich sagen: Es ist schon angenehm, (Rund-)Strecken bis um die 450 km ohne Zwischenladen absolvieren zu können, wenn’s sein muss oder anderweitig passt. Zu Hause laden ist am schönsten :slight_smile:

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Ich stimme dir in allen Punkten zu 100% zu, warum? Für „uns“ Vielfahrer - ich fahre zw. 40ig bis 50ig tsd km pro Jahr - ist der LR RWD ein Segen und kein „Anfängerauto“! Bin vom 1000km Diesel auf Tesla umgestiegen, weil ich eben auch den ökologischen Fußabdruck im Auge hatte. Und der gelingt mit dem LR-SR jedenfalls deutlich besser, als mit jedem Verbrenner-Stinker! Und wenn ich in der Früh mit 100% (Wallbox in Garage) losfahren kann, erspare ich mir während des Tages schon einiges, wenn nicht alles, an außwärtigem Laden! Vor allem die anderen, als die Tesla SuCs, sind oftmals unbrauchbar!

LG

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Der Wochenendausflug ohne Zwischenladen kann mit den LG Batterien halt länger sein. Ist für mich wichtig. Brauche kaum Supercharger. Mit den SR Varianten würde ich mich eher eingeschränkt fühen. Ich mache lieber Rast wo es schön ist oder gut schmeckt als wo ich laden kann.

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Im Lauf der Zeit spare ich mir einen Teil des höheren LR Kaufpreises über niedrigere Stromkosten wieder ein. Ich muss weniger auswärts laden und zuhause ist der Strom viel billiger.

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Umsteigen würde ich nicht, da ich sehr zufrieden mit dem SR BYD bin.
Selbst der Verbrauch mit Fahrradträger ist in meinen Augen fantastisch.

Da ich in der Arbeit laden kann (auch auf 100%) würde ich allerdings paar € sparen, da ich auch über lange Wochenenden kommen würde ohne extern zu laden.

Auch da es vereinzelt ja solche Ladesäulen mit Pauschalpreis gibt an denen Vollladen z.B. 15€ kostet würde man mit dem LR RWD ein paar Cent pro kWh sparen können im Vergleich zum SR.

Ich finde den Preis aber aktuell bei beiden Modellen, im Vergleich zu 2023, zu hoch und würde erst bei unter 40 k€ einen weißen SR und unter 44 k€ einen weißen LR kaufen, wenn jetzt aktuell ein Kauf anzustehen würde.

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In der Aussage sind gleich mehrer Fehler bzw. falsche Annahmen.

  1. Man muss den Akku keineswegs ständig zwischen 20 und 80 % halten, aber darauf wurde ja hier auch schon eingegangen. Ich lade meinen MY LR häufig auf 100% (per App mit Timer) da ich recht viel Langstrecken fahre, wo ich dann ganz ohne Ladestopp auskomme.
  2. Es sind nicht 5,9 sondern 5,0 sec. von 0 auf 100 km/h. Das hat auch nichts mit Ego zu tun.
  3. Ich habe auf Langstrecken noch nie das Problem gehabt, dass der NMC-Akku zu langsam lädt. Wenn ich im einstelligen SoC an den SUC gehe, hat der das Ladeziel meist erreicht, bevor ich mit meiner Pinkel- und Kaffeepause fertig bin.

Es kann ja jeder gerne nach seinen Vorlieben fahren, es als Anfänger- oder Einsteigerauto zu deklarieren ist aber schon etwas despektierlich.
Im Prinzip ist es ganz einfach: Entweder ist dir die Kombination aus mehr Reichweite, Allrad und besserer Beschleunigung den Mehrpreis wert oder nicht. Punkt!

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Ich denke die Bezeichnung Anfängerauto falsch zu verstehen bedarf schon etwas Übung :).

Gemeint ist doch hier der Umsteiger der sein erstes E-Auto kauft und mit E-Mobilität anfängt. Da ist die erste Frage immer nach der Reichweite und die unnötigen Bedenken aus Unerfahrenheit und wegen der ganzen Scheißhausparolen. Da greift man natürlich gerne zum LR!

Egal was für ein Akku verbaut ist:

  • 100% oder 0% für längere Zeit mögen die nicht.
  • Der übliche „Sweetspot“ liegt bei 20-80%. Manche grenzen das sogar auf 40-60% ein.
  • Der Akku will bewegt werden.

Die wichtigsten Dinge regelt das BMS und die Akkuheizung und Akkukühlung.

Ein LFP ist robuster als andere aber die regelmäßige Ladung auf 100% dient der Kalibrierung des BMS’s und nicht weil der Akku das so geil findet!

Ich habe mich bewusst für den SR entschieden und ja ich bereue es keine Sekunde, im Gegenteil und das obwohl ich auch mal einen Wohnwagen ziehe. Der SR hat alles was ich benötige und macht mich zufrieden. Mehr geht immer wenn man möchte!

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Ist halt das deutlich schnellere Auto.
Deshalb würde ich eher den SR als Anfängerauto bezeichnen, da werden die Leute nicht so überfordert mit der Leistung :wink:

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Nein, gleiche Endgeschwindigkeit aber bei der Beschleunigung 1 Sekunde schneller um genau zu sein.

Wenn ich langsam beschleunigen will, kauf ich mir einen Verbrenner, keinen SR.

Warum hab ich das Model Y gewählt? Mit einem großen neuen Auto von 0 auf 100 in 5 s und das um 50 k. Wo gibt es das sonst?

LR AWD: schnell, grün und ökonomisch auf den Punkt gebracht. LR RWD: nicht weit daneben.

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Ich finde es gut, dass Tesla die Modellreihe um das LR RWD erweitert hat. Viele werden die zusätzliche Reichweite zu schätzen wissen. Ich denke da bspw. an Pendler die in der Arbeit nicht laden können und sich nach dem Arbeitstag gerne einen (auch kurzen) Ladestop sparen möchten.

Persönlich bin ich äußerst zufrieden mit meinem Model Y SR und seinem BYD-Akku. Die Ladezeit ist beeindruckend schnell, fast unabhängig vom SOC. Auch im Winter war ich sehr zufrieden.
Daher könnte die geringere Akkukapazität auf langen Reisen nur beim ersten Ladestopp relevant sein. Danach ist entscheidend, wie viel bei den folgenden Ladepausen hinzugefügt wird.

Jedenfalls bin ich mit meinem SR ohne Probleme nach Athen gekommen… und wieder zurück.

Und noch etwas muss ich erwähnen: Die Beschleunigung des SR ist super; besonders die Elastizität. Vielleicht bin ich mit Mitte 40 schon zu alt. Aber 6,9 Sekunden waren vor nicht allzu langer Zeit nur leistungsstärkeren Fahrzeugen vorbehalten. Will sagen, man fühlt sich keinesfalls untermotorisiert, auch wenn der „Punch“ vom Stand weg eher komfortabel anmutet. Aber sobald man ins Rollen gekommen ist, geht es sehr zügig voran.

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Ja danke vielmals, dann kann man mit dem Thema weitermachen. Es geht um den Vergleich SR und LR RWD. Erst lesen, verstehen und dann kommentieren. Deinen ganzen letzten Post haben nichts mit dem Thema zu tun. Wenn du wenigstens die Grösse hättest, deinen Fehler einzugestehen.

Für die Verbrenner Umsteiger kann man den RWD schon als Anfängerauto zum Einstieg in die E-Mobilität bezeichnen. Man hört ja oft die fehlende Reichweite als Grund nicht umzusteigen zu wollen. Obwohl der SR für die meisten eine ausreichende Reichweite bietet.

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Hat der LR RWD die Möglichkeit einen Beschleunigungsboost dazu zukaufen? Wie ist das beim Model 3 LR RWD?