Abholbericht
Wie erwähnt, konnte ich heute auch mein erstes MIG MYLR in Weiterstadt abholen.
Sowohl der Parkplatz, wie auch die Halle, sind voll mit schwarzen und weißen XP7er MYLR und MYP. Dennoch war neben mir nur eine weitere Abholung.
Der Wagen war diesmal gut aufbereitet und hing noch an der Wallbox. Übergabe war mit 50% SoC und 2,5km auf der Uhr.
!Als relevanten Mangel konnte ich erst mal nur die schlecht fluchtende Fahrertür ausmachen. Das lässt sich aber einstellen und ist kein Drama.
Die Kameras in den Kotflügeln sind bei den MIG Modellen etwas lockerer als ich es von den MIC Fahrzeugen kenne. Das wollte ich erst melden, aber das Spiel war bei anderen Fahrzeugen vor Ort genau so groß. Werde ich aber weiter beobachten, denn lockere Kameras waren früher schon mal ein Problem.
Der Wagen läuft noch mit einer Auslieferungssoftware:
Noch vor Ort habe ich mal den Tester angehängt:
- 77,5kWh bei Auslieferung. Dieser Wert wird nach einigen Ladezyklen noch weiter ansteigen.
- 10mV Cell Imbalance. Dieser Wert wird in kurzer Zeit auf 4mV absinken.
- Geladen: 35kWh DC und 5kWh AC.
Erste Eindrücke von jemandem der über mehrere Monate ein MIC Q3/2021er MYLR als Testwagen hatte und seit Q1/2022 ein eigenes MIC MYLR besitzt.
- Ich mochte die alten Sitze, aber die in Deutschland verbauten gefallen mir definitiv besser. Ein guter Mix aus Seitenhalt, Support, straff und doch an den richtigen Stellen weich (z.B. Kopfstütze).
- Das Fahrwerk fühlt sich „Deutscher“ an. Etwas weicher und gedämmter. Der ganze Wagen fühlt sich dadurch erwachsener an.
- Allgemein sind die Fahr-/Abrollgeräusche besser gedämmt, aber ich meine dass die Windgeräusche etwas mehr als bei unserem Q1/2022er sind.
- Wie jeder bisherige Tesla, muss die Spur noch mal vermessen werden, denn er zieht leicht nach rechts. Auch die Räder müssen noch mal nachgewuchtet werden, denn es ist ein leichtes Zittern zu verspüren. Das gehört für mich schon fast zum Übernahme-Ritual…
- Der Vision-based Autopilot nervt mich jetzt schon. Limit bei 140km/h und die Lichtautomatik haben mich eben schon mehrfach geärgert. Das grundsätzliche Handling wirkte erst mal gleich, wie unsere Radar Fahrzeuge. Bin aber auch nur 80km gefahren.
- Im Inneren des Armaturenbretts müssen einige Änderungen stattgefunden haben (evtl der V23er Center Cross Beam, denn mein Teslatab lässt sich mit dem aktuellen Mount nicht mehr montieren. Wir sind dran eine neue Version für die Made in Germany Modelle zu entwickeln.
- Wenn morgen noch was beim Aufbereiter auffällt, dann füge ich das hier zu…
Nachtrag
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Auch mein Aufbereiter konnte nur einen einzigen kleinen Lackpickel auf der Heckklappe finden. Er gibt dem GF4 Lack eine glatte zwei.
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Für die Keramik-Applikation ist laut ihm gerade nicht das richtige Klima, deshalb haben wir nur ein wenig an der Optik gebastelt.
- kürzere Mudflaps, mit den originalen setzt man ständig auf.
- 3D Kennzeichen geklebt.
- Hinten Chrome delete und TESLA Schriftzug drauf.
- Logo vorne Plastidip getunkt.
- Radkappen runter und Nabenlogos rein.
- So kann er bleiben

Neben dem geänderten Armaturenbrett, ist noch aufgefallen, dass die Kennzeichenhalter hinten jetzt nicht nur geschraubt, sondern auch geklebt sind!












