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Model 3 und Rost

Hallo,
folgendes interessante Video zum Thema Model 3 und Rost möchte ich euch nicht vorenthalten:
youtube.com/watch?v=kF3RolG … gest-vrecs

Wie seht ihr das? Werdet ihr eine Versiegelung machen lassen?

1 Like

Ich finde das leider nicht so toll.
Dann sollen sie das M3 halt für 35300 Dollar verkaufen, dafür mit einer vernünftigen Versiegelung…
Vielleicht haben wir ja Glück und die Versiegelung wird noch ab Werk eingeführt.

Ja. Habe ich auch gesehen. Ich bin da sehr enttäuscht, wenn sich das so bewahrheiten sollte. Ich schätze mal, dass viele in unserer Region dann stornieren. Hier MUSS Tesla sofort reagieren bzw. Stellung dazu nehmen.

Fragen, die sich mir stellen:

  1. Welchen Rostschutz hat das Model 3 überhaupt?
  2. Gibt es Unterschiede zu den späteren Model 3?
  3. Wird sich die EU Variante unterscheiden?
  4. Hat das Problem in USA / Kanada noch keiner bemerkt?
  5. Ist eine nachträgliche Hohlraumversiegelung gleichwertig zu einer ab Werk? Oder fehlt da noch mehr, das gar nicht nachzurüsten geht?
  6. Was kostet so eine nachträgliche Versiegelung? Gewichtserhöhung? Zulassung? Muss man dazu Löcher in die Karosserie bohren?
    Hat das Model 3 auch keinen Unterbodemschutz? Z.B. in den Radkästen?

Ein 35000 - 50000 EUR Auto, das nach 3 Jahren wegrostet wir ein Flop.

Wer sagt denn, dass Europa-Modelle keine Versiegelung erhalten?
Immer diese Panikmache …
Einfach mal abwarten, aufregen kann man sich dann immer noch :wink:

Gruß Peter

Wie sieht es denn als Unterscheid beim Model S/X aus?
Korrosionsschutz in Europa anders als in US?
Überhaupt Korrosionsschutz beim Model S/X?

Nein, das Argument Aluminium zieht überhaupt nicht, das „rostet“ (Oxidiert) ja noch viel schlimmer als Stahl, wenn es mit Streusalz in Verbindung kommt. Durch den Alltagsbetrieb kommen durch kleinen Steinschlag der Räder Öffnungen in die Lackierung. Deshalb ja die gummiartige Beschichtung in den Radhäusern. Gibt es das beim Model S/X nicht?

Also ich kann mir ernsthaft nicht vorstellen, dass die Kisten ohne Versiegelung zu uns kommen. Warten wir es ab.

Ein sehr wichtiges Thema zu dem es hoffentlich bald mehr Infos gibt.
Das fehlen von Hohlraumversiegelung allein sagt aber zum Glück rein gar nichts aus. Wenn das Blech verzinkt und vernünftig lackiert ist, braucht es das auch nicht.
Um die großen Seen hat die USA auch ein sehr „rostfreundliches“ Klima inklusive viel Salz auf den Straßen. Aber vor Ablauf von 3 Jahren wird man natürlich auch wenn das M3 eine pfuschige Rostvorsorge hat, nichts vernehmen können.
Wieder mal so ein Thema wo man halt einfach Vertrauen in den Hersteller haben muss. Zumindest der Logik nach zur Strategie von Tesla würde es überhaupt nicht passen keine gute Rostvorsorge zu haben.

Nachträglich ist eine Hohlraumversiegelung durchaus möglich, ohne viel Aufwand.
Räder runter, Radhausabdeckungen raus und mit Hohlraumwachs (Spraydose) alles was Stahl ist, Kotflügel, Seitenteile hinten, Schweller usw. innen und unten reichlich einsprühen. Unsere Hersteller sind da auch so Sparsam das sie es eigentlich gleich weglassen können.
Die Alutüren braucht man nicht von innen Versiegeln, wird bei Mercedes, BMW und der gleichen auch nicht gemacht.Bei Stahltüren allerdings schon.

Es ist also bei Jedem Neuwagen aller Hersteller den man selbst bis zum Ende fahren möchte empfehlenswert.
Wird eigentlich nie gemacht da fast keiner sein Auto so lange fahren will. Sonst würden die älteren BMWs und Audis usw auch nicht so rosten.

wenn etwas so schnell unter Zeitdruck Entwickelt wird, dann kann man berechtigter weise kein großes Vertrauen entwickeln.

Das ist jetzt kein Rostproblem, zeigt aber die nicht zu berechenbaren Folgen.
VW hatte ein massives Problem mit ablaufenden gefrierenden Wasser.
autobild.de/artikel/kaeltesc … 19985.html

Golf 7 Besitzer sind auch über den Rostschutz enttäuscht.
motor-talk.de/forum/unterbo … 38057.html

Was mich besonders interessiert ist der Wasserablauf unter der Windschutzscheibe.
Bei der Frunk Demontage und den anderen Videos kann man erkennen, das das
ablaufende Wasser Richtung Domlager, an der hinter Seite abfliest.
Also dort wo der ABS Block angebracht ist.
Dieser ist jedoch mit etwas Abstand zum Radhaus montiert.
Vielleicht sollte Ove das mal testen um zu sehen welchen Weg das Wasser nimmt
und Radschale abmontieren. Der ist doch neugierig genug, um so was zu machen :smiley:

Keine Ahnung wie es im Jahr 2017/2018 ist, aber ein Model S aus 2015/2016 hat keine Hohlraumversiegelung. Damit meine ich ausgelieferte Fahrzeuge in Deutschland.

Gibt es deswegen Probleme, oder ist diese auf Grund der Materialien nicht nötig?

wer weiß, ob hier verzinktes stahlblech benutzt wird?
dass ist’s durch das zink bereits rostgeschützt.

Hier wird ja fast so getan als ob Tesla nicht wüsste das es Orte gibt in denen Schnee, Salz oder Feuchtigkeit häufiger vorkommen als in Kalifornien. Norwegen ist für Tesla einer der stärksten Märkte. Da wird man wohl kaum das Risiko eingehen, dass die ganze Flotte durchrostet. Ich vermute mal das jetzt schon rostfreie Stähle verbaut sind.

In meinen Augen ein clickbait, mehr nicht.
Wer mal bei anderen modernen Autos genau guckt, wird nicht mehr die etlichen Kilo an Wachs finden, die man in der '80-'90er Jahren verwendet hat. Wenn die Autos dann Gammeln sollten, ganz sicher nicht mehr an den Radhäusern.

Da bin ich mir auch ziemlich sicher, daß das Model 3 hier nicht ohne Versigelung der Hohlräume kommen wird.

Als wir 2014 unser Model S neu hatten, hatte ich ziemlich viel Sorgen wegen der Aluminium Korrosion im Zusammenhang mit verzinkten Stahlschrauben, da ich da bei unseren Booten schon sehr negative Erfahrungen gemacht habe. Alles unbegründet: Unser Model S läuft trotz dreier extremer Salz-Winter jetzt im Ruhrgebiet etwas gemäßigter ohne bemerkenswerte Korrosion. Unser jetziges Model X ist diesen Winter durch die Salz-Hölle gefahren (sieht leider auch so aus.) Es muss Korrosionsschutz angewandt werden, sonst wären die Autos schon angegammelt. Ähnlich wird’s beim Model 3 sein, macht euch nicht zu viele Gedanken :slight_smile:

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil :wink:
Meine alten Kisten waren in den Radhäuser mit dem „Gummischutzfilm“ besprüht… direkt aufs Blech.
Bin gerade einmal die Straße hoch und runter gelaufen -> Alle moderneren Fahrzeuge haben volle Konststoffverkleidungen in den Radhäusern. Also scheint das wohl Stand der Technik zu sein.

Bei der Radschalenverkleidung wird meistens bei den Kleinwagen hinten gespart.
So gesehen am VW Up oder Yaris (2018)

Zum Farbauftrag bzw Korrosionsschutz.
Das Model 3 von Ove und Ralf ist vom Dez 2017 gefertigt wurden.
Das haben sie jedenfalls gesagt.
Der Weiße 3 ist meiner Meinung nach mit einer dickeren Schicht Farbe versehen.
Ein paar Detailbilder habe ich auch noch angefügt.
Da können schon mal bis zu drei Bleche aufeinander liegen und sollten
für eine lange Nutzung besser behandelt werden.

Die Feuchtigkeit unterwandert die Bleche, weil sie nicht versiegelt sind.





Wenn aber jemand ein Auto in CA bekommt und nicht in anderen Bundesstaaten fahren kann wäre ja echt nichts.
Vielleicht haben die eine andere Idee und eine Spannung an die Karosserie gelegt. Das könnte vielleicht helfen und ist billiger.

Ich würde da Tesla nicht unterschätzen.

Meinst du an den Alu/Stahlübergängen?