Hallo zusammen,
wie an anderer Stelle schon ausgeführt: die EVU genehmigen sich einen zulässigen Spannungshub bei den 230 V, der die beschriebenen 4 % signifikant überschreitet. Generell gilt: M3 sollte laden, und sollte sich um +/- 10 % Eingangsspannungsschwankungen keinen Kopf machen - das Model S hat gezeigt, dass das im Allgemeinen völlig problemlos funktioniert. Und ± 10 % sind in Deutschland zulässig und müssen von den Geräten „gekonnt“ werden. Also 207 Veff bis 253 Veff.
Von daher : Tesla soll seine Hausaufgaben machen. Das ist das eigentliche Problem. Die Diskussion um Kabelquerschnitte, die hier immer wieder geführt wird, ist mehr als müßig. Die Waschmaschine, die Geschirrspülmaschine, der Trockner, der Herd - alles funktioniert, auch gleichzeitig, aber das Model 3 zickt beim Laden.
Siehe auch hier und da.
Tesla hat vielleicht anstelle von praktischem Menschenverstand Programmierer auf die Problematik losgelassen
. Wenn die Verteilerstation weiter weg ist, so können schon ganz nette Schwankungen in der Netzspannung zustande kommen. Das sollte aber prinzipiell mal nicht weh tun.
In USA dürfte die Problematik aufgrund der kleinen Spannungen und damit noch größeren Ströme eigentlich verschärft sein - ein weiterer Grund, warum diese Abhängigkeiten beim M3 nicht so recht nachvollziehbar sind.
My 2 cents,
Grüße
Dieter