Model 3 - Fahrerassistenzsysteme standesgemäß für die Mittelklasse?

Das Tesla Model 3 ist das erste Mittelklasse-Fahrzeug, das ich besitze. Nach bisherigen Erfahrungen ist der Tempomat nicht in der Lage konstant eine Geschwindigkeit zu halten. ACC ist nicht in der Lage bei konstanter Geschwindigkeit einen konstanten Abstand zu halten. Der Spurhalteassistent an sich scheint ganz gut zu sein, wird aber mit den vorherigen beiden Punkten sinnlos. Die Schildererkennung grenzt an grobe Fahrlässigkeit und der Regensensor funktioniert nur zuverlässig, wenn es hell ist.

Damit dürfte das Model 3 entgegen der allgemeinen Wahrnehmung in Deutschland bzgl. Fahrerassistenzsystemen wohl das schlechteste Fahrzeug in der Mittelklasse sein.

Wie toll Assistenzsysteme in anderen Ländern funktionieren, interessiert mich als deutscher Endkunde nicht. Mir ist es mittlerweile peinlich, dass ich bei der Schilderung von Erfahrungen zum Model 3 immer direkt den niedrigen Kaufpreis erwähnen muss, um die Fehlfunktionen zu relativieren. Und aktuell starten die Preise bei ca. 45.000€ nach Abzug der Prämie, das Argument zieht also nicht mehr.

Täusche ich mich?

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Wenn ich das Glas als halb leer bezeichne muss ich deine Frage mit JA beantworten.

Es gibt eine Sache die wirklich schlecht ist und das ist der Tempomat. Egal ob Schilderkennung, Stop and Go Verkehr (ruckelig) und so weiter.

Spurerkennung, Hinderniserkennung und Notbremsassistenten sind best in Class

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Nein tust du nicht, ich hatte vorher einen Audi und in den ersten 2 Wochen nachdem ich auf mein M3P gewechselt bin, hat der „Autopilot“ mindestens 3 mal versucht mich umzubringen! :joy:
Ich bin vorher beim Audi auch immer mit allen Assistenzsystemen gefahren wenn es möglich war und da ist sowas in 7 Jahren NIE passiert. Es kann dir schonmal auf einer Landstraße passieren, dass der Autopilot einen Feldweg für die Spur hält und dann veruscht dich mit 100 in den Graben zu lenken.
Man gewöhnt sich aber irgendwann dran und weiß, wann man den „Autopilot“ besser aus lässt. :smiley:

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Ich glaube das hier etwas vergessen wird, es ist ein abstandsabhängiger Tempomat, dieses würde vielleicht die „Probleme“ welche hier angesprochen werden vielleicht erklären zumindest kenn ich kein Produkt beim Wolfburger welches beim Abstand nicht das gleiche Problem hat, wenn genug Leistung vorhanden ist :wink:

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Ich muss ehrlich dazu sagen das ich auf einer Landstraße oder Freilandstraße den FSD nicht benutze, das sagt mir halt meine Erfahrung das dies noch nicht einwandfrei funktioniert, es gibt leider bei diesen Funktionen noch zu viele „Köche“ die den Brei verderben, sei es jetzt der Gesetzgeber oder der amerikanische Programmierer der mit den Straßen in good old europe überhaupt nix anfangen kann.

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Ich bin vorher einen GLE und Golf gefahren. Beide mit adaptiven Tempomat. Gerade den GLE konnte man im Stop and Go Verkehr in die Tonne gekloppen. Es ploppte zwar schön die Meldung „Traffic Assist On“ auf, der Wagen beschleunigte aber immer zu stark, um anschließend direkt wieder zu bremsen (ähnlich Tesla bei zu kleiner Abstandsstufe).

Der Golf mit seinem ACC war da um Welten besser. Hier macht es wirklich Spaß im Stau den Abstandstempomaten zu aktivieren und sich zu entspannen. Flüßige Lastwechsel und entspannte Beschleunigungen.

Der Tesla fährt nur auf hoher Abstandsstufe entspannt im Stau. In der Stadt hält er zu großen Abstand zum Hintermann und fährt zu spät von selbst los (was jedoch der Golf gar nicht er kann, dem muss man das anfahren signalisieren).

Auf der Autobahn und Landstraße jedoch sehe ich den Tesla bisher ganz vorne mit dabei. Trotzdem wünschte ich mir manchmal eine Menüfunktion, um den Tempomat „dumm“ zu schalten.

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Leider alles zutreffend… Mein aktueller Mach-E kann das alles viel besser + komfortabler + praktischer als ein M3. Effizienz, Bedienung und Preis sind aktuell bei Tesla aber immerhin ein Stück besser…das Gesamtpaket trotz der verhummsten Fahrhilfen irgendwie besser.

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für die „dummen“ Europäer :wink: halt auch für mich

Quatsch, warum schon wieder so eine Schwarz/Weiß Aussage. Der Tesla kann viel mehr Variablen in seine Assistenzsysteme mit einbeziehen. Technisch ist Tesla auf einem anderen Lebel.

Nur die Schilderkennung geht halt irgendwie nicht.

Aber das ist ja eigentlich egal, wenn das Ergebnis dann am Ende bei den Anderen besser ist!

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Kein Quatsch, seid einiger Zeit machen andere das in Europa besser, Punkt. Das ist meinerseits persönliche Erfahrung. Das Auto insgesamt ist aber dennoch super…ganz ohne Zweifel. Irgendwann gibt es ja vielleicht auch wirklich mal ein Update über Software.

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Bei meinem ist nur die Schildererkennung Mist, alles andere funktioniert top

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Von der Software, der Tiefe der AI Modelle, der durchgeführten Rechenoperationen, sowie der Fähigkeit des Chips selber ist Tesla Jahre voraus.

Das man daraus in Europa aktuell wenig macht, steht außer Frage.

Kein einziges Auto kann z.B. wie der Tesla komplett ohne Spurmarkierungen weiter fahren. Kein anderes Auto kann dynamisch (nicht nur als Feature basierend auf der Navikarte) in Kurven bremsen um sie innerhalb der Systemgrenzen noch fahren zu können.
Alle anderen Systeme schalten in den o.g. Szenarien einfach ab.

Als normaler Nutzer mag man den Eindruck bekommen, dass andere Hersteller als Gesamtsystem besser funktionieren. Auf der technischen Ebene sind es weiterhin Welten.

Gerade deswegen ist es ja so schade, dass Tesla den Autopiloten in Europa so hängen lässt.

Was technisch möglich ist, sieht man in den USA - kein anderer Autohersteller kommt da annähernd ran.

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Ich kann das nicht bestätigen…hält korrekt den Abstand und hat meiner Meinung nach den besten Spurhalteassistent der Mittelklasse - um im Jargon der gewählten Überschrift zu bleiben.

Lange Autobahnfahrten kann ich mir nicht mehr ohne das System vorstellen und Konkurrenzsysteme finde ich - abgesehen von der Schildererkennung, für die ich immer noch Hoffnung habe - bei weitem nicht so gut und entlastend (ja, die fahre ich auch regelmäßig noch).

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Meine Prognose ist allerdings, dass dieses Thema hier im Hauen und Stechen enden wird…es sind doch alle Diskussionen dazu schon geführt worden, ein Großteil ist eben auch subjektive Wahrnehmung bzw. persönliche Vorlieben.

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Nur aus der Ford Ecke beantwortet… der Focus ST war auch nicht in der Lage die Spur zu halten und der ACC war nicht wirklich der Weisheit letzter Schluss.
Erfahrungen mit dem MachE System sehe ich eher positiv… der „Autopilot“ beim eFord ist definitiv besser gemacht.
Immer gesehen im Basis System, da Ford keine Zusatz Optionen bietet.
Ich komme mit dem Tesla klar … aber ja es ist ein Auto das ich fahren muss und nicht die Systeme! Da ist noch ein langer Weg bis dahin.

@anon90287395 und @wuzy eure BMW Beiträge sind im OT Bereich zu finden.
Eröffnet doch bitte im entsprechenden Foren Bereich euer Thema oder diskutiert im ot Bericht weiter. Danke.

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Ich habe bisher noch keinem Assistenzsystem vertraut, das direkt ins Fahren eingreift. Selbst im Stop & Go habe ich jedes Mal Angst, dass irgendein Sensor oder eine Software versagt und ich auffahre und bin dann fast aufmerksamer, als wenn ich ohne Assistenz fahre.

Auch beim Tesla habe ich das bisher nicht entspannt genutzt, da ich der Technik (auch bei meinem VW vorher) nicht traue. Vermutlich müssen wir noch 30-40 Jahre warten, bis ein Auto tatsächlich autonom fährt, mit weniger Fehlern als ein Mensch sie machen würde :slight_smile: Daher bin ich den vielen freiwilligen Testern immer sehr dankbar.

Für das Model 3 habe ich mich entschieden, weil es ein hübsches und (zumindest vor 6 Monaten) günstiges E-Auto ist.

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Ich fahre ausschließlich auf höchster Abstandsstufe, alles andere geht viel zu dicht ran. Auf der Autobahn ist es trotzdem komisch, manchmal bei 120 Abstand ok, dann bei 135 beim mitschwimmen wird der Abstand schon recht kurz und ich würde ihn auf jeden Fall größer halten.

Die ACCs im VW machen das besser, hat auch keine Phantombremsungen.

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