Das „Problem“ ist, ich will die Module quer nutzen, d.h. die sind dann 2,05 m lang, das Auto mit eingeklappten Spiegeln: 1,98 m. D.h. mit querliegendem Modul kann sicher nicht. Man muss schon den Modul lägst auf den Dachträger legen. Das ist die Idee von Reddit schon besser.
Allein deswegen braucht man da richtig viele Stellmotoren, also doch lieber manuell
Aber interessante Idee
Bei den Kabel habe ich folgendes gedacht (wenn die Akkubox doch nicht unter dem Auto liegen wird:
Entweder im Frunk, dann kann man die Kabel durch die Dichtung in Richtung Windschutzscheibe Ausführen. Hier muss man aufpassen, dass man den Lack nicht zerkratz und so wäre die Verkabelung beim Fahren nicht möglich.
Eine andere Variante ist: es gibt Lüftungsgitter hinter der Stoßstange hinten (rot markiert)
Da könnte man AC Leitung durchziehen und sogar eine Campingsteckdose hinter der Öffnung der AHK platzieren.
PV Kabel Kabel evtl. durch die Dichtung zum Kofferraum. Man müsste nur schauen, dass die nicht gequetscht werden. oder auch durch diese Gitter nach hinten und dann von Außen PV anschließen. Da muss aber auch auf Lackgeachtet werden.
Alternativ, es gibt doch spezielle „Schloss Ösen“ oder wie die heißen, damit der Kofferraum etwas offen bleibt. Wäre auch eine Idee und sollte auch beim Regen OK sein, aber nicht perfekt.
Ich mag die Idee mit dem hinterem Fenster nicht so richtig. Denn so ist das Auto praktisch offen und wenn es mal regnet…
Bzgl. Typ2: man kann UMC nutzen, man kann so aber nur ein fixen Strom einstellen.
Meine aktuelle Idee ist: Typ2 Stecker kaufen, eigene OpenEVSE bauen, also Kabel reicht sogar 3x1,5mm² wenn OpenEVSE im Stecker versteckt wird (ja, das geht, habe ich schon mal gebaut und Monate lang genutzt, liegt aktuell unbenutzt). Das wird ein ESP32 Modul von OpenEVSE sitzen der per WLAN mit der Akkubox spricht. Die Akkubox liest MPPT und BMS aus und entscheidet mit wie viel A das Auto laden darf.
Alle Umsetzungen bisher setzen auf viele Module und fixe Stromstärke (oder manuell anpassen), da geht entweder einiges verloren, weil Puffer schon voll und die Sonne scheint ist oder es wird aus dem Akku geladen → schlechter Wirkungsgrad und der Akku muss größer sein. Mit OpenEVSE (bzw. mir variabler Stromstärke) kann ich möglichst direkt alles ins Auto laden und der Akku puffert nur die Wolken ab.
Man könnte natürlich viele Module und flexible Stromstärke kombinieren und noch besseres System machen
dann geht es auch zu, aber kA ob das bei Sonnenschein und den entsprechendes Temperaturen eine gute Idee ist. Andererseits hast du die Module als Schatten.
Die Idee mit den Saugnäpfen finde ich auch besser als beim der aktuell durch die Medien gehenden Version, die alle Module freitragend am Dach befestigt. Eventuell lässt sich dadurch auch eine noch bessere „Verpackung“ für den Transport bauen.
Joa, könnte man evtl. nehmen, ich finde dazu aber keine Querschnitt bzw. Stromangaben.
Bei 3x 430 Wp müssen die Kabel schon mal 30 A aushalten. Da wird es schon mit 4mm² eng.
Alternativ pro Modul ein Paar nehmen, dann hat man schnell ein Kabelsalat…
Glasmodule sind aber sehr schwer. Wir reden hier über 20kg vs 7 kg.
man müsste also experementieren wie viele Aluprofile man an das Module kleben kann und evtl. doch auf die Querleisten legen, statt nur die Module selb.
Ich hab vor 2 Jahren den Versuch (mit Flexmodulen mit einem Rahmen auf einem Jumpy) befestigt hinter mir. Bei ca. 40km/h hat‘s das erste Modul aus dem Rahmen gerissen. Danach hab ich dann weitere Ideen aufgegeben, und die Module lieber im Van transportiert.
Ach, ok, also es geht eher ums Fahren und nicht um die „stationäre“ Nutzung.
Die o.g. Idee als Dachzelt zu tarnen gefällt mir, man könnte so ne Art Gehäuse machen und da drin die Module transportieren. Dann geht zwar das Laden mit einem Modul beim Fahren nicht, aber sind auch die Kabel ein Problem…
Es sollten 400Wp aufgeklipst auf Model 3/Y werden und sollten sogar beim Fahren laden…
(Es gibt videos auf YT mit nehr Infos)
Jetzt stellen wir mal vor, auch wenn Elon dagegen ist, Model Y Glasdach aus einem PV Modul zu machen wie Bifazial durchditig aber auf Leistung fokusiert. Da sollten 450-500Wp möglich sein.
Dazu die Motorhaube auch aus PV in schwarz (ja, ähnlich dem SION), noch mal 100-200 Wp
Von mir aus als Nachrüstkit (leider mit Scheibentausch) für 2000 Euro.
Da wären wohl einige daran interessiert.
In den Ländern mit viel Sonne wäre das eine gute Investition, oder?
Aber zurück in die Realität: heute nachgemessen, 15-16cm hohe Koffer würden problemlos unter das Auto passen, flaches Untergrund vorausgesetzt
Auch vom Dach ins kofferaum könnte man links und rechts je einen 6mm² PV Kabel entlang der Dichtungen zwischen dem Glasdach und Karosserie einführen.
Ich muss für meinen Gartenhaus eh 4 neue PV Module besorgen (am besten 455Wp, dann werde ich die 30kWp mit 0% MwSt. voll ausreizen). Evtl. nehme ich doch noch 500 Euro extra und kaufe die 430Wp flexible Module, dann wird sich auch das Dach meines Gartenhauses freuen… hm
Das Solardach mag in der Wüste bestimmt gut funktionieren. Da wo Autos aber in der Regel parken, lohnt die Investition nicht. In der Großstadt hast normal Schatten aufm Auto, EFH Garage etc.
Und Solarmodule alleine reichen ja auch nicht. Die Wandler brauchst auch wieder. Letztlich hat der Akku 400V-900V, je nach Modell und ein son Solarmodul kommt mit Glück auf irgendwas um die 32. Da kommen von den 400Watt Peak am Ende bei guter Ausrichtung 300 an, davon geht dann noch der Standverbrauch von 200 Runter und du liegst bei 100Watt Ladeleistung. Macht am Tag irgendwas um die 1-2%, wenn man doch mal wenig Schatten hat und das Auto immer optimal zur Sonne parkt.
er ist zwar nur bis 85 V, für 400-800V wird er nicht viel größer sein…
Dass nicht alle Wp ankommen ist auch klar.
Und Stand-By Verbrauch ist das, was Tesla generell besser machen kann/muss. Den kann man bestimmt auf 50 Watt und weniger runterdrücken, wenn man mit ~300 Watt lädt. Da brauchst du weder Wasserkühlung, noch ein Entertainment PC dafür…
Und auch wenn man damit die Reichweite eher nicht direkt gewinnt, gewinnt man die indirekt, weil man die Klimaanlage, die man in solchen Regionen intensiv nutzt, zumindest teilweise mit PV Strom abdecken kann.
Stand-By Verbrauch wird so wie so ein Thema beim V2G/V2L…
Bei Ali würd ich jetzt keine Technik kaufen, die mir Strom wandelt. Da doch lieber auf Qualität setzen, auch wenns mehr Kostet.
Aber davon ab, einen DC-DC Wandler der aus 24V/48V 400V macht ist eher nicht so einfach zu finden.
Wenn man diese Idee weiterverfolgen würde und wenig DIY haben möchte:
damit ist direkt aus der Sonne laden praktisch nicht mehr möglich, da die Module in unterschiedliche Richtungen schauen.
Das führt aber auch dazu, dass man nicht mal 1320Wp sehen wird.
Wenn man jetzt vorderes und hinteres Modul parallelschaltet und das Modul auf dem Dach getrennt betrachtet, dann könnte man diese Module an z.B. EcoFlow Delta anschließen (max. 1000Wp auf 2 Eingänge verteilt).
Dann nimmt man einfach den UMC 2 was dem Auto beiliegt, setzt manuell auf 5A im Auto (oder etwas höher) und schon funktioniert die Lösung ohne jegliche Programmierung bzw. ohne DIY Akku und WR. (aber auch relativ teuer). Hier lädt man dann aber praktisch aus dem Akku, also sehr schlechter Wirkungsgrad und die Mindestleistung liegt höher als es von Modulen kommen kann. D.h. man braucht praktisch immer vollen EcoFlow damit es einigermaßen funktioniert.
Man könnte 200-280Ah LFP Zellen nehmen (je nach dem welche besser passen) und in den Subtrunk einbauen. Oben drauf einen Victron Multiplus 3000 oder sogar 5000 und so einen festen (Insel)Speicher im Auto verbauen. Das sind zwar um die 150kg extra Gewicht, aber auch ca. 80 km Reichweite. Dann eine blaue Einspeisedose und eine Camping Dose in die AHK Öffnung einbauen um den Speicher zu laden bzw. zu entladen. Man könnte mit einem Typ2 Adapter sogar an einer öffentlicher Ladestation den Speicher laden, parallel mit dem Auto (2 Ports belegen)
Ja, ich weiß, aus dem Speicher laden würde ca. 3h dauern, da max. 3,7kW mit dem 5000er bzw. sogar nur 2,4kW mit 3000 möglich sind. Aber man hat extra Batterie dazu
Um das Gewicht besser zu verteilen baut man noch in den Frunk einen Speicher ein (5 kWh sollen passen). So hätte man Model Y mit gesamt 95kWh Batterie … und immer noch großem Kofferaum
Der Subtrunk dürfte für so ein Gewicht nicht ausgelegt sein. Mal davon ab, dass du dann nur noch alleine Fahren darfst, da deine Zuladung extrem Schrumpft. Und ob die Fahreigenschaften bei 150KG Zusatzgewicht aufm Heck noch gewährleistet sind, mag ich mal anzweifeln.
Dass 150kg für den Subtunk zu viel sind ist mir klar (da sind glaube ich nur 60kg erlaubt), das ist aber lösbar.
Aber allein fahren? 450 kg darf ich mein Model Y zuladen. Mein Gewicht ist schon inkludiert.
Minus 150kg sind immer noch 300 kg Zuladung.
Wenn man noch 80kg 2. Erwachsenen nimmt und je 30kg für 3 Kinder sind es immer noch 130kg Zuladung möglich. Minus 2x 25kg 2 Riesenkoffer für Erwachsene bleiben 80kg für Kinder Gepäck und Kleinkram.
Viel mehr passt in das Auto sowieso nicht mehr
Hinterachse darf mit 1500kg belastet werden, Vorderachse mit 1320kg
Bei Idealer 50:50 Verteilung und Leergewicht inkl. Fahrer von 2068kg sind also hinten noch 1500-1034 = 466 kg möglich. Also mehr als ich überhaupt zuladen darf.
P.S. nicht vergessen, ich spinne nur rum, sowas werde ich nicht machen. Aber wenn man mal nach Afrika fahren möchte…
P.P.S. wenn man einen riesen großen Mobilen Speicher braucht: Anhänger, voll mit LFP Zellen packen, dazu einen 11-12kW WR (z.B. von Deye, nutze ich selbst daheim). Dann eine 22kW Typ 2 Dose, damit der WR aus der Öffentlicher Ladestation mit 11kW den externen Akku laden kann. die Restlichen 11kW weiter zum Auto führen. So kann man an 22kW Ladestation gleichzeitig den externen Akku und das Auto selbst laden. Den Hänger möglichst flach und Aerodynamisch halten, so, dass er im Windschatten bleibt. Dadurch, dass man dann langsamer fährt, und der Hänger sich versteckt, erhöht man eh schon die Reichweite und verliert durch Hänger quasi nichts.
Man kann einen ungebremsten Anhänger mit 100km/h Zulassung nehmen, das Gesamtgewicht darf leider nur ca. 610 kg überschreiten. Ungebremst, weil man so besser rekuperieren kann
Wenn man jetzt von einem Leichten Anhänger von ca. 150kg ausgehen (z.B. https://mosel-trailer.de/Stema-Tieflader-OPTI-750) sind also noch ca. 460kg Zuladung möglich.
Da sind also ca. 45-60kWh (100kg/15kWh mit einem 12kW Wechselrichter (~40kg) drin
Dann noch ein paar (flexible) Module drauflegen (dann weniger kWh wegen dem Gewicht) und schon sind wir bei diesem Teil: