So, ich habe mal die Daten ausgewertet. Zur Erinnerung, ich habe Daten einer ca. 3kWp großer Anlage die ich halbiere um auf „meine“ 1,5 kWp Anlage zu kommen. Und es war ein normaler Tag, d.h. mit Sonne und Wolken, also weder perfekt, noch schlecht. Und diese Rechnerei ist stark vereinfacht.
…es sieht nicht gut aus…
von 6 Uhr bis 11 Uhr könnte man gar nicht laden, aber in der Zeit wäre der 1,28 kWh Akku „voll“. Voll wären hier 80% SoC die ich oben angenommen habe und da ich nicht tiefer als 10% runter gehen möchte, sind es 896 Wh nutzbar.
D.h. ab 11 Uhr müsste man den Akku wieder entladen und die PV Anlage unterstützen, dann die immer noch zu wenig liefert um direkt daraus laden zu können (nur ca. 377 W im Schnitt, wir brauchen ja 733 W). D.h. 733-377 = 356 W Leistung brauche ich aus dem Akku, was dazu führt, dass der Akku nach 896 / 356 = 2,52h leer ist.
Sagen wir also bis 13:30, danach wird der Akku wieder nachgeladen.
D.h. 2,5h * 660 W = 1,65 kWh kamen aus dem Wechselrichter raus zum Auto.
Gehen wir vom Ideal Fall aus, punkt 13:30 ist das Auto eingeschlafen. D.h. das Auto war nur 2,5h im Betrieb.
um 15:00 Uhr steigt die PV Leistung auf benötigte 733 W und der Akku wurde mit 750 Wh nachgeladen.
D.h. ab 15 Uhr bis 16 Uhr konnte wir direkt auf der PV Anlage laden und haben 775 Wh zum Wechselrichter geschickt. 775 Wh / 733 = 1,06kWh aus dem WR zum Auto geschickt.
Jetzt sinkt die Leistung wieder so stark ab (ca. 326 W), dass wir wieder Akku brauchen mit ca. 407 W.
750 Wh sind ja im Akku und wir hoffen, dass es noch 64 Wh nachgeladen wurden.
Also reicht der Akku noch für 2h als Unterstützung, also bis 18 Uhr. => 2x 660W => 1,32kWh
D.h. Das Auto war noch mal 3h eingeschaltet.
Nach 18 bis Sonnenuntergang könnte der Akku noch 256 Wh nachladen.
Jetzt schauen wir was wirklich angekommen ist.
Das Auto war 5,5 h an. Wenn Display aus ist und das Auto abgesperrt ist, verbraucht es um 200 W → 1,1 kWh Energie haben wir allein für „Auto ist an“ in den 5,5h verbraucht 
In diesen 5,5 h haben wir 1,65 + 1,06 + 1,32 = 4,03 kWh am Auto angekommen.
Wenn wir noch Wirkungsgrad von AC-DC Wandler berücksichtigen, und nehmen ihn mit 90% an, wäre es 4,03 kWh * 0,9 = 3,63 kWh netto die im Akku laden sollten. Aber weil das Auto an war und 1,1 kWh Energie verschwendet hat, sind es nur 2,5 kWh die im Akku geblieben sind. Also ca. 10-15 km 
Diese Rechnung ist stark vereinfacht, berücksichtigt Akkuwirkungsgrad (sollte aber bei ca 95% sein) nicht. und die Zahlen an sich darf man nicht unter die Luppe nehmen. Aber die Richtung sollte klar sein.
Ich muss mir mal ein Simulationsprogramm schreiben wo man mit Akkugröße, PV-Größe, Wirkungsgraden usw spielen kann. Evtl. auch noch Energieflüsse darstellen.
Fazit:
An sich könnte es sogar funktionieren
An normalen Tagen darf man bei 4x375 Wp Modulen gerade mal 10-15km Reichweite nachladen (bei 20kWh/100km)
Wie kann man es verbessern:
- Verschwendung im Auto verkleinern, d.h. schneller laden
- Mehr PV-Leistung, also doch 430 Wp Module und am besten doch 5 Module
- Größerer Pufferakku um das Auto nicht so lange wach zu halten