Und Vollstrom geben, den Rest macht die Elektronik. Bei mir waren es 3 Anläufe bei einer schneebedeckten Auffahrt am Hang. Das erste und zweite Mal habe ich es nach Gefühl probiert und bin kläglich gescheitert. Vor dem 3. Mal hatte ich mich an eine Aussage hier im Forum erinnert (Lustig, was sich so in irgendwelchen Tiefen des Gehirns abspeichert), dass man einfach Vollstrom geben sollte, den Rest würde dann die Software machen. Mit ein wenig Mut gemacht und zack, ging es locker rauf. War schwer beeindruckt.
Hatte Schlupf aktiviert und vorher noch gegenüber meinem Beifahrer getönt wie gut der Tesla aufgrund der Gewichtsverteilung im Winter ist. Videos hin oder her, ich kann den ST auf keinen Fall im Winter bei Schnee im Hügelland empfehlen. Eine Katastrophe ist auch mein BMW i3s im Winter bei Schnee. Auch Hecksntrieb
Also ich befürworte ja auch den AWD wenn man viel im Schnee fährt… aber mit einem wirklich guten Winterreifen ist der Vorteil gar nicht sooo groß, er ist definitiv da, dennoch: 1995 hatte ich einen 2WD (Frontantrieb) Chrysler Voyager, wir waren in St. Ulrich und am Abreisetag hat es geschneit, schon die ganze Nacht, wir dennoch um 7:00 los, auf der Straße nicht geräumt 30 cm Schnee, da bin ich durch gepflückt, als sei er nicht da, am hängen gebliebenen Frontera (Opel mit 4WD) vorbei ohne einmal durch zu drehen… ich hatte ganz dünne sau gute Winterreifen auf dem Auto drauf, da ist er da durch… unfassbar… war aber halt auch ein 6 Zylinder mit viel Gewicht auf der Vorderachse, das half alles… und Ketten hatte ich natürlich noch im Kofferraum…
Also da ich viel im Schnee bin und eben sehr oft wo hin fahre wo niemand ist, will ich den 4WD nicht missen und würde ich in den Bergen oder in A wohnen, dann käme nur ein 4WD ins Haus, aber wer da nicht so oft ist, kommt mit 2WD und entsprechenden Maßnahmen (Ketten, gute Winterreifen Schnee orientiert) gut klar.
Ich sage nur: Frontantrieb. Meine Winterreifen waren aus dem Reifenfachhandel und keine 500 km gelaufen. Für mich ist der SR kein Winterauto und genauso schlecht wie der BMW i3
Also ich kann nur vom M3 SR sprechen, das sind Welten im Vergleich zu meinem BMW mit Heckantrieb. Der Tesla fuhr mit Ganzjahresreifen meine Garagenauffahrt noch hoch wo der BMW sich mit Winterreifen nur mit Mühe durchdrehenden Rädern und ESP Eingriff in die Garage fahren liess.
Reifenfachhandel ist da nicht die Wahl deines Vertrauens… leider ist das aber ein sehr schweres Thema, ich habe mittlerweile über eine Million Kilometer und wirklich viel Erfahrung was gute Reifen anbelangt, leider öfter ins Klo gegriffen, zuletzt beim Model X, da wurden mir Pirelli empfohlen (ich hatte früher schon mal Pirelli drauf) und dem FACHHÄNDLER Reber
meine Bedenken geäußert, er meinte die seien besser geworden, waren sie aber nicht, die taugen im Schnee einfach nichts… beim Y habe ich Nokian SUV drauf, die sind laut und daher für EAuto nur bedingt tauglich… aber da dreht nichts durch, selbst durch 40 cm habe ich den Y da als Schneepflug benutzt, gar kein Problem… als kleine Richthilfe: Schaut nach den Lamellen, die sorgen für guten Gripp bei fest gefahrenem Schnee und je grober das Normalprofil ist, desto besser geht es durch lockeren Tiefschnee… dann muss man halt noch Tests lesen und die Einschätzung für Schnee…
Aber ist trotzdem ein Glücksspiel… einmal habe ich den Testsieger eines Reifentests gekauft, die waren auch nicht besonders gut, im Querschnitt sicherlich gut, aber ich brauche eben eine gute Schneeperformance…
Bei einigen Testseiten und Berichten kann man die Bewertungskriterien anders Gewichten. Wenn einem Schneeperformance extrem wichtig ist, bewertet man das mit 50 statt 10% und dann gibt es auch andere Ergebnisse. Falls es jemand noch nicht wusste.
Die Frage LR vs. SR ist für mich auch nach wie vor schwierig. Einerseits reicht ein SR für alles im Alltag bestimmt aus. Für einen Laternenparker wie mich, der weder auf der Arbeit noch zuhause laden kann und annähernd 90% Autobahn fährt, frage ich mich aber schon ob einem der LR nicht etwas mehr Entspannung bzw. Sicherheit gibt in Bezug auf die Reichweite. Vom Allrad und der Beschleunigung erstmal abgesehen, das spricht natürlich für den LR.
Die Frage ist ja auch, wieviel km legst du hauptsächlich BAB zurück. Wenn du 1x täglich laden musst, dann tun die sich nichts, da du LR nur bis 80% laden solltest und SR 100%. Da relativiert sich das Ganze. Ich habe aber keinen LR und auch nicht die Erfahrung. Finde es njr entspannend, meinen jederzeit auf 98% zu laden und nicht drüber nachzudenken bzw Limits runter zu setzen und zu schauen erst bei 20% zu laden.
Von der Zellchemie finde ich die LFPs im Alltag entspannender. Vielleicht irre ich mich, aber von der theorie her hört es woch für mich so an.
Ich pendle häufig in die Heimat und das sind rund 150km pro Weg. Lademöglichkeiten sind auch dort eher begrenzt. Häufig fahre ich auch an einem Tag hin und her. 300km Autobahn seh ich mit dem SR aber eher als grenzwertig an. Auf dem Weg gibt es genug Ladeoptionen (SuC, EnBW,…). Aktuell redet man sich die Ladepausen schön aber ob das nach der ersten Faszination immer noch so ist, weiß ich natürlich nicht. Zudem reizt die Leistung. Ich bin aber völlig bei dir, mit einem modernen LFP Akku hätte ich auch ein besseres Gefühl
Also ich habe mich ehrlicherweise rein aus emotionalen Gründen gegen die Vernunft entschieden. Ich bin davon überzeugt, dass der SR gereicht hätte, dennoch habe ich einen rabattierten LR Kasse mit AHK genommen.
Habe mich von meinem Cupra 280 ST getrennt und wollte mindestens genauso „zügig“ vom Fleck kommen. Somit → LR. Vom Gefühl her würde es der SR aber wohl genauso machen. Da ich das Auto aber lange fahren möchte, habe ich eben die goldene Mitte gewählt. Der große Akku war tatsächlich für mich kein Kaufgrund. Das wichtigste: Elektro! Ist jetzt mein erster EV und ich freue mich schon auf die neue Welt der Elektromobilität ![]()
Der LR kann man laut Tesla im Alltag bis 90 % laden, der LR hat einer größere Alltagsreichweite als der SR.
Dauerhaft auf 100 % darfst auch den SR nicht laden, musst aber drauf achten, dies (glaube einmal wöchentlich) zu tun. Also mehr Aufwand als beim LR.
Beim LR stelle ich einmalig 90 % ein. Wird die Reise länger, schiebe ich den Regler auf 100 %. Ansonsten steht das Ladelimit dauerhaft auf 90 %. Ich muss auch nicht warten bis ich bei 20 % bin.
Ich kann da diesbezüglich den Vorteil des SR nicht erkennen, sehe den Ladeaufwand beim SR eher als größer an.
Also WLTP hat der LR bei 100% Ladung 80km mehr Reichweite - da Du ihn im Alltag aber wohl eher bei 80-90% halten wirst, sehe ich für Deinen Usecase hier keinen Unterschied. Entweder gemütlich fahren, dann gehen die 300km mit beiden, oder eben kurz am SuC halten - und da sind nun auch beide etwa gleich schnell mit den neuen BYD-Zellen.
Ich würde eher zum LR aufgrund der Leistung und dem AWD greifen. Aktuell kostet der LR auch „nur“ 6800€ mehr in D - ist also schon eine Überlegung wert. Ich bin jetzt dennoch beim SR geblieben, weil ich zuvor auch sehr glücklich mit einem LFP-Akku war (M3SR)
Möglich. Aber zum Einen bezweifle ich den Aufpreis von 10k. (Die Rabattschlacht wird bald starten) und zum Anderen: Was wird sich in 10 Jahren wohl besser VERKAUFEN: der kleine oder der grosse Akku?? Ich denke, Du bist „zukunftssicherer“ mit einem grösseren Akku mit grösserer Reichweite. Mal ein Aspekt, der bisher noch nicht diskutiert wurde.
Gibt es in Österreich interessante Mietangebote, z.B von Instadrive ? - dann könntest Du z.B. erstmal für 6 Monate das günstigere SR auf Herz und Nieren prüfen - und dann entscheiden. Der Markt sollte sich in der Zeit auch weiter zu deinen Gunsten entwickeln. ![]()
Aktuell ist der SR im Werterhalt besser. Die letzten im BAFA-Karussell haben beim SR noch ±0 gemacht und beim LR/P haben fast alle Verlust. Hab allerdings nur den Markt vom Model 3 beobachtet, weil ich da selbst verkauft habe.
Wenn man den LR natürlich günstiger als die 10k Aufpreis bekommt, aktuell sind es 6800 mehr bei weiß/schwarz, dann ist es natürlich interessant. Aber auch bei diesem Aufpreis glaube ich nicht, dass man das Geld am Ende wieder rausbekommt - in absoluten Zahlen verliert man also trotzdem mehr Geld - prozentual mag es anders sein
Also ich lasse meinen bei 98% dauerhaft stehen und lade spätestens bei 50%. Einfach um in unteren Bereich ständig beweglich zu sein. Im oberen Bereich tut es dem LFP nicht weh, keine 100%, da ich glaube Tesla übertreibt es mit der Zellspannung.
Meine LFP zu Hause lade ich jeden Tag auf 100%. Och sehe dort keine degradation. Ok, 20°C Umgebung, 0.5C max. Da fühlt sich der akku wohl und wird nur durch Alterung schwächer.
Im Auto hat er da mehr zu tun, aber der hohe SoC wird nicht das Problem sein.
Daher genau wie bei dir, fest eingestellte Grenzen, ich muss im Grunde max. 2 mal die Woche laden.
Daher ist LFP entspannter und hat dann nahezu die gleiche Reichweite im Alltag.
Und richtig Sinn macht ein BEV per se erst mit PV Anlage.
Die Erklärung weshalb du den LFP entspannter findest fehlt mir irgendwie weiterhin.
Ich habe immer die Obergrenze 90 %. Jeden Tag wenn ich nach Hause komme, stecke ich das Ladekabel ein. Zwischen April und Oktober lädt das Fahrzeug immer dann, wenn Sonne da ist zurück auf 90 %, oder wie weit es halt die Sonne schafft. Im Winter lädt er dann automatisch immer auf 90 %, nachdem ich eingesteckt habe. Ich stelle nie was extra ein, achte auf nichts, außer ich mache eine lange Reise, dann stelle ich auf 100 % um.
Was ist demgegenüber denn beim SR entspannter?
Ich mache es wie du. Komme Heim, stecke an und fertig. Steht auf 90% und wenn ich Langstrecke fahren will sage ich über die App wann ich losfahre wegen 100% …fertig.
Mal eine andere Persektive dazu: Bei mir war auch die Entscheidung zwischen SR und LR, allerdings als Firmenwagen. Im Full Service Leasing hätte der LR tatsächlich 150Euro/Monat mehr gekostet, und diese Kosten hätte ich auch komplett selbst tragen müssen (Leasingrate ist limitiert, wer mehr will bezahlt selbst). Auf 4 Jahre Laufzeit wären das ~7000 Euro gewesen, und nach den 4 Jahren ist die Kohle einfach weg.
Da war die Entscheidung dann relativ leicht, obwohl anders gerechnet durch den geldwerten Vorteil der LR nicht teurer als der aktuelle Passat gewesen wäre. Ich bin Schwabe, es wird ein SR…
Ja, kann ich auch machen, hab nur keine Lust jeden Tag anzustecken. Glaube nicht das LFP probleme mit 98 bis 100% dauerhaft hat.
Somit vielleicht gleiche Entspanntheit, gleiche Reicheweite, nur 10k weniger kosten