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Lohnt sich eine Heimische Wallbox überhaupt?

Hey Ho zusammen,

ich wollte mal eure Meinung zu meinem Gedankengang erfragen. Und zwar wohne ich in Ulm und in Ulm bietet die Stadtwerke ein Pauschalpreis in höhe von 3 EUR an. Sprich man kann sein schönes Model 3 von ganz leer bis ganz voll (AC Laden) für 3 Euro laden. Die öffentliche Ladestation ist sehr nah an meinem Wohnort. Daher mein Gedanke, dass sich die Installation einer eigenen Wallbox doch in keinster weiße lohnt. Bei 30 Cent Hausstrom Tarif komme ich auf kosten weit über den Pauschalpreis von 3 Euro der Stadtwerke.

Wie sieht ihr das?

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Wenn Du die Förderung nicht nutzt, kann es so sein, ja…

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Selbst wenn ich die Wallbox bereits hätte. Würde sich auch das Laden an ihr nicht lohnen.

Oder seht ihr noch andere Gründe, die eine eigene Wallbox sinnvoll machen.

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Ich habe keinen nahen Wallbox im öffentlichen Raum. Daher habe ich seit über 5 Jahre eine eigene Wallbox. Die Strompreise sind im Verhältnis zur der schrecklichen Zeit des Verbrenner tanken gering. Ich habe den Luxus , wenn ich zu Hause aussteige , mein Tesla einstecke . Alles andere läuft automatisch.

Gruß
Stefan

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@TODDE Die Förderung deckt ja nur den Großteil der Anschaffungskosten.
Die Betriebskosten sind bei dieser Pauschale definitiv kleiner.
@MrPlayers101 Mir würde sich aber die Frage aufdrängen „wie lange kann ich das nutzen“?

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Irgendwann, in naher Zukunft, ist es auch mal vorbei mit der Pauschale.
Es gibt doch nichts bequemes als das Fahrzeug über Nacht zu Hause zu laden. Kein zusätzlicher Zeitaufwand, keine zusätzlichen Wege - einfach morgens einsteigen und fahren…

Lohnt sich die Wallbox - aus meiner unmaßgeblichen Sich, unbezahlbar!

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Du solltest den Komfortgewinn berücksichtigen. Die heimische Wallbox ist nie besetzt und es ist kein Spaziergang bei Regen und Schnee notwendig.

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Ich würde meine Wallbox schon deswegen nicht hergeben, weil ich diese exklusiv und wann immer ich will nutzen kann. Die wird nicht zugeparkt, das Kabel ist fest montiert, ich kann die Wallbox über die App steuern und auswerten.

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Ist diese Ladestation denn immer frei? Darfst Du dort unbegrenzt lange herumstehen (ansonsten musst Du immer wieder umparken)? Ist die Ladestation in einer Garage bzw. würde Deine eigene Wallbox in einer Garage entstehen?

Als ich mein Model 3 bekommen habe, habe ich auch öffentliche Ladestationen benutzt, und hier in München ist die Situation gar nicht so schlecht. Aber es ist schon ein Ärgernis, einen freien Platz zu suchen - zumal die Parkplätze oft eher auf die Größe eines Smart ausgelegt sind und eine freie Ladesäule somit noch lange nicht bedeutet, dass man da auch mit einem Model 3 laden kann. Im Winter mag man sein Auto auch nicht unnötig draußen im Kalten abstellen. Seit es den Supercharger in Pasing gibt, lade ich eigentlich immer dort, obwohl das für mich nicht um die Ecke ist - und freue mich auf meine Wallbox, die in 12 Tagen endlich montiert werden soll. :v:

Du kannst es ja erst mal ohne Wallbox probieren und dann im Nachgang entscheiden, ob Du sie Dir anschaffst. Gehen tut es auch ohne. Aber ist es effizient und macht es Spaß? Das ist schon eine ganz andere Frage.

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Man kann Sie 3 Stunden lang nutzen.
(Parkscheibe umstellen -> erledigt) Und wie gesagt, die Öffentliche Ladestation ist quasi vor der Haustür. Wenn ich selbst eine Wallbox installieren würde, wäre diese in einer Tiefgarage.

Besetzt ist die Öffenliche Ladestation zum aktuellen Zeitpunkt nie voll.

Finanziell rechnet sich in diesem Fall die Wallbox zuerst nicht.
Nur solche Angebote haben meistens den Effekt, relativ schnell
in einen „normalen“ Tarif gewandelt zu werden. Solche ein Flatrate
gab es bei uns für 5,- € bis vor einem Jahr auch.
Aber selbst wenn der Tarif bleiben sollte, je mehr E-Autos aufschlagen
wird das Risiko größer, dass kein Anschluß frei ist. Zudem braucht ein
Model 3 oder ein ähnliches Model bei 11kW Ladeleistung 7 - 8 Stunden
von ganz Leer bis ganz Voll! Öffentliche AC Ladestationen sind für mich
nur dann Sinnvoll, wenn sie in ausreichender Menge vorhanden sind.
Bei uns im Dorf gibt es zwei 22 kW AC Ladesäulen für insg. 4 Autos gleichzeitig.
Eine Säule steht bei den Satdtwerken etwas abseits, und ein Bekannter
traut sich hier nicht, das Auto über Nacht stehen zu lassen. Die zweite
Säule steht am Rathaus, ist aber immer öfter blockiert, denn es werden immer
mehr E-Autos.

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Herzlich willkommen. :grinning:

Würde es auch erstmal mit den Stadtwerken versuchen. Denke jedoch auch, dass der Pauschaltarif über kurz oder lang weg sein wird. Parallel eine geförderte Wallbox installieren zu lassen, das würde ich allerdings auch machen. Im Verlauf dieses Threads steht es ja schon, die Förderung umfasst nur die Installation und nicht die Betriebskosten.

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Komfortabler ist die eigene Wallbox schon, weil immer frei und nah. Mit der Förderung auch erschwinglich aber eben nicht umsonst. Der Fördertopf wurde gerade nochmal aufgestockt, aber wer weiß, wie lange noch? Ich jedenfalls freue mich, meine Wallbox kommt am Donnerstag :star_struck:. Werde aber trotzdem andere, z.B. kostenlose, Ladeangebote nutzen.

Wie gesagt zum aktuellen Zeitpunkt sind immer Ladeplätze frei (mehrere Ladesäulen) und Sie kann 22kW. Aber klar ihr habt recht… Wer gibt mir die Garantie, dass die Pauschale bleibt.

Danke für eure Meinungen.

Wenn Du zu Hause eine eigene Wallbox installieren kannst / darfst, solltest Du das in jedem Fall machen.
Duch die aktuelle Förderung liegen die Anschaffugskosten derzeit im Idealfall bei nahe 0, und dann kannst Du jederzeit selbst entscheiden ob du nun zu Hause oder öffentlich lädst.
Bei der öffentlichen Station kann sich jederzeit der Tarif und auch die Belegungssituation ändern.

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Ich würde das vergleichen mit der Frage „Lohnt sich eine eigene Kaffeemaschine überhaupt wenn nebenan ein Coffeeshop ist?“
Wenn man immer den Weg dahin auf sich nehmen will braucht man keine eigene Maschine aber man kann schlecht im Schlafanzug Kaffee holen gehen.
Ok, der Vergleich hinkt etwas …

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Bitte tu das nicht. So oft passiert es zumindest hier in der Ulmer Innenstadt, dass die Ladesäulen den ganzen Tag besetzt sind vom gleichen Auto, dass vlt gerade noch lädt aber mehrmals die Parkscheibe weiterdreht. Sowas find ich egoistisch.

Wir haben die SWU Flatrate und sind mit dem Preis ganz zufrieden. Bei uns stellt sich aber derzeit nicht die Frage, ob wir eine Wallbox wollen. Der Stress das in einer Mietswohnung anzugehen, aus der man ja prinzipiell jederzeit auch mal ausziehen könnte, lohnt sich nicht.

Bei einer Wallbox würde ich aber auch noch mit einberechnen, dass sie dir eine gewissen Komfort biete. Auto steht weiterhin näher an der Wohnung/Haus, du kannst laden wann du willst und nicht, wenn die Säule gerade mal frei ist. Auch vorheizen vor der Abfahrt ist praktischer mit eingestecktem Auto

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Ich fahre jetzt seit 2017 elektrisch und seit 2019 komplett verbrennerfrei.
Denke auch immer wieder mal über eine Wallbox nach, habe bisher aber keine und vermisse die auch nicht.
Ich hab den UMC an eine Campingdose angeschlossen und den Stecker diebstahlsicher verlegt. Für meine Kilometerleistung reicht die Schnarchladung über Nacht aus und Einbußen beim Komfort sehe ich nicht.

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Nur meine 2ct:

  1. Die 3€/Ladung sind wohl eher kein dauerhaftes Angebot
  2. Du gehst davon aus, dass die Ladestation immer dann frei ist, wenn du gerade deinen Akku so weit leer hast dass sich das ganze maximal lohnt
  3. Die heimische Wallbox ist erstmal ein gewaltiger Komfortfaktor.
  4. Aktuell gibt es umfangreiche Fördermittel, wenn die Stadtwerke die Preise erhöhen und die Förderung dann mittlerweile nicht mehr vorhanden ist, wirst du dich vermutlich massiv ärgern.

Ein Aspekt, der zwei Seiten hat ist:
Du hättest die Möglichkeit an der Wallbox zu laden, besetzt aber einen Platz an der Ladesäule für jemanden der evtl. diese Möglichkeit nicht hat. Auf der anderen Seite signalisiert eine hohe regelmäßige Auslastung einen entsprechenden Bedarf an Ladestationen und führt dann zu mehr öffentlicher Ladeinfrastruktur.

Meine Erfahrung: Man kann ohne Wallbox leben, mit ist aber schöner :slight_smile:

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Mein Vorschlag ist, sich nicht durch mechanisch feste Wallbox-Installation selbst zu beschränken.

11kW Ladeadapter für die „normalen Dosen“ gibt es genug am Markt, und man kann diese auf Reise mitnehmen, problemlos wieder verkaufen und spart sich noch Papierkram.

Selbst mit UMC2 kann man von Feierabend bis Morgenstart viele km ziehen.

Natürlich ist eine 3-Euro-Pauschale günstig. Dafür würden Verbrenner-Fahrer 100 km weit fahren und 2 Stunden Schlange stehen.