Dein Tesla macht das gleiche wie du, wenn du alleine bist. Er geht ins Internet, auf so komische Seiten😉
Die Energie kommt zurück, wofür die dann verbraucht wird, ist sicher variabel und davon abhängig, wie und wie lange man fährt.
@Fenek Na na na
Er kann das ja auch gern machen, nur nicht dreimal pro Nacht und unter Verbrauch von 2% Akku ![]()
Das Deaktivieren der Hintergrundaktualisierung hat übrigens nichts bewirkt. Ich probiere es nächste Nacht mal mit Ausschalten von Bluetooth am Handy. Es muss doch einen Grund geben, warum er das nur daheim macht.
Sieht man das irgendwo? Früher war da ein blauer Bereich glaube ich oder zumindest eine Schneeflocke im Display neben dem Akkusymbol.
Hat er zuhause WLAN?
Wegen 1-2 Prozent geht die Schneeflocke noch nicht an.
Nicht immer, ich schalte bedarfsweise einen Repeater ein, wenn das Auto ein Update anzeigt.
Heute morgen hat er mich mit der Meldung begrüßt, ich solle doch ein WLAN verbinden, obwohl kein Update anstand.
Sucht er etwa sporadisch nach dem WLAN, weil er zuhause ist und das dort erwartet? ![]()
Soweit ich weiß zeigt das Widget (und die App unter Schlüssel) immer dann das Schlüssel-Icon („Verbunden“) an, wenn das Handy in Bluetooth Reichweite ist. Das heißt aber nicht, dass das Auto dann auch immer öffnet oder gar aufwacht. Zum Öffnen muss man zusätzlich nah genug am Auto stehen und zum Aufwachen muss ein Griff betätigt werden, auch ohne, dass das Handy in Reichweite ist (hört man am Klacken vom Schütz).
Bei mir steht das Auto nah genug am Haus, dass das Widget / die App immer mal wieder verbunden anzeigen, trotzdem schläft meiner (2022 LFP) auch mal tagelang durch. Der Vorherige (2020 ohne LFP) ist konsequent alle 24 Stunden einmal aufgewacht. Ich meine die Erklärung dafür war das Überprüfen der 12V Batterie, die in dem noch eine Bleibatterie war und in meinem jetzigen aber Li-Ion.
Ich glaube auch mich erinnern zu können, dass meiner am Anfang auch öfter aufgewacht ist als er neu war, vielleicht hängt es damit zusammen und es legt sich nach einer Weile…
Wenn das Auto neu ist, soll es möglichst schnell auf 100% geladen werden, da erst dann die Ladestandkalibrierung richtig funktioniert. Macht man das nicht, besteht die Gefahr das man wegen einer falschen Anzeige liegen bleibt. Was einigen passiert ist als der LFP Akku noch neu war und a) Tesla die beim LFP Akku schwierige Kalibrierung noch nicht im Griff hatte und b) weil der Akku noch nie auf 100% war und somit die Kalibrierung noch schlechter ist.
Der Grund ist, dass beim LFP die Spannungsdifferenz zwischen voll und leer deutlich kleiner ist als bei NCA/NCM Akkus. Zwischen 20% und 80% SOC weniger als 0,1V Unterschied, NCA/NMC Akkus dagegen ca. 0,4V.
Glücklicherweise sind die LFP Zellen gegenüber Vollladung nicht so empfindlich wie die NCA/NMC Typen. So wie bereits geschrieben, muss und sollte man das nicht jeden Tag machen, aber es ist wahrscheinlich sinnvoll regelmäßig auf 100% zu laden. Wie oft muss Tesla sagen und wenn die jede Woche angeben, würde ich mich zumindest grob danach richten. Schließlich wird oft 100% SOC als Referenzpunkt für eine summierende Ah Kapazitätsberechnung verwendet. D.H. zwischen zwei Vorladungen addieren sich Ah Berechnungsfehler auf.
Übernacht übrigens deshalb, dass nach der Vorladung genug Zeit für ein Zellbalancing bleibt. Die korrekte Ruhespannung kann auch erst nach einigen Stunden nach dem Laden ermittelt werden.
Wichtigste Regel, sich nicht verrückt machen und das Auto so verwenden wie man es braucht, dafür ist es da.
Peter
Trotzdem sollte man nach 100% nicht ewig stehen lassen oder?
Z.b. Ich lade heut auf 100%. Fahre nach Hause (800m). Und lasse ihn bis 24.12 stehen.
Denke das ist nicht gut oder?
Sondern abends am 23.12 vollladen und am 24.12 dann mittags los fahren?
Was ist nun besser. Oder macht es keinen Unterschied wenn man das 1,2 mal macht.
Mein neues M3 mit 30km auf dem Odo steht auch mit 100% in der Garage. Da bleibt er auch bis mein „Alter“ vom Hof ist…und wenn es noch 4 Wochen dauert. Ich fahre seit 2020 LFP und behaupte, das macht dem Eisenschweinakku nix. LG Chris
Alle Untersuchungen der Akkualterung deuten darauf hin, das auf 100% laden und dann stehen lassen die Alterung beschleunigen.
Irgendwas um 50% scheint dagegen am besten zu sein, wenn man länger abstellt.
Wenn du so wenig fährst, dann lade doch einfach auf 80% oder 90%.
Das Vollladen auf 100% kannst du dann ja nächstes Jahr machen, wenn es besser passt.
Da er neu ist wollte ich wegen BMS halt mal schnell aufladen.
Präzise muss es lauten: Bei hoher Zellspannung den Akku stehen zu lassen ist schädlich. Nun ist es aber so, dass nach Ladeende die Spannung des LFP Akkus sofort um einige 0,1 Volt einbricht und man somit nicht mehr auf 100% ist.
Daher: LFP vollladen und gut is! Steht in der Anleitung, steht in der App, und macht technisch Sinn.
Wenn du jetzt ne Weile nicht fahren musst, ist der Zustand des BMS doch egal? Also lade auf 100%, wenn du zeitnah danach wieder fahren musst.
Am besten Vollladen - paar Stunden dran lassen zum Kalibirieren/Balancieren und dann paar Prozent verfahren. Beim LFP reichen da schon 5%, um die Zellen aus dem „anstrengenderen“ Spannungbereich rauszubekommen.
Die kalendarische Degradation bei LFP-Akkus ist bekannt und wurde auch hier schon in verschiedenen Formen gepostet, auch als Grafik.
Deshalb ist es erstaunlich, was sich manche hier für Unfug aus den Fingern saugen.
Glaubt man diesem Artikel aus dem Journal of the Electrochemical Society, ist das Eisenschwein praktisch unzerstörbar:
Quelle: ShieldSquare Captcha
Hier steht aber nichts über kalendarische Alterung. Das ist ein anderes Thema.
Doch, indirekt schon. Das Zyklisieren bei 35°C lässt die Batterie schneller altern. Eigentlich lässt das Zyklisieren als solches bei 35°C die Batterie langsamer altern, nicht jedoch, wenn die Batterie permanent bei 35°C gehalten wird, weil man permanent zyklisiert. In auf die Realität übertragen hieße das, dass die kalendarische Alterung bei 35°C viel schneller abläuft als bei 15°C und damit die zyklische Alterung unter den dort vorliegenden Bedingungen sogar deutlich übertrifft.
Je höher der SoC, desto größer der Temperatureinfluss auf die Alterung.
Ich habe neulich selbst für unseren Camper aus 4 LiFePo4 Zellen einen kleinen Akku gebaut. Stöpselt man den Akku vom Laden ab (3,65V/Zelle), fällt die Zellspannung sehr schnell schon ohne Belastung auf 3,4 bis 3,5 Volt ab, von daher denke ich wenn du die 800m gefahren bist dürfte die Spannung bereits soweit abgefallen sind, dass die Zellen nicht mehr im kritischen Bereich sind.
Die kalendarische Degradation ist aber die entscheidende, wenn du nicht jeden Tag 1.000 km fährst. Hier ein Vergleich:
Man kann hier gut erkennen, dass die beschleunigte Alterung bei hohen Spannungen und hohen Temperaturen, also in der Nähe von 100%, bei NMC-Zellen existiert, bei LFP-Zellen aber überhaupt nicht.
Man kann auch erkennen, dass man die Lebensdauer von LFP-Zellen verlängern kann, indem man sie unter 70% hält. Aber sehr viel macht das nicht aus.
Ich lade mal die letzten 10% jetzt mit dem Ladeziegel, den hab ich sowieso noch nicht getestet ob er funktioniert.

