Lenkrad-Ruckeln/-Vibrieren Highland

Model 3 Highland Vibration

Ich hatte vor kurzem jetzt auch meinen „Wucht“-Termin…
10g jeweils vorne und 5g jeweils hinten haben anscheinend gefehlt.

Im Bereich 110-130 km/h ist es jetzt tatsächlich deutlich besser geworden.
Jetzt ist es eher der Bereich 80-100 wo sie am stärksten zu spüren sind.
Aber auch nicht immer und immer gleich stark, aber insgesamt deutlich besser.

Eine gewisse Grundvibration ist jedoch auch im Bereich bis 130 noch vorhanden.
Ohne diesen Thread hier, wäre mir das vermutlich aber nicht soooo stark aufgefallen.

Deswegen mal folgender Gedankengang:

Die Vibrationen schwanken ja bei einigen von:
Fall-A: Nur das Lenkrad
Fall-B: Lenkrad, Pedale, Sitz und alles weitere

Da LR und SR betroffen sind, kann als allgemeine Ursache die Front-DU ausgeschlossen werden (Einzelfälle bei LRs kann es natürlich immer geben)

Bei beiden Modellen ist im Heck ja die gleiche DU verbaut.

->Fall-A:
Die DU müsste schon sehr seltsam vibrieren, dass die Vibration durchs Fahrzeug wandert und sich dann nur im Lenkrad bemerkbar macht.

Die Flat-Spots der Reifen durch lange Standzeit sind ja nicht wirklich Tesla spezifisch und alle Hersteller leiden darunter.
Deswegen wird hier Wuchten und längere Strecken fahren, um den Flat-Spot rauszufahren, durchaus etwas bringen können.

->Fall-B:
Je nach Auswirkung durchaus vorstellbar, dass es die DU sein könnte.

Aber die DU ja nicht erst seit dem Highland verbaut. Auch ältere M3s der Jahrgänge 2022-2023 haben sie drin, ohne dass es zu diesen Problemen gekommen ist.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen der Jahrgänge 22/23 und M3H sind ja dann eigentlich nur im „Fahrwerk“ zu finden: Dämpfer, Federn, Räder usw.

Ich hatte letztens die Gelegenheit mal hinten in meinem Fahrzeug mitzufahren und muss sagen, dass die Vibrationen dort deutlich stärker zu spüren sind.
(vor allem in der mittleren Rückenlehne)

Konnte jemand schon ähnliches feststellen?

Hi Grantler,

meine Klage wurde jetzt bei Gericht eingereicht. Dass ein Gutachter ein Depp sein kann, ist natürlich möglich. Da würde ich eher, bei einer subjektiven Betrachtung z.B. bei optischen Mängeln Sorge haben. Vibrationen werden aber mit speziellen Sensoren gemessen.
Da gibt es IST und SOLL-Werte. Wenn es zum Gutachter geht, werde ich natürlich auf die entsprechenden Konstellationen bzgl. Fahrbahn, Temperatur usw. hinweisen.
Ich hatte im Urlaub einen Renault SUV als Leihwagen…Nicht mal ein Ansatz vom „Tesla typischen Straßenfeedback“ wie es so schön heisst…

Gruss

Also ich habe meinen Highland jetzt 7tkm gefahren und habe keinerlei Vibrationen.

Frage ist das wirklich ein Serienproblem des Fahrzeugs oder eher was mit den Felgen/Reifensatz? Meiner ist Anfangs April gebaut also kann es sein das Tesla bereits was geändert hat.

Ich hab nun 4tkm runter. Anfangs waren die Vibrationen recht stark bei 130kmh. Die haben definitiv nachgelassen. Da gehe ich von Standplatten aus.

Ab 125kmh habe ich immer noch leichte Vibrationen. Die kommen und gehen. Mal mehr mal weniger. Lässt sich nicht rational erklären. Es ist nicht tragisch aber definitiv nicht toll. Ich weiß nicht ob ich mich überhaupt ans SeC wenden soll, weil die eh nix ausrichten können.

Hallo Adrian,

ich wäre dir sehr dankbar, wenn du uns auf dem laufenden hälst. Auch ich habe Vibrationsprobleme und bin beim Servicecenter gewesen. Es wurde eine Fahrwerksvermessung/einstellung unternommen, welche garnichts gebracht hat. Sie haben notiert, das leichte vibrationen vorhanden sind, in der Toleranz liegen und ansonsten vom Fahrbahnbelag kommen.
Ich habe eine Strecke von 100km, es hätte dann irgendwann irgendwo dann keine Vibrationen geben dürfen?! Dies war nicht der Fall. Genauso müsste es in jeder Geschwindigkeit Vibrationen geben dürfen und nicht immer in bestimmten Situationen auf dem gleichen Fahrbahnbelag.

Ich habe einen neuen Termin gemacht und nunmehr werden die Reifen gewuchtet. Ich dachte dies wäre ebenfalls geschehen?! Aber nein… haben sie nicht. Also komme ich zum zweiten Versuch hin.
Ich bleibe hier stur und werde ebenfalls den Klageweg notfalls gehen. Ich habe ausreichend Vergleiche mit Teslas um zu sagen, so ein Fahrverhalten beim Wagen ist nicht normal!

Zu allen anderen, welche sich nicht dagegen wehren, muss ich hinzufügen: Es ist nicht richtig und hilft keinem einzigen (sich selbst ja auch nicht). Erst wenn genügend Leute sich dagegen wirklich wehren, wird Tesla dazu bewegen (durch den höheren Druck) hier zuzugeben, dass was nicht stimmt und durch eine Rückrufaktion/Reparatur zu handeln.

Das mit dem Standplatten könnte durchaus sein. Ich erinnere mich als ich damals mein Model y geholt hatte, vibrietes das Lenkrad auch auf der Autobahn und wollte das melden aber nach einiger Zeit so nach paar Wochen war es dann weg und ist auch nie wieder aufgetaucht. Beim Highland und meinem alten M3 hatte ich das nicht. Es schon komisch aber ein generelles Problem kann das nicht sein. Ich bin bei so Sachen auch empfindlich und würde sowas schon merken.

Ich habe das natürlich als erstes recherchiert. Aber ich habe sehr oft gesagt bekommen, das betrifft wirklich alte Reifen von „damals“. Und mit einem so hohen Reifendruck wie beim Tesla, sehr unwahrscheinlich.

Nein, absolut ausgeschlossen.

Hi Joe84,

werde berichten. Ich hatte zwischendurch mal erwogen, eine Werkstatt mit entsprechendem Equipment aufzusuchen, um die Vibrationen zu messen. Dass Tesla die entsprechenden Gerätschaften in den SC nicht hat, kann ich nur auf fehlende Qualifikation der Mitarbeiter zurückführen.
Es ist nicht leicht, die Daten auszuwerten. Die Hardware ist unter 10k €uro zu bekommen.
Meiner Meinung nach, wissen Sie GANZ GENAU! was diese verursacht.
Eine Hunter-Wuchtmaschine kostet mehr…wird natürlich häufiger eigesetzt…

Wenn das KBA hier Druck aufbauen würde und die Zulassung gefährdet sein könnte (war vor kurzem, bei den Wagenheberaufnahmen Thema…(Hier hat Tesla schnell bewiesen, dass die Struktur nicht betroffen ist)

Dann und nur dann reagieren Konzerne. Ich mache das nicht nur an Tesla fest, da ist jeder Hersteller ähnlich.
Wenn jemand nicht sicher ist, ob eine Klage Kosten/Nutzen rechtfertigt… Rechtschutz nicht greift etc…würde ich jedem empfehlen eine Werkstatt mit entsprechender Sensorik aufzusuchen um eine entsprechende Analyse der Werte zu erhalten.

Gute Nacht!

Federn sinds mal nicht, ich hab andere Federn drin und trotzdem leichte Vibrationen. Räder auch nicht, wurde schon geklärt.
Interessant wäre noch, wenn jemand der von den Vibrationen betroffen ist auf zb ein KW V3 oder ein anderes Komplettfahrwerk tauscht, ob die weiterhin bestehen oder dann weg sind.

Wurden neben den Federn auch die Dämpfer geändert?

In der Regel werden zur Elimination von unerwünschten, mechanischen Schwingungen Dämpfer mit unterschiedlichen Dämpfungskoeffizienten eingesetzt.

Ich habe bereits mehrfach das Service Center aufgesucht. Von der ersten Fahrt an hatte ich das Vibrieren, beginnend ab ca. 110 km/h. Zuerst hieß es Standplatten und die Reifen wurden getauscht. Dann hieß es die Reifencharge sei schlecht und man stehe mit Hankook in Kontakt um „gute“ Reifen zu bekommen. Andere Reifen wären für die Nova Felge 19" noch nicht zugelassen. Seitdem - still ruht der See. Man weigerte sich meinen Satz Original Winterreifen (andere Felge, andere Reifen) zu Testzwecken aufzuziehen… Dann wäre sicher gewesen, ob es an den Reifen liegt. Ich denke man weiß warum :frowning: Da es sich um ein Dienstfahrzeug handelt, (B2B Kauf) gab ein kein Rücktrittsrecht, sonst hätte ich den Wagen direkt stehen lassen. Nun warte ich seit 4 Wochen auf erneute Rückmeldung und meine zwischenzeitliche Nachfrage wird immer mit der gleichen Antwort (Wir sind dran) abgetan. Spätestens mit Felgen- und Reifenwechsel auf den Wintersatz weiß ich dann, ob wir das über das Fahrzeugmanagement an den Anwalt geben, oder ob das Thema damit gelöst ist. Ein echtes Ärgernis. Mein 1. Tesla und ansonsten bin ich von dem Wagen in jeder Hinsicht begeistert…

Ich verstehe euch nicht wenn das so schlimm ist mit den Vibrationen warum stellt ihr die Autos nicht bei Tedla hin und fordert Rückabwicklung wenn die Reparturversuche erfolglos waren.
Aber alle fahren fröhlich weiter da kann es ja nicht so schlimm sein.

Eine Minderheit (ca. 10% nach der Umfrage mit 80 Teilnehmern) hat Vibrationsprobleme, die Probleme gab es von Anfang an und bislang ist nicht bekannt das es abgestellt ist.
Du hast Glück gehabt, Jeder 10te ist demnach betroffen, aber 9 aus 10 eben nicht.

Peter

… oder 9 von 10 haben kein Gefühl und kein Gespür für Vibrationen.

Eine „einfache“ Rückabwicklung ist gesetzlich nicht vorgesehen.

Gesetzlich besteht ein Recht auf Wandlung, wenn es sich um einen schwerwiegenden Mangel handelt. Handelt es sich um einen geringfügigen Mangel, hat der Käufer Anspruch auf Verbesserung der Sache, Austausch der Sache, oder eine angemessene Preisminderung entweder als Gutschrift oder als Rückzahlung eines Teils des Kaufpreises.

Einen schwerwiegenden Mangel muss der Käufer nachweisen, wofür er im Besitz des Wagens sein muss.

Mag sein, dass du wie ein zweites Paar Schuhe Autos in deiner Garage hast… aber ich z.B. nicht…
Ein Auto hinzustellen bedeutet nicht das Tesla sorry sagt und dir dein Geld wiedergibt. Sie werden dir garnichts geben oder mit großen Abzügen… und in dieser Zeit willst du zu Fuß deine Familie transportieren und zur Arbeit kommen?!
Da Tesla keine Lösung hat, wird es ohne Anwalt bzw Rechtsstreit nicht funktionieren und das kann dauern.
…du stellst es hier viel zu leicht da…

Naja viele haben das Auto schon fast 1 Jahr und mehrere Tausend Kilometer gefahren dann denkt Tesla so schlimm ist das nicht u d macht vielleicht nixhts mehr diesbezüglich.

Ich würde gern mal so ein Vibrierendes Highland fahren wollen wenn jemand aus der Dresdner Ecke ist kann ja mal bescheid geben.

Nö der Gedankengang ist eher, dass man die wenigen Kunden, die rechtliche Schritte einleiten(können), so lange hinhält und alles hinauszögert, bis diese keinen Bock mehr haben. Wenn einer das trotzdem durchzieht, ist’s immer noch um einiges günstiger für sie als das bei allen einfach hinzunehmen. Das betrifft nicht nur Tesla, sondern alle Hersteller.

Ohne Rechtsschutz kommst du da als Normalverdiener recht schnell an deine finanziellen Grenzen. Da kommt dann noch die zeitliche Komponente und der damit verbundene Stress dazu.