Ladezeit vs. Tankzeit vs. Lebenszeit

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten. :wink:

Auch wenn es manche nicht glauben wollen. Technisch ist mehr möglich als viele denken.

Vielleicht nur als Erklärung. Da die Zellen einzeln angesteuert werden können, werden sie kaum warm etc.

Das ist er nicht, aber er folgt der Regel das Fortschritt nicht durch Ankündigungen, Konzepte und Versprechen sondern durch im System funktionierende, bezahlbare und auf dem Markt erhältliche Produkte zu messen ist :wink:

Klar geht noch was bei Zellchemie, Elektrodenmorphologie, Herstellungsverfahren, etc. Vielleicht auch ein disruptiver Technologiesprung. Aber „bald“ ist eben was anderes. Man darf nicht alles unkritisch glauben was einem so erzählt wird, was aber nicht in einen Mangel an Glauben in den technologischen Fortschritt umschlagen sollte…

Dort sehe ich keine Quelle von Tesla, die das bestätigt. Und 200 kWh sind weder Ladestrom noch Ladeleistung, sondern eine Energiemenge. Wenn du 200 kW meintest, dann bin ich nach wie vor an einer Quelle von Tesla interessiert.

Ich sehe eher das Problem des Ladesteckers. Tesla müsste sich einen „neuen“ Stecker überlegen, der noch höhere Ströme zulässt, wenn sie nicht mit der Spannung raufgehen. Denn laut Phoenix Contact ist der Typ2-Stecker an den Superchargern nur 10 Minuten in der Lage, den maximalen Strom bei 135kW zu führen. Auch wenn die Stecker beim Laden nicht heiß werden, sind sie jedoch eher am Limit, was die maximale Stromstärke betrifft. Deshalb sehe ich auf mittlere Sicht keine Verdopplung der Ladegeschwindigkeit, zumindest nicht ohne neue Akkus mit höherer Spannung.

Eben Batterie mag gehen, aber ein von Menschen bedienbares Kabel / Stecker wird es ohne Riesensprung in der Energieübertragungstechnologie wohl nicht geben.

Und dafür gibt es auch keine technische Lösung in Sicht - ausser dem Erfinden von zumindest Quasi Extremgigahochtemperatur Supraleitungen … Akzuell sind Hochtemp Supraleiter immer noch im Bereich -200 Grad C…

200 kW gehen vielleicht noch bedienbar aber 400 oder 500?

Schon wieder so eine seltsame Aussage von Dir - ohne Quellenangabe!

Ladezeit für was? Ich kann auch ohne Probleme nur 5 Minuten laden mit meinem Model S :wink:

Nach meinem Kenntnisstand sind keine stärkeren Supercharger geplant und technisch mit dem vorhandenen Stecksystem auch nicht machbar.

Eine Erhöhung der geladenen Kilometer pro Zeit wird eher über größere Akkus kommen. Dazu müssen die Supercharger nicht mal mehr Leistung abgeben.

googeln bringt da seh ich gerade schon was
insideevs.com/tesla-says-sub-10- … -doubt-it/

die sehen aber natürlich auch das aktuell unlösbare Kabel und Steckerproblem (bei einem manuellen System)

Münchberg gestern Nachmittag. Das sind mehr als 10 Minuten, gebunden ans Fahrzeug. Ich brauch das nicht mehr. Ich war auf dem Weg in meine Pause. Kann sein, dass der Letzte noch in der Kassenschlange stand, also ich wieder losfuhr.

Könnte auch bei den Superchargern passieren wenn die Verkäufe des Model 3 explodieren. :wink:

Kaum, denn Tesla überwacht die Nutzung der SuC genau. Die werden wohl vor dem launch des Model S die SuC erweitern (mehr Standorte und/oder mehr Säulen pro Standort), oder spätestens, wenn die Statistiken regelmässigen Stau voraussagen.

Hoffentlich tritt beides ein. :slight_smile:

Noch eine Aussage die erkennen lässt das Meinung mehr als Fakten zählen.
Wer beim tanken mal wirklich auf die Uhr schaut merkt ganz schnell das 5 Minuten nicht mal für das luft rauslassen reicht (außer man tankt nur 30 Liter zwischendurch)
Ich habe mehrfach die Zeit gestoppt (ohne den Umweg sondern erst ab aussteigen) da war praktisch nichts unter 12 Minuten dabei.
Auf dem Weg zur Arbeit waren es eher 20 Minuten obwohl die Tanke direkt neben der Straße liegt (~50m anfahrt von der Straße wo ich eh lang fahre) und dann musste da schon nichts los sein. Denn wenn noch 3-4 Kunden vor mir im Shop zahlen wollten und 1-2 noch kippen/Kaffee oder Lebensmittel wollten wurden es schnell noch 5 Minuten mehr.

Ob Nissan und Honda doch noch nicht aufgeben möchten.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autoindustrie-honda-und-nissan-wollen-bei-entwicklung-von-elektroautos-zusammenarbeiten/100024258.html

2 halbe werden nicht automatisch ein ganzes

3 „Gefällt mir“

Ich denke die meisten hier im Forum können bestätigen, dass Tanken unter 5 Minuten kein Problem ist. Außerhalb des Forums werden es mindestens 99% sein. Solche Aussagen helfen auf jeden Fall nicht, die E-Mobilität voranzubringen. Das Thema Ladezeiten löst man nicht, indem man Tankzeiten dagegen hochrechnet.

Ich fand Tanken immer sehr lästig. Aber da geht es eher um Handhabung, Gerüche und Bezahlen. Da ist es schon super zuhause laden zu können. Aber leider ist dieser Luxus nicht allen gegeben.

7 „Gefällt mir“

Mit was hast Du da getankt, mit einer Kreiselpumpe am Mini Akkuschrauber? Ich denke die Säulen liefern so 25-35l in der Minute und da sollte der reine Tankvorgang in der Regel unter 2 Minuten fertig sein. Also während ich auf die Autowäsche warte kann ich mir ein Bild machen an der Tanke wie schnell das geht.

Vielleicht liegt es ja an Deiner Tankstelle aber das sollte man dann nicht als Standard nehmen.

30 Liter / Minute sind 300kWh in der Minute oder 18MW, wirkungsgradbereinigt ca. 3,6 MW.

Wenn man nun aber noch den Zahlvorgang mit berücksichtigt der an Tankstellen aktuell noch üblich ist, dann kommt man in der Regel auf 5 Minuten und somit wirkungsgradbereinigt rund 1,4MW. Und da sieht man, dass man mit dem BEV schon bei 35% angekommen ist, mit einer weiteren Verdoppelung der Ladeleistung bis 2030 wird man einen massiven Sprung gemacht haben. Ich gehe davon aus, dass wir 2040 von Akku zu Akku in unter 1 Minute laden werden.

Sorry, aber wenn man solch einen Quatsch verbreitet, braucht man sich nicht wundern, wenn die Leute den „E-Leuten“ und deren Aussagen keinen Glauben schenken…
Die normale Durchflussgeschwindigkeit bei PKW an dt. Tankstellen beträgt (mind…) 40l pro Minute.
Siehe hier: Zapfsäule I Quantium - Die besten Zapfsäulen von TSG-Solutions

Ergo dauert der reine Tankvorgang keine 2min!
Die Leute sind nicht dämlich.
Die andere „Zeit“ ist auf einer Langestreckenfahrt (und darauf kommt es beim Vgl. doch an!) beim Vgl. Verbrenner vs. E-Auto nahezu gleich, mit leichten Vorteilen beim Verbrenner.
Dazu zähle ich die Anfahrt zur „Ladestation“ (im Schnitt noch immer leichter Vorteil für ICEs), die „Rüstzeit“ (bis man „tankt“ (bei SuC leichten Vorteil von vielleicht 5 Sekunden ggü. Verbrennern, bei allen anderen Schnellladern kann es schon mal dauern!). Das E-Auto hat im Bereich Bezahlung einen Vorteil, der überwiegend Teil der „anderen“ muss noch in die Tankstelle und bezahlen. Dauer im Durchschnitt sicherlich keine 3min.
In Summe hat der ICE-Nutzer 3min beim Bezahlen und max. 2min beim Tankvorgang benötigt, ergo 5min und sein Auto ist von „Null“ nun komplett voll.
Wie viele kWh kann ein aktuelles E-Auto im Durchschnitt(!) an einem Schnelllader laden? Klar, ein Tesla mehr als der Durchschnitt der anderen E-Autos. Nehmen wir sehr optimistische(!) 150kWh an, erhalten wir in dieser Zeit 12,5kWh in unseren Akku.
Es hilft nicht, dass abzustreiten (führt zum Gegenteil) , sondern wir müssen den Leute all die anderen Vorteile von E-Autos aufzählen und vermitteln. Das solche langen Fahrten ja für fast alle nur (absolute) Ausnahmen sind, das hier und da einen Pause gut tut (und der Sicherheit dient, Kinder auf Toiletten müssen etc.), dass sich die Ladegeschwindigkeit ständig verbessert, dass man ein E-Auto (gerade als Laternenparker) vorklimatisieren kann (kein Kratzen im Winter etc.) und und und… Es gibt sooo viele Vorteile…, aber den jetzigen Fahrern von Verbrennern „Quatsch“ zu erzählen hilft m.M.n. wahrlich nicht…

6 „Gefällt mir“

Ich habe das mehrmals gestoppt. Obwohl bei mir die Tankstelle direkt am Heimweg liegt, waren Zeiten unter sieben Minuten die Ausnahme.

Muss ich wohl nochmal verlinken. Nennt sich Fakten:

Autobahntankstellen mit viel Verkehr und längeren Fußwegen zur Kasse. Z.B. in Gruibingen beträgt dieser zwischen 30 und 40 m einfach, also allein schon etwa 45 bis knapp 60 Sekunden. Allein der reine Befüllvorang, ohne Ein- und Ausfahrt, Aus- und Einsteigen, Schlauchhandling, Deckel auf zu, dauert im Idealfall ja bereits bei 40 bis 70 l Sprit etwa 60 bis 90 Sekunden.

8 „Gefällt mir“

Es sind 7,x min beim Verbrenner (müsste die Quelle nochmal suchen) Aber man muss sagen, dass ich den Verbrenner noch nie bei mir zuhause laden konnte.
D.h. in meinem Daily Profil bin ich nie an der Tankstelle :wink:

Als Vielfahrer ist aber das Argument Ladezeit für mich schon relevant und in einigen wenigen Situationen ca. 3-4x Jahr geht es mit auch nicht zu schnell. Gerade wenn man abends vom Flughafen kommt und heim möchte.

ABER: Diese 3-4x müsste ich mit mind. 500 eher 700 Euro/Monat mehr an Verlust an Netto bezahlen (!). D.h. ich nehme das gerne vs. Verbrenner im Kauf, als Vielfahrer. Den Rest der Ladezeit nutze ich für die eh nötigen Emails im Berufseinsatz. Damit habe ich zumindest vs. Verbrenner nur das Ego Nachteil Thema da ich keine AMG fahre :wink:

Das Argument wird oft und gerne genommen aber es ist eben nur für diejenigen relevant die keine Ladesäue in der Nähe, keine am Stellplatz haben und die in keinen EFH wohnen.

Ja das sind einige Leute aber es ist für alle anderen fast irrelevant aber man hat es noch nie erlebt und die Tanke kennt man eben.

Somit meine Tanke in der Nähe ist 3km weg und unte 15min ist der Tankvorgang nicht möglich. Mit ich muss Tanken fahren. Das war bisher 1x pro Woche für den Daily möglich und das ist nun „nie“.
Ergo 52x15min gespart. Da kann man viel Zeit „unterwegs“ am SuC verbringen.

P.S Such mal ein Tanke in der Mitte der Stadt wo viele der oben betroffenen wohnen😉

7 „Gefällt mir“

Davon gehe ich auch aus. Allerdings haben diese 99% sicher die Zeit nicht gestoppt. Die tatsächlichen Werte liegen höher.

Das ist viel Psychologie dabei. Beim Tanken ist man permanent in Action. Man muss jeweils genau das tun, was man gerade tut. Da vergeht die Zeit gefühlt schnell, selbst beim Schlange stehen.

5 Minuten sind nur unter wirklich guten Bedingungen erreichbar. Die sind aber nicht der Maßstab, denn unter guten Bedingungen aus Sicht des E-Mobilisten sind die Ladezeiten irrelevant, also quasi Null. Sei es die Wallboxen zu Hause oder der Schnellader am Supermarkt.

Viel spannender sind die Ladezeiten auf der Langstrecke, am besten Richtung Urlaub. Also genau in der Situation, in der auch das Tanken am längsten dauert. Das darf man schon thematisieren, finde ich. Es gibt deshalb auch Leute, für mit dem Laden deutlich weniger Lebenszeit verschwenden als vorher mit dem Tanken.

Lange Ladezeiten sehr ich vor allem als Problem bei denjenigen Autos und Chargern, die wirklich langsam laden. Jenseits von einer halben Stunde ist dann irgendwo Schluss mit lustig. Daher immer aufpassen, mit weicher Ausrüstung man unterwegs ist. Und der berühmte fahrende Salesman hat sicher auch ein Problem. Das zuzugeben finde ich viel hilfreicher, als falsch gefühlte Tankzeiten für voll zu nehmen.

7 „Gefällt mir“

Übertrieben aber nicht sooo falsch…

Ja, weil der abgehetzt Heim kommt, um noch die Büroarbeit zu machen die ich schon während der Ladepausen erledigt habe :wink:

4 „Gefällt mir“