Bin erstaunt, wie viele bei euch immer anstehen mussten an der Tanke oder die Tanke geschlossen hat?
Weiss nicht, aber in der Schweiz hatte ich das in meinem Leben noch nie…
–> An die Tanksäule ran ohne anstehen, Karte rein, 5s später OK, Rüssel rein, 3min später Rüssel raus und weiter geht’s… 10min alle Woche einmal.
Mit dem Tesla ist’s noch besser, jeden 2ten Tag ein paar km Nachladen, im Moment nur in der Firma, mangels Ladepunkt zu Hause (Carport Projekt in der Startphase ).
Er hat doch „10 Minuten“ sicher nicht ohne Grund in Anführungszeichen gesetzt? Das wird sicher kein zufälliger Fingerausrutscher auf der Tastatur gewesen sein.
Zum Tankvorgang gehören ja
Hinfahren (Umweg), Tanken, Bezahlen evtl mit ab und zu mal kurz Anstehen, Rückfahrt (Umweg) nicht jeder wohnt ja so, dass er auf seinem regulären Weg an einer Tankstelle vorbeikommt.
Wenn man „ungünstig“ wohnt und ein paar Minuten Umweg zur Tankstelle hat sind die „10 Minuten“ (in Anführungszeichen) real ja schnell 15+.
Mit gibt es schon ungemeint viel, wenn ich mit den stinkenden Zapfpistolen nichts mehr zu tun habe.
Bei Schnelladern auf Tankstellengeländen wird mir dann immer mal wieder bewußt, welche normalen Wahnsionn man vorher akzeptiert hat.
Seit dem ich den Zoe fahre, mache ich mir den Sport kostenlos unterwegs zu laden. habe erst zweimal zu Hause geladen.
Wenn man sich seine Zeit nur etwas anders sortiert, kostet das LAde ja fast gar keine Zeit. Jeder der hier im Forum schreibt, kann diese Zeit ja in solchen Pausen dafür verwenden.
Ich fahre ein dt. Qualitätsprodukt, aber keinen Diesel.
Also muss ich durchschnittlich alle 45 Liter zur Tanke.
Und dafür braucht es keine hohe Kilometerleistung.
Ich bleibe garantiert unter 50 tkm p.a.
Die 10 Minuten sind für die meisten Aufenthalte großzügig berechnet.
Aber gibt Ausnahmen und die hauen dicke Kerben in die Statistik.
Dabei sind die Warteschlangen an der „2-Zapfsäulen-Tankstelle“ noch der kleinere Ausreißer.
Schlimmer sind geschlossene Tankstellen. Dann sprechen wir von real 20 bis weit mehr als 200 Minuten. Und der ganze Ärger, zweites Fahrzeug, da trocken gefahren und abholen, Zeit von Dritten etc. ganz zu schweigen.
Und wenn ich es mir richtig überlege, 12 Stunden pro Jahr sind die „guten Fälle“. mit den schlechten liegt der Wert sehr weit darüber, möglicherweise über 24h netto!
Ihr merkt es schon. Das System Tankstelle und die Abhängigkeit und daraus resultierenden Nachteile kotzen mich an.
Und, sram, bevor noch ein genialer Verbesserungsvorschlag kommt: Dieselgeruch erzeugt bei mir Brechreiz.
Nach eigenen Angaben arbeitet Tesla an einem Ladesystem mit einer Ladezeit von 5 bis 10 Minuten. (Derzeit 20 Minuten)
Alte Meldung:
Vor etwa zwei Monaten folgte eine 120-kW-Version, mit der die Ladezeit auf 20 Minuten verkürzt wurde. Die nächste Generation der Supercharger soll laut Tesla-CTO JB Straubel nur noch 5 bis 10 Minuten benötigen.
Das geht dann doch wohl nur mit der 4-fachen Stromstärke - da Spannung doch gleich bleiben wird oder?
Gibt es da ein Bild schon von dem Kabel was man dazu nutzen wird? Irgendwie stelle ich mir das dann echt unhandlich vor - und echt unhandlich = nur für die Hulk Nutzer
Wundert mich. Ich lade fast ausschließlich zu Hause mit ca. 5 Sekunden Zeitaufwand pro Tag. Tanken war ich früher einmal die Woche und mit immer rund um 10 Minuten Zeitaufwand die mich immer genervt haben. Vor allen weil oft zur Unzeit das Auto gefüttert werden wollte wenn ich auf die 10 Minuten keine Lust hatte. Ich empfinde meinen 0 Zeitaufwand als sehr angenehm. Gefühlt wenn ich mit meiner Frau mitfahre muss sie irgendwie immer noch „schnell“ tanken und ärgert sich drüber das inzwischen die Preise in der Zeit von Tankstelle anfahren zu bezahlen schon geändert werden. In die Welt mag ich nicht zurück.
Das ist leider Unsinn. Weder verkürzen 120 kW die Ladezeit auf 20 Minuten (der Quatsch ist sehr alt, inzwischen traut sich Tesla das nicht mehr da in der Realität zu sehen ist das min. 40 Minuten für 80% und für eine Vollladung mehr als eine Stunde nötig sind) noch wird es eine schnellere Ladung für das MS geben. Der begrenzende Faktor ist der Akku selbst der schon die heutige Leistung der SuCs nur am Anfang ganz leer aufnehmen kann und dann runterregeln muss. Zudem haben heute schon die SuCs nicht genug Saft von Außen und auch nicht genug Ladegeräte um allen Stalls wenn belegt die volle Leistung zu geben.
Mit der aktuellen Technik sind die Ladezeiten wie sie sind. Werden die Akkus größer kann man sie evtl. konstant halten erst einmal mit mehr Ladegeräten. Aber eine 5-10 Min. Vollladung der Tesla Akkus wird es nicht geben ohne eine derzeit nicht abzusehende andere Technologie bei den Zellen.
Die Firma Kreisel hat schon selbst in 15 Minuten rund 250-300 km Reichweite nachgeladen.
Die Rundzellen halten das ohne Probleme aus !
PS: Ich habe nie von einer Vollladung gesprochen. Allerdings hat mir Kreisel bestätigt, dass auch bis kurz vor dem Ende schneller geladen werden kann. Tesla ist da eher konservativ.
Wir haben ja schon jetzt 135 kW-Lader in Betrieb (neuere SC) Bald werden es 200 kW-Lader sein. Ihr werdet es sehen. (Steht nicht nur auf dieser site)
Gleiches gilt auch für Chademo / CCS 50=> 100 kW
Klar geht das, wenn der Akku nicht lange halten soll. Das MS läd heute mit ca. 600 km Reichweite pro Stunde am Start. In 15 Min. sind das 150 km. Dabei quält sich die Kühlung des Akkus im Sommer schon ordentlich. Klar gehen mit mehr Kühlung oder wenn auch 250 statt 2500 Zyklen reichen mehr als das. Aber eben nicht im gesamten System wenn Ladegeschwindigkeit, Kühlung, Lebensdauer, etc. gleichzeitig optimiert werden müssen. Über Preis nicht zu sprechen.
Kreisel hat einen ungekühlten Akku in dem Flieger der nur 15 kW abgeben muss, was die im Labor mit einer Zelle gemacht haben ist für den realen Einsatz nicht relevant. Man muss immer hinter diese Informationsschnipsel schauen. Wenn die einen Akku vorlegen der 85 kWh hat, in der Spitze 500kW und auf Dauer locker 160kW abgibt, unter 500 kg wiegt und weniger als 10.000$ kostet, dabei aber >2500 Zyklen bei max 10% Kapazitätsverlust leistet und sich in 5-10 Min. halb aufladen lässt dann reden wir