(Lade-)Verluste: Differenz von fast 30% normal?

Je länger die Ladung dauert, desto höher der „Verlust“. Einfach weil das Auto während der Ladung wach ist und Strom verbraucht.

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Ich finde bisher alle Anzeigen relativ ehrlich, also der Verbrauch im Auto, der Akkustand, die Ladedatrn.

Letztens am Aldi-CCS um 51kw angezeigt, im Auto um 44kw. Aber klar, da läuft die Pumpe und diverse Nebenaggregate und im Kabel geht trotz Mega-Querschnitt auch was unter…

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Verbrauch nach SoC ja.
Der Bordcomputer verrechnet sich leider, wenn der Akku während der Fahrt wärmer wird und daher die Kapazität steigt. Grundlage scheint der SoC bei Fahrtantritt zu sein.

Prozentual ist der Verlust immer gleich, absolut natürlich von der Zeit abhängig.

Wenn das Display sagt 36kWh nachgeladen, mit 9kW Ladeleistung wurden 37,5kWh nachgeladen und an Schuko 47kWh, dann ist das Prozentual doch nicht gleich?

An Schuko haste natürlich die höchsten Ladeverluste. Am besten scheint wohl AC 11kW zu sein. Das ist aber ziemlich logisch, denn wie erwähnt hast du Ladeverluste wie zb. Die Ladeelektronik und die Leitung und evtl Heizung/Pumpe usw… bei sehr kleinen Ladeströmen fallen diese Aspekte eben am stärksten auf. Laden mit Schuko oder generell geringen Ladeströmen wird daher eigentlich mehr als Notlösung betrachtet…

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Die Anzeige des Verbrauchs im auto ist Mumpitz und geschönt :frowning:

Real in Summe von allem was das Auto braucht hast du Verbräuche zwischen 23 und 30kwh ab Stecker, und da musst im Winter nicht mal schnell fahren für…

Dazu kommen extrem häufige Reifenwechsel, ich halte nichts davon es potentiellen Neukäufern schön zu reden. Das Auto ist kein Auto mit dem Mann extrem spart, zu einem günstigen Diesel. Es spart vielleicht Geld zu einem vergleichbar PS starken Benziner.

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Nur durch ständiges Wiederholen wird diese Behauptung nicht wahrer.

Die Anzeige ist sehr genau und zählt sämtlichen Verbrauch ab Batterie inklusive Nebenverbraucher, allerdings nur während das Auto in D oder R ist. So wie eigentlich bei jedem anderen Auto auch (nach meinem Kenntnisstand werden zB Standheizungen beim Verbrenner auch nicht gezählt). Bei Tesla gibt es außerdem verglichen mit anderen Herstellern einfach deutlich mehr Features die man geparkt nutzen kann (Spiele, Wächtermodus, Herbeirufen, Updates usw), weshalb diese Diskrepanz bei Tesla stärker hervorzutreten scheint.

Was stimmt ist dass Verluste beim Laden (hauptsächlich für Batterieheizung beim Schnellladen) nicht berücksichtigt sind. Aber diese haben ja auch keinerlei Auswirkungen auf die Fahreffizienz und Reichweite.

Es kommt also einfach auf die Perspektive an:

  • Interessiert mich die Reichweite und wie effizient das Auto fährt? Dann ist die Anzeige super.
  • Interessiert mich der Gesamtverbrauch im Unterhalt des Autos (zB um die Kosten für den Strom zu berechnen)? Dann ist diese Anzeige nicht die beste Quelle.
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Wenn dein Auto kalt ist, gehen bis zu 11kW in die Batterieheizung, damit eine eiskalte Batterie nicht beschädigt wird. Wenn du keine zu hohen Verluste (sind eigentlich keine) haben willst, lade direkt nach dem Fahren, da dann die Batterie wärmer ist. Gruß Markus.
P.S. electric Dave und Tesla Björn haben dazu ein Video auf YT veröffentlicht.

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Finde den Post leider nicht mehr, aber bei einem umfangreicheren Vergleich der (privaten) Ladestärke von Schuko bis 16A wurde 12A als bester Wert (geringe Ladeverluste/ Ideale Batterieschonung) festgelegt.

Vielleicht findet ja jemand den Post nochmals. Ich leider nicht :wink:

Komischerweise habe ich bei dutzenden Vergleichstest vor allem mit den Koreanern im Vergleich Verbrauchsanzeige zur nachgeladenen Strommenge beim Tesla deutlich (>10%) höhere Abweichungen im Vergleich gesehen, während die Koreaner sehr nah am angezeigten Verbrauch sind. Dann ist Tesla im Vergleich deutlich schlechter bei den Ladeverlusten, ich glaube es nicht dass es dies alleine ist. Woher leitest du ab dass die Anzeige sehr genau ist, Feldstudie gemacht?
Mich interessiert als normaler Endnutzer was muss ich nachladen, und wenn dann aus einer angezeigten Menge von 40kWh beim Laden 50 kWh werden ist das für mich die Anzeige nicht okay, denn die zusätzliche Zeit verbringe ich an der Säule. Und hier rede ich nicht von Standverlusten oder Aufheizen in der Garage, sondern ich fahre von A nach B und Lade Summe x nach.

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Durch ständiges Wiederholen wird die Aussage nicht richtiger (wie weiter oben schon geschrieben wurde).

Also nochmal:

Der Verbrauchszähler im Auto zählt nur das, was während der Fahrt verbraucht wird.

Alles, was im Stand, also bei geparktem Auto, verbraucht wird, wird nicht mit gezählt. Das ist bekannt und hat nichts mit „geschönt“ zu tun.

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du meinst, nur die halbe Wahrheit sagen, ist nicht gelogen… ja kann man so sehen…

mit ScannMyTesla kann man auch „stationary“ Verbrauch auslesen…

ich denke es wäre auch genug Platz, dass Tesla z.b. neben dem „Verbrauch seit letztem Laden“ z.B. in Klammer "+ Standverbrauch xy kWh hinschreiben könnte…

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Echt jetzt?

Sind wir hier so weit, dass wir die optimistisch umgesetzten Verbrauchszähler in Fahrzeugen kritisieren?
Ich bin mir sicher, exakt solche Threads findet man in Foren zu jedem Hersteller.

Nachdem ich mir die ersten Wochen Gedanken um den Stromverbrauch gemacht habe, ist mir das mittlerweile völlig egal. Vor allem im Winter darf man such nicht bekloppt machen. Ich gucke 1x im Monat auf den Zähler und mache am Jahresende mal eine kleine Prüfung der Werte und dann ist gut.

Das mein Fahrzeug nicht wie angezeigt 16 kWh/100km sondern 22 kWh/100km „frisst“, war mir vorher klar.

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Sind wir schon so weit, dass man das nicht mehr kritisiert??

Ja, danke, dass hätte ich dazu schreiben müssen. ich vergleiche externer Stromzähler vor der Tesla Wallbox und die gespeicherte Lademenge laut Tronity.

Lademenge laut Tronity dürfte ja der Wert sein, der auf dem Display nach dem Laden steht?

Ist sie nicht. Wenn der Tesla Draußenparker ist und sich der Akku während der Fahrt erwärmt, wird dieser Kapazitätszuwachs in der Verbrauchsberechnung für die Fahrt nicht berücksichtigt und somit wird ein zu geringer Fahrverbrauch angezeigt.

Doch, wenn Du die nachgeladene Menge nimmst. Da 10% Ladeverluste bei 11kW Ladungen draufgeschlagen, dass passt.

Kommt auf den Einsatzzweck des Autos an. Meiner muss jeden Tag 100km Pendelstrecke bei Landstraßentempo absolvieren und liegt nach 15 Monaten und 30.000km bei 20kWh/100km ab Steckdose.

Die Rechnung mit dem Sparen stellen wir ab dem 01.01.2021 neu bzw wird der Spritpreis nicht auf ewig in diesen Regionen hier in Deutschland bleiben. Da ist mir ein konstanter Strompreis übers Jahr für die Kostenübersicht beim Pendeln lieber.

Quelle? Für die Verbrauchsanzeige spielt der Ladestand der Batterie keine Rolle sondern lediglich die Leistung, die in die oder aus der Batterie heraus geht.

Quelle:
Jeden Tag 100km pendeln. Ich fahre mit einem Verbrauchsunterschied von 2 +/- an der dritten Stelle.
Mit warmen Akku verbrauch ich 17%, am nächsten Morgen mit kaltem Akku 14% bei sonst gleichen Bedingungen. Das ist mir schon im letzten Winter aufgefallen. Und der SoC beim Abstellen am Abend abzüglich 20% (3% fürs Vorklimatisieren und 17% Fahrverbrauch) ergibt den Ankunfts SoC.

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