Würden fossile Brennstoffe nicht egal wie subventioniert und protegiert, könnte man sie nicht wirtschaftlich fördern.
Die Sache ist halt, dass der Kram wahrscheinlich nicht einfach zu fördern ist.
Petrobras hat vor ein paar Jahren auch ein Ölfeld vor der Küste gefunden und so richtig lohnt sich das nur, wenn der Preis hoch ist. Ist er halt momentan nicht.
Ojeeh… - Der Glaube schwebt nun höher wie die Satelliten…
„Umweltsatelliten sollen zum Absturz gebracht werden“
ein Kommentar: „Bosheit und Dummheit laden zur Hochzeit“
Die nächste Evolution der Klimaanlagen:
Einen kleinen Sonntagslektüre wirft die Frage auf ob nicht vielleicht mehr Technik
„In einem kürzlich von der Regierung in Auftrag gegebenen Bericht wird empfohlen, landesweit intelligente Wasserzähler zu installieren, so dass Haushalte, die Sprinkleranlagen benutzen und Swimmingpools füllen, mehr bezahlen müssen als Haushalte, die sparsamer mit ihrem Verbrauch umgehen.“ [Übersetzung mit DeepL]
alle Probleme mit Ressourcen lösen kann.
Das Thema Privatwirtschaft/Versorger in öffentlicher Hand wird auch nebenbei thematisiert.
Persönlich finde ich ja schon länger, dass Vereinigte Königreich ist eine Art Labor für die fehlerhafte Privatisierung von Bereichen der Daseinsfürsorge, wie Bahn und eben Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, bei uns im Rest Europas
.
Die Abgrenzung was als Daseinsfürsorge liebr der Staat erledigt und was im freien Wettbewerb besser in der Privatwirtschaft aufgehoben ist, ist hoch komplex und für das gute und effiziente Funktionieren der Wirtschaft enorm wichtig. Die Bevölkerung ist einerseits auf eine funktionierende Daseinsführsorge angewiesen, profitiert aber ebenso von einer gut aufgestellten freien Wirtschaft, da diese letztlich ja auch durch die Bürger dargestellt wird.
Ich finde eine offene politische Diskussion zu dem Thema ernorm wichtig. Deshalb ärgern mich häufig Darstellungen verschiedener Lobbyisten, die gegen Transparenz und offener Diskussion arbeiten.
So ist für mich zB nicht klar, warum die Netzbetreiber Teil der Privatwirtschaft sein müssen. Die Effizienz kann es bei ddm Thema nicht sein, schließlich handelt es sich um viele regionale Monopole, die häufig den Kunden nicht als solchen sehen.
In Spanien gibt es schon gestaffelte Wasserpreise. Je höher der Verbrauch desto teurer je Kubikmeter.
Du beziehst dich auf „Kunde ist König“?
Aus welcher Glaubenslehre stammt eigentlich dieser Werbespruch BWL, VWL, xyL?
Sorry für die Polemik, aber ich persönlich kann aus meinem Alltag kein Großsystem (Energieversorgung, Straßenverkehrsinfrastruktur sowie Bahn- und Luftverkehr, Müllentsorgung, Wasser und Abwasser, Gesundheitswesen…)
sehen, dass billiger und qualitativ besser (für Kunden und Mitarbeiter) geworden ist durch die Privatisierung.
Auch das Argument, dass liegt dann nur an zu viel Regulierung durch den Staat, währe die Privatwirtschaft völlig entfesselt, währe alles besser und billiger, wird in der Realität doch immer wieder als nicht eintretendes Versprechen offenbar.
Das Gegenteil ist der Fall, deregulierte Industrien kollabieren und müssen mit Steuergeldern und Verstaatlichung „gerettet“ werden.
Im kleinen z.B. die Verladung der Ems Mündung durch ein höchst umstrittenes Stauwehr -für eine Werft in Papenburg - aber dadurch kann perspektivisch ein Automobilkonzern in Emden seine Autos nicht mehr auf Schiffe verladen und muss einen neuen Anleger bauen- da zahlt (natürlich?!?) der Steuerzahler für den Unterhalt des Wasserwegs und die Hafeninfrastruktur.
Im größeren Zusammenhang dann die Begrenzung der Folgekosten der deutschen AKW’s durch Übernahme durch den Staat… um mal bei zwei Beispielen zu bleiben.
Daher stellt sich mir die Frage, warum reicht da nicht eine klassische Messung der Kubikmeter?
Das Ziel in UK, bzw. der Unternehmen dort, ist wohl eher Verbrauchsspitzen zu monetarisieren.
So könnte man den Preis z.B. an die Durchflussmenge im Minutentakt koppeln.
Die Wasserleitung wird ja, analog zur Stromleitung, auch unterschiedlich belastet.
Huch!
Nein, für mich ist ein Kunde ein Kunde!
Ein König ist ein Monarch und in diesem Zusammenhang eher unpassend. Weiß nicht wie Du darauf kommst.
Die Versorgung der Bevölkerung ist eine Angelegenheit, die zunächst einmal die Grundbedürfnisse der Bevölkerung decken soll. Dabei sollte natürlich ein Einwohner/Bürger/Mensch immer ordentlich und höflich behandelt werden, egal ob die Leistung durch die öffentliche Hand oder die Privatwirtschaft erbracht wird.
Ich denke man kann das diskutieren ohne die Mitdiskutanten in eine einem nicht genehme Ecke stellen zu wollen. Das machen Leute, die sich mit der Sache nicht beschäftigen mögen und trotzdem Recht behalten wollen.
Also einfach sachlich bleiben und offen andere Gedanken zulassen…
Die Vorteile einer staatlichen Aufgabe der Grundversorgung sehe ich doch ebenso wie Du.
Ich ziehe allerdings eventuell eine Linie näher bei der Privatwirtschaft. Das muß man aber wirklich von Fall zu Fall betrachten.
Generell habe ich bei der Energieversgung eine geteilte Auffassung. Netzbetrieb würde ich schon bei der öffentlichen Hand sehen wollen, die dezentrale Energieerzeugung durch PV und WKA allerdings eher in Privathand. Es gibt sicher viel für und wider…
Wie wäre es mit dem einen oder anderen Beispiel in Europa oder in D?
Du hast zwar betont, es sei „hoch komplex“, aber so ganz ohne Bezug auf positive Beispiele ist diese „freie“ Wirtschaft auch sehr abstrakt und wird vielleicht mangels Praxisbeispielen von mir ziemlich kritisch gesehen?!?
Es gibt ja unzählige Beispiele mit Für und Wider.
Private Straßenbauprojekte zB. In Rostock wurde vor Jahrzehnten der Warnowtunnel mit Maut von Franzosen gebaut. Straße gegen Geld finden natürlich viele unsozial. Andererseits hätte die öffentliche Hand das in 100 Jahren nicht priorisiert und die Innenstadt wird dauerhaft entlastet.
Theater und Opern verschlingen Unsummen für ein recht kleines Publikum. Privatwirtschaftlich wären die Karten um ein Vielfaches teurer, die Allgemeinheit wäre entlastet und die Spielstätten wären frei von politischer Gängelung. Müssen wir das Thema steuerfinanziert bearbeiten? Ich finde das diskussionswürdig.
Oder Energiegenissenschaften: Die Idee finde ich gut, nur sollte sich die öffentliche Hand da nicht völlig raushalten? Das muss doch Bürgermeister nicht bewegen, die haben genug Aufgaben.
So könnte mE alles öffentlich finanzierte auf den Prüfstand und auch manches Private.
Nach 80 Jahren könnte die Gesellschaft ruhig offen darüber nachdenken, wo der Staat notwendig und wichtig ist und wo lieber privates Engagement angezeigt ist.
Tatsächlich kritisiert das wohl auch der Bundesrechnungshof…
Böse Zungen behaupten ja sogar, dass die Vollsperrung der A45 und die daraus folgenden Jahre der Veränderung der Verkehrsströme in Lüdenscheid, nur auf die Gründung der Bundesautobahn AG, also die (pseudo) Privatisierung der deutschen Autobahnen zurückzuführen sind…
Aber selbst wenn man nur der Spur des Geldes folgt, wird einem Vorgerechnet, die Entlastung der Rostocker Innenstadt wäre die Rostocker (und viele andere Steuerzahler) günstiger gekommen, wenn man ohne private Unternehmen den Tunnel gebaut hätte
.
Der Kommentar ist von 2014, also 11 Jahre alt und repräsentiert eine Meinung zu privat finanzierten öffentlichen Einrichtungen. Das war damals Mode und da hat sich in Einzelfällen die öffentliche Hand gehörig über den Tisch ziehen lassen. Daher wurde von dem System weitgehend Abstand genommen. Weiterer Grund war natürlich die Gefahr der Korruption. Ein Beispiel auch aus unserer Region ist der neu gebaute Knast in Waldeck bei Rostock. Dort ist der öffentlichen Hand ihre Unfähigkeit im Umgang mit Investoren und Baubetrieben teuer zu stehen gekommen.
Wir brauchen aber gar nicht so weit zurück. Auch in unserer Region gab es die illegale Stiftung der Landesregierung unter Beteiligung von SPD und CDU zum Unterlaufen des internationalen Enmbargos von der Nordstream2 Pipeline/Gazprom. Das war zu einer Zeit, als Putin bereits die Krim im Krieg erobert hatte. Finanzieller Blindflug und politischer Kuschelkurs mit im Krieg gegen befreundete Staaten befindliche Diktatoren: kein Problem..
Davon profitieren wiederum private Unternehmen zu allererst.
Würde man den Sonntagsreden Taten folgen lassen, müsste in Lingen die Brennelementefabrik geschlossen oder verstaatlicht werden.
Geht nicht, weil die Franzosen
-Firmenonstrukt um nicht direkt mit Russland kooperieren zu müssen?
ohne russisches Uran und kow how wohl doch nicht zurecht kommen.
Für AKW in Nord- und Osteuropa: Brennelementefabrik in Lingen importiert tonnenweise Uran aus Russland - n-tv.de.
Aber eigentlich geht es um ein positives Beispiel für die vorbildliche „freie Wirtschaft“, nicht um immer mehr Beispiele für fragwürdige Kumpanei unserer gewählten Volksvertreter und der Privatwirtschaft.
Insbesondere für Wider hat es in letzter Zeit etliche Ereignisse gegeben, bei denen ein öffentlicher Versorger privatisiert wurde, dann von der Eigentümerfirma heruntergewirtschaftet wurde und schließlich vom Staat zurück gekauft werden musste.
Die Uranunternehmen haben mit freier Wirtschaft wenig zu tun. Sie übernehmen Aufgaben, die der Staat letztlich direkt diesen Unternehmen zugedenken. Ein Wettbewerb ist da ausgeschlossen. Meiner Meinung nach ist das korrumpierte Staatswirtschaft in einem privatwirtschaftlichen Mäntelchen. Über komplizierte weitreichende Verträge sichern sich da diese Gesellschaften über Jahrzehnte die Pfründe.
In einer offenen transparenten Gesellschaft sollte es sowas nicht geben.
Ob Uran, Knast oder Toll Kollekt, sowas ist keine freie Wirtschaft sondern extrem leicht korrumpierbare Staatswirtschaft in einem privatwirtschaftlichen Mantel.
Was wäre also deine Lösung?
Für z.B. Straßen/Schiene oder meinetwegen auch Gefängnisse (Innere Sicherheit ist ja auch ein Feld auf dem Konzerne ihre Dienste anbieten)?