Kfz-Steuer in Österreich ab 2025

„zu entrichten ist“ ??
Strafzuschlag für mehr Überweisungen könnte man ja noch verstehen, aber dann muss es doch heißen „entrichtet wird“!

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Gibts da Einschätzungen von irgendwelchen TÜV Prüfern bzw. Juristen, ob Tesla die Dauerleistung softwaretechnisch beschränken und man das dann neu typisieren kann? Das wäre ja kein allzu großer Aufwand.

190kW Dauerleistung brauch ich nicht, mir würden 100kW genügen… Und nein, SR reicht mir nicht, weil ich den Allrad brauche

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Hatte ich vor dem Kauf. Mail-Antwort innerhalb von 1 Stunde gehabt und dann noch ca. 15 Mails in den 2 Folgetagen getauscht. Danach bestellt. Wo ist das Problem?

2007? Bei mir 2072kg???

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Du hast also alles vorher gewusst, auf deine Anfrage, wo denn das MY LR mit der geringsten Dauerleistung zu haben ist, sofort die entsprechende Antwort bekommen und dann richtig entschieden.
Was du nicht sagst… (warum glaube ich das denn nicht?)

  1. Um das hat man sich in Österreich und auch im Rest des deutschsprachigen Raums vorher nicht gekümmert. Dass man die Leistungsangabe eines Teslas erst am COC Papier zu Gesicht gekommen hat, ist der zusätzliche, „interessante“ Aspekt an der Geschichte.

  2. Problem nicht gelöst. Wenn du drauf kommst, dass der Nachbar (oder wer auch immer) genau das selbe Modell hat, aber im Jahr 300 Euro weniger bezahlt als du, würdest du den Quatsch nicht erzählen.

Da gibt’s dann noch einige andere interessante Beispiele: Ein M3 LR mit Beschleunigungsupgrade hat mehr Leistung als ein MS SR, trotzdem zahlt zweiteres um 200 Euro mehr im Jahr.
Gerecht? Sicher nicht. Mir ist schleierhaft, warum du das (bewusst?) den Betroffenen nicht zugestehst, dass das ganze völliger Unfug ist…

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Ich hab die Farbe MCR, die ist besonders dünn lackiert :rofl:

Die neue Steuer ist formal legal, da der Gesetzgeber Spielraum bei der Ausgestaltung von Verkehrssteuern hat. Verfassungsrechtliche Bedenken bestehen jedoch hinsichtlich der fehlenden Übergangsfrist, die rückwirkende Anwendung auf bestehende Fahrzeuge könnte als Eigentumsverletzung (Art 5 StGG) angefochten werden.

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Ist beim Verbrenner nicht anders. Der eine zahlt beim gleichen Model und Motor mehr, einfach weil die Co2 Abgaswerte nicht gleich sind. Vor allem ab 2020, wo nur noch die WLTP Werte herangezogen werden und nicht die NEFZ Werte.

Ich sag ja nicht dass die jetzige Lösung ideal ist, ganz im Gegenteil. Oder wo habe ich geschrieben dass ich FÜR die jetzige Berechnung bin und diese gut finde? Bitte unterstelle mir so etwas nicht.

Dann stell die Frage jetzt nochmal betreffend Juniper, bin gespannt was sie dir sagen.
Frag doch bitte gleich nach allen Versionen und auch ob der Boost einen Unterschied macht, oder ob im Coc die Angaben immer MIT boost stehen, sei so lieb.

Seit Wochen wird im Juniperthread spekuliert welche Motoren, Akkus verbaut werden und ob jemand bitte, bitte sagen kann, was im Coc steht. Die SA‘s schwafeln irgendwas, weil sie nicht im Stande sind zu sagen, dass sie es halt auch nicht wissen.
Und da ging es gar nie um irgendeine Steuer, man wollte nur endlich wissen, ob was Neues drin steckt.
Jetzt weiß man es größtenteils, aber aus dem Forum, die bei Tesla wissen es nur, wenn sie im TFF nachschauen!

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Das stimmt so auch nicht, die CO2-Werte passen sich in jedem Konfigurator mit an, wenn man die Ausstattung verändert.
Zumindest weißt du es 100%ig bevor du etwas unterschreibst.

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Mach ich dann gleich am Montag, ich hab da echt einen super Mitarbeiter von dem ich tatsächlich immer sehr präzise und schnell die Antworten bekomme. Werde es dann hier reinstellen.

Ja natürlich, aber nicht jeder noch so gleiche Motor hat den selben Ausstoss.

Bisher war das hier kein Thema und hat niemanden interessiert. Viele sind hier von einem Twingo 60 PS auf ein 500 PS Tesla umgestiegen, weil 300 PS zu wenig waren (im Vergleich vorher Twingo, Clio und Co…).

Was erwartet man jetzt? Das Tesla über Nacht den Schwachsinn der Politik sofort ändert?

Ob die Daten auf der Webseite veröffentlich werden oder nicht, hängt sicher von den Abnehmerzahl aus Österreich. Ich vermute mal dass man solche Infos nur direkt nach Anfrage erhalten wird. Ich habe es damals bei meinem Highland auch bekommen, und ich war einer von 20 Erstauslieferungen in Österreich mit dabei und die übermittelten Daten waren alle korrekt.

Das wäre fein

Egal, es kommt wie es kommt: Frei nach dem Motto:
Steuern musst du dir hart erarbeiten, Notstandshilfe bekommst du geschenkt,…

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EU beschwerde ist auch von mir eingemeldet worden:
Verstoß gegen:

  • : Die Gewichtung der Steuerkomponentenbenachteiligt teilweise E-Autos gegenüber Verbrennern.
  • Umweltbeihilfe-Verordnung (EU) 2025/678: Die Steuer untergräbt die „Clean Vehicles Directive“ durch höhere Betriebskosten für emissionsfreie Fahrzeuge.
  • Verhältnismäßigkeitsgrundsatz: Die Straßenabnutzung durch E-Autos ist nicht x% höher als bei Verbrennern (lt. ASFINAG-Gutachten 2024).

Beantragte Maßnahmen:

  • Aussetzung der Steuer bis zum EuGH-Verfahren
  • Harmonisierung der Bemessungsgrundlage mit Verbrennern
  • Rückerstattung bereits gezahlter Beträge
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:clap: :clap:

Für Alle die sich da so sehr einsetzen und schon Mails versendet haben, Hut ab! Solltet ihr mal in Raum GF sein, Red Bull auf mein Nacken! Versprochen!

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Naja, was wird bei einer positiven Begutachtung des Sachverhaltes, bzw. Berücksichtigung des EU-Gleichheitsgrundsatzes herauskommen?
Die BEVs werden bei der Berechnung gleichbleiben (wenn sie nicht u.U. die Höchstleistung heranziehen) und die ICEs werden zusätzlich zu Leistung und Umweltbelastung auch noch den Gewichtsfaktor zugeschlagen.
Womit die Regierung dem Gleichheitsgrundsatz genüge getan hätte.
:rofl:

Meiner Meinung nach, sollten e-Autos von der Steuer befreit bleiben (ja Wunschdenken) um eine Transformation des Vekehrs auf umweltfreundlichere Alternativen umzustellen.
Falls nicht sollten zumindest alle gleich besteuert werden:
Ein Beispiel:

Jährliche Steuer=(Gewichtskomponente+Leistungskomponente)×CO₂Faktor

  • Möglich mit einer Staffelung zB:
    0–100 kW: 0,50 €/kW
    101–200 kW: 1,00 €/kW
    ab 200 kW: 1,50 €/kW

  • CO₂Faktor
    2.0 für Verbrenner
    1.0 BEV
    1.5 PHEV
    Das sind jetzt nur mal beispiel faktoren, ohne genauere Nachrechnungen anzustellen.

  • Keine rückwirkende Anwendung auf vor 2025 zugelassene E-Autos (Schutz erworbener Rechte

  • Steuerbefreiung für Leichtfahrzeuge <1.500 kg bzw. 50 kW

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Rückwirkend wäre es, wenn du nachzahlen müsstest.

Sag das ja nicht laut, bei deinem Vorschlage käme nämlich das raus:

Berechnung Versicherungs-Steuer Neu
Art: € pro kW Abzug in kW Rest kW Kosten Art: € pro kW Abzug in kW Rest kW Kosten
Gesamt kW 153 Gesamt kW 153
erste Grenze 0,000 45 108 0,00 erste Grenze 0,500 100 53 50,00
zweite Grenze 0,250 35 73 8,75 zweite Grenze 1,000 53 0 53,00
dritte Grenze 0,350 25 48 8,75 dritte Grenze 1,500 0 0 0,00
vierte Grenze 0,450 48 0 21,60
39,10 103,00
Art: € pro Kg Abzug in Kg Rest Kg Kosten Art: € pro Kg Abzug in Kg Rest Kg Kosten
Gesamtgewicht 1931 Gesamtgewicht 1931
erste Grenze 0,000 900 1031 0,00 erste Grenze 0,000 900 1031 0,00
zweite Grenze 0,015 500 531 7,50 zweite Grenze 0,015 500 531 7,50
dritte Grenze 0,030 531 0 15,93 dritte Grenze 0,030 531 0 15,93
vierte Grenze 0,045 0 0 0,00 vierte Grenze 0,045 0 0 0,00
23,43 23,43
Summe pro Monat 62,53 Summe pro Monat 126,43
Summe pro Jahr: 750,36 Summe pro Jahr: 1517,16

Mir scheint die Steuer leicht „marxistisch“ beeinflusst - Umwelt, Verbrauch, Klima, etc - alles völlig egal - Hauptsache die „Bonzen“ zur Kassa bitten… :clown_face:

Für die Umwelt bedeutet das jedenfalls einen massiven Rückschritt - die Zahl der BEV Zulassungen in Österreich wird dadurch jedenfalls katastrophal geschädigt. :worried:

Zum Glück ist A so klein, dass das weltweit keine Auswirkungen hat - aber natürlich ein Armutszeugnis für unser „Zuckerl“ :upside_down_face:

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