Du kannst sehr vieles falsch machen. Ein alter Tesla ist grundsätzlich kein Einsteigerauto. Du kannst Glück haben und 100’000km praktisch wartungsfrei fahren, oder du kannst Pech haben und in 10’000km weitere 10’000€ investieren müssen. Die klassischen Schwachstellen findest du schnell, wenn du hier im Forum etwas querliest.
Den Preis für das Auto finde ich jedoch viel zu hoch. Problem ist die aktuelle Software, mit der eine Reparatur des Akkus durch Drittanbieter praktisch unmöglich ist (bzw. bei einem S75 lohnt sich der Aufwand wohl kaum). Mit aktueller Software ist das Auto in 1 Jahr nur noch 25’000€ wert (ausser du hast „Glück“ und der Akku macht noch innerhalb Garantie schlapp und du bekommst einen neuen).
Mehr wert wäre das Auto mit MCU1 und alter Software (bis 2021.x.x), da dann Reparaturen durch Drittanbieter viel einfacher sind. Ein CCS-Upgrade ist aber wie andere schon sagten essentiell, wenn du das bei Tesla machst bekommst du damit definitiv eine zu neue Software. Ohne einen fixen Plan, wie man mit alter Software das CCS-Upgrade bekommt, würde ich maximal 30’000€ für das Auto bezahlen. (Tut mit tatsächlich auch etwas Leid für den Verkäufer, aber das ist die Realität.)
Wie viel dir das gratis Supercharging persönlich wert ist, musst du für dich selbst entscheiden. Aber wenn du nach Garantieende für 15’000€ einen neuen Akku kaufen musst, hat sich das wahrscheinlich nicht gelohnt.
Der Themenstarter hat nach einen S 75 gefragt. Bei den 75´ern gibt es eigentlich keine Akkuprobleme.
Wenn ist da eher der Motor das Problem. Die großen Du´s hinten haben ihre Schwachstellen.
Ich kann eigentlich nur ein D Model enpfehlen, da hat man kein Motorproblem. Auch kein Performance da ist auch die große DU hinten drin.
Alles andere bekommt man auch ohne Tesla gefixt…
Ich bin da bei Dir, unser 75D hatte in den 5 Jahren und 212000 KM kaum nennenswerte Probleme oder Kosten, in letzter Zeit: Lenkung, 12 Volt Batterie für zusammen 1000€. Davor war nichts, was teuer war.
40000€ finde ich auch ein wenig zu viel, zumal wenn es kein D ist. 35000€ wäre das Maximum ( mein Empfinden)
ich versteh jetzt echt nicht, warum so viele darauf pochen, einen alten SW Stand wegen der Freien Werkstätte zu halten.
Schwachsinn, ich fahr doch kein 100.000€-Auto um ein paar-% Reparaturkosten zu sparen.
Den würde ich auf keinen Fall kaufen, schon gar nicht um den Preis.
Reichweite vom 75er ist mittelprächtig, davon kannst du dann nochmal 10% abziehen nach all den Jahren aufgrund degradierung des Akku. Die ladeleistung am SuC wird auch nicht der Hammer sein.
Garantie ist schon lange abgelaufen und jene für den Akku läuft bald ab. Alle Reparaturen die jetzt kommen können, sind alles andere als billig.
Das ccs Update brauchst du auf jeden Fall.
Hallo Mipi
Das ist eher eine Philosophie-Frage. Wirtschaftlich wird es sich auch eventuell auszahlen, auf lange Zeit sogar sehr wahrscheinlich, den Leuten geht es aber eher um die Selbstbestimmung, die Werkstatt beauftragen zu können, die sie wollen.
Kann ich schon gut verstehen.
Wenn ich aus der 8 jährigen DU/Akku Garantie raus bin und gleichzeitig (oder vorher) auch die Verlängerung der helvetia nicht mehr greift, weiß ich auch nicht recht was ich dann mache.
Bei HW3 ist’s halt dann etwas mühsamer.
Ich würde sagen, die Mitte wäre angemessen. 40.000 ist er aber nicht wert. Ist auch eine Frage des allgemeinen Zustands.
Hab ich irgendwo überlesen ob EAP dabei ist?
Das war von mir natürlich rein subjektiv, ich bin kein Sachverständiger, es ging mir nur darum was es mir persönlich wert wäre.
Ich selbst fahre einen 90er der ziemlich genau so alt ist (12/2016). Mich persönlich freut es dass der den Wert am Markt so gut hält (auch wenn es mir nichts nützt, davon wird eher der Leasinggeber profitieren), aber ich selbst würde den, trotz Lob von Tesla beim letzten Werkstattbesuch wie gut er beisammen ist, niemals um 40.000 oder mehr kaufen.
Ich hatte ein paar kleine Wehwechen jetzt außerhalb der Garantie (zb. Heizung kaputt, etwa 1.500 EUR) und hab daher eine Idee bekommen was die Karre außerhalb der Garantie so kosten kann wenn was ist. Dazu kommt eben die ablaufende Akkugarantie. Wenn der Akku nächstes Jahr den Schirm zu macht, ist das dicht an einem wirtschaftlichen Totalschaden.
Nunja DU hattest ja noch nichts und aus der Distanz das zu betrachten ist einfach. Wenn du raus bist aus der Garantie und was hast sprechen wir uns wieder.
Da geht es nicht um ein paar % sondern um richtig Geld und darum wie beim Fahrwerk dass es eben richtig gemacht wird. Bei Tesla hängt das ganz stark vom SeC ab und ist bei teueren Themen so ne Sache.
Aktuell haben wir hier einen den haben sie in den P85er ein 350V Akku (zwar neuen 90er) eingebaut. Damit ist es kein P mehr Wir hatten hier schon nur einfache Lippendichtungen in der DU (haste in kurzer Zeit wieder einen Fehler) und sehr nett ausgebaute Antriebswellen „mussten dann auch neu“.
Da fahrt man bester zu einer freien und hat dann Ruhe.
Somit in deiner Welt sicherlich nicht relevant denn du rocks ja einfach die Kiste runter „immer am SuC und Co“ und andere wollen eben das MS so lange wie möglich erhalten. Du willst nur und das schreibst du immer inbrünstig nur möglichst günstig deine km abreissen und genau das ist der Unterschied.
MS erhalten kostet Geld und in der freien eben weniger mit meistens besserer Qualität (aber auch nur da das in den SeCs ein Lottospiel ist).
runterrocken - nicht wirklich.
er ist halt jeden Tag seine 170km im Einsatz - laut Statistik.
Kleinigkeiten, Verschleiß kann die freie Tesla-spezialiste Werkstätte tauschen, aber beim Akku würd ich nur zu Tesla fahren.
Für Reparaturkosten (und Aktien) rechne ich im Schnitt 300€ im Monat, inkl. Reifen und Scheibenwischer, excl. RedBull am SUC.
Disclaimer: Ich hab ja nur ein Model 3.
Free Supercharging mag für manche super sein. Als Referenz aus meiner Ladestatistik: 7% meiner Energie habe ich aus Superchargern bezogen. Den Rest per 11kW Wallbox, Ladestation in der Stadt, laden beim Arbeitgeber.
Man muss schon sehr viel Langstrecke mit Superchargern haben, damit das Free Charging rockt.
Der Focus liegt auf SUC free bei dir was sicherlich verlockend ist. Du musst aber bedenken das bei so einem Fahrzeug einige Mängel vorhanden sein können die so nicht bemerkt werden.
Die Shutter die defekt sein können. -schaue in der Service Menue-
Ein Luftfahrwerk wenn vorhanden welches Undichtigkeiten aufweist. -Standtest-
Ich blende mich auch mal als S100D aus 2017 Besitzer hier ein. Warum wird so ein Drama um die Softwarestände gemacht?
Alle anderen Reparaturen wie Fahrwerk Bremse Luftfederung Klima, Heizung usw kann ja sowieso jede Werkstatt machen.
Und ich bin mir sicher in 1-2 Jahren wird es auch Lösungen geben für Akku und auch andere Reparaturen mit welchen SW Stand/MCU auch immer.
Das möchte ich sehen ob mir Tesla nach 8 Jahren keinen neuen 100er Akku verkauft. Spätestens da sieht mich Tesla das zweite mal vor dem Handelsgericht wenn nicht die EU bis dahin sowieso mal bei Tesla angeklopft hat.
Ich hab jetzt 125tkm drauf und noch keinen Euro für Reparatur oder Verschleiß bezahlt.
Da muss schon wirklich viel kommen damit sich der Wagen nicht rechnet.
Ich glaube hier vergessen manche, was ein vergleichbarer Wagen im Schnitt für Kosten verursacht. 7-15000€ auf 125tkm schätze ich mal. Von den Spritpreisen und der Ersparnis bei Versicherung/Steuer rede ich mal gar nicht.
Natürlich kann man Pech haben und im 1. Jahr 2-3000€ an Reparaturen haben wenn mann einen alten S kauft. Aber auf Sicht gesehen gibt es nichts vergleichbares was günstiger ist am Markt.
Das gibt es schon heute aber aus 15min sind nun 4h geworden und diese 4h investiert man nicht um „mal“ die Fehler zu löschen, die Shutter zu kalibieren oder nen Griff anzulernen.
Beim Akku ja aber das können aktuell in der EU eine Handvoll freie.
Also alles was irgendwie ein Steuergerät hat (und was ggf. getauscht wird) ist nun so aufwendig, dass es nur noch Tesla wirtschaftlich machen kann. Das war das Ziel mit dem Update.
Ich habe hier eine Rechnung vom SC Frankfurt wo der Kunde die Shutter und ein Geräusch am Fahrwerk zur Reparatur gebracht hat. Die Rechnungssumme beläuft sich auf knapp 9000€
Man muss ja nicht jeden KV annehmen, den Tesla generiert. Mir wollten sie ja auch schon um 4.000 Euro einen neuen On Board-Charger verkaufen, weil ihr eigener Supercharger vor dem SeC nicht ging.
Ja klar aber der selbe Kunde (AHNUNGSLOS) hätte bei MB für ein paar Lenker und die obligatorische Bremse welche immer gleich mitgemacht wird das selbe bezahlt.
Bei einem ML kostet die Bremse vorne und hinten bei MB 2500€
Natürlich geht es nicht ewig so weiter ohne kosten. Aber so schlimm ist es auch nicht wie es mancher hier gerne darstellt.
Von Motor/Getriebeschäden am 7 Gang bzw. dem 3L V6 rede ich mal gar nicht, da bist gleich mal 15000€ los.
Natürlich gibt es Dinge die nur bei Tesla zu machen sind, aber auch bei den anderen Herstellern gibt es viele wenn nicht sogar mehr Reparaturen welche ohne den originalen Tester nicht zu Diagnostizieren sind. Die Universaltester sind gut und manchmal sogar besser als der originale Tester (Servicearbeiten/Rücksetzen von DPF usw.) aber noch viel mehr Dinge gehen damit nicht zu machen. Nicht zu vergessen, bei MB wird so ziemlich alles SCN Online codiert. Ohne einen gehackten Onlinezugang mit einem Clone kann da keine freie Werkstätte was machen.
Nicht einmal ein Getriebesteuergerät können die tauschen. Jeder Diebstahlrelevante Teil (Motor/Getriebe ECU, Zündschloss, Radio usw.) ist SCN codiert. Gehe davon aus bei BMW/VW/Audi ist das nicht anders.
Da kennst du dich aber nicht wirklich aus.
Die Diagnose Tool und Schnittstellen sind bei allen anderen OEMs offen und es gibt Geräte von Drittherstellern um die Daten auslesen zu können.
Also kann jede freie faktisch alles je nach Ausstattung.
Bei Tesla ist genau DAS nicht der Fall. Du kannst noch nicht mal den von dir selbst bestellten Türgriff der Gen 3 mit nun externen Steuergerät anlernen denn dazu müsstest du die Toolbox haben und Zugriff auf das System. In der Theorie könntest du dir das mieten was aber so teuer ist, dass es nicht lohnt. Also ganz klar man will die im SeC die Kohle abknüpfen und keinen anderen ins System lassen. Deshalb öffnet man nur das was gesetzlich vorgeschrieben ist.
Und so werden aus einem 15min Problem (vor der SW 2022) 9.000 Euro oder so werden wie es die Tesla Klink beschriebt aus einem 2 Euro defekt am Akku + 45min Arbeitszeit nun ein neuer Akku bei Tesla